Rumex

Ampfer, Knöterichgewächs, Polygonaceae

Gattung:

Rumex umfasst, inkl. Emex, etwa 193 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet, überwiegend aber in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel beheimatet.
 

Rumex salicifolius 

Weidenblättriger Ampfer,
Rumex salicifolius 
(Syn.: Rumex triangulivalvis
Knöterichgewächs, Polygonaceae

 

Steckbrief: 

30−80 cm hohe Mehrjährige ohne Grundblätter. Spreiten der unteren Stängelblätter lanzettlich, bis 20 cm lang und 4 cm breit. Blütenstand mit beblätterten Seitentrieben, die später den Hauptspross überragen. Innere Perigonblätter dreieckig, 3−4 mm lang, ganzrandig, mit schmaler Schwiele. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Markant am Weidenblättrigen Ampfer sind die Laubblattachseln mit den beblätterten Seitentrieben, die später als der Haupttrieb blühen und diesen zuletzt übergipfeln.
 
 

Nutzung: 

Keine.
 

Ausbreitung:  

Nordamerikanische Art, unter anderem mit Getreide in Europa eingeschleppt (Bonte 1930). Im Gebiet zuerst 1903 bei Genf nachgewiesen. Gegenwärtig im Gebiet sehr zerstreut, häufiger nur im Rheintal, Elbtal und in Berlin (Floraweb 2013) und vor allem an Bahndämmen, Gewässerufern, Sandgruben und Ruderalstellen vorkommend.
DEUTSCHLAND:
Sehr zerstreut, so u.a. in Esslingen, Stuttgart, Untertürkheim und Cannstatt in Baden-Württemberg (Beck 2016, Böcker & al. 2017), 1956 Bahnböschung bei Veitshöchheim, ehemals München und ehemals Kissing bei Augsburg in Bayern (Conert & al. 1981, Meierott & al. 2024 sub R. triangulivalvis), in Berlin seit 1924 bekannt und dort lokal eingebürgert (Hegi 1981, Seitz & al. 2012, Hand & Thieme 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), Bremen (Müller & Kuhbier 2008), Hamburg-Nienstedten und Hamburg-Altona (Hegi 1981, Hand & Thieme 2024), Untermainebene und Lorch in Hessen (Bönsel 1998, Streitz 2005), Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Hafen Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), Bonn, Düsseldorf-Lohausen, Duisburg-Rheinhausen, Leutesdorf, Krefeld-Uerdingen und 2023 Duisburg-Homberg in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2011, BBV 2014, BBV 2024), Ludwigshafen und Industriegebiet Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Lang 1981, Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2024), Saarland (Hand & Thieme 2024), 1951 Leipzig-Connewitz, Dresden und Pirna-Copitz in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), seit 1929 einige Funde an der Unterelbe nahe Hamburg, im Kreis Steinburg und 2022 in Brokdorf-Großarentsee in Schleswig-Holstein (Jansen 1986, Hebbel 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
1949 an der Westbahn in Wien erstmals für Österreich nachgewiesen, weiters u.a. bei Neunagelberg im Waldviertel Niederösterreichs (Rechinger 1950, Melzer & al. 1992, Glaser & al. 2025 sub R. triangulivalvis), Linz in Oberösterreich (Baschant 1955, Glaser & al. 2025 sub R. triangulivalvis), Unzmarkt und Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1953, Melzer & al. 1992, Glaser & al. 2025 sub R. triangulivalvis), Frastanz in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013) und Nordbahnhof, Franz-Josefs-Bahnhof, Matzleinsdorfer Frachtenbahnhof und Simmeringer Lände in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Eine Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023 sub R. triangulivalvis).
SCHWEIZ:
1959 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), ehemals in Genf, St. Moritz in Graubünden und Solothurn (Conert & al. 1981, Thellung 1919).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), seit 1943 in Tschechien (Jalas & Suominen 1979, Pyšek & al. 2012) und seit 1947 in der Slowakei (Jalas & Suominen 1979, Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Rumex brownii

Zu Ehren des schottischen Botanikers und Arztes Robert Brown (1774−1858) ist der Brown-Ampfer, Rumex brownii, benannt. Brown sammelte von 1801 bis 1805 in Australien fast 4000 weitgehend unbekannte Pflanzenarten. Nach seiner Rückkehr war er bis 1810 mit der Bearbeitung dieser Sammlung beschäftigt. Neben zahlreichen Arten sind die Pflanzengattungen Brownetera, Brunonia, Robertia und Brunoniella nach ihm benannt.
Rumex brownii ist in Australien und Neuguinea beheimatet und fand sich ehemals in Hamburg (Hegi 1981), Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1981, Hand & Thieme 2024), 1954 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Hegi 1981, Gutte 2006), ehemals am Matzleinsdorfer Frachtbahnhof in Wien (Forstner & Hübl 1971, Walter & al. 2002), Derendingen in Solothurn und Wädenswil im Kanton Zürich (Hegi 1981) eingeschleppt. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und 1965 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 

Rumex bucephalophorus

Der Stierkopf-Ampfer, Rumex bucephalophorus, ist in mehreren Unterarten im Mittelmeergebiet beheimatet. 
Er trat im Gebiet vereinzelt unbeständig auf, so 1935 am Karlsruher Güterbahnhof, 1934 und 1941 am Stuttgarter Hauptgüterbahnhof und 1931 bis 1943 mehrfach am Ulmer Güterbahnhof in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Böcker & al. 2017), 1937 und 1938 am Münchner Südbahnhof in Bayern (Hepp 1954, Meierott & al. 2024), früher in Brandenburg (Hand & Thieme 2024), 1927 Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hassler & Muer 2022), im Osnabrücker Hafen in Niedersachsen (Weber 1995), 1927 am Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf und 1927 und 1929 am Güterbahnhof Dortmund-Süd in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2024), 1932, 1941 und 1942 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Fiedler 1936), ehemals Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Vorarlberg (Amann 2016, sub R. aculeatus) und Baumeistergasse im 17. Wiener Gemeindebezirk (Stöhr & al. 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1948 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz früher in Basel, Buchs in St. Gallen und Zürich (Brodtbeck & al. 1998, Thellung 1919). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

 

Rumex confertus

Von Osteuropa bis Westsibirien ist der Gedrungene Ampfer, Rumex confertus, beheimatet. 
Er konnte gefunden werden u.a. bei Heuchelberg in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2012 auf Schotter an Bahngleisen in München-Daglfing in Bayern (Springer 2014, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Brandenburg (Hassler 2020), 1912 in Steilshop und in den 2000er-Jahren im Stellmoorer Tunneltal in Hamburg (Conert & al. 1981, Bertram 2010, Poppendieck & al. 2011), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Kreuzstetten, Jedenspeigen und Marchegg in Niederösterreich (Melzer & Barta 1997, Melzer & Barta 2002), 1952 in Graz in der Steiermark an Gleisanlagen (Melzer 1959, Glaser & al. 2025) und 1949 in Wien zwischen den Gleisen des Floridsdorfer Rangierbahnhofes (Rechinger 1950, Melzer 1959, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1949 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Schweden (Jalas & Suominen 1979), Finnland (Jalas & Suominen 1979), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und Tschechien (Jalas & Suominen 1979, Pyšek & al. 2012).
Rumex confertus bildet im Gebiet Hybriden mit R. crispus, die mit binären Namen
Rumex ×skofitzii heißt und u.a. in Hamburg (Poppendieck & al. 2017), in Illmitz, Winden, Weiden und Neusiedl am See im Burgenland (Traxler 1958) und am Rangierbahnhof Wien-Floridsdorf (Rechinger 1950, Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025) gefunden werden konnte. Die Hybride mit R. patientia konnte 2005 von Thomas Barta im Burgenland gefunden werden (Glaser & al. 2025).
 

Rumex cristatus

Der Griechische Ampfer, Rumex cristatus, ist in Südost-Europa und Anatolien beheimatet und tritt im Gebiet vereinzelt subspontan auf, so 2014 in Weilimdorf in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017) und 1989 nördlich vom Hauptbahnhof Würzburg, 1998 nahe der Steinburg bei Würzburg, 2020 an der Nordtangente Würzburg und 2017 im Bauschutt bei Eibelstadt in Bayern (Hetzel & Meierott 2002, Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024). Neuerdings verstärkt auftretend entlang von süddeutschen Autobahnen (Gerstberger & Klotz 2023). Weiters in Kärnten (Walter & al. 2002), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), Steiermark (Walter & al. 2002) und Wien-Arsenal (Janchen 1977, Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1946 (Rechinger 1950, Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in Genf-La Treille (Hegi 1981). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Großbritannien (Jalas & Suominen 1979, Clement & Foster 1994).
Rumex cristatus bildet Hybriden mit R. patientia. Diese heißen mit binären Namen
Rumex ×xenogenus und konnten in Niederösterreich (Glaser & al. 2025) und ehemals in Wien am Bahndamm der Ostbahn beim Arsenal (Janchen 1956-1960) gefunden werden. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1948 (Glaser & al. 2025). Die Hybride mit R. crispus konnte 2017 von Thomas Barta in Wien gefunden werden (Glaser & al. 2025).
 

Rumex crystallinus

In Australien ist der Salz-Ampfer, Rumex crystallinus (Syn.: R. halophilus) beheimatet. Er wird im Gebiet ehemals unbeständig für Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024 sub R. halophilus) angegeben. Subspontan auch in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Rumex cuneifolius

Im südlichen und westlichen Südamerika ist der Keilblättrige Ampfer, Rumex cuneifolius, beheimatet. Er wird 1911 für die Boley-Ölfabrik Ürdingen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Rumex dentatus

Der Gezähnte Ampfer, Rumex dentatus, ist von Osteuropa und Tunesien bis Südost-Asien ursprünglich und fand sich im Gebiet eingeschleppt 1953 bei der Baumwollspinnerei Unterhausen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2024), 2012 Gollachgrund bei Aub in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1857 im Botanischen Garten Berlin (Ascherson & Graebner 1913, Hegi 1975), 1926 in Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hegi 1975), Hessen (Hand & Thieme 2024), 1914 im Hafen Neuß in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024) und 1915 in Solothurn (Hegi 1981, Hassler & Muer 2022). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), in Ungarn (Jalas & Suominen 1979), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Rumex flexuosus

Der Geschlängelte Ampfer, Rumex flexuosus, ist in Neuseeland beheimatet und wird selten als Blattschmuckpflanze unter dem Namen „Bronze-Ampfer“ mit dunkel-rotbraunem Laub kultiviert. Im Gebiet angegeben für Derendingen im Kanton Solothurn (Hegi 1981).
 

Rumex hypogaeus

Der Südliche Stechampfer, Rumex hypogaeus (Syn.: Emex australis), ist im südlichen Afrika beheimatet und tritt in Teilen der Erde, so in Australien und Pakistan, invasiv auf. Im Gebiet 1873 als Wolladventive für Sommerfeld in Brandenburg (Ascherson & Graebner 1913, Hand & Thieme 2024 sub Emex australis) angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Rumex intermedius

Im westlichen Mittelmeergebiet ist der Mittlere Sauerampfer, Rumex intermedius, beheimatet. Er wird ehemals eingeschleppt für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Ascherson & Graebner 1913) und für Kiel in Schleswig-Holstein (Ascherson & Graebner 1913, Hand & Thieme 2024) angegeben.
 

Rumex kerneri

Der südosteuropäische Kerner-Ampfer, Rumex kerneri, ist zu Ehren des österreichischen Botanikers Anton Kerner (1831−1898) benannt. Anton Joseph Kerner, Ritter von Marilaun, zählt zu den bedeutendsten Botanikern Mitteleuropas. Er wurde am 12. November 1831 im Schönbornschen Schloss zu Mautern als zweiter Sohn des Oberamtsmannes und Schlossverwalters Josef Kerner geboren. Seine Mutter, aus Rossatz an der Donau, entstammte einer Schiffsmeisterfamilie. Die Hebamme Kerners war Theresia Klintz, die Gärtnerin Mauterns, die ihm vielleicht die Liebe zu den Pflanzen mit in die Wiege lag. Zusammen mit seinem Bruder Josef durchstreifte Anton Kerner in der Studiumszeit die herrliche Landschaft seiner niederösterreichischen Heimat, von der Wachau bis zum Dunkelsteiner Wald und zu den Auwäldern der Donau. Später als Botanikprofessor schrieb er in das Stammbuch eines seiner Schüler „Es ist nicht leicht, die Sprache, die die Pflanzen sprechen zu erlernen und zu verstehen. In der Studierstube bringt man es bestenfalls zum Buchstabieren. Zum Lesen und zum Verstehen kommt man nur in der freien Natur“. 1854 promovierte Kerner zum Doktor der Medizin, obwohl sein Herz viel mehr der Botanik zugewandt war, der „liebenswürdigsten aller Wissenschaften“, wie Linné es treffend ausdrückte. Die schwere Choleraepidemie des Jahres 1855 mit all ihren grauenvollen Bildern des Elends waren der Grund, warum Kerner die Medizin aufgab und sich rein der Botanik widmete. In Tirol legte er Versuchsgärten in verschiedenen Höhenstufen an, um den Einfluss des Klimas auf Pflanzen studieren zu können. Auf der Nockspitze bei 1700 Metern, auf der Seegrubenspitze bei rund 2000 Metern und am Patscherkofel auf 2300 Metern Seehöhe errichtete er Versuchsanlagen. 1875 legte er am Blaser den ersten Hochalpengarten der Welt an. Anton Kerner gilt zusammen mit Otto Sendtner und Joseph Roman Lorenz als Mitbegründer der Pflanzensoziologie. 1878 wurde Kerner als Ordinarius und Direktor des Botanischen Gartens an die Universität Wien berufen. Ihm ist die grundlegende Erneuerung des Wiener Botanischen Gartens zu verdanken. Kerners dreibändiges „Pflanzenleben“, als Gegenstück zu Brehms „Tierleben“ erlebte mehrere Auflagen und wurde ins Italienische, Französische, Englische, Holländische und Russische übersetzt. Kerner starb am 21. Juni 1898, als er bei einem Vortrag an der Akademie für Wissenschaft einen Hirnschlag erlitt. Er wird als edler, grundgütiger Mensch beschrieben, der nicht einmal vergaß, die Schulkinder von Trins zu Weihnachten zu beschenken und selbst beim Kaiser sprach er vor, um Erleichterungen im Studienbetrieb für seine Studenten zu bewirken. In seinem Geburtsort Mautern ist eine Straße nach ihm benannt und etwa 120 Pflanzenarten tragen seinen Namen.
 
Rumex kerneri tritt im Gebiet unbeständig bis lokal eingebürgert auf. Im pannonischen Raum Niederösterreichs, Wiens und des Burgenlandes auch beständig und in Arealausweitung begriffen (Fischer & al. 2008). In Kärnten bei Mauthen, Bleiberg und Klagenfurt (Rechinger 1933, Melzer 1974, Hegi 1981, Melzer & Barta 1995, Glaser & al. 2025), in Oberösterreich bei Linz und Steyregg (Hegi 1981, Glaser & al. 2025), Leibnitz in der Steiermark (Melzer 2003) und am Matzleinsdorfer Bahnhof von 1946 bis 1957 und 1929 bei Neuwaldegg in Wien (Forstner & Hübl 1971, Hegi 1981, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1929 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. bei Salurn, Margreid und Buchholz (Spitaler & Zidorn 2007, Wilhalm & al. 2007). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und der Slowakei (Jalas & Suominen 1979).
Die
Hybride mit R. patientia konnte 2005 von Thomas Barta in Niederösterreich gefunden werden (Glaser & al. 2025).
 

Rumex longifolius

Der Langblättrige Ampfer, Rumex longifolius, ist eine Sippe vermutlich hybridogenen Ursprungs mit den Elternarten R. aquaticus und Rumex crispus (Kubát 1990). Der manchmal verwendete irreführende deutsche Name „Gemüseampfer“ resultiert vermutlich aus einer Fehlinterpretation des redundanten Zweitnamens R. domesticus, unter dem die Art von Hartman im Jahre 1820 aus Skandinavien in Unkenntnis der 5 Jahre zurückliegenden Erstbeschreibung De Candolles aus den Pyrenäen beschrieben wurde. „Domesticus“ bezieht sich dabei auf das ruderale Auftreten der Art in der Nähe menschlicher Siedlungen und nicht auf eine gärtnerische Nutzung. Tatsächlich wurde Rumex longifolius im Gegensatz zu der verwandten Art Rumex patientia nicht planmäßig angebaut und allenfalls gelegentlich als Wildgemüse genutzt (Sonnberger 2015).
Noch bis zum Ende der 1950er-Jahre hatte R. longifolius trotz seiner subruderalen Standortansprüche kaum die Tendenz, sich über sein ursprüngliches Areal hinaus zu verbreiten (Rechinger 1990). Kurz danach hat sich die Art dann mancherorts stark ausgebreitet, und zwar in ungewöhnlicher, von der Mehrzahl mitteleuropäischer Neophyten abweichenderweise in den Hochlagen der Mittelgebirge. Im Riesengebirge stellt sie heute einen festen Bestandteil ruderalisierter Wiesen, Wald- und Straßenränder oberhalb 1000 m dar, wo sie sich erfolgreich gegen die hier ursprünglichen Arten R. alpinus und R. obtusifolius durchsetzt (Sonnberger 2015). R. longifolius hat scheinbar sprunghaft einige klimatisch und ökologisch geeignete Punkte in den mitteleuropäischen Gebirgen erreicht und ist im Begriff, sich von diesen aus auszubreiten (Sonnberger 2015).
Wie alteingebürgerte Funde etwa in Schleswig-Holstein, in der Steiermark, im Oberinntal in Nordtirol und im Oberengadin in Graubünden zu bewerten sind, ist unklar. In den Inn-Auen des Oberengadins in Graubünden wächst die Art reichlich auf naturnahen Standorten, was Botaniker dazu veranlasste, den Status als Neophyt zu hinterfragen (Adler 1992). Auch sonst mehrfach im Gebiet, so in fast allen deutschen Bundesländern (Hand & Thieme 2024), so beispielsweise im Bereich des Großen Arbers im Bayerischen Wald und 1999 auf einer Kiesbank im Reschwasser bei Mauth in Bayern (Sonnberger 2015, Meierott & al. 2024), 2020 um Alzey in Rheinland-Pfalz (Feder 2022), 1993 in Leipzig-Heiterblick, 2018 bei Holzhau, 2018 Rauschenbach und 2019 bei Kühnhaide in Sachsen (Gutte 2006, Golde & Olias 2019), Im Kirchhof in Seeburg in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2001) und 2014 Bad Frankenhausen am Kyffhäuser in Thüringen (Feder 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1994 (Meierott & al. 2024). In Österreich ehemals auf Bahngelände in der Waldeggstraße in Linz in Oberösterreich (Baschant 1955 sub R. domesticus, Glaser & al. 2025), in der Kirchenstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), bei Kraubath im oberen Murtal in der Steiermark (Melzer 1992, Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Osttirol (FKÖ 2021, Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1955 (Baschant 1955 sub R. domesticus). In der Schweiz ist R. longifolius im Oberengadin seit 1965 vollständig eingebürgert und breitet sich hier weiter aus (Becherer 1968). Sonst nur vereinzelt, wie in den Kantonen Basel-Landschaft, Bern, Luzern, St. Gallen, Uri, Wallis, Wallis (Infoflora 2024) und 1904 am Vorbahnhof Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Jalas & Suominen 1979, Pyšek & al. 2012) und Polen (Jalas & Suominen 1979).

 

Rumex marschallianus

Von der Ukraine bis zur Mongolei ist der Marschall-Ampfer, Rumex marschallianus, verbreitet. Benannt ist die Art zu Ehren des deutschen Botanikers und Forschungsreisenden Friedrich August Freiherr Marschall von Bieberstein (1768−1826). Verschleppt konnte die Art 1991 bei Friemar in Thüringen gefunden werden (Zündorf & al. 2006).
 

Rumex obovatus

In Paraguay und Nordargentinien ist der Eiblättrige Ampfer, Rumex obovatus, beheimatet, der im Gebiet vor allem mit südamerikanischen Ölfrüchten eingeschleppt auftritt, so 1986 in der Durlacher Allee Karlsruhe in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), im Hafen von Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995) und Essen und Kupferdreh in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1981, Hand & Thieme 2024). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Rumex paraguayensis

Auch der Paraguay-Ampfer, Rumex paraguayensis, ist in Paraguay und Argentinien beheimatet. Er wird eingeschleppt 1920 für den Hafen Emmerich und 1926 für den Hafen Neuß in Nordrhein-Westfalen angegeben (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Rumex rugosus

Nur aus der Kultur ist der Garten-Sauerampfer, Rumex rugosus, bekannt. Er wird selten als Wildgemüse und Wildstaude kultiviert und unterscheidet sich vor allem durch die breiteren Blattspreiten vom sehr ähnlichen Strauß-Ampfer, Rumex thyrsiflorus
Tritt im Gebiet vereinzelt subspontan auf, so in Ostfildern-Ruit und Ostfildern-Scharnhausen in Baden-Württemberg (Smettan 2015, Hassler & Muer 2022), 2015 bei Stockheim, 2004 auf einem ruderalen Sandrasen bei Schwebheim, 2002 auf einer Brache bei Hallstadt, 2013 auf einer Deponie bei Lonnerstadt, 2009 auf einer Deponie bei Wendelstein nahe Nürnberg, Schweinfurt und Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Müller & al. 2021), Dortmund-Hörde und Bochum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2012, Jagel 2021), Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Niederösterreich (Glaser & al. 2025) und 2012 bei Mehrnbach in Oberösterreich (Hohla 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2012 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Rumex spinosus

Der Gewöhnliche Stechampfer, Rumex spinosus (Syn.: Emex spinosa), ist im Mittelmeergebiet, in Nordafrika und im Nahen Osten von Marokko bis zur Arabischen Halbinsel beheimatet. Er wurde im 17. Jahrhundert in England als Salatpflanze angebaut und noch heute z.B. in Libyen als spinatartiges Gemüse genutzt (Mansfeld 1986). R. spinosus bildet Hybriden mit R. hypogaeus (Putievsky & al. 1980). Im Gebiet sehr selten und unbeständig, so ehemals am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2024 sub Emex spinosa), 1961 in Berlin-Grunewald (Scholz & Sukopp 1965, Hand & Thieme 2024 sub Emex spinosa) und 1981 an der Straße zwischen Gütersloh und Herzebrock in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2003).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994). Die Art tritt in Teilen der Erde eingeschleppt und lokal invasiv auf. In den USA als schädliches Unkraut („noxious weed“) eingestuft und hier systematisch bekämpft (USDA 2021). In Tasmanien ist die Einfuhr verboten (CABI 2021).

 

Rumex vesicarius

In Nordafrika und Südasien ist der Blasen-Ampfer, Rumex vesicarius, beheimatet. Im Gebiet wird er 1889 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Ascherson & Graebner 1913, Hand & Thieme 2024).
 

Quellen

Adler W. (1992): Ist Rumex longifolius (Polygonaceae) in den Alpen doch heimisch? - Verh. Zool.-BoL Ges. Österreich 129: 153-158.

Adler W. & Mrkvicka Ch. (2003): Die Flora von Wien - gestern und heute – Verlag des Naturhistorischen Mus. Wien, 831 S.

Amann G. (2016): Aktualisierte Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Vorarlbergs – Bucher-Verlag, 256 S.

Ascherson P. & P. Graebner (1896-1939): Synopsis der mitteleuropäischen Flora. 12 Bände Leipzig, Gebr. Bornträger.

Baschant R. (1955): Ruderalflächen und deren Pflanzen in und um Linz – Naturk. Jahrb. Stadt Linz 1955: 253−261.

Baumgartner W. (1973): Die Adventivflora des Rheinhafens Basel-Kleinhüningen in den Jahren 1950-1971 - Bauhinia 5: 21-27.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2011): Exkursion: Krefeld-Uerdingen, Krefelder Rheinhafen - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 3: 156-158.

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