Verbascum

Königskerze, Braunwurzgewächs, Scrophulariaceae

Gattung:

Verbascum umfasst etwa 464 Arten (Kew 2023) in Eurasien und Afrika mit Hauptverbreitung von Südost-Europa bis Südwest-Asien und Mannigfaltigkeitszentrum in Anatolien. Verbascum gehört zu den wenigen Gattungen, die nach der Neudefinition der Braunwurzgewächse bei dieser Familie bleiben.
 

Verbascum bombyciferum 

Seidenhaarige Königskerze,
Verbascum bombyciferum 
Braunwurzgewächs, Scrophulariaceae
 

Steckbrief: 

80−180 cm hohe, weißseidige, flockig behaarte Zwei- bis Mehrjährige mit wenig verzweigtem Blütenstand. Blätter breit-lanzettlich, im ersten Jahr in einer Rosette. Blüten in 3−7-blütigen Knäueln. Kronblätter schwefelgelb. Blütezeit Juli bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Im Pflanzenhandel ist mit der Sorte `Silberkandelaber´ eine Hybride aus Verbascum bombyciferum × Verbascum olympicum vertreten, die vielblütiger und nicht so auffallend behaart wie Verbascum bombyciferum s.str. ist. Sie ist verwildert bisher nicht bekannt.
 

Nutzung: 

Zierpflanze. Im Pflanzenhandel manchmal noch als „Verbascum lagurus“ geführt, wobei das echte Verbascum lagurus, heimisch in Bulgarien und der NW-Türkei, viel weniger filzig behaart ist und die Blütenstiele deutlich zu sehen sind (Jelitto & al. 1990). Verbascum bombyciferum kann als Bioindikator zur Bewertung von Schwermetallen genutzt werden (Arslan & al. 2010).
 

Anmerkung: Am Straßenrand Berliner Ring in Bamberg in Bayern ist nach einer Pflanzung von V. bombyciferum 2004 spontan die Hybride mit V. densiflorum aufgetreten, 2006 dann auch am Margaretendamm in Bamberg (Meierott 2008).
 

Ausbreitung: 

Beheimatet im Uludag-Gebirge bei Bursa im nordwestlichen Anatolien. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge des Aufkommens der Wild- und Staudengärten nach Europa gekommen und in Kultur genommen (Krausch 2003). Die Seidenhaarige Königskerze wird gerne in Verkehrsinseln und Kreisverkehre gepflanzt und verwildert von dort vereinzelt im angrenzenden Bereich, ebenso auf Deponien und ähnlichen Standorten. Im Pflanzenhandel vor allem mit dem Sortennamen `Polarsommer´ im Umlauf, wobei es sich hier um die reine Art handelt.  
DEUTSCHLAND:
Ganz vereinzelt, so 2002 in Bayern in Bamberg in der Coburgerstraße auf einer Deponiefläche, 2016 in Würzburg und 2013 auf einer Brachfläche in Erlangen (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), in der Hindenburgstraße in Essen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2021) und 1992 in Oppau in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH: 
Niederösterreich (Walter & al. 2002), Ignaz-Harrer-Straße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008) und Hochstraße in Rodaun und Hackergasse in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Baldinger 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: ---
 

 
Weitere Arten:

Verbascum banaticum

In Südost-Europa ist die Banater Königskerze, Verbascum banaticum, beheimatet. 
Sie wird für das Gebiet sehr selten angegeben, so ehemals für den Südbahnhof München in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024) und ehemals für Ilversgehofen in Thüringen (Diedicke 1897, Zündorf & al. 2006). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).  
 

Verbascum barnadesii

Auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko ist die Barnades-Königskerze, Verbascum barnadesii, beheimatet. Benannt ist die Art zu Ehren des spanischen Arztes und Botanikers Miguel Barnades y Mainader (1708?−1771). Barnades war Leibarzt von Fernando de Silva y Álvarez de Toledo, vom 12. Herzog von Alba, sowie von König Carlos III. Er war ab 1764 Professor der Botanik am Botanischen Garten in Madrid, botanisierte u.a. in Südfrankreich, in der Region Valencia, auf Mallorca und in Kastilien, schrieb 1767 'Principios de Botánica' in spanischer statt lateinischer Sprache, nach den neuesten französischen Klassifikationstheorien und unter Verwendung der Linnéschen Terminologie. Er erkannte in Linné den 'Reformator' der botanischen Nomenklatur. Barnades größtes Werk 'Specimen Florae Hispanicae' mit über 2.000 teils für die Wissenschaft neuen Pflanzen und 120 Tafeln blieb unveröffentlicht und wurde erst von seinem Sohn vollendet (Burkhardt 2018). Im Gebiet wird V. barnadesii unbeständig eingeschleppt für Berlin (Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Verbascum glabratum

In Südost- und Osteuropa ist die Verkahlende Königskerze, Verbascum glabratum, beheimatet. Die Art hat Inhaltsstoffe mit antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften (Karalija & al. 2020)
Sie wird 1896 für die Dampfmühle in Hamburg-Wandsbek (Pieper 1898, Hand & Thieme 2024) eingeschleppt angegeben.
 

Verbascum ovalifolium

In Osteuropa ist die Eiblättrige Königskerze, Verbascum ovalifolium, ursprünglich. Im Gebiet wird sie für 1897 und 1898 eingeschleppt für Berlin-Tegeler Straße (Schulz 1898, Hand & Thieme 2024) und 1919 für den Hafen Aken in Sachsen-Anhalt (Zobel 1976) angegeben. Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Verbascum pyramidatum

Im Kaukasus-Gebiet ist die Pyramiden-Königskerze, Verbascum pyramidatum, beheimatet, die im Gebiet sehr selten als Zierpflanze kultiviert wird und ganz vereinzelt subspontan auftritt. 
So 1909 und 1911 auf Schutt in Bamberg, 1997 auf einer Schüttung in Bamberg und 2001 Gundelsheim in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024). Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Verbascum sinuatum

Manchmal kultiviert und gelegentlich verschleppt oder verwildert findet sich im Gebiet die mediterran-westasiatische Gebuchtete Königskerze, Verbascum sinuatum
Inhaltsstoffe der Art können antioxidative, krebshemmende, kardiovaskuläre, antimikrobielle, antidiabetische und neuroprotektive Wirkung haben (Donn & al. 2023)
Vorübergehend subspontan angegeben 1909 für Waldhof bei Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2024), 1855 am Ostbahnhof in München und 2010 am Hauptbahnhof Bamberg in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), 1896 in Berlin-Tegel (Schulz 1896), 1982 Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), ehemals Hafen Osnabrück und 2002 bis 2008 am Truppenübungsplatz Garlstedt in Niedersachsen (Koch 1936, Weber 1995, Feder 2008), 1926 im Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), 1998 und 1999 in der Lagerhausgasse Ludwigshafen und 2004 in Ruchheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 2005), 1939 Coßmannsdorf in Sachsen (Probst 1949, Hassler & Muer 2022) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. In Österreich Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). In Südtirol im Etschtal (FloraFaunaSüdtirol 2023) und ehemals angegeben für Solothurn (Thellung 1919), die Waadt (Infoflora 2024) und den Kanton Zürich (Thellung 1919). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).  

Verbascum virgatum

Vereinzelt verschleppt tritt im Gebiet auch die westeuropäische Ruten-Königskerze, Verbascum virgatum, auf, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), 1985 und 1997 Schwanwede und Osnabrück in Niedersachsen (Cordes & al. 2006, Weber 1995), 2020 an der Essener Straße in Bochum-Weitmar in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021), 1911 bei der Ölmühle Aken in Sachsen-Anhalt (Zobel 1976), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024), Nordhausen in Thüringen (Schwarzberg 2014), 1972 in der Maria Theresia-Allee Graz in der Steiermark (Melzer 1975, Glaser & al. 2025), bei Basel (Brodtbeck & al. 1998) und Solothurn (Thellung 1919). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).

Quellen

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