Rhus

Essigbaum, Sumachgewächs, Anacardiaceae

Gattung:

Rhus umfasst, exklusive Toxicodendron, etwa 54 Arten (Kew 2023), die in warmgemäßigten und subtropischen Regionen der Alten und Neuen Welt verbreitet sind.
 

Rhus typhina

Echter Essigbaum, Hirschkolben-Sumach,
Rhus typhina (Syn.: R. hirta)  
Sumachgewächs, Anacardiaceae

 

Steckbrief: 

2–6 m hoher, zweihäusiger Baum oder Strauch mit Wurzelsprossen, zottig behaarten Ästen und sprödem Holz. Blätter unpaarig gefiedert, 30–90 cm lang, mit 11–31 Blättchen. Diese länglich-lanzettlich, gesägt, im Herbst leuchtend orange bis rot. Blütenstiele dicht zottig behaart. Männliche Blütenstände gelbgrün, weibliche Blütenstände rötlich, kompakter. Blüten fünfzählig. Blütezeit Juni bis Juli. 
Verwechslungsmöglichkeit: Der Götterbaum, Ailanthus altissima, hat Blätter mit breit-lanzettlichen bis schmal-eiförmigen, zugespitzten, fast ganzrandigen Blättchen und kaum einer Herbstfärbung.
 

 

Name:

In einigen Floren, wie z.B. in der ersten Auflage der „Exkursionsflora von Österreich“ (Fischer 1994), wird der Name Rhus hirta verwendet und R. typhina als Synonym geführt. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass Linné 1753 in der ersten Auflage von „Species Plantarum“ den Namen Datisca hirta für eine Monstrosität der kultivierten Form Rhus typhina fo. dissecta publizierte. Datisca hirta ist somit älter als der Name Rhus typhina, der erst 1756 veröffentlicht wurde. Nach den Regeln der botanischen Nomenklatur hat der ältere Name Priorität und daher müsste das Taxon Rhus hirta heißen. Da jedoch weltweit der Name Rhus typhina verwendet wird, würde eine Änderung zu R. hirta Verwirrung hervorrufen (Reveal 1995). Daher wurde der Antrag an den Internationalen Botanischen Kongress gestellt, den Namen Datisca hirta als nomen rejiciendum auszuscheiden und den Namen Rhus typhina zu fixieren, was angenommen wurde (Greuter 2000, Eberwein 2015).
Der Artbeiname typhina bezieht sich nicht auf die Ähnlichkeit der Früchte mit denen des Rohrkolbens, Typha, sondern auf die Zweige, die in der Jugend samtig braun behaart wie Rohrkolben sind.

 

Nutzung: 

Zierpflanze, auch Trachtpflanze für die Imkerei (Radkowitsch 2006) und Volksarzneipflanze. Aus den frischen oder getrockneten Früchten kann ein säuerlich schmeckendes Getränk hergestellt werden, welches den Namen Essigbaum erklärt und bereits einigen nordamerikanischen indigenen Stämmen bekannt war (Kossah & al. 2009). Vielversprechende Anwendungsbereiche zeigen Arbeiten für die Veterinärmedizin. Tanninreiche Tiernahrung wie dir Fruchtstände des Essigbaums erhöhen die Proteinaufnahme und zeigen Wirkung gegen Eingeweidewürmer, speziell gegen oral aufgenommene Nematoden. R. typhina bietet sich als leicht kultivierbares und wirksames Mittel zur Gesunderhaltung von Weidevieh an (Katiki & al. 2013). Im Futter enthalten reduziert die Art die Methanproduktion im Darm von Wiederkäuern um bis zu 25 %. Nachdem 30–40 % der durch Landwirtschaft entstehenden Methanproduktion aus dem Darm von Wiederkäuern stammt und Methan als Treibhausgas zur globalen Klimaerwärmung beiträgt, wird eine Reduktion der Methanemission durch Verfütterung von Blättern von R. typhina untersucht (Eberwein 2015). Durch Behandlung von Bienenstöcken mit Rauch verbrannter Pflanzenteile von R. typhina konnten Erfolge bei der Bekämpfung der Varroa-Milbe erzielt werden (Imdorf & al. 1999).
 
Aus Früchten, Holz und Rinde stellt man die Farbstoffe Schwarz, Rot und Gelb her und fügt die Blätter dem Tabak bei, um das Rauchen angenehmer zu machen (Moerman 2010). Das Holz wird zur Erzeugung von Messergriffen, Kugelschreibern und Ziergegenständen genutzt.
In der Gartengestaltung sind vor allem weibliche Pflanzen mit ihren braunroten Fruchtständen im Einsatz. Beliebte Sorten sind schlitzblättrige Formen wie `Dissecta´ (1898) oder `Tiger Eyes´ (2003) (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art ist stadtklimafest, industriefest, ausläuferbildend und verträgt warme, trockene Luft (Bruns 2009). Der Essigbaum gilt als mehr oder minder schädlingsresistent, lediglich die Laubholz-Mistel konnte in Polen auf ihm festgestellt werden. Rhus typhina ist Wirtspflanze des Kastanienkrebses Cryphonectria parasitica.

 

Ausbreitung: 

Nordamerikanische Art, um das Jahr 1602 nach Europa gekommen und 1621 in einem Pariser Garten als „Sumac de Virginiana“ belegt. Ab 1628 kann der Essigbaum in Leiden, ab 1629 in London nachgewiesen werden. In Deutschland zuerst in einem herzoglich-braunschweigischen Garten vorhanden, wohin er zwischen 1630 und 1651 gelangt ist, 1654 auch in Königsberg in Preußen. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Essigbaum nur selten kultiviert, so hatte ihn die Handelsgärtnerei Johann Nikolaus von Buek in Hamburg bereits 1779 im Programm. Zur allgemeinen Verbreitung in Gartenanlagen gelangte er erst im 20. Jahrhundert (Krausch 2007).
 
Subspontane Vorkommen gehen vor allem auf die Verschleppung von Wurzelteilen oder Schösslingen zurück. Sämlinge wachsen vorerst langsam. Sobald sie sich etabliert haben, zeigen die Pflanzen jedoch eine enorme Wuchsleistung. R. typhina bevorzugt zwar Sonnenlicht, kann aber auch im Schatten überleben. An Boden und Klima stellt die Art keine besonderen Ansprüche. Trockenheit, niedrige Nährstoffkonzentration und Kälte werden gut vertragen (Zhang et al. 2009, Borschevsky & Kitaev 2013), außerdem gilt Rhus typhina als schädlingsresistent. Diese Eigenschaften sind nicht nur für die Regenerierung von Brachflächen ideal, sondern auch für Landschaftsplaner. Ein Beispiel für die großflächige Anpflanzung des Essigbaums ist das Hunshandak-Sandland, ein semiarides Gebiet in der inneren Mongolei. Hier wird mit Hilfe der Pflanze versucht, degeneriertes Land wiederherzustellen und den Boden der Sandwüste zu stabilisieren (Zhang et al. 2009).
 
DEUTSCHLAND:
Erste Verwilderungen wurden 1852 für Schweinfurt in Bayern (Emmert & Segnitz 1852) und 1883 bei Gramzow in Brandenburg und Schönebeck in Sachsen-Anhalt beschrieben (Büttner 1883). Gegenwärtig in allen Bundesländern (Hand & Thieme 2024), vor allem in den wärmeren und dicht besiedelten Gebieten zerstreut. In Einbürgerung begriffen.
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), mit weiterer Ausbreitungstendenz. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). Ebenso in Südtirol.
SCHWEIZ:
Bereits 1676 bei Altdorf im Kanton Uri kultiviert. Im Kanton Zürich in den 1920er-Jahren bei Wädenswil8 und Schirmensee verwildert gefunden, aktuell in 64 % der Quadranten über den ganzen Kanton verteilt vorkommend (Wohlgemuth & al. 2020). Gegenwärtig in der Schweiz häufig verwildert, besonders im südlichen Tessin mit Einbürgerungstendenzen. Auch in Liechtenstein, so in Schaan (Waldburger & al. 2003). In der Schweiz steht die Art auf der „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten“.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1898 auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1940 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1924 in Schweden (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1966 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1865 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1806 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1918 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1871 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). In Tschechien als invasives Gehölz gelistet (Möllerova 2005). Mitte des 20. Jahrhunderts kam die Pflanze nach China. Dort wurde sie zur Sanierung degradierter Böden und als Zierpflanze verwendet und hat sich über das gesamte Becken des Gelben Flusses ausgebreitet. Sie wird heute in einigen Provinzen Chinas als invasive Art angesehen (Wang & al. 2008).
 

 
Weitere Arten:

Rhus coriaria

Der Gerber-Sumach, Rhus coriaria, ist im Mittelmeergebiet beheimatet und reicht östlich bis Usbekistan und Tadschikistan. Seine Früchte werden als Gewürz vor allem in der türkischen, arabischen, kurdischen und persischen Küche verwendet. 
Die unreifen Früchte dienen als Kapernersatz, die Blätter ehemals zum Gerben. In gärtnerischer Kultur findet sich die Art seit etwa 1629 (Bärtels & Schmidt 2014). Für Baden-Württemberg subspontan angegeben (Hassler & Muer 2022), für Bayern nach Hassler & Muer (2022) und Hand & Thieme (2024) fraglich. Die Angaben aus Bayern wurden nicht bestätigt und sind offensichtlich Fehlangaben (Meierott & al. 2024). Bei der alten Fundmeldung aus Thüringen dürfte es sich sehr wahrscheinlich ebenfalls um einen Irrtum handeln (Zündorf & al. 2006). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Subspontan u.a. auch für Norwegen (Gederaas & al. 2012) angegeben.
 

Rhus glabra

In den USA und im nördlichen Mexiko ist der Kahle Essigbaum, Rhus glabra, auch Scharlach-Sumach genannt, beheimatet. Er ähnelt stark dem Echten Essigbaum, R. typhina, hat aber anders als dieser kahle Triebe. Er wird wie der Echte Essigbaum aufgrund seiner prächtigen Herbstfärbung des Laubes seit etwa 1620 vor allem in der Sorte `Laciniata´ (1863) mit tief fiederschnittige Blättchen als Ziergehölz kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014). Er ist hitzeverträglich, stadtklimafest, industriefest und ausläuferbildend (Bruns 2009). Subspontan wird die Art u.a. für Offenburg in Baden-Württemberg (Böcker in: Breitfeld & al. 2021) und ehemals bei Koblenz in Rheinland-Pfalz (Wirtgen 1833, Hassler & Muer 2022) angegeben. Sowohl die Fundangaben für Baden-Württemberg als auch für Rheinland-Pfalz werden in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich geführt.
 

Rhus ×pulvinata

Die Hybride aus den beiden nordamerikanischen Arten Kahler Essigbaum, Rhus glabra, und Echter Essigbaum, R. typhina, ist der Hybrid-Essigbaum, Rhus ×pulvinata. Er entstand 1893 und wird selten kultiviert bzw. nur selten vom Echten Essigbaum getrennt und findet sich selten subspontan, so angegeben für den Brucheggerweg und der Alfred Kubin-Straße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008). Subspontan auch für die Niederlande (FLORON 2021) und Belgien (Verloove 2021) angegeben.
 

Quellen

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