Pimpinella

Pimpinelle, Doldenblütler, Apiaceae

Gattung:

Pimpinella umfasst etwa 158 Arten (Kew 2023), in Eurasien und Afrika mit Mannigfaltigkeitszentrum im Mittelmeergebiet.
 

Pimpinella peregrina 

Fremde Pimpinelle,
Pimpinella peregrina 
Doldenblütler, Apiaceae

 

Steckbrief: 

40–100 cm hohe Zweijährige mit verzweigtem Stängel. Unterste Blätter ungeteilt, herzförmig, gesägt, Folgeblätter einfach gefiedert, mit 2–4 Fiederpaaren. Blättchen rundlich, gezähnt. Obere Blätter 2–3-fach gefiedert mit linealen bis lineal-lanzettlichen Zipfeln. Dolden vor dem Aufblühen nickend, mit 10–50 dünnen Strahlen, ohne Hüllen und Hüllchen. Blüten weiß. Frucht eiförmig, ca. 2 mm lang, abstehend behaart. Blütezeit Mai bis August.
Verwechslung: Die Art ist von den anderen, heimischen Pimpinella-Arten anhand des dicht behaarten Fruchtknotens (Tutin 1968), der rundlichen bis nierenförmigen Fiederblättchen und des meist ungefiederten untersten Laubblatts zu unterscheiden. Die Blätter haben charakteristische, rundlich-ovale Fiedern, diese sind deutlich größer als bei P. saxifraga. Charakteristisch auch die vor dem Aufblühen nickenden Dolden. Die Früchte sind im Gegensatz zu den heimischen Vertretern der Gattung behaart. 
 
 

Nutzung: 

Keine, aber nicht selten Bestandteil von Saatgutmischungen und früher gelegentlich als Arznei- und Gewürzpflanze kultiviert.  
 

Ausbreitung: 

Beheimatet im Mittelmeergebiet, östlich bis Kirgisistan. Regelmäßig in Ansaatmischungen enthalten, so in der Austrosaat-Mischung „Landschaftsrasen mit Blumen und Kräutern“ und dadurch verbreitet. Gegenwärtig im Gebiet vielfach auftretende, lokal auch in Einbürgerung begriffen, so bei Ürzig und Piesport im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016). Subspontan im Gebiet erstmals 1983 an einer neu angelegten Autobahnraststätte der A3 zwischen Helmstadt und Wertheim in Bayern gefunden worden (Gerstberger 1985). In Bayern auch am Rand einer Alpenstraße zwischen Mittelberg und Stuiben in ca. 1400−1500 m Seehöhe beobachtet (Meierott & al. 2024).
 
DEUTSCHLAND:
Vielfach, so zwischen Betznau und Apflau, bei Gattnau, Freiburg, in Karlsruhe und Kreßbronn in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001, Smettan 2003, Bammert 2010, Hassler 2021), bei Faimingen, Regensburg, Helmstadt, Würzburg-Heidingsfeld, Kalmut bei Homburg, Kempten, Schongau, Ottobeuren und Hindelang in Bayern (Gerstberger 1985, Sill 1997, Adler & al. 2017, Klotz 2012), Berlin (Seitz & al. 2012), Potsdam, Geltow und Perleberg in Brandenburg (Kummer & Buhr 2006, Fischer 2017), Wiesbaden-Schierstein, Hanau-Steinheim, Marburg, Kirchhain und Frankfurt am Main in Hessen (Streitz 2005, Kellner 1991, Buttler 1998, Meierott 1992), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Göttingen und Altencelle in Niedersachsen (Prosser 1990, Langbehn & Gerken 2003), Herten, Dortmund-Lanstrop, Dortmund-Hörde, Bochum-Gerthe und Dahlingstraße in Duisburg-Friemersheim in Nordrhein-Westfalen (BBV 2010, BBV 2011, BBV 2014, BBV 2017, Jagel 2021), bei Mainz, Ürzig und Piesport im Moseltal in Rheinland-Pfalz in Einbürgerung begriffen (Streitz 2005, Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2024), Görlitz, Sadisdorf und Hennersdorf in Sachsen (Gutte 1998, Otto & al. 2012, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024) und bei Sundhausen, Gebesee, Hohengandern, Ellershausen, Westerengel, Altenburg und Jena in Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so bei Parndorf im Burgenland (Melzer & Barta 2008), Annenheim am Südabhang der Gerlitzen in Kärnten (Duda & Mrkvicka 2001, Fischer & al. 2008), 2001 in Brunn am Gebirge und Tulln in Niederösterreich (Duda & Mrkvicka 2001), Mining und St. Peter am Hart in Oberösterreich (Hohla 2018), Graz-St. Leonhard in der Steiermark (Leonhartsberger 2018), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und am Margaretengürtel, am Frachtenbahnhof Albern-Hafen und in Leopoldstadt in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Schinninger & Rozanek 2008, Melzer & Barta 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: 
Vor allem im Mittelland vielfach (Infoflora 2024), so im Aargau (Infoflora 2024), im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft zwischen Lausen und Sissach, in Arisdorf und Füllinsdorf (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Glarus, Jura, Schaffhausen, Thurgau, Waadt, Wallis, Uri, Zug und Zürich (Infoflora 2024). In Zürich seit etwa 1990 aus Wiesensaatgut verwildernd und sich gut haltend, so etwa Wollishofen, Nordheim, Trichtisal und am Limmatufer (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit dem Jahr 2000 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 2011 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2010 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Pimpinella anisum

Selten verschleppt oder verwildert findet sich der ostmediterran-vorderasiatische Anis, Pimpinella anisum, der als Gewürz- und Arzneipflanze kultiviert wird und der in Vogelfuttermischungen enthalten ist. 
Anis wird vor allem für die Herstellung von Brot, Spirituosen und Süßwaren genutzt, ebenso in der Duftindustrie. Als Arzneipflanze kommt er u.a. als Hustenmittel und bei Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz.
 
Im Gebiet selten subspontan, so früher in Ulm-Söflingen und Eislingen in Baden-Württemberg (Müller 1948, Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), 1905 und 1908 bei Bamberg, ehemals Nürnberg und ehemals München in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Frankfurt in Hessen (Buttler 2009), Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), Bonn-Meßdorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), Dresden in Sachsen (Hardtke & al. 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Oberösterreich (Werneck 1950, Hohla & al. 2009), Graz in der Steiermark (Walter & al. 2002), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und ehemals in Tosters und Feldkirch in Vorarlberg (Murr 1923, Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1868 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz bei Basel, Solothurn (Brodtbeck & al. 1998, Thellung 1919) und im Kanton Zürich 1902 bis 1905 beim Hardplatz, Vorbahnhof und Kiesgrube Hardau in Zürich, sowie 1905 in Ossingen (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan 1928 und 2011 u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Pimpinella cretica

Im östlichen Mittelmeergebiet von Griechenland bis zum Irak und zur Halbinsel Sinai ist die Kretische Pimpinelle, Pimpinella cretica, beheimatet. Im Gebiet wird sie 1894 für Rüdersdorf in Brandenburg unbeständig eingeschleppt angegeben (Behrendsen 1896, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024).
 

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