Tulipa

Tulpe, Liliengewächs, Liliaceae

Gattung:

Tulipa umfasst, exklusive der Neo-Tulpen, etwa 94 Arten (Kew 2023), die vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien beheimatet sind mit Mannigfaltigkeitszentrum in den Steppen und Bergen Zentralasiens.
 

Tulipa ×gesneriana

Garten-Tulpe,
Tulipa ×gesneriana hort.
(Syn.: T. didieri)
Liliengewächs, Liliaceae

 

Steckbrief: 

25−70 cm hohe, ausdauernde Zwiebelpflanze mit blaugrünen Blätter und einzelnen Blüten am Stängelende. Stängelblätter schmäler als die Grundblätter. Perigonblätter 4−8 cm lang, rot, gelb, violett oder weiß. Staubblätter purpurn oder gelb. Blütezeit April bis Mai.
 

Name:

Der Gattungsname ist über türkisch tulipan von persisch dulbend (= Turban) abgeleitet. Der Name geht auf den flämischen Edelmann Ghidelain de Busbecq um 1550 zurück, der als Gesandter von Kaiser Ferdinand I. in Konstantinopel tätig war. Er verglich die Blütenknospen mit einem Turban.
Der Hybridname ist zu Ehren des Schweizer Naturforschers und Universalgenies Conrad Gesner (1516−1565) benannt, der die Pflanze 1561 erstmals beschrieb. Nach ihm trägt u.a. auch die Familie der Gesneriaceae ihren Namen. Gesner war außerdem Arzt und praktizierte als (Stadt)-Arzt in Zürich. Er war Professor für griechische Sprache und Physik. Er ordnete die Pflanzen nach Blüten und Samen, gründete den ersten Botanischen Garten in Zürich und schrieb u.a. einen 'Catalogus plantarum' (Burkhardt 2018).  

 

Nutzung: 

Zierpflanze, in mittlerweile etwa 6000 Sorten. Die meisten Tulpen werden in den Niederlanden produziert mit über 2 Mia. Zwiebeln jährlich, das sind etwa 80 % der Welternte (Düll & Kutzelnigg 2022).
 

Ausbreitung:

Die Gruppe um die Garten-Tulpe, Tulipa ×gesneriana hort., ist hybridogen aus verschiedenen, vor allem in Südwest-Asien beheimateten Wildtulpenarten entstanden. Mögliche Stammarten sind Tulipa aitchisonii, T. armena, T. clusiana, T. lanata und T. stellata. Die Samen der Garten-Tulpe sind Kältekeimer, allerdings bleibt sie im Gebiet oft steril (Müller & al. 2021).
Erste schriftliche Erwähnungen der Garten-Tulpe gibt es seit dem 9. Jahrhundert in der altpersischen Literatur. Von den Persern übernahmen die Türken die Kultur der Tulpen, von wo aus die Pflanze Mitte des 16. Jahrhunderts Europa erreichte. In Italien ist sie seit 1549 belegt, in Wien seit 1554, Augsburg 1559 und Holland 1571 (Jäger & al. 2008). Conrad Gesner bildete 1561 eine Tulpe ab, die er 1559 im Garten des Ratsherren Heinrich Herwart in Augsburg gesehen hatte. Gesners Schilderung diente als Grundlage für die Beschreibung von Tulipa gesneriana durch Linné im Jahr 1753.
Erste ausführliche Arbeiten über die Tulpen und die rasche Ausbreitung in Europa erfolgten durch den flämischen Botaniker Carolus Clusius. Die Tulpen und ihre Sorten wurden in den gehobenen Kreisen Westeuropas zu einem Spekulationsobjekt und erst nach dem Börsenkrach von 1637 normalisierte sich der Handelswert der Blume. In den Jahrzehnten nach der Tulpenmanie entwickelte sich die Tulpe von einer Blume des Adels und Geldbürgertums zu einer weit verbreiteten Zierpflanze. Zurzeit gibt es mehr mehrere Tausend Sorten, jährlich kommen etwa 400 dazu (Jäger & al. 2008).
Gegenwärtig im Gebiet häufig kultiviert und beispielsweise über Gartenabfälle verschleppt subspontan auftretend.
DEUTSCHLAND:
Häufig kultiviert und gelegentlich verwildert, so in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), mehrfach in München, vielfach um Bad Berneck, Donauwörth, Bamberg, Schweinfurt, Bad Neustadt an der Saale, Pocking, Lichtenfels und im Oberinntal in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Adler & al. 2017, Smettan 2016, Dickoré & al. 2012, Meierott 2008, Hohla 2004, Vollmann 1914), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), in der Prignitz Brandenburgs (Fischer 2017), Hessen (Hand & Thieme 2024), mehrfach in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), Kamen, Bruchhausen bei Mettmann, Weitmar und Köln in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Adolphi 2013, Jagel 2021, Sumser & al. 2015), Oggersheim und Friedhöfe Prüm und Riol in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & al. 2016), Grünbach, Wohlbach, Schöneck, Marieney, Adorf, Markneukirchen, Sachsenberg, Klingenthal, Erlbach, Leipzig, Kleinschönberg und Weißig in Sachsen (Breitfeld 202, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), am Kringel auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und seit vielen Jahren im Reisdorfer Wald und Lanitztal bei Bad Sulza in Thüringen (Zündorf & al. 2006, Peterlein 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte vor 1914 (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt und vorübergehend, relativ häufig allerdings im Leithagebirge. Genauer am Thenauriegel bei Breitenbrunn im Burgenland (Eigenfund Griebl 2020), Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer 2016), Enns, Thaling-Kronstorf, Püreck-Haidershofen, Maria im Winkl, Riedau, Wenig, Antiesenhofen und Esternberg in Oberösterreich (Essl 2004, Hohla 2004a), Herrnau und Alpensiedlung in der Stadt Salzburg (Stöhr & al. 2002), Golling und Bischofshofen im Land Salzburg (Schröck & al. 2004), Steiermark (Fischer & al. 2008), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Tristach, Matrei, Obermauern und Lienz in Osttirol (Stöhr & al. 2007, Polatschek & Neuner 2013, Stöhr 2011) und Neuwaldegg, Weidlingau, Halterbach beim Wolfersberg und in Industriebrachen in Wien (Vitek & al. 2021, Radler & Punz 1999, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1844 (Sailer 1844, Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so im Kanton Zürich 2009 bei Marthalen, 2012 bei Dietlikon, in Bäretswil und in Uster (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1977 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Tulipa aximensis

Die Aime-Tulpe, Tulipa aximensis, ist nach der französischen Gemeinde Aime la Plagne benannt und gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert (Infoflora 2023). Die Aime-Tulpe konnte in den Kantonen Bern und Wallis gefunden werden (Infoflora 2024) und früher im französischen Departement Savoyen. Dort, bei Aime in der Tarentaise wurde der Standort 1974 durch Überbauung zerstört (Moser 1999). Die Art gehört zur Tulipa gesneriana-Gruppe (Moser 1999). Kew science (2023) sieht die Art als Synonym von Tulipa agenensis, einer Wildtulpe aus dem östlichen Mittelmeergebiet. The Plant list (2023) stellt sie als Synonym zu Tulipa gesneriana.
 

Tulipa clusiana

Die Clusius-Tulpe, Tulipa clusiana, auch Damen-Tulpe genannt, ist vom Iran bis Nordindien beheimatet und wird seit spätestens 1606 kultiviert (Jäger & al. 2008)
Vor allem in Sorten wie `Cynthia´ oder `Tubergens Gem´ (Jelitto & al. 1990), und verwildert selten, so 2012 am Parkfriedhof München-Untermenzing, 2006 am Friedhof Hallstadt bei Bamberg und 2017 im Tierpark Hellabrunn in Bayern (Dickoré & al. 2012, Meierott 2008, Meierott & al. 2024) und im Kanton Waadt (Infoflora 2024).
 
Benannt ist die Art nach dem flämischen Arzt und Botaniker Charles de l'Ecluse, lat. Carolus Clusius (1526−1609). Clusius war von 1573 bis 1588 in Wien für die kaiserlichen Gärten zuständig, hatte Kontakt zu vielen Gelehrten und Gesandten, erhielt vor allem durch Ogier Ghislain de Busbecq und dessen Nachfolger David Ungnad von Sonnegg und Preyburg in Konstantinopel viele Pflanzen, u.a. Rosskastanie und Kirschlorbeer. 
Später ging Clusius aus Glaubensgründen erst nach Frankfurt a. M. und wurde später Professor der Botanik und Leiter des Botanischen Gartens in Leiden (Burkhardt 2018). Durch Sendungen ausgefallener Pflanzen an seine Freunde und Förderer leitete er die Verbreitung dieser Arten in weiten Teilen Europas ein. Von Ogier Ghiselin de Busbecq, Botschafter am Hofe Süleyman des Prächtigen, bekam Clusius rund 1500 Tulpensamen zugesandt, die er 1573 im Botanischen Garten Wien ausbrachte. Erstmals wurde die Tulpe auf mitteleuropäischem Boden kultiviert. Die Fremdartigkeit dieser Blume faszinierte ihn und viele der Menschen in seiner Umgebung. Die Zucht begann.
Durch einen Mosaikvirus entstanden Sorten mit außergewöhnlich gemusterten Blütenblättern und die Preise für Tulpenknollen stiegen. Manche Sorten kosteten bald mehrere tausend Gulden und wurden mit dem bis zu 100-fachen ihres Gewichtes in Gold aufgewogen. 1635 soll im niederländischen Hoorn ein komplettes Haus für drei Tulpenzwiebeln verkauft worden sein, andere Quellen nennen in diesem Zusammenhang auch eine Brauerei in Utrecht. Die wertvollste Tulpensorte war die „Semper Augustus“, deren Preis Anfang 1637 bei etwa 10.000 Gulden lag, umgerechnet etwa 800.000 €. Nach dem Börsenkrach von 1637 normalisierte sich der Handelswert der Blume.
 

Tulipa didieri

Die Didier-Tulpe, Tulipa didieri, gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert (Infoflora 2023). Benannt ist die Art nach dem französischen Botaniker und Richter Eugéne Didier (1811−1889).
Sie ist ursprünglich west- und zentralasiatisch verbreitet (Infoflora 2023) und findet sich mehrfach im Rhonetal des Wallis (Infoflora 2023). T. didieri wurde 1995/96 in einer alten Getreideterrasse bei Argnoud zwischen Grimisuat und Ayent (steril) wiederentdeckt. 1997/98 wurde ein weiteres Restvorkommen von zehn bis zwanzig z.T. blühenden «Neotulpen» auf einem ehemaligen terrassierten Gelände bei Sion gefunden. Von dieser Population zeigten ca. zehn Pflanzen alle Merkmale von T. didieri und sechs Pflanzen auch Merkmale von Tulipa aximensis. Zudem wurden kürzlich zwei weitere kleine Restvorkommen mit T. didieri im Gartengelände der Valère unweit der Bischofskirche und in einem Rasen des kantonalen Gerichtgebäudes gefunden. Nach Angaben mehreren Autoren wurden Pflanzen des Aggregats in der Schweiz bei Sion 1750 eingeführt. Da diese Populationen 1856 sehr groß waren, erachtete sie H. Christ als ursprünglich (Moser 1999). Außerdem im französischen Département Savoyen. Dort galt sie lange Zeit als verschollen, bis sie 1992 in den Gärten von St. Jean-de-Maurienne wiederentdeckt wurde. Die Vorkommen in Tarentaise verschwanden 1987 durch Überbauung (Moser 1999). 2009 konnte ein weiteres kleines Vorkommen in einem verlassenen Garten entdeckt werden (Rare Plants 2023). Die Art gehört zur Tulipa gesneriana-Gruppe (Moser 1999). Kew science (2023) führt sie als Synonym zu Tulipa gesneriana

 

Tulipa greigii

Aus Zentralasien stammt die Greig-Tulpe, Tulipa greigii, die sich durch violett gezeichnete Blattoberseiten und gewellten Blatträndern auszeichnet. 
Tulipa greigii wurde von Paul Graeber in der Nähe von Taschkent entdeckt und 1877 von Regel nach dem russischen Admiral schottischer Herkunft Samuel Greig (1735−1788) benannt, der auch Präsident der Russischen Gartenbaugesellschaft war (Rare Plants 2023).
In gärtnerischer Kultur befindet sich Tulipa greigii seit spätestens 1872 (Jäger & al. 2008). Die reine Art wird gärtnerisch kaum mehr genutzt. Sie bildet nur wenige Tochterzwiebeln und müsste so generativ über Samen vermehrt werden. Heute finden sich praktisch nur mehr Hybriden wie `Little Girl´ oder `Oriental Beauty´ in Kultur, die sich durch die weitergegebene Blattfleckung auszeichnen. 
Im Gebiet konnte sie 2014 in einer Brache zwischen Hochleithenstraße und Rudolf Traindl-Gasse in Wolkersdorf und 2017 in einem Rasen in der Withalmstraße in Wolkersdorf in Niederösterreich gefunden werden (Rožánek in: Gilli & al. 2021).
 

Tulipa grengiolensis

Bei der Grengjer Tulpe, Tulipa grengiolensis, handelt es sich um eine Reliktpopulation einer vor Jahrhunderten eingeführten Pflanze unbekannter Herkunft. Sie gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert. Die Grengjer Tulpe findet sich lediglich in früheren, montanen Roggenäckern bei Grengiols im Wallis (Infoflora 2024). Tulipa grengiolensis war dem Aussterben nahe. 1988 blühten auf der seit Jahren brachgelegenen Kalberweid oberhalb der Kirche nur noch 400 gelbe Grengjer Tulpen. Noch schlimmer stand es um die Roten. Ihr größtes Refugium, Moosji oberhalb der Bahnstation, wurde überbaut. Nur wenige Tulpen waren auf Wiesen und in Gärten übriggeblieben. Damals rettete die Mutter von Dr. Alex Agten, dem späteren Präsidenten der ortsansässigen Tulpenzunft, einige Tulpenzwiebeln und pflanzte sie in ihren Garten. Zur Rettung der Tulpensippe bedurfte es des Einsatzes des Walliser Naturschutzes. Seit Ende des letzten Jahrhunderts bemüht sich der lokale Naturschutz um die Erhaltung und Vermehrung ihrer Tulpe, denn die rote und gelbe Farbe der Tulpen entspricht zudem denen des Wappens von Grengiols. Seit 1994 wird durch den Walliser Naturschutzbund auf einer Weide wieder gepflügt, Winterroggen gesät und die Grengjer-Tulpe gesetzt. Heute zählt dieser etwa 8 Hektar große Bereich zum Naturschutzgebiet (walser-alps.eu) und es können im Mai wieder rund 3000 Grengjer Tulpen bestaunt werden. Die anderswertige Vermehrung der Art ist schwierig, was auch die holländischen Tulpenzüchter und die botanischen Gärten von Genf und Basel bestätigten (tulpenzunft.ch).
Man geht davon aus, dass diese Tulpenart durch die Römer den Weg nach Grengiols gefunden hat, da früher durch das Gemeindegebiet der Römerweg führte. Die Art wurde am 26. Mai 1945 vom Botaniker Eduard Thommen entdeckt und danach beschrieben (Thommen 1946). Kew science (2023) und The plant list (2023) führen sie als Synonym zu Tulipa gesneriana

 
 

Tulipa kaufmanniana

In Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan ist die Seerosen-Tulpe, Tulipa kaufmanniana, beheimatet, auch Kaufmann-Tulpe genannt. 
Sie wird seit spätestens 1877 gärtnerisch kultiviert (Jäger & al. 2008) und als Zierpflanze für Rabatten, Vorgärten, Gefäße und Steingärten genutzt. Bei vollsonnigem Wetter spreizen die Perigonblätter weit auseinander und ähneln dann einer Seerosenblüte. Die Wildform hat cremeweiße Blüten mit gelber Basis und rot getönter Außenseite. `Aurea´ ist eine Naturspielform mit intensiv gelben Blüten und breiten roten Streifen auf der Außenseite, `Coccinea´ ist ebenfalls eine Naturauslese mit roten Blüten und grünem Grund. Kultur- wie auch Naturhybriden finden sich mit T. fosteriana und T. greigii (Jäger & al. 2008). Sorten wie `Early Harvest´ oder `Stresa´ werden zu dieser Art gerechnet. 
Unbeständig verwildert konnte sie in Berlin (Hand & Thieme 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024) und Schöneck, Adorf und Markneukirchen in Sachsen (Breitfeld 2021) gefunden werden. Eduard von Regel benannte die Art 1873 nach Konstantin Petrowitsch von Kaufmann (1818−1882), weil dieser 1867 der erste Generalgouverneur von Russisch-Turkestan war, wo die Tulpe gefunden wurde. Kaufmann war ein russischer Militäroffizier, der das russische Staatsgebiet erweiterte. Er schuf dort die (später dann so genannte) Nationalbibliothek von Usbekistan (Burkhardt 2018).
 

Tulipa marjolleti

Die Marjollet-Tulpe, Tulipa marjolleti, gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert (Infoflora 2023). Tulipa marjolleti wurde 1894 erstmals aus Aime in den Savoyer Alpen beschrieben. In den 1970er-Jahren ist die Pflanze aus ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet verschwunden und existiert jetzt nur noch in Kultur (Sauerbier & Langer 2005). Im Gebiet kam die Sippe einst im oberen Rhonetal des Wallis vor (Infoflora 2024). Kew science (2023) akzeptiert die Art nicht und The plant list (2023) führt sie als Synonym zu Tulipa gesneriana
 

Tulipa mauriana

Die Maurienne-Tulpe, Tulipa mauriana, gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert (Infoflora 2024). Die Pflanze ist im Maurienne-Gebiet mit Hauptort Saint-Jean-de-Maurienne im französischen Departement Savoyen endemisch, fand sich aber ehemals auch im Wallis (Infoflora 2023)
Die Art wurde in gärtnerische Kultur genommen, ist aber sehr virusanfällig (Sauerbier & Langer 2005). Kew science (2023) und The plant list (2023) führen sie als Synonym zu Tulipa gesneriana.

Tulipa praestans

Die Prächtige Tulpe, Tulipa praestans, ist im zentralasiatischen Pamirgebiet beheimatet und findet sich in Europa seit spätestens 1901 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008).
Zu ihr sind Sorten wie `Moondance´, `Füsilier´ oder `Zwanenburg´ zu rechnen. Die Art lässt sich von der häufig verwildernden Garten-Tulpe (Tulipa gesneriana) leicht unterscheiden, zeigt sie doch einige auffällige Merkmale wie eine mehr oder weniger dichte, kurze, abstehende Behaarung der oberen Stängelpartie, zudem graugrüne Blätter, die auf Ober- und Unterseite behaart sind und längere Haare am Blattrand, die eine Bewimperung erzeugen. Die etwa vier Blätter sind gekielt. Dies äußert sich unter anderem in leicht gefalteten, am Rand geraden (nicht welligen) Blattspreiten (Walters & al. 1986, Jäger & al. 2007).
Im Gebiet konnte die Art 2013 am Rand eines Abzuggrabens in Wolkersdorf in Niederösterreich (Rožánek in: Gilli & al. 2021) gefunden werden.
 

 

Tulipa raddii

Die Raddi-Tulpe, Tulipa raddii, gehört zu den sogenannten „Neotulpen“. Das sind Reliktpopulationen von vor Jahrhunderten eingeführten Pflanzen, welche sich zu eigenständigen Sippen entwickelt haben. Sie werden als Neophyten betrachtet, haben aber einen hohen kulturhistorischen Wert (Infoflora 2023). Tulipa raddii ist eine Art unbekannter Herkunft, die heute nur noch in Kultur vorkommt, mancherorts aber auch subspontan auftritt, etwa in Olivenhainen, in Weinbergen oder seltener in Weizenfeldern. Sie ist besonders in Italien und Frankreich verbreitet, findet oder fand sich aber auch mehrfach in der Schweiz, so in den Kantonen Bern, Thurgau, Wallis und 2006 bei Höri im Kanton Zürich (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020).
Benannt ist die Art zu Ehren des italienischen Botanikers Giuseppe Raddi (1770−1829), Naturforscher am Hofe der Großherzöge von Lothringen Ferdinand III. und Leopold II., der nach seinen Erkundungen des Orinoco-Beckens Studien über die brasilianische Flora durchführte. Die Art wird von Kew science (2023) und The plant list (2023) als Synonym der ostmediterranen Tulipa agenensis geführt.

 

Tulipa turkestanica

In Zentralasien ist die Turkestanische Tulpe, Tulipa turkestanica, beheimatet, die in Europa seit spätestens 1880 (Jäger & al. 2008) selten kultiviert wird. 
Sie zählt zu den am frühesten blühenden und mit bis zu 12 Blüten auch blütenreichsten Tulpenarten. 
Sehr selten tritt sie subspontan auf, so in Deutschland in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), Nordfriedhof München und Waldfriedhof Solln in Bayern (Dickoré & al. 2012) und Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte ab 2007 (Meierott & al. 2024). In Bayern bisher aus 7 Quadranten bekannt (Meierott & al. 2024). In Österreich in Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und im Mukental im 19. Wiener Gemeindebezirk (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025).
 

Tulipa urumiensis

Im Tien-Shan-Gebirge Zentralasiens ist die Tarda-Tulpe, Tulipa urumiensis (Syn.: T. tarda) beheimatet, die vor allem in Kultursorten seit spätestens 1905 gerne in Steingärten und Friedhöfen kultiviert wird und gelegentlich verwildert.
So in München und 2006 und 2007 auf den Friedhöfen Haßfurt, 2006 Ebern, 2006 Rentweinsdorf, 2005 Sand und 2005 Eltmann in Bayern (Dickoré & al. 2012, Meierott 2008). In Bayern bisher aus 25 Quadranten bekannt (Meierott & al. 2024 sub T. tarda). Weiters in Berlin (Hand & Thieme 2024), Friedhof Frankfurt-Höchst in Hessen (Stich & Starke-Ottich 2014), Dannenberg und Rebenstorf in Niedersachsen (Feder 2018), Friedhof Siebenhitz und 2018 am Friedhof Schöneck in Sachsen (Breitfeld 2017, Breitfeld 2021) und 2012 in einem Laubwald bei Göschwitz und 2018 am Waldrand bei Tissa in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte ab 1980 (Meierott & al. 2024 sub T. tarda). In Österreich 2024 in Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer & al. 2025 sub T. tarda, Kulturrelikt oder Verwilderung?) und 2015 am Friedhof Braunau in Oberösterreich (Hohla & al. 2015)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).

Quellen

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