Physalis

Blasenkirsche, Nachtschattengewächs, Solanaceae

Gattung:

Physalis umfasst, inklusive Alkekengi, etwa 96 Arten (Kew 2023) in Amerika und Eurasien mit Mannigfaltigkeitszentrum in Mexiko.
 

Physalis peruviana 

Peruanische Blasenkirsche, Kapstachelbeere
Physalis peruviana  
Nachtschattengewächs, Solanaceae

 

Steckbrief: 

30–180 cm hohe, sommergrüne, filzig behaarte Mehrjährige, die im Gebiet meist einjährig kultiviert wird. Stängel grün. Blätter gestiel, Spreite herzförmig. Blüten fünfzählig mit verwachsenen, gelben Kronblättern und dunkelbrauner Zeichnung am Grund. Fruchtkelche lampionähnlich, grün, behaart, lange geschlossen bleibend, oft mit braun-schwarzer Aderung. Frucht gelborange, bis 2 cm im Ø. Blütezeit Juni bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Die sehr ähnliche Philadelphia-Blasenkirsche, Physalis philadelphica, hat fast kahle Stängel und Blätter und grüne bis purpurne Früchte.
 

Nutzung: 

Obstpflanze. Die reifen Früchte enthalten unter anderem Vitamin C, B1, Provitamin A und Eisen.
 

Ausbreitung:

Aus Europa wird die Art erstmals 1774 aus England erwähnt (Morton 1987). In Sydney ist sie seit spätestens 1802 bekannt (Morton 1987). Obwohl die Art im nordwestlichen Südamerika heimisch ist, ging ihre Domestikation in Südafrika vor sich. Dort hin gelangte sie Ende des 18. Jahrhunderts mit Seefahrern als Mittel gegen Skorbut. Heute ist die Pflanze in Südafrika nach wie vor sehr beliebt, was ihr auch den geläufigen Namen "Kapstachelbeere" einbrachte. In Italien seit etwa dem Jahr 1840 als „Cicingheri“ in Delikatessenhandlungen, im Gebiet hat sich „Physalis“ erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Obstpflanze durchgesetzt.
Die Diasporen gelangen offenbar häufig über Kläranlagen und Klärschlammdeponien in die Landschaft (Hand & al. 2016). Gegenwärtig im Gebiet ziemlich häufig, aber nur vorübergehend auftretend.

 
DEUTSCHLAND:
So bei Offenburg, Langenargen, Eichenberg und Schweinberg in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Dörr & Lippert 2004), Kempten, bei Osterreinen, Würzburg, Heinersgrund, Trebgast, Herbstadt, Schweinfurt, Wonfurt, Schwebheim, Hallstadt und Bamberg in Bayern (Bauer 2019, Vollmann 1914, Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), 2005 in Potsdam in Brandenburg (Kummer & Buhr 2006), Hamburg (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2010), auf dem Friedrichsplatz Kassel in Hessen (Gregor & al. 2012), Neustrelitz, Parchim, Friedrichsruhe und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Alpershauen, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2003), verbreitet am Rheinufer, weiters Herne, Bochum-Dahlhausen, Dortmund-Eving, Dortmung-Scharnhorst, Attendorn, Kessenhammer im Kreis Olpe, Köln-Worringen, Lippstadt, Bochum-Hamme, Wickede, Attendorn-Bürberg und 2023 Hagen-Berchum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2011, BBV 2014, BBV 2017, BBV 2023, BBV 2024), bei Üdersdorf, Strohn und Trier-Ruwer in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2024), Gunzen, Siebenbrunn, Sohl, Leipzig, Zehista und Tharandt in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Thurland, bei Grockstädt und in Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2011, John & Stolle 2021, Brandes 2020), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Roßleben, Vippachedelhausen, Jena, Großeutersdorf, Steinsdorf und Suhl in Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1913 (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern unbeständig (Glaser & al. 2025), vielfach allerdings und vielleicht bereits etabliert am Donauufer östlich von Wien in Niederösterreich. Phyalis peruviana scheint sich zunehmend in dynamischen Bereichen der Auen und an Flussufern in Ostösterreich zu etablieren (Gilli & al. 2024). Genauer u.a. im Oberen Schöllingwald bei Wiesen im Burgenland (Melzer & Barta 2001), am Donauufer bei Hainburg, in Oberwaltersdorf und bei Traiskirchen in Niederösterreich (Melzer & Barta 1993, Sauberer & Till 2015), Wernstein und Sigharting in Oberösterreich (Grims 2008), Liefering und Maxglan in der Stadt Salzburg, bei Siggerwiesen im Flachgau und Bad Hofgastein im Pongau Salzburgs (Pilsl & Pflugbeil 2012, Stöhr & al. 2007), Obergiblen am Lech und Holzgau in Nordtirol (Essl 2004, Dörr & Lippert 2004), Debant bei Lienz in Osttirol (Stöhr 2014), zwischen Lochau und der Leiblachmündung in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und in der Martinstraße, in Liesing, Penzing und im Lainzer Tiergarten in Wien (Melzer & Barta 2001, Essl & Follak 2010). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1912 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. bei Prad und Galsaun (Wilhalm & al. 2004).
SCHWEIZ:
Unbeständig an Gewässerufern und auf Ruderalstellen, vielfach um den Genfer und den Zürichsee (Infoflora 2024). Sonst vereinzelt, so im Aargau (Infoflora 2024), 1917 in Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in Biel im Kanton Bern (Thellung 1915), in den Kantonen Neuenburg und St. Gallen (Infoflora 2024), am Seeufer bei Lugano im Tessin (Voigt 1926), in den Kantonen Thurgau, Uri und Wallis (Infoflora 2024) und in Vorder-Adlisberg und an der Ecke Südstraße/Wonnebergstraße in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich seit den 1820er-Jahren an verschiedenen Orten (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1893 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1992 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2005 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Physalis angulata

Selten eingeschleppt tritt die amerikanische Kantige Blasenkirsche, Physalis angulata, subspontan auf, so 1952 in Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975), 1895 in Hamburg-Blankenese (Schmidt 1895, Hand & Thieme 2024), 1970 Deponie Heuchelheim in Hessen (Hand & Thieme 2024), 1978 Questin bei Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), ehemals im Botanischen Garten Göttingen in Niedersachsen (Peter 1901, Hand & Thieme 2024), Essen-Kettwig und Bonn-Auerberg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2019, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), bei Kesselsdorf, Leipzig und Coßmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013) und 1906 beim Schlachthaus Erfurt in Thüringen (Hergt 1909, Zündorf & al. 2006). In Österreich Schwechat in Niederösterreich (Melzer & Barta 2001, Essl & Rabitsch 2002), Steiermark (FKÖ 2021) und Breitenlee in Wien (Melzer & Barta 1992, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1991 (Glaser & al. 2024). In der Schweiz 1984 Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985) und Derendingen in Solothurn (Fiedler 1936)
Subspontan u.a. 1948 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1928 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1978 in Albanien (Seebens & al. 2017) und 1972 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Physalis grisea

Nordamerikanisch ist die Blaugraue Blasenkirsche, Physalis grisea (Syn. P. pruinosa auct.), die im Samenfachhandel meist als „Erdkirsche“ oder „Ananaskirsche“ unter dem Namen P. pruinosa gehandelt wird. Die reifen Früchte schmecken angenehm melonen- bis erdbeerähnlich. 
Aufgrund ihrer interessanten Inhaltsstoffe, wie Polyphenole, Carotinoide, Phosphor, Kalium, Zink, Bor und essenziellen Aminosäuren wie Leucin und Lysin, dürfte die Pflanze zukünftig (als „Superfood“) häufiger kultiviert werden. Physalis grisea ist der ebenfalls amerikanischen P. pubescens sehr ähnlich und unterscheidet sich durch kleinere Blüten mit einem Durchmesser von 7–9 mm (bei P. pubescens 9–15 mm), durch seidig behaarte, nicht drüsige Stängel (bei P. pubescens drüsig behaart), durch fehlenden bis wenig ausgeprägten Geruch (bei P. pubescens unangenehmer Geruch) und einer orangegelben bis orangen Frucht (bei P. pubescens violett-grünlich bis gelblich) (Martínez 1998). Physalis grisea ist möglicherweise durch menschliche Selektion aus P. pubescens entstanden (Martínez 1998). Von manchen Taxonomen wird sie als Varietät (var. grisea) zu P. pubescens gestellt (Waterfall 1958, Calflor 2020).
 
Im Gebiet tritt sie ganz vereinzelt verwildert auf, so an der Schnellermühle in Söllingen in Baden-Württemberg (Hassler 2021), Aachen-Hörn, Köln-Porz-Langel und Bonn-Auerberg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2019, BBV 2021), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022), Jena und Jägersdorf in Thüringen (Schönfelder 2017, Schönfelder 2019), 2017 bis 2018 in Gaindorf und 2020 Tribuswinkel in Niederösterreich (Gilli 2019, Sauberer & al. 2025), 2018 Mettmach in Oberösterreich (Hohla 2018), 2017 Hellbrunn in Salzburg (Pflugbeil in: Pachschwöll & al. 2025, Glaser & al. 2025) und Grambach in der Steiermark (Griebl in: Gilli & al. 2021). Subspontan u.a. 1909 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 2003 in Norwegen (Halvorsen & Grøstad 2004, Seebens & al. 2017) und in Schweden (Svenson 2002).
 

Physalis ixocarpa

Aus Mexiko stammt die Tomatillo, Physalis ixocarpa (Syn.: P. philadelphica subsp. ixocarpa). Bereits in der vorkolumbianischen Zeit wurde sie als Nahrungsmittel genutzt, wahrscheinlich wurde sie sogar umfangreicher domestiziert als die Tomate. In Europa setzte sich allerdings nur die Tomate durch, Tomatillo geriet bald in Vergessenheit. Tomatillo wird besonders in Lateinamerika zur Herstellung von Salsas (Saucen) genutzt, insbesondere von Salsa Verde. Zurzeit findet sie als alternative Gemüsepflanze auch ein wenig Eingang in die mitteleuropäische Küche.
Gelegentlich tritt sie verschleppt auf, so etwa in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), 2004 bei Kemmern in Bayern auf einer Klärschlammdeponie (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 1956 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) und in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). In Österreich Schiltern in Niederösterreich (Essl 2003) und bei Enns, Braunau und Ort im Innkreis in Oberösterreich (Hohla & al. 2005). In der Schweiz Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), 1998 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1960 in Rumänien (Seebens & al. 2017), 1973 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017) und 1915 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Physalis lagascae

Von Mexiko bis Argentinien ist die Zwerg-Blasenkirsche, Physalis lagascae (inkl. P. minima) beheimatet. Sie tritt in großen Teilen Afrikas und Südasiens subspontan auf, im Gebiet sehr selten, so angegeben 1930 in Hamburg-Wilhelmsburg (Christiansen 1932, Hand & Thieme 2024) und 1914 und 1917 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1919, Hassler & Muer 2022). Die Fundangabe aus Essen-Kettwig in NRW (Bonte 1930) gehört nach Bonte (1937) zu Ph. angulata.
 

Physalis lanceolata

In Mexiko ist die Lanzett-Blasenkirsche, Physalis lanceolata, beheimatet. Sie tritt verwildert in Illinois und Indien auf, für das Gebiet 1907 in einem Zwiebelacker bei Bernburg in Sachsen-Anhalt angegeben (Hermann 1907). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt. Eine alte Angabe aus Mühlau bei Innsbruck in Nordtirol (Hegi 1975) erwies sich als P. longifolia (Pagitz & al. 2023).  
 

Physalis longifolia

Die Langblättrige Blasenkirsche, Physalis longifolia, ist in zwei Varietäten in großen Teilen Nordamerikas beheimatet. Die Frucht ist reif essbar, wird deshalb aber nicht kultiviert. Charakteristisch für die Art sind die ei-lanzettlichen Blätter mit verschmälertem Blattgrund, während die Blätter der meisten anderen Arten am Grund gestutzt bis leicht herzförmig sind. Die Art wurde 2016 als Beikraut in einem Sojafeld in Kärnten (Szabó & al. 2017) und 2024 ebenfalls in einem Soja- bzw. Maisfeld in Gralla bei Leibnitz in der Steiermark (Kniely 2025) gefunden. Viel älter ist ein subspontaner Fund aus Mühlau bei Innsbruck in Nordtirol, der aber bei Dalla Torre & Sarnthein fälschlich als P. lanceolata publiziert wurde (Pagitz & al. 2023).

 

Physalis philadelphica

Die in Mittelamerika und Südmexiko beheimatete Philadelphia-Blasenkirsche, Physalis philadelphica, wird als Obstpflanze kultiviert und findet sich im Pflanzenhandel meist unter dem Namen „Physalis ixocarpa“.
In der Regel wird die Wildform P. philadelphica, die Kulturform P. ixocarpa genannt. 
Die Philadelphia-Blasenkirsche verwildert gelegentlich unbeständig, so bei Eichenberg, Schweinberg und Ostfildern-Ruit in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004, Smettan 2015), 1995 Herbstadt, 1999 Schweinfurt, Zeilitizheim, 1994 Stettfeld, 1996 Trunstadt, 2004 Hallstadt und 2005 Bamberg in Bayern (Meierott 2008), Frankfurt am Main-Ginnheim in Hessen (Buttler 2009), Groß-Ippener und Braunschweig in Niedersachsen (Feder 2012, Brandes & Nitzsche 2013), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), 2004 Moselufer bei Trier in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), 1992 am Neißeufer bei Deutsch-Ossig, 2010 in Singwitz bei Bautzen und 2020 in Siebenbrunn in Sachsen (Otto & al. 1994, Otto & al. 2011, Breitfeld 2021) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1980 (Meierott & al. 2024). In Österreich in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), 2006 Höft bei Braunau in Oberösterreich (Hohla 2011), 2025 am Gelände der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg ruderal in der Nähe der Gärtnerei (pers. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025), Innsbruck in Nordtirol (Polatschek 2001) und 2017 auf einem Erdhaufen im Schönbrunner Park in Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und 1935 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Physalis pubescens

Nord- und südamerikanisch ist die Flaumige Blasenkirsche, Physalis pubescens (Syn.: Ph. foetens). Ihre Früchte können reif gleich denen der anderen Physalis-Arten als Obst genutzt werden. Im Gebiet vereinzelt synanthrop, so 1953 in Baumwollabfall-Kompost in Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975), 1995 Deponie bei Herbstadt, 2002 Erddeponie bei Schwebheim, 2005 auf Klärschlamm in einer Kiesgrube bei Trennfeld und 1996, 2004 und 2006 Deponie bei Trunstadt in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), 1895 Hamburg-Blankenese (Schmidt 1895, Hand & Thieme 2024), 1910 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermarnn 1924, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), Köln-Worringen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013), 1934 und 1935 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006) und Döhren in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1995 (Meierott & al. 2024). In Österreich 1985 in Maxglan in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008). Subspontan u.a. 1921 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1983 in Albanien (Seebens & al. 2017), 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), 1960 in Rumänien (Seebens & al. 2017), 1915 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und 2001 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Physalis pumila

Die Niedrige Blasenkirsche, Physalis pumila, ist in den Prärien der zentralen USA beheimatet und tritt im Gebiet sehr selten verschleppt auf, so 1905 für den Rheinhafen Karlsruhe in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2024) angegeben.  
 

Physalis virginiana

In Mexiko und den USA ist die Virginia-Blasenkirsche, Physalis virginiana, beheimatet. Sie tritt dort lokal als Unkraut in Sojabohne auf. Im Gebiet nur unbeständig verschleppt angegeben für Hamburg (Hand & Thieme 2024). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und 1986 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017).
 

Quellen

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