Viburnum

Schneeball, Moschuskrautgewächs, Adoxaceae

Gattung:

Viburnum umfasst etwa 202 Arten (Kew 2023) in Amerika, Eurasien und Nordafrika. 30−35 Arten und Hybriden werden als Zierpflanzen kultiviert (Roloff & Bärtels 2006). Die meisten davon sind beerentragend, was für Vögel attraktiv ist und der Ausgang für potentielle Verwilderungen sein kann (Verloove 2021). Die Gattung wurde früher den Geißblattgewächsen zugeordnet, heute den Moschuskrautgewächsen. Die Adoxaceae umfassen die Gattungen Adoxa, Sambucus, Sinadoxa und Viburnum. Manche Taxonomen halten den Namen Viburnaceae für den regulären, so Kew (2023).
 

Viburnum rhytidophyllum  

Runzel-Schneeball,
Viburnum rhytidophyllum
Moschuskrautgewächs, Adoxaceae

 

Steckbrief: 

Bis 4 m hoher, immergrüner Strauch mit länglich-ovalen, 10–20 cm langen, ganzrandigen bis unregelmäßig gezähnte, oberseits dunkelgrüne, stark runzelige, unterseits dicht filzige Blattspreiten. Blüten cremeweiß, in großen, überwinternden, doldig-rispigen Blütenständen. Frucht eine eiförmige, erst rote, dann schwarze Beere. Blütezeit April bis Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Viburnum ×rhytidophylloides, die Hybride des Runzel-Schneeballs mit dem heimischen Filz-Schneeball, Viburnum lantana, verliert das Laub teilweise im Spätherbst und hat 6–14 cm lange Blattspreiten.
 

Name:

Die Benennung Schneeball ist seit 1586 belegt und bezog sich ursprünglich nur auf die gefülltblühende Kulturform von Viburnum opulus.
 

Nutzung: 

Zier- und Heckenpflanze, in Sorten wie `Green Trump´ (1988) oder `Roseum´ (1938) (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art ist schattenverträglich, stadtklimafest und industriefest (Bruns 2009).
 

Ausbreitung: 

Der englische Pflanzensammler Ernest Henry Wilson (1876−1930) brachte im Jahr 1900 den Runzel-Schneeball aus seiner chinesischen Heimat nach England. 1907 wurde er in Brandenburg kultiviert (Kowarik 1992). Erste Verwilderungen aus dem Gebiet sind vom Jahr 1985 aus Berlin bekannt (Kowarik 1992). Gegenwärtig in Ausbreitung und in wärmeren Gebieten in Einbürgerung begriffen (DAISIE 2009). Die Früchte werden gerne von Vögeln gefressen, diese bringen die leicht keimfähigen Samen in siedlungsferne Gebiete ein.
Aus Naturschutzsicht problematisch ist der Umstand, dass V. rhytidophyllum mit dem heimischen V. lantana Hybriden bildet, die Viburnum ×rhytidophylloides heißen und die auch im Pflanzenhandel zum Verkauf angeboten werden, wenngleich durchwegs falsch ausgezeichnet als heimischer Wolliger Schneeball, V. lantana.

 
DEUTSCHLAND:
Erste Verwilderungen um 1985 sind aus Berlin und Bayern bekannt (Kowarik 1992, Meierott & al. 2024). Gegenwärtig in Ausbreitung begriffen, so bei Badenweiler und Mannheim in Baden-Württemberg (Wirth & Reif 2015, Junghans 2014), Kiefersfelden, Niederaudorf und Oberaudorf in Bayern (Smettan 2016), Berlin (Schmiedel & al. 2015), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Frankfurt und Hirschhorn in Hessen (Buttler 2009, Gregor 2012), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2016, Hand & Thieme 2024), Bochum-Stiepel, Bo-Langendreer und Bo-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2010, BBV 2011, Jagel 2020), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Sachsen (Hand & Thieme 2024) und 2015 Magdeburg, 2015 Halle an der Saale und 2022 bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Korina 2021, Brennenstuhl 2022).  
ÖSTERREICH:
2009 in Tulln, 2010 bei Straßhof, 2010 in Hainburg, 2010 in St. Pölten, 2020 Möllersdorf, Traiskirchen und Tribuswinkel in Niederösterreich (Stöhr & al. 2012, Sauberer & al. 2025), Ried im Innkreis und Schörfling am Attersee in Oberösterreich (Hohla 2008), 2010 Fürstenbrunn bei Salzburg, 2009 Wals-Siezenheim, 2011 Salzburg-Villenviertel und am Mönchsberg in der Stadt Salzburg (Stöhr & al. 2012, Essl & Rabitsch 2002), 2010 Graz-Kroisbach, Graz-St. Leonhard, Graz-Andritz und bei Schildbach in der Steiermark (Stöhr & al. 2012, Leonhartsberger 2018, Stöhr & al. 2009), 2011 bei Hötting und 2012 Vill bei Innsbruck in Nordtirol (Stöhr & al. 2012), Tristach, Lienz und Debant in Osttirol (Stöhr 2011), Vorarlberg (Amann 2016) und 2010 im 15. Wiener Gemeindebezirk, in Breitenlee und in der Lobau zwischen Rotem Hiasl und der Dechantslacke in Wien (Stöhr & al. 2012, Melzer & Barta 1996). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1995 (Glaser & al. 2025), nach anderen Angaben 1990 (Seebens & al. 2017). In Südtirol u.a. in einem Flaumeichenbuschwald bei Auer (Wilhalm & al. 2004).
SCHWEIZ:
Besonders im Mittelland (Infoflora 2024). So etwa mehrfach um Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018). Im Kanton Zürich erstmals 1973 in Winterthur verwildert gefunden. Aktuell sind Funde in 46 % der Quadranten im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Infolge rascher Ausbreitung vor 2000 wurde die Art vorübergehend auf die Beobachtungsliste der Neophyten gesetzt.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 2005 in der Slowakei (Seebens & al. 2017, Medvecká & al. 2012), seit spätestens 1990 in Belgien (Verloove 2021), seit 1968 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und in den USA (Verloove 2021).

 
Weitere Arten:

Viburnum ×bodnantense

Häufig wird der Winter-Schneeball, Viburnum ×bodnantense, eine um 1934 in Bodnant in Wales entstandene Gartenhybride aus dem in Nordchina heimischen Duft-Schneeball, Viburnum farreri, und dem zentralasiatischen Großblütigen Schneeball, Viburnum grandiflorum, kultiviert. Allerdings hatte bereits 1933 Charles Lamont, der Assistenz-Kurator des Botanischen Gartens in Edinburgh die beiden Elternarten gekreuzt, die so entstandenen Nachkommen jedoch nicht für besser als ihre Ausgangsarten befunden und auf weitere Vermehrung verzichtet. Die Hybride ist wärmeliebend und stadtklimafest und ist in mehreren Sorten wie `Charles Lamont´ (1935) oder `Dawn´ (1959) im Pflanzenhandel (Bruns 2009).
Vereinzelt tritt die Sippe unbeständig verwildert oder verschleppt auf, so 1997 im Haselbauernholz bei Reifenthal nahe Regensburg in Bayern mit Gartenabfällen ausgebracht (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), im Ufergehölz der Salzach bei Hallein in Salzburg (Stöhr & al. 2007) und bei Lienz in Osttirol (Stöhr 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2004 (Glaser & al. 2025).
 

Viburnum buddleifolium

Selten kultiviert wird der aus China stammende Sommerfliederblättrige Schneeball, Viburnum buddleifolium, der im Jahr 1900 nach Europa kam (Bärtels & Schmidt 2014) und nur ganz vereinzelt verwildert angegeben wird. 
So im Botanischen Garten Berlin-Dahlem (Sukopp 2006) und 2003 im Gleisschotter der Verladerampe am Bahnhof Pram-Haag in Oberösterreich (Hohla & al. 2005, Glaser & al. 2025). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht angegeben.
 

 

Viburnum ×burkwoodii

Der Burkwood-Schneeball, Viburnum ×burkwoodii, ist eine Kulturhybride aus dem koreanischen Korea-Schneeball, Viburnum carlesii, und dem chinesischen Nützlichen Schneeball, V. utile. Die Kreuzung wurde 1924 von Burkwood & Skipworth in England erzielt, der Name bezieht sich auf die Züchter Arthur und Albert Burkwood. Sie ist stadtklimafest, hitzetolerant, verträgt Luftverschmutzung (Bruns 2009) und wird häufig in der Gartengestaltung als immergrünes Duftgehölz genutzt, in Sorten wie `Anne Russel´ (1951) oder `Mohawk´ (1959). Die Sippe tritt sehr selten subspontan auf, so 2005 auf dem Mühlberg in Wien-Penzing (Melzer & Barta 2008).
 

Viburnum farreri

Der in Nordchina beheimatete Duft-Schneeball, Viburnum farreri (Syn.: V. fragrans) wird aufgrund seiner frühen Blütezeit und seines Duftes häufig kultiviert. 
Er kam 1910 nach Europa und findet sich in Sorten wie `Candidissimum´ (etwa 1914) oder `Fioretta´ (vor 1994) im Pflanzenhandel (Bärtels & Schmidt 2014)
Die Art ist wärmeliebend und stadtklimafest (Bruns 2009) und zu Ehren des englischen Botanikers und Pflanzensammlers Reginald John Farrer (1880−1920) benannt. Farrer war schon im Alter von 10 Jahren ein guter Pflanzenkenner, befasste sich insbesondere mit Steingärten, bereiste dafür Bergregionen in Europa und Asien, sammelte u.a. in China und Myanmar und führte asiatische Pflanzen, die keine Treibhäuser benötigten, nach England ein. Er schrieb über Steingärten (z.B. 'My Rock Garden') und begeisterte die Briten für diese Gartenform (Burkhardt 2018)
Die Art verwildert sehr selten, so 2011 in Riedenburg und im Nissenwäldchen in der Stadt Salzburg (Pilsl & Pflugbeil 2012, Pflugbeil & Moosbrugger 2016).
 

Viburnum lentago

Der Kanadische Schneeball, Viburnum lentago, ist im zentralen und östlichen Nordamerika beheimatet. Die Art wird seit 1761 gärtnerisch genutzt (Bärtels & Schmidt 2014)
In Mitteleuropa nur selten im Pflanzenhandel und für das Gebiet subspontan für Berlin (Kowarik 1992) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Viburnum plicatum

Der Japanische Schneeball, Viburnum plicatum, ist in Ostasien beheimatet und wird in der heimischen Gartengestaltung in Sorten wie `Cascade´ oder `Mariesii´ genutzt. 
Die Art wird bei Infoflora (2024) in der Karte für die Kantone Genf und Freiburg angegeben, im Text allerdings nur als kultivierter Neophyt bezeichnet. Im Kanton Zürich im Landforstwald ob Oberrieden und zwischen Embrach und Winkel subspontan (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. 2013 auch in Belgien 2013 (Verloove 2021) und in den USA (Angelo & Boufford 2014).
 

Viburnum ×rhytidophylloides

Der Runzelähnliche Schneeball, Viburnum ×rhytidophylloides, die Hybride aus dem heimischen Filz-Schneeball, Viburnum lantana, und dem chinesischen Runzel-Schneeball, V. rhytidophyllum, entstand um 1925 in den Niederlanden, wird seit 1927 gärtnerisch genutzt und findet sich in Sorten wie `Dart´s Duke´ (1971) oder `Alleghany´ (1958) im Pflanzenhandel (Bärtels & Schmidt 2014). `Alleghany´ ist eine Hybride aus V. rhytidophyllum × V. lantana `Mohican´, die Donald Roy Egolf im US-National-Arboretum in Washington ausgelesen hat (Böhlmann 2009). Viburnum ×rhytidophylloides wird im Pflanzenhandel oft fälschlicherweise als Filz-Schneeball, V. lantana, angeboten, dürfte sich aber auch spontan bilden. 
Er ist bisher mehrfach in siedlungsnahen Forsten und Gehölzbeständen im Raum Nürnberg-Lauf-Erlangen-Bamberg gefunden worden, genauer u.a. 2017 in einem Forst bei Oberhaid, 2016 Kiefernforst bei Hemhofen, 2015 Nürnberg-Erlenstegen, 2013 Buchenhangwald bei Marienklausebrücke und 2013 ruderales Gebüsch bei Menterschwaige in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024) und in Hessen (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2013 (Meierott & al. 2024). In Österreich Langenzersdorf in Niederösterreich (Melzer & Barta 2000), Obernberg am Inn in Oberösterreich (Hohla 2021), 2023 in der Hochgitzenstraße in Salzburg (pers. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und vom Debantbach bei Lienz in Osttirol (Stöhr 2016) bekannt. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1999 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Ronse 2011, Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Viburnum tinus

Der mediterrane Lorbeer-Schneeball, Viburnum tinus, wird seit spätestens 1560 gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008)
Zahlreiche Sorten wie `French White´, `Pink Prelude´ oder `Spring Boquet´ wurden ausgelesen. Die Art und ihre Sorten werden in milden Lagen des Gebiets als Zierstrauch gezogen. 
Selten verwildert sie daraus, so angegeben für das östliche Niedersachsen (Brandes 2006). Die Fundangabe aus Niedersachsen ist nach Hand & Thieme (2024) irrig. In Südtirol in Bozen unterhalb der Oswaldpromenade (Wilhalm & al. 2014). Für die Schweiz mit Fundpunkten in den Kantonen Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt, ehemals im Kanton Zug und im Kanton Zürich (Infoflora 2024), wobei nicht hervorgeht, ob es sich um kultivierte und subspontan aufgetretene Pflanzen handelt. Lediglich für das Tessin in Wäldern eingebürgert angegeben (Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
In Belgien subspontan seit 2007 (Verloove 2021), in Südengland vollständig eingebürgert (Stace 2010). Laut Walther (1999) ist V. tinus ein typisches Beispiel für eine immergrüne Art, die infolge des Klimawandels (Laurophyllisierung) zunimmt.
 

Quellen

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