Saxifraga

Steinbrech, Steinbrechgewächs, Saxifragaceae

Gattung:

Saxifraga umfasst, exkl. Micranthes, etwa 475 Arten (Kew 2023), überwiegend in den gemäßigten und kalten Klimagebieten und überwiegend Gebirgspflanzen. DNA-Untersuchungen zeigten, dass Micranthes näher mit Heuchera und Boykinia verwandt ist als mit Saxifraga (Kadereit & al. 2016), was zur Abtrennung von etwa 84 Arten (Kew 2023) führte, darunter auch die in den Alpen beheimateten Arten M. hieraciifolia und M. stellaris.
 

Saxifraga ×urbium 

Porzellanblümchen,
Saxifraga ×urbium 
Steinbrechgewächs, Saxifragaceae

 

Steckbrief: 

10−40 cm hohe Mehrjährige mit blattlosen Blütenstängeln. Blattspreite eiförmig oder elliptisch, mit keiligem Grund in den Blattstiel übergehend, stumpf gezähnt, ledrig, 1−6 cm lang. Blattstiele so lang oder kürzer als die Blattspreiten, auf der gesamten Länge dicht bewimpert. Kronblätter weiß, mit gelben und roten Flecken. Blütezeit Juni bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim sehr ähnlichen Nelkenwurz-Steinbrech, Saxifraga ×geum, ist die Blattspreite der Grundblätter deutlich vom Blattstiel abgesetzt, der Blattstiel ist länger als die Spreite.
 

Nutzung: 

Zierstaude, in wenigen Sorten wie `Clarence Elliott´ mit rosa Blüten und kompaktem Wuchs oder `Aureopunctata´ mit gelb panaschiertem Laub.
 

Ausbreitung:  

Gärtnerische Hybride aus dem westeuropäischen Spateligen Steinbrech, Saxifraga spathularis, und dem pyrenäischen Schatten-Steinbrech, Saxifraga umbrosa. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Gartenzierstaude in Kultur genommen und findet sich heute meist als „Saxifraga umbrosa“ im Pflanzenhandel. Die langlebige Sippe vermehrt sich durch oberirdische Ausläufer, die mit einer sich bewurzelnden Rosette enden. Einige der als S. umbrosa angegebenen subspontanen Vorkommen im Gebiet dürften tatsächlich zu S. ×urbium gehören.
Aus der Steinbrech-Sektion Robertsoniana werden auch einige andere, im Aussehen ähnliche Vertreter kultiviert, was das richtige Bestimmen von verwilderten Sippen erschwert. Es sind dies vor allem Saxifraga ×geum, S. hirsuta, S. spathularis und S. umbrosa. Einen Schlüssel für die Sippen und Abbildungen derer Grundblätter bringt Stace (1997).
DEUTSCHLAND:   
U.a. 1933 am Schwansee bei Füssen und bei Zell am Ebersberg in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Meierott 2008), Unkenmühle in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015) und Adorf, Schneckenstein und Steinbruch Affalter in Sachsen (Breitfeld 2021, Breitfeld 2016).
ÖSTERREICH: 
In Christkindl, Losenstein, Ternberg im Ennstal, im Tiessenbachtal bei der Burgruine Scharnstein, am Friedhof St. Johann am Walde und in Trattenbach in Oberösterreich, von letzterem Ort bereits seit 1881 (als Saxifraga umbrosa) bekannt (Essl 2004, Hohla 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1845 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: 
Bei den unter Saxifraga umbrosa eingezeichneten Fundorten (Infoflora 2024) ist nicht klar, ob es sich um S. umbrosa oder S. ×urbium handelt, daher werden die Funde in der Karte nicht berücksichtigt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

 
Weitere Sippen:

Saxifraga ×arendsii

Häufig und in verschiedenen Sorten in Steingärten, Trögen und auf Gräbern wird der zu Ehren des deutschen Gärtners Georg Arends (1863−1952) benannte Garten-Steinbrech, Saxifraga ×arendsii, kultiviert. 
Es ist ein Hybridkomplex aus Saxifraga rosacea, S. cespitosa, S. hypnoides, S. decipiens, S. exarata, S. granulata und wahrscheinlich weiteren Arten. 1888 begann Arends in Wuppertal-Rondsdorf mit der Züchtung von Steinbrechformen. Die als S. ×arendsii bezeichnete Hybride wurde zunächst durch Kreuzung aus S. moschata und S. decipiens erzielt und gelangte erst 1953 in den Pflanzenhandel (Breitfeld 2021).
Gegenwärtig wird die Hybridgruppe in zahlreichen Sorten wie `Adebar´, `Ingeborg´, `Rosenzwerg´ oder `Schneeteppich´ als Zierstaude genutzt.
 
Selten vorübergehend subspontan auftretend, vor allem in und um Friedhöfe. So 1971 an der Kirchhofmauer Unterzeil in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001, Hand & Thieme 2024), 1969 im Wald zwischen Stockheim und Bahnhof Türkheim und 1979 am Bahnhof Seifen in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Hand & Thieme 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), 2014 in Friedrichsgrün in Sachsen (Breitfeld 2021), ehemals nahe Maria im Winkl nördlich von Steyr und 2011 auf dem Friedhof Schwand im Innkreis in Oberösterreich (Hohla & al. 2009, Hohla 2022) und in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1989 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Saxifraga cymbalaria

Der Zimbel-Steinbrech, Saxifraga cymbalaria, ist in Südwest-Asien beheimatet und hat bei uns in der Gartengestaltung praktisch keine Bedeutung, höchstens für Botanische Gärten und ähnliche Anlagen. 
Trotzdem findet sich die Pflanze subspontan im Gebiet, so 1937 an der Bischweilerstraße in München, 1920 in München-Thalkirchen an der Marienklause und 2011 in München-Nymphenburg in Bayern (BIB 2018, Meierott & al. 2024), sich lokal an Gartenmauern des Gutes Sandfort in Osnabrück in Niedersachsen etablierend (Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), Wehlen, Schmilka, Löbau, Niederoderwitz und Großhennersdorf in Sachsen (Gutte & al. 2013), ehemals bei Bollberg und Eimersbach bei Oberhof im Thüringer Wald in Thüringen (Zündorf & al. 2006, Hegi 1995) und 1906 und 1907 bei der Bahnstation Stäfa im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan 1977 auch in Belgien (Verloove 2021), in Frankreich (Jalas & al. 1999), Großbritannien (Jalas & al. 1999), Irland (Jalas & al. 1999) und seit 1955 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Saxifraga geranioides

Ein Endemit der Pyrenäen ist der Storchschnabel-Steinbrech, Saxifraga geranioides. Seine Blätter ähneln denen von Geranium-Arten. Er wird im Gebiet 2009 verwildert für den Botanischen Garten Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2010) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich für Niedersachsen geführt.
 

Saxifraga ×geum

Ähnlich bestimmungskritisch wie das Porzellanblümchen und mit vielen Verwirrungen versehen ist der Nelkenwurz-Steinbrech, Saxifraga ×geum, der Naturhybride aus den beiden pyrenäischen Arten Nieren-Steinbrech, Saxifraga hirsuta, und Schatten-Steinbrech, Saxifraga umbrosa.
 
Verwilderungen der Sippe werden mehrfach gemeldet, so aus Baden-Württemberg (Hassler 2020), Metzlersreuth, Glasermühle, Göhren und in einem Sandsteinbruch bei Krum in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008), bei Dornholzhausen in Hessen (Buttler 1998), Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Sundern, Herne-Holthausen, am Sommerbad-Teich in Herne uns 2021 an einer gemauerten Bacheinfassung am Kützelbach in Soest in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, BBV 2010, BBV 2022), Lengefeld und Schneckenstein in Sachsen (Krusche 2009, Breitfeld 2021), Blankenburg in Sachsen-Anhalt (Rothmaler 2002), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Stixenstein in Niederösterreich (Hegi 1995, Glaser & al. 2025), Kremsursprung bei Michelbach, Spitzgraben bei Vorderstoder, Grünau bei Spital am Pyhrn und Ruine Seisenburg bei Pettenbach in Oberösterreich (Essl 2004), Müllner Hauptstraße, Pezoltgasse und Alexander-Moissi-Straße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), am Untersberg (Hegi 1995) und in einem luftfeuchten Mischwald in der Wasserfallschlucht bei Badgastein im Salzburger Pongau (Stöhr & al. 2007), Wildalpen in der Steiermark (Walter & al. 2002), Wängle, Höfen und Reutte in Nordtirol (Cerny 2001, Polatschek & Neuner 2013, Pagitz & al. 2023) und Vorarlberg (Fischer & al. 2008, Amann 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1843 (Glaser & al. 2025). Eine Fundangabe für Osttirol wird in Pagitz & al. (2023) als irrig geführt.
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Saxifraga hirsuta

Der Nieren-Steinbrech, Saxifraga hirsuta, auch Behaarter Steinbrech genannt, ist in zwei Unterarten (subsp. hirsuta und subsp. paucicrenata) in den Pyrenäen, in den Gebirgen Nordspaniens und in Südwest-Irland beheimatet und wird selten als Zierstaude genutzt. Auch die Hybride mit S. paniculata mit dem Namen Saxifraga ×andrewsii findet sich in gärtnerischer Kultur (Flora Montana 2022)
Der Nieren-Steinbrech wird verwildert angegeben für Weinheim an der Bergstraße in Baden-Württemberg (Hegi 1995) und München und Bad Reichenhall in Bayern (Hegi 1995) und für die Kantone Bern, Wallis und den Grenzbereich Graubünden/Tessin in der Schweiz (Infoflora 2024). Inwieweit die Funde tatsächlich zu S. hirsuta oder nicht doch zu S. ×geum gehören, ist fraglich (Hegi 1995). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich für BY und BW geführt. Laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon fälschlicherweise für Österreich erfasst.
Subspontan in Großbritannien (Jalas & al. 1999).

Saxifraga hypnoides

In Nordwest-Europa beheimatet ist der Astmoos-Steinbrech, Saxifraga hypnoides, der als Zierstaude gezogen wird und vereinzelt subspontan auftritt. 
So in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 1920 im Oelschnitztal bei Berneck auf einem Diabas-Fels (Meierott & al. 2024) und in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024). Bayrische Fundmeldungen außer jener bei Berneck dürften sich auf S. rosacea beziehen (Meierott & al. 2024). Eine Fundangabe für Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als irrig geführt. In der Schweiz Fundangaben für die Kantone Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Obwalden und Waadt (Grulich & Socii 2012, Infoflora 2024) mit dem Indigenat „kultivierter Neophyt, gelegentlich verwildert“ (Infoflora 2025). Subspontan 1819 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Saxifraga sancta

Der Athos-Steinbrech, Saxifraga sancta, ist in den Gebirgen der Balkanhalbinsel und Anatoliens beheimatet und wird sehr selten von Alpinum-Freunden kultiviert. 
Subspontan wird er für Braunschweig-Stiddien in Niedersachsen (Brandes 2003) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Saxifraga stolonifera

Seit spätestens 1771 ist der in China, Japan und Korea beheimatete Kriechende Steinbrech, Saxifraga stolonifera (Syn.: S. sarmentosa) in Europa in gärtnerischer Kultur, hauptsächlich als anspruchslose Zimmerzierpflanze. Für den Garten finden sich Sorten wie `Cuscutiformis´ oder `Harvest Moon´ im Pflanzenhandel, die kältetoleranter sind. In ihrer Heimat wird die Art auch kulinarisch genutzt.
 
Im Gebiet vereinzelt verwildert, so in Kamen in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997), 1993 im Mirabellgarten in der Stadt Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997, Glaser & al. 2025), im unteren Misox in Graubünden, seit 1918 im südlichen Tessin und 1990 und 1998 am Kreuzplatz in Zürich (Hegi 1995, Lauber & al. 2012, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Italien (Jalas & al. 1999).
 

Saxifraga trifurcata

Der Dreigabelige Steinbrech, Saxifraga trifurcata, ist in Nordwest-Spanien beheimatet und wird im Gebiet sehr selten als Zierstaude für den Schatten genutzt. 
Subspontan konnte die Pflanze bei Bollendorf in Rheinland-Pfalz gefunden werden (Hand & al. 2016).
 

Saxifraga umbrosa

Auch der seit dem 17. Jahrhundert in Gartenkultur befindliche Schatten-Steinbrech, Saxifraga umbrosa, der in den Pyrenäen beheimatet ist, wird selten als Zierpflanze genutzt. Inwieweit es sich bei den Fundmeldungen von S. umbrosa nicht tatsächlich um S. ×urbium bzw. S. ×geum handelt, bleibt unklar. Jelitto & al. (1990) schreiben etwa: „Bei den meisten im Pflanzenhandel als S. umbrosa geführten Pflanzen handelt es sich um S. ×urbium“.
Im Gebiet subspontan angegeben, so ehemals Mönchsberg in Baden-Württemberg (Höck 1901, Hand & Thieme 2024), 2018 Bremen-Vegesack (Feder in: Breitfeld & al. 2021), Braunschweig-Stiddien in Niedersachsen (Brandes 2003), 2016 bei der Möhnetalsperre in Nordrhein-Westfalen (Feder in: Breitfeld & al. 2021), ehemals Edenkoben in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024), 1898 Görlitz-Charlottenhof in Sachsen (Wesenberg & al. 2017) und Oderbrück im Harz in Sachsen-Anhalt (Brandes 1909). Bei den bayrischen Fundmeldungen Rangen, Brandlohe und an der Hafenmauer in Lindau am Bodensee (Breitfeld & al. 2017, Dörr & Lippert 2001) dürfte es sich um S. ×urbium bzw. S. ×geum handeln (Meierott & al. 2024). In Österreich Friedhof Holzgau in Nordtirol (Dörr & Lippert 2001). Laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon fälschlicherweise für Österreich erfasst. In der Schweiz in den Kantonen Bern, St. Gallen, Schaffhausen, in der Waadt und im Wallis angegeben. Im Kanton Zürich 1849 beim Mühlebach und 1996 Rumphaldenweg am Käferberg in der Stadt Zürich, 2002 bei Thalwil, 2006 bei Wädenswil und bei Lipperschwendi in der Gemeinde Bauma (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024). Subspontan in Norwegen (Gederaas & al. 2012), Schweden (Jalas & al. 1999), Italien (Jalas & al. 1999) und Großbritannien (Jalas & al. 1999).

 
 

Quellen

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