Reynoutria

Staudenknöterich, Knöterichgewächs, Polygonaceae

Gattung:

Reynoutria umfasst etwa 6 Arten (Kew 2023) in Ost- und Südost-Asien. Die Gattung wurde 1777 von Maarten Houttuyn aufgestellt, danach aber vielfach in Fallopia miteingeschlossen. Molekularbiologischen Untersuchungen zufolge (z.B. Schuster & al. 2011) wird Renoutryia neuerdings von vielen Taxonomen wieder als eigene, monophyletische Gattung anerkannt (Düll & Kutzelnigg 2022). Neue phylogenetische Ergebnisse von Desjardins & al. (2023) bestätigen, dass Reynoutria und Fallopia zwei verschiedene Gattungen sind.
 

Reynoutria japonica

Japan-Staudenknöterich,
Reynoutria japonica
(Syn.: Fallopia japonica, Polygonum cuspidatum
Knöterichgewächs, Polygonaceae 

 

Steckbrief: 

100–250 cm hohe Staude mit breit-eiförmigen, 5–20 cm langen, kahlen, am Grunde gestutzten, abgerundeten oder stumpf-keilförmigen Blattspreiten. Blütenstandsachse ± kahl, Blüten in Knäuel zu 2–4. Blütezeit Juli–September.
Verwechslungsmöglichkeit: Der ebenfalls eingeschleppte Sachalin-Staudenknöterich, Reynoutria sachalinensis, hat 25–45 cm lange Blattspreiten, einen herzförmigen Blattspreitenansatz und eine behaarte Blattunterseite. Der Böhmen-Staudenknöterich, Reynoutria (×)bohemica, der im Aussehen zwischen den Elternarten steht, ist nur auf den Blattadern behaart.
 

Name:

Die Gattung Reynoutria ist zu Ehren des flämischen Edelmannes und Humanisten Karel van Sint Omaars, Heer van Dranouter (Ranouter, Renouteren) (ca. 1532−1569) benannt. Dranouter widmete sich der Botanik, Zoologie und der Kunst, besaß auf seinem Schloss in Moerkerke bei Brügge einen botanischen Garten mit kleinem Zoo sowie eine 'Wunderkammer' und eine Bibliothek. Er beschäftigte Carolus Clusius für seinen Garten und plante mit ihm ein botanisches Werk, die Abbildungen dazu wurden 1977 als 'Libri picturati' in der Bibliothek der Jagiellonen-Universität in Krakau wiedergefunden (Burkhardt 2018).
Das Synonym ist zu Ehren des italienischen Geistlichen und Arztes Gabriele Falloppio, lat. Fallopius (1523−1562) benannt. Falloppio war zunächst Chorherr in Modena, kam 1548 nach seinem Medizinstudium nach Pisa, lehrte ab 1552 Chirurgie und Pharmazie in Padua und gilt als Begründer der modernen Anatomie (Burkhardt 2018).

 

Nutzung: 

Früher als Bienenweide, Energiepflanze, Viehfutter und zur Uferbefestigung, als Deckungspflanze in der Forstwirtschaft, als Äsungspflanze für Fasane, Rotwild usw. und als Zierstaude kultiviert. Wird im Gartenbau gegenwärtig nur noch in einer buntlaubigen Form `Spectabile´ angeboten. Die Art hat die Fähigkeit, in den Wurzeln hohe Konzentrationen an Kupfer, Zink und Cadmium anzureichern, weshalb sie zur Dekontamination schadstoffbelasteter Böden einsetzbar ist (Kubota & al. 1988). Das Längenwachstum kann unter günstigen Bedingungen bis 30 cm je Tag liegen (Düll & Kutzelnigg 2022).
 
Anmerkung: Inwieweit der Kompakte Staudenknöterich, Reynoutria compacta (= Fallopia compacta, F. japonica var. compacta, Reynoutria japonica var. compacta) den Artrang zurecht führt, ist umstritten. Die Sippe ist zytologisch von R. japonica unterscheidbar und näher mit R. sachalinensis als mit R. japonica verwandt (Galasso & al. 2009 in: Hassler & Muer 2022). Im Wuchs bleibt sie unter 100 cm Höhe, Blütenstände rötlich überlaufen, Blätter derb, ± so lang wie breit, mit gewellten Rändern. Auf die Sippe wurde bisher wenig geachtet (Hassler & Muer 2022). Meldungen liegen sehr zerstreut aus dem Gebiet vor, so 2003 vom Sendelbachufer Bayreuth und von der Erddeponie Hain in Bayern (Breitfeld & Horbach 2010, Roth 2010), 1987 Lattenkampf Hamburg-Winterhude (Poppendieck 1988) und aus dem Rombergpark Brünninghausen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016). Subspontan seit 1995 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub R. japonica var. compacta).
 

Ausbreitung: 

Beheimatet in Japan, Korea, Taiwan und Ost-China. In Japan wird die Art nur 50−150 cm hoch, ist dort aber wesentlich variabler als bei uns (Düll & Kutzelnigg 2022). Etwa 1823 durch Philipp Franz von Siebold (1796–1866) nach Europa gekommen und 1825 im Garten der Royal Horticultural Society in England unter einem falschen Namen gepflanzt (Neobiota 2011). Die kommerzielle Vermarktung in verschiedene Länder Europas erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Gärtnerei von Siebold in Leiden. Durch die vielseitige Nutzung und der effektiven Vermehrungsstrategie mittels Kriechsprosse zeigte die Art bald eine rasante Ausbreitung in Europa (Adler 1993). In Deutschland verwilderte die Art wohl erstmals 1844 in Westfalen (Diekjobst 1992). 1872 ist sie vom Gelände einer aufgelassenen Gärtnerei bei Zwickau bekannt (Jäger 1995, Neobiota 2011). Die Fernausbreitung geschieht vor allem über die Verfrachtung von Pflanzenteilen in Fließgewässern und Erdtransporten und über Gartenabfälle (Alberternst 1995, Alberternst 1998). In Deutschland sind weibliche Pflanzen wesentlich häufiger als männliche. Man findet relativ selten einen Fruchtansatz. Die Samen sind zwar gut keimfähig, doch sind Jungpflanzen hierzulande die Ausnahme. In Großbritannien sind nur weibliche Pflanzen eingeschleppt worden (Düll & Kutzelnigg 2022). Gegenwärtig im gesamten Gebiet häufig, invasiv und nahezu flächendeckend.
Die Art (als Polygonum cuspidatum) zählt zu den 100 schlimmsten invasiven gebietsfremden Arten der Welt, inklusive Viren (IUCN 2013). Dort heißt es: „Polygonum cuspidatum wurde in Europa und Nordamerika als Zierpflanze eingeführt und wird auch zur Stabilisierung des Bodens verwendet, insbesondere in Küstengebieten. Sie benötigt volle Sonne und kommt vor allem in feuchten Lebensräumen vor, wächst aber auch an Brachstellen, entlang von Straßen und anderen gestörten Gebieten. Einmal etabliert, bildet P. cuspidatum dichte Bestände, die alle andere Vegetation beschatten und verdrängen, die einheimische Flora und Fauna verdrängen, und die überwinternden Stöcke und Blätter zersetzen sich langsam“ (IUCN 2013).
Eine Bekämpfung ist nur durch regelmäßiges Abmähen möglich. Natürliche Feinde fehlen der Pflanze in Mitteleuropa weitgehend. Man fand nur vier Insektenarten, die sich von ihr ernähren, während es bei heimischen Pflanzen bis zu 100 oder mehr sein können (Düll & Kutzelnigg 2022).
DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH & SCHWEIZ:
Gegenwärtig im gesamten Gebiet häufig und nahezu flächendeckend, fehlt lediglich den höheren Alpenlagen wie dem Oberengadin (Böhmer & al. 2006). Erste Verwilderungen wurden 1844 in Westfalen und 1872 nahe Zwickau (Jäger 1995) festgestellt. Der subspontane Erstnachweis für Österreich erfolgte 1891 (Glaser & al. 2025). Im Kanton Zürich 1903 erstmals subspontan belegt. Sie wird hier im Rahmen des kantonalen „Maßnahmenplans invasiver gebietsfremder Organismen“ bekämpft (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) seit 1850 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017 sub Fallopia japonica), seit 1999(?) in Estland (Seebens & al. 2017 sub Fallopia japonica), seit 1900 in Rumänien (Seebens & al. 2017 sub Fallopia japonica), seit 1900 in Slowenien (Seebens & al. 2017 sub Fallopia japonica), seit 1929 in der Ukraine (Seebens & al. 2017 sub Fallopia japonica), seit 1892 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1920 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Reynoutria (×)bohemica

Der Böhmen-Staudenknöterich, Reynoutria (×)bohemica (Syn.: Fallopia (×)bohemica), ist hybridogen aus Japan-Staudenknöterich × Sachalin-Staudenknöterich entstanden und wurde erstmals in den 1980er-Jahren anhand von Herbarbelegen aus dem Jahr 1942 in Böhmen entdeckt (Pyšek & al. 2002)
Kultiviert dürfte die Hybride aber bereits 1872 worden sein, wie ein Herbarbeleg im Botanischen Garten von Manchester zeigt (Bailey & Wisskirchen 2006)
Der Böhmen-Staudenknöterich ist fertil, sehr vital, ökologisch und chorologisch von seinen Eltern unabhängig (Wisskirchen & Haeupler 1998), hat geringere Standortbedingungen wie die Elternarten, ist sehr konkurrenzfähig und befindet sich weiter in Ausbreitung. Vielerorts dürfte der Böhmen-Staudenknöterich den Japan-Staudenknöterich ablösen (Feder 2022)
Er ist gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1997 (Glaser & al. 2025), nach anderen Quellen 1980 (Seebens & al. 2017 sub Fallopia ×bohemica). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1980 in Slowenien (Seebens & al. 2017 sub Fallopia ×bohemica), seit 2002 in Bulgarien (Seebens & al. 2017 sub Fallopia ×bohemica), seit 1942 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1996 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Reynoutria multiflora

Der Vielblütige Staudenknöterich, Reynoutria multiflora (Syn.: Fallopia multiflora, Polygonum multiflorum) ist in Südost-Asien beheimatet und wird im Gebiet als Wollbegleiter 1959 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) angegeben. Der Fund ist in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2022) als zweifelhaft geführt.
 

Reynoutria sachalinensis

Aus dem russischen Fernen Osten stammt der Sachalin-Staudenknöterich, Reynoutria sachalinensis (Syn.: Fallopia sachalinensis), den der deutsche Botaniker Friedrich Schmid in Sachalin fand und 1859 beschrieb. Unabhängig davon wurde die Art 1861 in England eingeführt (Conolly 1977), 1864 ist sie vom Botanischen Garten St. Petersburg und 1869 vom Moskauer Zoo belegt (Jäger 1995).
1869 wurde die Art in Deutschland und Tschechien erstmals subspontan nachgewiesen (Sukopp & Starfinger 1995, Neobiota 2011). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1961 (Glaser & al. 2025). Im Kanton Zürich in 8 % der Quadranten nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020). Gegenwärtig ist sie in den größten Teilen des Gebiets vertreten und breitet sich weiter aus. 
Die seit 2009 geschützte Sorte „Igniscum“ von R. sachalinensis wird für die energetische Verwertung (Seppälä & al. 2013) und Pharmazeutik (Wilhelm 2010) genutzt. Ein ethanolischer Extrakt aus den Blättern namens „Milsana“ findet im Zierpflanzenbau als Pflanzenstärkungsmittel zur Förderung der Resistenz gegen Pilzerkrankungen Anwendung (USEPA 2020). In Deutschland und Tschechien wurden Versuche zur Dekontamination schwermetallverseuchter Böden durchgeführt, bei denen man sich die Fähigkeit des Sachalin-Knöterich zu Nutze macht, Kupfer, Zink und Cadmium in den Wurzeln anzureichern (Schneider & al. 2013).
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1950 in Dänemark (Seebens & al. 2017 sub Fallopia sachalinensis), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1924 in Lettland (Seebens & al. 2017 sub Fallopia sachalinensis), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), seit 1949 in Island (Seebens & al. 2017 sub Fallopia sachalinensis), seit 1869 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1962 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Quellen

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