Ausbreitung:
Die Art kam etwa 1784 nach Frankreich und knapp nach 1800 nach England. Im Gebiet selten subspontan.
DEUTSCHLAND:
Neckarufer und Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), 2006 in Bamberg und 2009 im Steinbachtal in Würzburg in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Hetzel 2006, Meierott & al. 2024), mehrfach in Berlin, hier seit 1978 bekannt (Seitz & al. 2012, Sukopp & al. 2015), Potsdam in Brandenburg (Buhr & al. 2006), 2010 Bremen-Lüssum (Feder in: Breitfeld & al. 2021), in Hamburg entlang der Alster verwildert (Poppendieck 1988, Poppendieck & al. 2011), im Kurpark Bad Homburg, 2018 in Frankfurt-Bonames und 2020 in Frankfurt-Rödelheim in Hessen (Gregor & al. 2012, Gregor 2020, Gregor 2022), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Schlossgarten Oldenburg und Braunschweig in Niedersachsen (Sukopp & al. 2015, Brandes 2016), Rheinufer Rheidt, Bad Honnef, Bonn-Godesberg, Bonn-Poppelsdorf, Leverkusen-Manfort, Köln-Neustadt, 2023 Neuer Friedhof Rheinberg-Orsoy, 2023 Neuhöfferstraße in Köln-Deutz und 2024 im Duisburg-Mülheimer Wald in Mülheim an der Ruhr-Broich in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2014, BBV 2015, BBV 2024, BBV 2025), Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und Thüringen (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
Bei Zelking am Hiesberg nahe Melk in Niederösterreich (Essl & Stöhr 2006), Überackern in Oberösterreich (Hohla 2012), Kapuzinerberg, Riedenburg, Donnerbergpark, Gaisbergstraße und Johann-Nestroy-Straße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008, Pflugbeil & Moosbrugger 2016) und 2008 in einer Ruderalflur am Äußeren Gürtel unmittelbar nördlich vom Fußgängersteg über den Gürtel zur U6-Station AKH (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2005 (Glaser & al. 2025). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023).
SCHWEIZ:
Vielfach, so in den Kantonen Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis und 1990 und 1997 bei Sellnau in Zürich längs einer Waldstraße, 1996 am Läufeweg bei Triemli und bei Rüti (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020, Landolt 2001). Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in der Infoflorakarte (2024) um subspontan aufgetretene oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt, dort findet sich: „Als Zierpflanze kultiviert und verwildert; Kultivierter Neophyt: nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten“ (Infoflora 2024).