Symphoricarpos

Schneebeere, Geißblattgewächs, Caprifoliaceae

Gattung:

Symphoricarpos umfasst etwa 15 Arten (Kew 2023), die hauptsächlich in Nord- und Mittelamerika beheimatet sind, eine Art in China. Der Name wurde 1755 von Duhamel du Monceau gültig publiziert, Linné stellte sie fälschlicherweise zu Vaccinium.
 

Symphoricarpos albus 

Weiße Schneebeere,
Symphoricarpos albus  
Geißblattgewächs, Caprifoliaceae 

 

Steckbrief: 

1–2 m hoher, sommergrüner Strauch mit vielfach verzweigten Trieben und gegenständigen, eiförmig-elliptischen, ganzrandigen oder buchtig gelappten Blättern. Blüten klein, 4–5-zählig, blassrosa, im Schlund dicht zottig, in Ähren an den Zweigenden. Frucht weiß, 1–1,5 cm im Ø, mit je zwei Samen. Blütezeit Juni bis September.
 

Nutzung: 

Gartengestaltung und Landschaftsbau. Im Gartenbau wird durchwegs S. albus var. laevigatus kultiviert, oft auch unter dem Namen Symphoricarpos racemosus gehandelt. In wenigen Sorten wie `Constance Spry´ oder `Turesson´ (etwa 1948). Die Art ist hitzeverträglich, trockenheitsverträglich, stadtklimafest, windfest, salztolerant, schnittverträglich, schattenverträglich und ausläuferbildend (Bruns 2009). Wertvolle Pollen- und Nektarpflanze für Insekten. Als „Knallerbsenstrauch“ sind die Beeren bei Kindern und Liedermachern wie Stefan Raab beliebt.
 

Ausbreitung:

Nordamerikanische Art. Mitte des 18. Jahrhunderts vom schwedischen Botaniker Pehr Kalm (1716−1779) in Pennsylvania entdeckt. Die als Zierpflanze verwendete Varietät laevigatus mit größeren Beeren wurde von Lewis und Clarke im Gebiet des Columbia River gefunden. Aus den von ihnen gesammelten Samen zog Bernard McMahon in Philadelphia Pflanzen heran, von denen 1817 Samen nach London kamen. 1821 ist die Sippe für den Berliner Botanischen Garten belegt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war die Pflanze in Mitteleuropa in Gärten, Parkanlagen und als Landschaftsgehölz weit verbreitet. Erste Verwilderungen aus dem Gebiet sind 1880 aus Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen (Fukarek & Henker 2006). Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und häufig, regional auch eingebürgert.
Da die Ausbreitung überwiegend vegetativ durch Rhizomwachstum geschieht, ist sie weitgehend auf die unmittelbare Nachbarschaft gepflanzter Bestände beschränkt. Oft findet sich die Pflanze auch an Waldrändern, wo Gartenabfälle entsorgt werden. Durch Vogelverbreitung kann sie gelegentlich auch gartenferne Standorte besiedeln.

 
DEUTSCHLAND:
Erste Verwilderungen sind seit dem Jahr 1880 von Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen (Fukarek & Henker 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1899 in Nürnberg (Meierott & al. 2024). Gegenwärtig weit verbreitet und in allen Bundesländern vom Alpenvorland bis zur Meeresküste vorkommend (Floraweb 2013, Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern verwildert (Glaser & al. 2025), stellenweise auch eingebürgert. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielerorts verwildert, teilweise eingebürgert, im Jura und im Mittelland relativ häufig. Im Kanton Zürich wurde die Art erstmals in Zürich-Stadt, 1898 in Tiefenbrunnen und ab 1902 im Belvoirgebiet und andernorts festgestellt, später um 1926 auch in Wädenswil. Aktuell ist sie in 45 % der Quadranten kartiert (Wohlgemuth & al. 2020). Als potentiell invasive Art wird mancherorts zum Entfernen des Strauches geraten, so im Kanton Luzern (umweltberatung-luzern 2023). Auch in Liechtenstein subspontan, so etwa in Schaan (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan seit 1855 u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1956 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). In Großbritannien
wurde die Art als Deckungsgehölz für Vögel und Wild auch außerhalb von Siedlungsräumen angepflanzt (Gilbert 1995).
 
 
Weitere Sippen:

Symphoricarpos ×chenaultii

Die Chenault-Schneebeere, Symphoricarpos ×chenaultii, entstanden um 1910 in Frankreich durch Leon Chenault (1853−1930) aus Symphoricarpos microphyllus × S. orbiculatus, wird häufig als Deckstrauch und Flächenbegrüner gepflanzt. 
Die Hybride ist stadtklimafest, rauchhart, salztolerant, schattenverträglich, schnittfest, unempfindlich gegenüber Wurzeldruck und hat ein hohes Ausschlagsvermögen (Bruns 2009). Sie wird vor allem in der Sorte `Hancock´ (um 1940) kultiviert und verwildert nicht selten.
So in Stuttgart in Baden-Württemberg (Chytry & Falmon 2009), Altisheim, Oberbechingen, Illdorf, Langenreichen, Himmelkron, Marktschorgast, mehrfach um Würzburg, Bamberg, Haßfurt, Schweinfurt und im Studentenwald bei Bayreuth in Bayern (Adler & al. 2017, Breitfeld & al. 2017, Otypkova & Tichy 2009, Meierott 2008, Lauerer & Rösch 2009), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), im Hafen von Hamburg (Poppendieck & al. 2011), Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & Kasperek 2021), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Bochum, Wistinghauser Senne und Augstdorf in Nordrhein-Westfalen (BBV 2010, Sonnenborn & Sonnenborn 2018), Greimerath in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Galgenberg, Zwotental, Klintenhtal und Neu-Eulowitz in Sachsen (Breitfeld 2021, Wünsche & al. 2016), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1980 (Meierott & al. 2024). In Österreich u.a. bei Streitdorf nahe Niederhollabrunn in Niederösterreich (Lefnaer 2021), Gurten, Höhnart und Lochen in Oberösterreich (Hohla 2006), Hallein in Salzburg und Forellenweg, Europastraße und Brunnhausgasse in der Stadt Salzburg (Stöhr & al. 2007, Pilsl & al. 2008) und in Osttirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Luzern, Neuenburg, Solothurn, Waadt und Kalberhau, Höngg und Oberengstringen in Zürich (Landolt 2001, Infoflora 2024)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Symphoricarpos occidentalis

Die Westliche Schneebeere, Symphoricarpos occidentalis, ist in großen Teilen Nordamerikas beheimatet. Sie wird im Gebiet seit 1880 (Bärtels & Schmidt 2014) sehr selten als Landschaftsgehölz genutzt und subspontan für Bayern (Hassler & Muer 2022) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich für Bayern geführt, in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) ist sie nicht angegeben.
 

 

Symphoricarpos orbiculatus

Die nordamerikanische Korallenbeere, Symphoricarpos orbiculatus, wird vor allem als Flächenbegrüner und Landschaftsgehölz kultiviert. Sie findet sich seit 1730 in gärtnerischer Kultur, auch in wenigen Sorten wie `Foliis Variegatis´ (1838) oder `Korona´ (1984) (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art ist schattenverträglich, stadtklimafest, rauchhart, salztolerant und hat ein hohes Ausschlagsvermögen (Bruns 2009)
Vereinzelt verwildert sie, so mehrfach in Bayern (Lippert & Meierott 2014), in Berlin (Seitz & al. 2012), 1995 Lemmersdorf, 1995 Meyenburg und 1994 Wustrau in Brandenburg (Fischer 2017), Oldenburg in Niedersachsen (Simonova & Otypkova 2008, Hand & Thieme 2024), Huy bei Halberstadt und am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Herdam 1994, Brennenstuhl 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1983 (Meierott & al. 2024). Beim Fundbeleg aus Niedersachsen geht nicht klar hervor, ob die Pflanze dort verwildert oder als Kulturrest wuchs. In Österreich bei Prinzendorf an der Zaya und Wiener Neustadt in Niederösterreich (Herbar Melzer in: Walter & al. 2002), mehrfach in der Stadt Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013) und in Wien (Stöhr & al. 2007, Wittmann & Pilsl 1997, Pilsl & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz u.a. in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Genf, Nidwalden, St. Gallen und Waadt (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich in Rheinau, Weiach und in Hausen am Albis (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), 2012 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2005 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Quellen

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