Nutzung:
Zierpflanze. Auch in den intensiver gefärbten Auslesen `Purpurea´ und `Purpurglut´ im Pflanzenhandel.
Ausbreitung:
Beheimatet im Kaukasus und im Nord-Iran. In Europa seit spätestens 1836 in Gartenkultur (Jäger & al. 2008). Gegenwärtig in Mitteleuropa selten und unbeständig subspontan auftretend.
DEUTSCHLAND:
Bei Esslingen, Heidenheim, Münsingen und Oberopfingen in Baden-Württemberg (Beck 2016, Sebald & al. 1996, Dörr & Lippert 2004, Hegi 2016), Streitberg, 1993 am Friedhof Rentweinsdorf, 2000 auf einer Gründeponie in Memmelsdorf-Lichteneiche, 2010 im Limpurger Forst bei Markt Bibart und Hoferbach in den Allgäuer Alpen am Königssträßchen gegen die Dreiangerlhütte in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Breitfeld & Horbach 2008, Meierott & al. 2024), Brandenburg (Hassler & Muer 2022), um 1988 im Hafen Hamburg (Mang 1991), 2021 bei Flörsheim am Main in Hessen (Dühr 2022), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), Gleidorf bei Schmallenberg im Hochsauerlandkreis, Hagen, Essen-Rüttenscheid, 2021 in Velbert-Langenberg und 2022 in Witten-Heven in Nordrhein-Westfalen (BBV 2017, BBV 2020, BBV 2021, BBV 2022 BBV 2023), 1884 bei Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz (Geisenheyner 1885, Hassler & Muer 2022), 2002 Leipzig-Reudnitz und 2014 bei Löbau in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2015), Dessau in Sachsen-Anhalt (Zobel 1976) und Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022). Die Fundangabe für Niedersachsen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich geführt. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1934 bei Oberammergau (Walter 1988, Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
U.a. bei Frauendorf an der Schmida nahe Hollabrunn in Niederösterreich (Lefnaer 2017), 2024 bei Pifuß nordwestlich von Köstendorf in Salzburg (pers. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025), am Grazer Schlossberg in der Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025), Halltal in Nordtirol (Stöhr & al. 2007), Hirschegg nahe dem Gasthof Schöntalerhof in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und Martinstraße im 18. Wiener Gemeindebezirk (Stöhr & al. 2007). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1891 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
In den Kantonen Bern, Genf, St. Gallen, Waadt und Zürich (Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).