Viola

Veilchen, Stiefmütterchen; Veilchengewächs, Violaceae

Gattung:

Viola umfasst etwa 681 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet mit Mannigfaltigkeitszentren in den Gebirgen Südeuropas, in China, den nordöstlichen USA, den Anden und in Japan. 
 

Viola (×)wittrockiana  

Garten-Stiefmütterchen,
Viola (×)wittrockiana  
Veilchengewächs, Violaceae

 

Steckbrief: 

8−25 cm hohe Zweijährige mit im Durchmesser 3−7 cm großer Blütenkrone. Diese weiß, gelb, rot, orange, violett, braun, purpurn, blau oder fast schwarz, meist mit kontrastierendem Auge, nicht selten mehrfärbig. Seitliche Kronblätter gebärtet. Blattspreite eiförmig, mit herzförmigem Grund. Blütezeit März bis Oktober.
 

 

Name:

Benannt zu Ehren des deutsch-schwedischen Botanikers Veit Brecher Wittrock (1839−1914), der den Hybridkomplex 1896 erstmals beschrieb, ohne ihn zu benennen. Seine zusammenfassende Analyse der Züchtungsgeschichte dieser hybridogenen Art wird heute allgemein akzeptiert. Danach sind Viola tricolor, V. lutea, V. altaica und eventuell weitere Taxa der Sektion Melanium an der Bastardsippe beteiligt (Nauenburg & Buttler 2007). Helmut Gams benannte die Kultursippe 1925 erstmals als Viola wittrockiana, allerdings ohne wissenschaftliche Dokumentation und daher illegitim. Dass das Garten-Stiefmütterchen ohne wissenschaftlichen Namen blieb, fiel lange Zeit nicht auf. Erst der Botaniker Nauenburg, der 1986 über wilde Stiefmütterchen promovierte, erkannte den Mangel. Zusammen mit seinem Kollegen Hans Peter Buttler veröffentlichte er 2007 die korrekte Erstbeschreibung des Garten-Stiefmütterchens.
Wittrocks Familie stammt aus Holstein und ließ sich in Schweden nieder. Veit Brecher Wittrock war Algenfachmann, der aber auch an höheren Pflanzen wie Viola und Linnaea forschte. Ihm zu Ehren sind neben mehreren Arten die Gattungen Wittrockia aus der Familie der Bromeliengewächse und die Algengattung Wittrockiella benannt.

 

Nutzung: 

Zierpflanze. Auch als Arzneipflanze in Tees genutzt, als Blütenzucker und weitere Verwendungen. 

Ausbreitung:

Das Garten-Stiefmütterchen ist hybridogen durch Züchtungen aus Viola lutea × V. tricolor × V. altaica ab dem 19. Jahrhundert entstanden. Lady Mary Elizabeth Benner (1785−1861) sammelte Viola tricolor-Spielformen und mit Hilfe ihres Gärtners William Richardson entstanden durch Kreuzung und Auslese zahlreiche Sorten, die fortan in den britischen Pflanzenhandel gelangten. Lord James Gambier kreuzte mit Hilfe seines Gärtners William Thompson Viola lutea und Viola altaica ein, die den Grundstein für die neuen Garten-Stiefmütterchen stellten. In den späten 1830er-Jahren wurde in Gambiers Garten ein Zufallssport mit der markanten schwarzen Blütenblattbasis gefunden, die als Sorte `Medora´ fortan für weitere Zuchterfolge diente. Schon bald nach dem Züchtungsbeginn erfreute sich das Garten-Stiefmütterchen großer Beliebtheit (Farrar 2000). Bis 1833 gab es etwa 400 benannte Sorten.
 
In den letzten Jahren und Jahrzehnten verstärkt in die Züchtung miteingeflossen sind kleinblütige Arten bzw. Formen. Diese werden gärtnerisch und landläufig Horn-Veilchen genannt und finden teilweise auch so Eingang in die botanische Literatur. Mit dem echten Horn-Veilchen, Viola cornuta, aus den Pyrenäen haben diese Hybriden allerdings nichts zu tun (Breitfeld & al. 2017). Garten-Stiefmütterchen-Hybriden haben die Eigenart, aufzuspalten (Meierott 2008). Aus den überwiegend gepflanzten F1-Hybriden mit Züchtungsschwerpunkt Blütengröße entstehen in der darauffolgenden F2-Generation aus Samen zumeist wieder Pflanzen mit wesentlich kleineren Blüten, die mit Viola tricolor verwechselt werden können.
Gegenwärtig im Gebiet vielfach, aber unbeständig verwildert und als Kulturpflanze wahrscheinlich unterkartiert.
DEUTSCHLAND:
Recht häufig unbeständig verwildert, so etwa in Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2014), Trebgast, Neuenmarkt, Marktschorgast, Harsdorf, Aschbach, Weismain, Bamberg, Dörfleins und Schweinfurt in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Hetzel 2006, Meierott 2008), vielfach in Berlin (Seitz & al. 2012), in der Prignitz Brandenburgs (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2024), mehrfach in Friedhöfen um Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Kintzel & Möller 2008), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Kamen, Herne-Holsterhausen und Augustdorf bei Detmold in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, BBV 2012, Sonnenborn & Sonnenborn 2018), mehrfach im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), in den Friedhöfen Wohlbach, Adorf, Zwota, Schönlind, Landwüst, Staucha, Radeburg und Dippoldiswalde in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Gutte 2006, Breitfeld 2021), Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2020), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Thüringen (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
Unbeständig in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), so etwa im Burgenland am Friedhof von Jormannsdorf (Traxler 1975, Glaser & al. 2025), Schiltern, Oberplank, Spitz an der Donau und Prellenkirchen in Niederösterreich (Essl 2008, Nadler & Haug 2021), Untergriesbach, Mauerkirchen und Vorderstoder in Oberösterreich (Hohla 2003, Stöhr 2002), Graz und Zeltweg in der Steiermark (Hayek 1911, Melzer 2003), Axams, Wildschönau, Forchach und Scharnitz in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), Virgen und Kals in Osttirol (Brandes 2015, Polatschek & Neuner 2013) und 2014 in Pflasterspalten beim Gasthaus Sophienalpe, 2020 am Pötzleinsdorfer Friedhof, 2020 am Friedhof Simmering und 2020 am Friedhof Oberlaa in Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1911 (Hayek 1911). In Südtirol u.a. in Schlanders und Schnauders (Niklfeld 2002).
SCHWEIZ:
Unbeständig, so bei Seltisberg im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und in den Kantonen Bern, Solothurn und Zürich (Infoflora 2024), aber wahrscheinlich unterkartiert.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1977 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Sippen:

Viola altaica

Das Altai-Stiefmütterchen, Viola altaica, ist in Zentralasien beheimatet und ist eine der Elternarten des Garten-Stiefmütterchens, V. (×)wittrockiana. Sie spielt als reine Art im Pflanzenhandel keine Rolle und kann leicht mit Spielformen des Garten-Stiefmütterchens verwechselt werden. Unbeständig verwildert wird die Art für Berlin angegeben (Hand & Thieme 2024).
 

Viola cornuta

Das Horn-Veilchen, Viola cornuta, ist in den Pyrenäen und im Kantabrischen Gebirge beheimatet. Es wird als dankbarer Dauerblüher seit dem 17. Jahrhundert kultiviert und seit spätestens 1863 zur Zucht verwendet (Hegi 1975). Heute wird V. cornuta in ihrer reinen Art sehr selten als Zierpflanze genutzt.
Nachdem landläufig und leider auch gärtnerisch die kleinblütigen Garten-Stiefmütterchen, V. (×)wittrockiana, oft als Horn-Veilchen bezeichnet werden, ist unklar, welche Sippe die Fundmeldungen von Viola cornuta im Gebiet betrifft. In den meisten Fällen dürfte es sich um kleinblütige Sämlingsnachkommen der Garten-Stiefmütterchen, Viola (×)wittrockiana, handeln. Subspontane echte V. cornuta wird gemeldet u.a. 2013 von Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2014), 1987, 1995 und 2009 von Oberwarmensteinach in Bayern (Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024) und Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022). Subspontan 1959 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Viola cucullata

Das Kapuzen-Veilchen, Viola cucullata (Syn.: V. obliqua) stammt aus dem östlichen Nordamerika und wird selten als Zierstaude gezogen. 
Es kam 1760 nach Europa (Jäger & al. 2008) und ist in mehreren Farbformen wie `Albiflorum´ im Pflanzenhandel erhältlich. Subspontane Vorkommen sind u.a. bekannt von Esslingen in Baden-Württemberg (Beck 2016) und Friedhof Hermannsburg in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2008 sub V. obliqua, Hand & Thieme 2024). Die Art wird in der aktuellen Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) nicht angegeben. Die Fundmeldung Innsbruck in Nordtirol (Melzer 1988) ist laut aktueller Roter Liste für Tirol (Pagitz & al. 2023) irrig. In Südtirol bei Andrian, Bozen und Vilpian (Wilhalm & al. 2002)In der Schweiz vielfach und etabliert im Tessin, sonst sehr vereinzelt in den Kantonen Aargau, Bern, Graubünden, Thurgau und 1904 beim Dampfschiffsteg Neumünster im Kanton Zürich (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020). Die Angabe Alp Arolla im Wallis in Hegi (1975) ist zweifelhaft.
Subspontan (seit) 1895 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

Viola douglasii

Im westlichsten Nordamerika ist das Douglas-Veilchen, Viola douglasii (Syn.: V. chrysantha) beheimatet. Es spielt in der heimischen Gartengestaltung praktische keine Rolle, wird aber 1909 für den Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) eingeschleppt angegeben. Die Art ist zu Ehren des schottischen Gärtners und Pflanzensammlers David Douglas (1799−1834) benannt. Douglas bereiste Nordamerika für die Horticultural Society in London, sammelte ausgiebig, fand zahlreiche neue Pflanzenarten und starb in einer Fallenstellergrube auf Hawaii (Burkhardt 2018).
 

Viola ×palmata

Das Geteiltblättrige Veilchen, Viola ×palmata, ist vielleicht eine Naturhybride aus den beiden nordamerikanischen Arten Viola sagittata × V. sororia. Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine gute Art (Kew 2023). Sie ist im zentralen und östlichen Nordamerika beheimatet und findet sich sehr selten im heimischen Pflanzenhandel. Subspontan konnte es in Niedersachsen (Hand & Thieme 2024) und 2010 in der Fahnengasse und Herrengasse in Wien (Vitek 2012) gefunden werden.
 

Viola sororia

Im östlichen Nordamerika ist das Pfingst-Veilchen, Viola sororia (Syn.: V. papilionacea) beheimatet. Es ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa in Gartenkultur (Jäger & al. 2008) und wird hier vor allem in der weißen, violett gesprenkelten Auslese `Freckles´ als Zierstaude kultiviert. Seltener in Kultur sind `Albiflora´ mit reinweißen Blüten und `Princeana´ mit grünem Schlund und blauer Aderung (Jäger & al. 2008). Die Art ist Staatsblume von Illinois, Rhode Island, New Jersey und Wisconsin. 
Selten im Gebiet verwildert, lokal auch eingebürgert. In Deutschland sehr selten subspontan, so aktuell mehrfach in Nürnberg in Bayern (Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), am ehemaligen Flugplatz Bramsche-Hesepe, 2001 beim Hörner Bruch bei Osnabrück und 2022 beim Schlosspark Celle in Niedersachsen (Weber 1995, Bleeker & Möllenkamp 2003, Langbehn 2023) und 2022 in Silberstedt in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023). In Österreich im Klagenfurter Becken mehrfach und lokal eingebürgert, so in Klagenfurt, St. Jakob bei Klagenfurt, Ebenthal und Wolfsberg in Kärnten (Leute 1973, Melzer 1990 sub V. papilionacea, Adler & al. 1994, Essl & Rabitsch 2002), 2015 in einer Gärtnerei in Burgkirchen in Oberösterreich (Hohla & al. 2015), in der Pestalozzi-Straße in der Stadt Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997, Glaser & al. 2025), 2013 bei Gleinstätten, Mellach und mehrfach in Graz in der Steiermark (Zernig & al. 2017, Heber & Zernig 2013), Lohbach bei Innsbruck in Nordtirol (Simonova & Lososova 2008, Pagitz & al. 2023), Osttirol (Pagitz & al. 2023) und Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973. In Südtirol mehrfach im Etschtal zwischen Meran und Salurn (Naturmuseum Südtirol 2018).
Subspontan u.a. seit 1935 auch in Belgien (Verloove 2021) und seit 1990 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

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