Skimmia

Skimmie, Rautengewächs, Rutaceae

Gattung:

Skimmia umfasst etwa 7 Arten (Kew 2023) in Süd- und Ostasien.
 

 

Skimmia japonica

Japanische Skimmie,
Skimmia japonica,
Rautengewächs, Rutaceae

 

Steckbrief:

Bis 1,5 m hoher und breiter, immergrüner, zweihäusiger Strauch mit fleischigen, ei-lanzettlichen, bis 8 cm langen Blättern und süßlich riechenden, weißlichen Blüten in endständigen Rispen. Blütenknospen rötlich, sich bereits im Herbst bildend. Früchte rund, erbsengroß, anfänglich grün, reif rot. Blütezeit April bis Mai.
 

Heimat:

Japan, Sachalin, Taiwan, östlichstes Amurgebiet.
 

Nutzung:

Vor allem als immergrüne Ziergehölze im Schatten kultiviert, in zahlreichen Sorten, so `Rubella´, eine männliche Sorte, 1985 aus China eingeführt oder `Keesen´ (vor 1938), eine weibliche Sorte. Die Art ist tolerant gegenüber Luftverschmutzung und Trockenheit.
 

Ausbreitung:

In Europa seit 1838 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014).
DEUTSCHLAND:
2015 in einem Forst bei Erlangen und 2014 beim Friedhof Steppach nahe Bamberg in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---
ANDERE LÄNDER:
Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).

 

Quellen

Bärtels A. & Schmidt P. A. (2014): Enzyklopädie der Gartengehölze – Ulmer-Verlag Stuttgart, 883 S.

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Kew (2023): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science



Lippert W. & Meierott L. (2018): Kommentierte Artenliste der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns – Vorarbeiten zu einer neuen Flora von Bayern. 251 S.

Meierott L., Fleischmann A., Klotz J., Ruff M. & W. Lippert (2024): Flora von Bayern – Haupt Verlag, Bern, 4 Bände.

Verloove F. (2021): Manual of the Alien Plants of Belgium –  http://alienplantsbelgium.be