Plantago

Wegerich, Wegerichgewächs, Plantaginaceae

Gattung:

Plantago umfasst etwa 242 Arten (Kew 2023). Sie ist weltweit verbreitet, aber in den Tropen selten.
 

Plantago afra

Flohsamen-Wegerich,
Plantago afra
(Syn.: Psyllium afrum
Wegerichgewächs, Plantaginaceae

 

Steckbrief: 

10–40 cm hohe, drüsig-flaumige Einjährige. Blätter gegenständig, linealisch, ganzrandig bis gezähnt. Blütenschäfte in den Achseln der oberen Blätter. Ähre kurz, dichtblütig. Tragblätter 3,5–8 mm lang, alle gleich groß, ohne Seitennerven. Frucht eine zweifächerige Deckelkapsel mit je zwei kleinen, elliptischen, dunkelbraunen, glänzenden Samen. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim ähnlichen, im Gebiet heimischen Sand-Wegerich, Plantago indica, sind die unteren Tragblätter 6–10 mm lang, viel größer als die oberen und diese haben am Grund Seitennerven.
 

Nutzung:

Flohsamen ist in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer Trendpflanze geworden. Neben der medizinischen Anwendung weiten sich auch die Anwendungsbereiche in der Kosmetik-, der Getränke- und in der Lebensmittelherstellung aus.
Lebensmittelproduzenten machen sich diese Eigenschaft der Flohsamenballaststoffe zunutze. Sie verwenden sie als Verdickungsmittel, um die Textur von Lebensmitteln zu verbessern oder um den Ballaststoffanteil in bestimmten Nahrungsmitteln zu erhöhen. Aus Flohsamenschalen wird ein Bindemittel für den Straßen- und Wegebau gewonnen, welches die Belastbarkeit von Schotterwegen erhöhen soll, ohne die Versickerung von Regenwasser zu behindern, wie dies mit Asphalt der Fall ist.
In der Heilkunde werden Flohsamen und -schalen den „Schleimdrogen” zugeordnet, denn sie enthalten als wirksamen Hauptbestandteil unverdauliche Quellstoffe, die zu einer Normalisierung der Darmtätigkeit beitragen. Die Europäische Arzneimittelagentur hat Flohsamen und Flohsamenschalen im Mai 2013 die Wirksamkeit als vielseitiges und sicheres Darmregulierungsmittel bescheinigt.

 

Ausbreitung:  

Beheimatet im weiten Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien. Gegenwärtig wieder vermehrt als Heilpflanze kultiviert, auch in Vogelfutter enthalten und dadurch mancherorts verschleppt.
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), von 2001 bis 2013 in Würzburg-Keesburg, um 1937 am Münchner Südbahnhof und vor 1878 in einem Kleeacker bei Mergenthau nahe Augsburg in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), am Güterbahnhof und im Hafen von Osnabrück und bei Westerberg in Niedersachsen (Weber 1995), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024) und 1934 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Gutte 2006).
ÖSTERREICH:
1933 nahe der Theresienwarte am Richtberg bei Baden südlich von Wien in einem Hang mit Schwarzföhrenwald (Kutschera 1933) angegeben. Laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon fälschlicherweise für Österreich erfasst.
SCHWEIZ: ---

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1851 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Plantago amplexicaulis

Von den Kanarischen Inseln bis in den Iran und zur Arabischen Halbinsel ist der Stängelumfassende Wegerich, Plantago amplexicaulis, beheimatet. Er wird 1910 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben (Zimmermann 1912, Hand & Thieme 2024).
 

Plantago argentea

In Südeuropa, nördlich bis Ungarn und Rumänien reichend, ist der Silber-Wegerich, Plantago argentea, beheimatet.
Er wird für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2024) und 2013 für Waltershofen in Bayern (Hassler & Muer 2022) angegeben. Die bayrische Angabe erscheint nach Meierott & al. (2024) als unwahrscheinlich und beruht wahrscheinlich auf einer Verwechslung mit dem vielgestaltigen Plantago lanceolata.
 

Plantago aristata

In Nordamerika ist der Grannen-Wegerich, Plantago aristata, weit verbreitet. Er tritt im südlichen Afrika und in Ostasien verwildert auf, im Gebiet nur vorübergehend und vereinzelt angegeben, so bei Coburg in Bayern (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1929 am Oder-Spree-Kanal bei Ziltendorf in Brandenburg (Lademann 1937), Bremen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024 sub Niedersachsen), Hamburg (Schmidt 1894, Hand & Thieme 2024), 1926 im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) und 1904 am Friedhof Niesky in Sachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024). Die unbelegte Fundangabe für Bayern wird in der Flora von Bayern (Meierott & al. 2024) angezweifelt. In Österreich 1908 am Donaudamm in Krems an der Donau in Niederösterreich (Janchen 1977, Gilli & Pachschwöll in: Pachschwöll & al. 2025, Glaser & al. 2025) und angegeben für Wien (Hegi 1975). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte vor 1908 (Hanausek 1908, Glaser & al. 2025). Die Wiener Fundangabe wird in der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025) als irrig geführt, ebenso in Gilli & Pachschwöll in: Pachschwöll & al. (2025). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1959 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und seit 1920 in Irland (Seebens & al. 2017).
 

Plantago bellardii

Im Mittelmeergebiet, östlich bis in den Iran reichend ist der Bellardi-Wegerich, Plantago bellardii, beheimatet. Er wird für das Gebiet vorübergehend verschleppt angegeben 1889 und 1904 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910), 1926 für den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), in Schlacken am Gradierwerk Salzungen in Thüringen (Haussknecht 1885, Hassler & Muer 2022) und für Solothurn (Hegi 1975)
Benannt ist die Art nach Carlo Antonio Lodovico Bellardi (1741−1826) italienischer Arzt und Botaniker, Professor der Botanik und praktizierender Arzt in Turin. Bellardi war außer an Blütenpflanzen auch an Pilzen, Flechten, Moosen und Farnen interessiert, botanisierte in Norditalien auf ausgedehnten Wanderungen im Piemont und in Savoyen und unterstützte Allioni bei dessen Werk 'Flora pedemontana' (Burkhardt 2018).
 

Plantago depressa

In Zentral- und Ostasien weit verbreitet ist der Niedergedrückte Wegerich, Plantago depressa, der 1876 für den Münchner Südbahnhof und 1882 für den Münchner Ostbahnhof bei den Lagerhäusern der Bayrischen Handelsbank in Bayern angegeben wird (Kreuzpointer 1877, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024, Meierott & al. 2024).
 

 

Plantago lagopus

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis Pakistan reichend, ist der Hasenfuß-Wegerich, Plantago lagopus, verbreitet. Im Gebiet findet er sich selten vorübergehend, so etwa mit Blumenwiesen-Mischungen, eingeschleppt. 
2004 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Amarell 2010), vor 1876 am Münchner Südbahnhof in Bayern (Hegi 1975, Meierott & al. 2024), 1894 Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896), 1927 und 1928 in Hamburg-Harburg (Christiansen 1929, Hand & Thieme 2024), ehemals in einem Kleeacker bei Darmstadt in Hessen (Zimmermann 1925), Güterbahnhof Osnabrück in Niedersachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1921 bei der Rheinwerft Ürdingen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024) und 1845 bei Sondershausen in Thüringen (Irmisch 1846, Zündorf & al. 2006). Die Angabe von Fiedler (1944) von der Mitteldeutschen Großmarkthalle Leipzig findet hier keinen Eingang, weil es sich bei den Funden um Pflanzenteile im Verpackungsmaterial handeln kann. Eine Fundangabe für Schleswig-Holstein wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als irrig geführt. Ehemals auch in Wien (Neilreich 1866, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1866 (Neilreich 1866, Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1902 und 1904 beim Hardplatz und 1904 am Sihlquai in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Plantago maxima

Von Ungarn bis Sibirien und in die Mongolei ist der Große Wegerich, Plantago maxima, verbreitet. Er wird für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) und 1908 für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913) angegeben.
 

Plantago myosuros

In Südamerika ist der Mäuseschwanz-Wegerich, Plantago myosuros, beheimatet. Er wird im Gebiet 1911 adventiv für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt angegeben (Zobel 1976, Hassler & Muer 2022).
 

Plantago ovata

Im südlichen Mittelmeergebiet, Südwest-Asien, im südlichen Nordamerika und in Somalia ist der Eiköpfige Wegerich, Plantago ovata, auch Indischer Flohsame genannt, beheimatet. Die Samenschalen werden als ballaststoffreiches Nahrungsmittel genutzt, so etwa in Getreideriegeln und glutenfreien Pizzas. 
Er wird 1891 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, sub P. albicans) und 1960 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Hand & Thieme 2024) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Plantago patagonica

In Nord- und Südamerika ist der Patagonische Wegerich, Plantago patagonica, beheimatet. Er wird für das Gebiet subspontan für Bayern (Hassler & Muer 2022), Osterdeich Bremen (Bitter 1893), Hamburg (Bitter 1893), Osnabrück in Niedersachsen (Preuss 1929, Weber 1995), ehemals Arfeld in Nordrhein-Westfalen (Göppner 1913), 1909 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913) und 1903 für Niesky in Sachsen (Schube 1904, Hassler & Muer 2022) angegeben. Die bayrische Angabe ist irrtümlich und bezieht sich auf P. lagopus (Meierott & al. 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt. Subspontan 1929 auch für Polen angegeben (Seebens & al. 2017).
 

Plantago sempervirens

In Südeuropa ist der Halbstrauchige Wegerich, Plantago sempervirens, beheimatet. 
Im Gebiet unbeständig auftretend, so 1928 bei Kleinkems in Baden-Württemberg (Bescherer & Gyhr 1928, Hand & Thieme 2024), vor 1887 Nürnberg und vor 1878 bei Dinkelscherben in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), 2019 Kröstauer Berg bei Weischlitz in Sachsen (Breitfeld & al. 2021), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und ehemals Putschandellucke und Kalvarienberg bei Baden in Niederösterreich (Neilreich 1846, Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1846 (Neilreich 1846, Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in den Kantonen Bern, Genf, Waadt und Wallis (Infoflora 2024).
Für die Schweiz in Infoflora (2024) als angegeben als „neo-indigen, also vermutlich ohne menschlichem Zutun nach 1500 in die Schweiz eingewandert“. 
Subspontan u.a. 2015 auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Plantago virginica

In Nordamerika und dem nördlichen Mittelamerika ist der Virginia-Wegerich, Plantago virginica, beheimatet. Er konnte im Gebiet lokal eingebürgert am Marchfeldschutzdamm an der Donau in Niederösterreich gefunden werden (Wesner 1995, Fischer & al. 2008). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und 2002 in Norwegen (Seebens & al. 2017). In Ost-China lokal invasiv.
 

 

Plantago weldenii

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Welden-Wegerich, Plantago weldenii (Syn.: P. commutata, P. coronopus subsp. weldenii, P. coronopus subsp. commutata) beheimatet, der von manchen Taxonomen innerhalb P. coronopus geführt wird. Angegeben für Ulm in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024 sub P. coronopus subsp. weldenii), Bayern (Gerstberger 2001, Meierott & al. 2024 sub P. coronopus subsp. commutata), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024 sub P. coronopus subsp. weldenii), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024 sub P. coronopus subsp. weldenii), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024 sub P. coronopus subsp. weldenii) und Leipzig in Sachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024 sub P. coronopus subsp. weldenii). Die Sippe wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. In Österreich im Jahr 2000 in Scharnitz in Nordtirol (Gerstberger 2001) und 1988 in der Schweiz im Hafen von Weil-Friedlingen bei Basel adventiv auf Sandboden (Brodtbeck & al. 1999) angegeben.
Die Sippe ist zu Ehren des deutsch-österreichischen Botanikers, Schriftstellers und Generals Franz Ludwig von Welden (1782−1853) benannt. Von Welden nahm an Militäraktionen insbesondere gegen Napoleon teil, leitete eine militärisch-topographische Landesbeschreibung und erwarb sich Verdienste bei der Umgestaltung des Grazer Schlossbergs zur Parkanlage. Neben mehreren Pflanzenarten sind die Gattungen Weldena aus der Familie der Malvengewächse und Weldenia aus der Familie der Commelinaceae nach ihm benannt (Burkhardt 2018).

 
 

Quellen

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