Ribes

Johannisbeere, Stachelbeergewächs, Grossulariaceae

Gattung:

Ribes umfasst etwa 193 Arten (Kew 2023), die hauptsächlich in kühlen und gemäßigten Regionen der nördlichen Hemisphäre (einige auch in Südamerika) beheimatet sind. Zahlreiche Arten werden häufig als Zier- oder Obstpflanzen kultiviert. Durch Selektion und Hybridisierung verschwammen spezifische Grenzen zwischen mehreren Arten, darüber hinaus ist das anfängliche einheimische Verbreitungsgebiet dieser weit verbreiteten Arten schwer einzuschätzen. Die Familie umfasst nur die Gattung Ribes. Tebbitt (1995) listet 71 Arten auf.
Ribes-Arten sind Zwischenwirte des Weymouthskiefern-Blasenrosts. Dieser Rostpilz befällt fünfnadelige Kiefern-Arten, deshalb wird etwa R. aureum in Nordamerika lokal ausgerottet, in denen der Pilz aktiv ist (Marshall 1995)

 

Ribes aureum

Gold-Johannisbeere,
Ribes aureum (inkl. var. villosum [=R. odoratum])
Stachelbeergewächs, Grossulariaceae

 

Steckbrief: 

Bis etwa 2 m hoher, sommergrüner Strauch mit gelappten, schwach glänzenden Blättern und 5–6 cm langen Blütentrauben mit goldgelben Kelchblättern. Junge Triebe kahl oder kaum behaart. Kronblätter rötlich, kürzer als die Kelchblätter. Frucht 6–8 mm im Ø, anfänglich gelblich, später rot und purpurschwarz, fruchtig-säuerlich schmeckend. Blütezeit April bis Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Die sehr ähnliche, ebenfalls nordamerikanische Duft-Johannisbeere, R. aureum var. villosum (Syn.: Ribes odoratum), wird ebenfalls gelegentlich als Obst- oder Zierstrauch kultiviert. Ihre jungen Triebe sind behaart, die Früchte messen 8–10 mm im Ø.
 

Name:

Ribes ist der persisch-arabische Name des Syrischen Rhabarbers, Rheum ribes. Der Name wurde im Mittelalter auf die Johannisbeere übertragen, entweder weil diese als Ersatz für den aus dieser Pflanze gewonnenen Sirup verwendet wurde oder wegen des Vergleichs der säuerlichen Früchte der Johannisbeeren mit den säuerlichen Blattstielen der Rhabarber-Art.
 

Nutzung: 

Als Zier- und Obstgehölz, für Windschutzgürteln, Autobahn-Mittelstreifen und als Veredelungsunterlage. Die Art ist stadtklimafest, industriefest, trockenheitsvertragend, salztolerant und hat ein hohes Ausschlagsvermögen (Bruns 2009).
 

Ausbreitung: 

Erstmals genannt wird die Art von Meriwether Lewis und William Clark im Jahr 1804. Der Ire Bernard McMahon (1775–1816), der 1796 nach Philadelphia auswanderte, eröffnete dort eine Gärtnerei und brachte den ersten Pflanzenkatalog Amerikas heraus. Seine Freundschaft zu Präsident Thomas Jefferson, einem begeisterten Botaniker, war eng und dieser vertraute ihm die Ausbeute der Lewis-Clark-Expedition (1804–1806) an. McMahon säte alle auf dieser Expedition gesammelten Samen aus und fand darunter 25 der Wissenschaft unbekannte Arten, darunter auch die Gold-Johannisbeere. Diese blühte 1808 erstmals in (aufgezeichneter) menschlicher Kultur. 1812 erreichte die Pflanze durch den Engländer Thomas Nuttall europäischen Boden, 1820 dann Deutschland.      
Gegenwärtig im Gebiet vielfach subspontan auftretend.
DEUTSCHLAND:
Vielfach verwildert mit Schwerpunkten in Sachsen-Anhalt, Berlin und Bayern (Weber 1995, Verein Flora Nordostbayern 2013, Meierott & al. 2024), weiters u.a. in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), bei Fürstdobl in Bayern (Hohla 2004, sub R. odoratum), in der Prignitz und bei Potsdam in Brandenburg (Fischer 2017, Hegi 1995), in Hamburg (Poppendieck & al. 2010), bei Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & al. 2012), bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Querumer Forst bei Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), im Ruhrgebiet Nordrhein-Westfalens, so etwa in Bochum-Querenburg (Fuchs & al. 2006, Jagel 2021), 1997 bis 1999 in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 2005), im Leutzscher Holz bei Leipzig, in Gohlis und Weida in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1899 in der Sandgrube bei Forsthof (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so in Zillingtal und Neudörfl an der Leitha im Burgenland (Melzer 1991, Gilli & al. 2022), Schrems, Zwentendorf und 2024 Oynhausen in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Sauberer & al. 2025), Neukirchen am Inn in Oberösterreich (Hohla 2003), Freisaalweg in der Stadt Salzburg, Thomatal im Salzburger Lungau (Leeder & Reiter 1958, Wittmann & Pflugbeil 2017), Nordtirol (Pagitz & al. 2023, sub R. odoratum) und Augartenstraße in Wien (Janchen 1977, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1942 (Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Mühlbach (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Mehrfach, so in den Kantonen Aargau, Bern, Genf, Graubünden, Neuenburg, ehemals in Oberdorf bei Solothurn, in der Waadt, im Walliser Rhonetal und Eglisau im Kanton Zürich (Thellung 1915, Thellung 1919, Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1897 auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1926 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Ribes americanum

Die Kanadische Johannisbeere, Ribes americanum, ist in Nordamerika weit verbreitet. Ihre schwarzen Früchte können zu Marmelade oder Gelee verarbeitet werden. Sie findet sich seit 1729 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014), spielt in der heimischen Gartengestaltung aber weder als Zier- noch als Obstgehölz eine Rolle. Subspontan wird sie im Gebiet 1981 für den Erlanger Stadtforst in Bayern (Asmus 1981) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, ebenso nicht in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024). Ribes americanum wird als Zwischenwirt des Weymouthskiefern-Blasenrosts in Nordamerika lokal vernichtet, um den Pilz einzudämmen (Marshall 1995).
 

Ribes divaricatum

Die Oregon-Stachelbeere, Ribes divaricatum, stammt aus dem westlichen Nordamerika (Oregon, Washington und British Columbia) und findet sich seit 1826 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014). Sie wird im Gebiet sehr selten als Obstgehölz kultiviert. Unbeständig verwildert wurde sie u.a. 1981 am Saupurzel bei Karlstadt und 2009 am Knock-Südhang bei Marktheidenfeld in Bayern (Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg-Wandsbek (Poppendieck & al. 2011) und Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) gefunden. Subspontan 2010 und 2014 u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Ribes multiflorum

In Südost- und Südeuropa und in Anatolien ist die Troddel-Johannisbeere, Ribes multiflorum, beheimatet. Sie spielt in der heimischen Gartenkultur keine Rolle, ist aber Kreuzungspartner mehrerer Frucht-Ribiselsorten. Die Art unterscheidet sich von der Roten J., R. rubrum, durch behaarte Triebe und unterseits grau behaarte Blätter. Verwildert tritt sie im Gebiet sehr selten auf, so 2022 in einem Kiefernforst in Dürnbach bei Schachendorf im Burgenland (Glaser & al. 2025, Kiraly & Hohla in: Pachschwöll & al. 2025), in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), 2018 bei St. Pantaleon und 2020 am Waldrand bei Langstadl, Gemeinde Tumeltsham in Oberösterreich (Hohla 2018, Hohla 2022) und in der Mauermannstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2004 (Glaser & al. 2025).
 

Ribes ×nidigrolaria

Die Jostabeere, Ribes ×nidigrolaria, ist eine erbkonstante, fruchtbare Hybride komplexer Abstammung, die in Deutschland entstand.
Erste Kreuzungen zwischen der Johannisbeere Ribes ×succirubrum und mehreren Stachelbeersorten führte Erwin Baur (1875−1933) bereits 1922 durch. Er nannte das Ergebnis damals Jochelbeere. Ziel war damals, mehltauresistente Beerenobstsorten zu entwickeln. Paul Lorenz begann die Zucht 1926 im Kaiser-Wilhelm Institut in Berlin. In 13 Jahren entstanden über tausend F1-Hybriden, die aber wenig Fertilität zeigten (Bauer 1986). Nur acht von ihnen überlebten den Zweiten Weltkrieg und wurden schließlich in das Max-Planck-Institut verlegt. Rudolph Bauer verwendete Colchicin, um die Anzahl der Chromosomen zu verdoppeln und fruchtbare Tetraploide zu produzieren (Bauer 1986). Diese wurden mit Stachel- und Johannisbeereltern rückgekreuzt und schufen eine neue F2-Generation. Aus 15.000 solcher Kreuzungen wurden drei Sämlinge nach Vitalität, Krankheitsresistenz und Fruchtbarkeit ausgewählt. 
Ausgangssippen der ersten Sorte `Josta´, die 1977 auf den Markt kam, waren eine F1-Hybride zwischen R. nigrum 'Langtraubige Schwarze' × R. divaricatum, die Resistenz gegen den Amerikanischen Stachelbeermehltau zeigte und die F1-Hybride zwischen R. nigrum "Silvergieters Schwarze" mit R. uva-cripsa subsp. grossularia 'Grüne Hansa' (Barney & Hummer 2005). Es folgten Sorten wie `Jocheline´, `Jostine´ und `Jogranda´.
 
Im Gebiet wird die Jostabeere als Obstgehölz kultiviert und tritt sehr selten subspontan auf, so in Bad Berneck, Bamberg und bei Kiefersfelden in Bayern (Breitfeld & Horbach 2017, Meierott 2008, Smettan 2016, Meierott & al. 2024), Hamburg-Boberg und Hamburg-Oldenfelde in Hamburg (Mang 1991, Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), im Wendland in Niedersachsen (Hegi 1995) und in Sachsen (Hassler & Muer 2022). Subspontan seit 2008 auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Ribes sanguineum

Die nordamerikanische Blut-Johannisbeere, Ribes sanguineum, wird häufig in mehreren Sorten wie `King Edward VII´ (1904) oder `White Icicle´ (1988) als Zierstrauch kultiviert. 
R. sanguineum wurde im Herbst 1826 in Großbritannien erstmals aus Samen gezogen, die der schottische Botaniker David Douglas (1799−1834) aus dem westlichen Nordamerika zur Royal Horticultural Society schickte. Ihre Beeren sind schwarz und genießbar.
 
Zuweilen findet sie sich verwildert, wie etwa in Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), um Neuenmarkt, Neudrossenfeld und Schweinfurt in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008, Hetzel 2006), Berlin (Seitz & al. 2012), 1977 in Potsdam in Brandenburg (Hegi 1995, Hand & Thieme 2024), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Wismar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig und 2014 im Neustädter Holz bei Celle in Niedersachsen (Brandes 2003, Langbehn 2015), mehrfach im Ruhrgebiet Nordrhein-Westfalens, so in Kamen, Bochum-Ehrenfeld, bei Blankenberg, Bad Honnef, Trippelsdorf, Hirnsberg, Bonn und Mehlem (Loos 1997, Fuchs & al. 2006, BBV 2010, Gorissen 2015), Waldbreitbach, Mehren und Konz in Rheinland-Pfalz (Adolphi 1997, Hand & al. 2016, Mittmann 2016), Muldenberg, Adorf, Markneukirchen, Leipzig-Möckern und Chemnitz in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006), am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und 2017 im Reisdorfer Wald bei Apolda in Thüringen (Peterlein 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1982 (Meierott & al. 2024). In Österreich in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), am Mönchsberg, Hugbertstraße und beim Freisaalweg in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008, Pilsl & Pflugbeil 2012), Erpfendorf in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013) und in Industriebrachen in Wien (Radler & Punz 1999). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025). Die Angabe für Wien ist kritisch zu betrachten und wird hier nicht berücksichtigt. In der Schweiz vereinzelt, so in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Genf, Neuenburg, Uri, Waadt und bei Geroldswil im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024).
 
Subspontan seit 1942 in Belgien (Verloove 2021). Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021). Subspontan seit 2008 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012). Die Blut-Johannisbeere ist seit ihrer Einbürgerung im Jahr 1904 lokal eine invasive Art in Neuseeland. 
 

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