Platanus

Platane, Platanengewächs, Platanaceae

Gattung:

Platanus umfasst etwa 10 Arten (Kew 2023), die in Nord- und Mittelamerika, Südeuropa und Südasien beheimatet sind. Mannigfaltigkeitszentrum ist das nördliche Mexiko.
 

Platanus ×hispanica 

Ahornblättrige Platane,
Platanus ×hispanica 
Platanengewächs, Platanaceae

 

Steckbrief: 

Bis 30 m hoher, sommergrüner Baum mit anfangs breit-kegelförmiger, später ausladenden Krone. Zweige im unteren Kronenbereich überhängend. Borke sich in großen Platten lösend und markant gescheckte Rindenpartien hinterlassend. Blattspreiten 12–25 cm breit, 3–5-lappig, am Grunde gestutzt bis herzförmig, Mittellappen wenig schmäler bis breiter als lang. Fruchtkugeln meist zu zweien. Blütezeit Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Östliche Platane, Platanus orientalis, hat 5–7-lappige Blattspreiten und Fruchtkugeln, die zu 3–7 in lockeren Beständen angeordnet sind.
 

Name:

Der Hybridname „hispanica“ beruht darauf, dass die Pflanze schon früh in Spanien auftrat und 1770 nach dort kultivierten Exemplaren beschrieben wurde.
 

Nutzung: 

Ziergehölz, besonders in Parkanlagen und als Straßenbaum. In mehreren Sorten, so `Suttneri´ mit weißbunten Blättern und `Malburg´ (1981) mit eiförmiger Krone. Die Ahornblättrige Platane ist wärmeliebend, rauchhart, industriefest, strahlungsfest, stadtklimaverträglich und schnittverträglich. Leidet gebietsweise an den Pilzkrankheiten Gloeosporium nervisequum und Apiognomonia veneta, an Platanenkrebs und Platanennetzwanzen (Bruns 2009). Platanenlaub zersetzt sich schwer und benötigt bis zum Zerfall meist über ein Jahr. Die Haare der jungen Blätter können für Menschen mit Asthma oder anderen Atembeschwerden gesundheitlich bedenklich sein, weil sie „Platanenhusten“ verursachen können.
 

Ausbreitung: 

Die Ahornblättrige Platane ist eine erbkonstante, voll fertile Hybride aus der im östlichen Nordamerika beheimateten Nordamerikanischen Platane, Platanus occidentalis, und der in Südosteuropa und Südwestasien beheimateten Östlichen Platane, Platanus orientalis, was durch gezielte Kreuzungen experimentell bestätigt werden konnte (Düll & Kutzelnigg 2022). Die Hybride ist um das Jahr 1650 entstanden und wurde um 1666 erstmals schriftlich erwähnt in einer Auflistung von kultivierten Gehölzen des Botanischen Gartens Oxford (Stace & al. 2015). Im Gebiet wird sie seit spätestens dem Jahr 1743 als Park- und Alleebaum recht häufig kultiviert. Allerdings soll sie in Oelzschau in Nordsachsen bereits um 1668 gepflanzt worden sein (Monumentale Bäume 2021). Verwilderungen sind vor allem aus den größeren Städten bekannt. Bei Platanus ×hispanica ist in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten eine zunehmende Ausbreitungstendenz zu beobachten (z.B. Essl 2008). Es werden dabei v.a. offene, skelettreiche Standorte wie Pflasterspalten, kiesige Ruderalflächen und Gewässerufer besiedelt.
 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt subspontan, so Mannheim, 1970 Ludwigsburg, 1976 Bad Cannstatt-Münster, Neckarufer in Stuttgart, Freiburg im Breisgau und 1973 Obertürkheim in Baden-Württemberg (Junghans 2014, Sebald & al. 1990, Brandes 2003), am Main bei Aschaffenburg und im Raum Regensburg in Bayern (Lippert & Meierott 2018), mehrfach in Berlin (Brennenstuhl 1990, Seitz & al. 2012), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Frankfurt am Main in Hessen (Lotz 1998, Hand & Thieme 2024), Paderborn, Nußberg bei Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Kamen, Bochum-Werne, Bochum-Querenburg, Bochum-Stahlhausen, Herne, Dortmund, Essen-Katernberg und Köln-Merkenich in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Junghans 2009, BBV 2009, BBV 2010, BBV 2011, BBV 2015), Moseltal bei Trier und Gartenstadt-Herxheimer Straße in Rheinland-Pfalz (Adolphi 1984, Hand & al. 2016, Mazomeit 2005), Leipzig-Connewitz und Markkleeberg in Sachsen (Gutte 2006) und Elbeufer in Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2020).
ÖSTERREICH:
U.a. St. Pölten, Traiskirchen und Prellenkirchen in Niederösterreich (Essl 2008, Sauberer 2019, Sauberer & al. 2020, Nadler & Haug 2021),  Linz in Oberösterreich (Simonova & Otypkova 2008), Salzburg (Stöhr & al. 2007, Herbarium Pilsl, Glaser & al. 2025), Steiermark (Fischer & al. 2008), Innsbruck in Nordtirol (Brandes 2012), Lienz in Osttirol (Brandes 2015), Ufermauer des Bodensees im Hafen Bregenz in Vorarlberg (Stöhr 2007, Glaser & al. 2025) und mehrfach in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Essl 2005, Essl 2006, Vitek & al. 2021). Vor allem aus den größeren Städten (Essl 2006, Essl 2008, Essl & Stöhr 2006, Stöhr & al. 2007, Pilsl & al. 2008, Brandes 2015, Pagitz & al. 2023) gemeldet. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). In Südtirol 2021 in naturverjüngten Bäumen bei Eppan und Sigmundskron (Wilhalm & al. 2021).
SCHWEIZ: 
Vielfach, so in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Bellosi & al. 2011, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024), auch in Liechtenstein (Waldburger & Staub 2006).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Großbritannien (Clement & Foster 1994), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1984 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Sippen/Arten:

Platanus occidentalis

Im östlichen Nordamerika ist die Amerikanische Platane, Platanus occidentalis, beheimatet. Sie ist seit 1636 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014), spielt aber im Gebiet als Zier- oder Straßenbaum keine Rolle, wird aber für Baden-Württemberg subspontan angegeben (Hand & Thieme 2024). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Ehemals subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).  
 

Platanus orientalis

Auch die aus Südosteuropa und Südwestasien stammende Östliche Platane, Platanus orientalis, eine Elternart der Ahornblättrigen Platane, wird als Park- und Alleebaum kultiviert. 
Sie wird seit spätestens dem 16. Jahrhundert vor allem in wärmeren Regionen kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und verwildert gelegentlich.
So in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024) und Berlin (Seitz & al. 2012). In Österreich im Schlosspark Laxenburg in Niederösterreich (Sauberer & al. 2025) und aus Deutschlandsberg in der Steiermark (Brunner 1946) angegeben. Bei der Angabe aus der Steiermark (Brunner 1946) dürfte es sich um eine kultivierte Pflanze gehandelt haben. Ehemalige Angaben für Nord- und Osttirol sind irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz in Infoflora (2024) u.a. für die Schweizer Kantone Aargau, Bern, Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich angegeben mit dem Vermerk „kultivierter Neophyt“(?). Im Kanton Zürich mehrfach im Zürcher Stadtgebiet und in Winterthur (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und seit 1995 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).  
 

Quellen

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