Phedimus

Fetthenne, Dickblattgewächs, Crassulaceae

Gattung:

Phedimus umfasst nach Abtrennung von Sedum etwa 17 Arten (Kew 2023), die in Eurasien und Nordwest-Afrika beheimatet sind.
 

Phedimus spurius

Kaukasus-Fetthenne,
Phedimus spurius
(Syn.: Sedum spurium, inkl. S. oppositifolium
Dickblattgewächs, Crassulaceae

 

Steckbrief: 

Kriechende, 5–20 cm hohe Staude mit doldenartigen Blütenständen und flachen, fleischigen, gegenständig angeordneten Blättern. Stängel kriechend, nur die Blühtriebe aufsteigend. Sterile Triebe deutlich kürzer als die blühenden. Blätter 15–30 mm lang, verkehrt-eiförmig, am Grund keilig, zur Spitze hin gekerbt bis gezähnt. Krone purpurrosa, selten weiß, Kronblätter 10–12 mm lang, schmal-lanzettlich, zugespitzt. Blütezeit Juni bis August. 
Verwechslungsmöglichkeit: Die Ausläufer-Fetthenne, Phedimus stolonifer, wurzelt oft an den Knoten, hat lockere Blütenstände und hellrosa oder weiße, 6–8 mm lange Kronblätter. Sie blüht früher, bereits ab Mai und besiedelt gerne frischere, nährstoffreiche Standorte.
 

 

Nutzung: 

Zierpflanze, besonders für Dachbegrünungen, Gräber, Böschungen, Einfassungen, Rasengittersteine auf Hängen und Trogbepflanzungen. In mehreren Sorten von alphabetisch `Album´ bis `Variegatum´. Im Pflanzenhandel gängige Sorten sind u. a. `Fuldaglut´, `Album Superbum´, `Purpurteppich´ und `Splendens´.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im weiten Kaukasus-Gebiet von Anatolien bis Georgien und in den Nord-Iran. Bereits dem deutschen Botaniker Johann Christian Buxbaum (1693–1730) war die Pflanze von seinen botanischen Reisen durch den Vorderen Orient bekannt. Doch erst 80 Jahre später erfolgte die Wiederentdeckung durch Friedrich August Freiherr Marschall von Bieberstein (1768–1826), der sie 1808 auch erstmals gültig beschrieb. 1808 wurde sie im Botanischen Garten Berlin erstmals kultiviert (Wohlgemuth & al. 2020). Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte sie in weitere Botanische Gärten Europas und fand sich bald als anspruchslose Garten- und Friedhofpflanze im Pflanzenhandel (Hegi 1995). Im Gebiet seit spätestens 1869 verwildert auftretend (Garcke 1869), gegenwärtig weit verbreitet und lokal eingebürgert.
Abgerissene Pflanzen können sich leicht bewurzeln und neue Bestände bilden (Blachnik 2014). 2013 wurde die Art vom deutschen Bundesamt für Naturschutz als invasive Pflanze auf die Schwarze Liste der Arten gesetzt, die mit Managementmaßnahmen zurückgedrängt werden sollen (Nehring & al. 2013).

 
DEUTSCHLAND:
Bereits 1869 als zuweilen verwildert gemeldet (Garcke 1869), 1885 dann aus Berlin subspontan bekannt (Seitz & al. 2012). Für Bayern von Vollmann (1914) als „verwildert und vielfach eingebürgert“ genannt. Gegenwärtig in Deutschland weit verbreitet (BfN 2015).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern verwildert bis lokal eingebürgert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1867 (Glaser & al. 2025). Auch in Südtirol (Niklfeld 2002).
SCHWEIZ: 
Häufig und weit verbreitet (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024). Im Engadin bei Pontresina auf Felsen noch bei 1770 m Seehöhe (Hegi 1995). Im Kanton Zürich um das Jahr 1900 erstmals verwildert angetroffen. 1930 waren es zwei Nachweise, gegenwärtig ist sie aus 30% der Quadranten bekannt (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein, so am Rheindamm (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Jalas & al. 1991), Irland (Jalas & al. 1991), Frankreich (Jalas & al. 1991), Dänemark (Jalas & al. 1991), Schweden (Jalas & al. 1991), Finnland (Jalas & al. 1991), Lettland (Jalas & al. 1991), Litauen (Jalas & al. 1991), Königsberg (Jalas & al. 1991), im europäischen Russland (Jalas & al. 1991), in Weißrussland (Jalas & al. 1991), Polen (Jalas & al. 1991), in der Ukraine (Jalas & al. 1991), in Rumänien (Jalas & al. 1991), Ungarn (Jalas & al. 1991), in der Slowakei (Jalas & al. 1991, Medvecká & al. 2012), seit 1879 in Tschechien (Jalas & al. 1991, Pyšek & al. 2012, sub Sedum spurium), Slowenien (Jalas & al. 1991), Kroatien (Jalas & al. 1991) und Italien (Jalas & al. 1991).

 
Weitere Arten:

Phedimus aizoon

Vom westlichen Sibirien bis Japan ist die Deckblatt-Fetthenne, Phedimus aizoon (Syn.: Sedum aizoon), beheimatet, die als Zierstaude seit spätestens 1757 kultiviert wird (Jäger & al. 2008)
Orangegelbe Blüten hat die Sorte `Aurantiacum´, dunkelgelbe die Sorte `Euphorbioides´. Vereinzelt tritt sie subspontan auf. 
So 1901 am Friedensberg bei Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), 1914 auf Schutt in Bamberg, 2016 am Friedhof Himmelkron, 2018 am Gehsteig in Bamberg-Bug, 2001 auf einem Müllplatz zwischen Randesacker und Lindelbach, 2005 in Plattenfugen in Forchheim und 2008 am Gehsteig in München-Obermenzing in Bayern (Meierott 2008, Breitfeld & Horbach 2017, Meierott & al. 2024), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), Aachen-Haaren in Nordrhein-Westfalen (BBV 2017), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Strohmberg bei Weißenberg und 2019 in Markneukirchen in Sachsen (Gutte & al. 2013, Breitfeld 2021), Schuhmanns Berg bei Köllme in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2002), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Obernberg am Inn, Schärding, Hast, Gopperding und Inndamm in Vormarkt in Oberösterreich (Fischer & al. 2008, Essl & Rabitsch 2002), Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013) und Bruggen und Matrei in Osttirol (Polatschek & Neuner 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. seit 1928 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1879 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Schweden (Jalas & al. 1999), Finnland (Jalas & al. 1999), im europäischen Nordwest-Russland (Jalas & al. 1999), seit 1948 in Estland (Seebens & al. 2017), in Lettland (Jalas & al. 1999), Litauen (Jalas & al. 1999) und seit 1880 in Tschechien (Jalas & al. 1999, Pyšek & al. 2012, sub Sedum aizoon).

Phedimus diffusus

Die ostasiatische Sägezahn-Fetthenne, Phedimus diffusus (Syn.: P. middendorffianus var. diffusus) wurde von Bomble (2016) vom Varietätsrang in den Artrang gehoben. Die Sippe konnte in Aachen-Orsbach in Nordrhein-Westfalen in der Nachbarschaft zu einer Anpflanzung verwildert am Rand einer straßenbegleitenden Rasenfläche gefunden werden (Bomble 2016). Ebenso 2014 in Salzburg-Stadt, Schallmoos, am Bahnhof Gnigl im feinen Bahnschotter im Bereich der Bahnwerkstätten (Jacq 2024).
 

Phedimus ellacombeanus

Die aus Japan und Korea stammende Gelbgrüne Fetthenne, Phedimus ellacombeanus (Syn.: Sedum ellacombeanum) wird unter anderen, geläufigeren botanischen Namen in der Gartengestaltung verwendet und konnte im Gebiet subspontan gefunden werden: 
2019 im Kies zwischen Gräbern in Burghausen, Marienberg in Bayern (Hohla 2020), vielfach im Ruhrgebiet und im Aachener Raum, so in Bochum-Linden, Bochum-Weitmar, im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Kreis Olpe, im Märkischen Kreis, Aachen-Oberforstbach und am Friedhof Leverkusen-Hitdorf in Nordrhein-Westfalen (Bomble 2016, BBV 2016, BBV 2017, BBV 2020), 2013 in Krems, Prellenkirchen, 2018 Wolkersdorf und 2024 Traiskirchen in Niederösterreich (Roánek 2019, Nadler & Haug 2021, Schinninger & Roánek 2008, Sauberer & al. 2025), Andorf, Raab und 2014 mehrfach am Autobahnmittelstreifen der Mühlkreisautobahn bei Mittertreffling in Oberösterreich (Hohla 2016, Kleesadl 2017), Salzburg (FKÖ 2021) und Graz-Tummelplatz in der Steiermark (Hohla 2016a). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1993 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 
Die Art unterscheidet sich von ähnlichen Arten aus der Gruppe durch hellgrüne Laubblätter, die oft leicht aufgefaltet sind und die sich auch bei sehr intensiver Sonneneinstrahlung nicht rötlich verfärben. Außerdem sind sie im Durchschnitt größer ((2)3–6(8) cm lang) und oft rundlich gekerbt (Schinninger & Rozanek 2008).
 

Phedimus florifer

Häufig als Gartenzierstaude genutzt wird die in Nordost-China beheimatete Schantung-Fetthenne, Phedimus florifer (Syn.: Sedum floriferum). 
Sie findet sich vor allem in der Sorte `Weihenstephaner Gold´ im Pflanzenhandel.
Verwildert u.a. bei Heustreu, Oberhaid und Bamberg in Bayern (Meierott 2008) und 2015 in Frankfurt am Main in Hessen (Kasperek 2016). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich für Baden-Württemberg und Bayern geführt. In der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) ebenfalls als fraglich für Bayern angegeben.
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

Phedimus hybridus

In Asien vom Süd-Ural bis Nord-China und Ostsibirien ist die Sibirische Fetthenne, Phedimus hybridus (Syn.: Sedum hybridum) beheimatet. Sie ist in Europa seit spätestens 1769 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008), vor allem in der Sorte `Immergrünchen´ als Zierstaude für Tröge und Steingärten, als Bodendecker und zur Flachdachbegrünung. Markant an der Art ist, dass sich die Laubblätter an der Spitze der Kriechtriebe im Herbst rötlich färben und überwintern (Schinninger & Rozanek 2008).  
Im Gebiet vor allem im städtischen Bereich selten verwildert oder verschleppt, so in Deutschland in Stuttgart und beim Rasthaus Illertal an der A7 in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Dörr & Lippert 2001), München-Allach, München-Aubing, München-Pasing, München-Riem, Hegnabrunn, Marktschorgast, Goldkronach, Trebgast, Himmelkron, bei Altstädten, Hinterstein, Nonnenhorn und Füssen in Bayern (Dickoré & Springer 2011, Breitfeld & al. 2017), Hessen (Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Bochum-Stiepel, Hiltrop, Kreuzau, Stockheim und Lennestadt-Maumke in Nordrhein-Westfalen (BBV 2017, BBV 2020, Jagel 2021), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Saarland (Hand & Thieme 2024), Klingenthal, Markneukirchen, Sohl, Leipzig, Hainsberg und Markersbach in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022) und Thüringen (Hand & Thieme 2024). Eine Angabe für Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) ist unsicher (Hand & Thieme 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1854 im Fichtelgebirge bei Katharinenberg (Meierott & al. 2024). In Österreich in Kärnten (Fischer & al. 2008), ehemals am Hundsheimer Berg, 2024 in Oynhausen und 2024 Tribuswinkel in Niederösterreich (Beck 1890, Melzer 1997, Glaser & al. 2025, Sauberer & al. 2025), 2000 Voest-Gelände in Linz, St. Florian am Inn, Andrichsfurt, Gramastetten, Mörschwang und Mining in Oberösterreich (Lenglachner & Schanda 2003, Hohla 2006), Muhr im Laungau, Falkensteinwand am Wolfgangsee und Hallein in Salzburg (Melzer 1997, Wittmann & Pilsl 1997, Schröck & al. 2004), mehrfach in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), Fohnsdorf, Bruck an der Mur und Graz in der Steiermark (Melzer 1997, Melzer 2003), Zirl und Weißenbach am Lech in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Bolgenachtal bei Hittisau und am Bahnhof Egg in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001) und Donaupark und Breitenlee in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Schinninger & Rozanek 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz u.a. im Aargau (Infoflora 2024), in Niederdorf im Oberbaselbiet des Kantons Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Genf, Graubünden, Innerrhoden, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Uri, Waadt, Wallis (Infoflora 2024) und in der Vulkanstraße und beim Hauptbahnhof in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich aus 29 Quadranten gemeldet (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. seit 1990 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1854 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1948 in Estland (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Schweden (Jalas & al. 1999), Dänemark (Jalas & al. 1999) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub Sedum hybridum).
 

 

Phedimus kamtschaticus

Ebenfalls ostasiatischer Herkunft ist die seit etwa 1850 als Gartenstaude kultivierte Kamtschatka-Fetthenne, Phedimus kamtschaticus (Syn.: Sedum kamtschaticum), die vor allem in der buntblättrigen Sorte `Variegatum´ kultiviert wird und gelegentlich verwildert. 
So etwa in Bruchsal-Heidelsheim und bei Nagold in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Sebald & al. 1992), Altmannstein, Schwanhausen, Wonfurt, Nußdorf und Oberaudorf in Bayern (Breitfeld & Horbach 2017, Smettan 2016, Meierott 2008), Groß-Pankow, Kleinow, Ponitz, Guhlsdorf und Garz in Brandenburg (Fischer 2017), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), Köln, Bochum-Weitmar und Witten-Heven in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015, BBV 2013), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Klingenthal, Leipzig, Sora, Rüsseina und Sandgrube Bergen in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Breitfeld 2015), 2015 am Waldweg oberhalb der Saale bei Großheringen nahe Apolda in Thüringen (Peterlein 2024), 2015 Tarsdorf, Obernberg am Inn und 2020 Hagenau, Gemeinde St. Peter am Hart in Oberösterreich (Hohla 2008, Hohla 2022), 2013 in Puch bei Hallein im Tennengau, Firmianstraße und Franz-Schalk-Straße in der Stadt Salzburg (Eichberger & al. 2014, Pilsl & al. 2008), 2010 zwischen den Gräbern am St. Peter-Stadtfriedhof in Graz in der Steiermark (Jacq 2024), Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023) und am Frachtenbahnhof in Wien Nord (Schinninger & Rozanek 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in Arisdorf und Sissach im Oberbaselbiet des Kantons Basel-Landschaft (Lüthi 2018). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 
 

Phedimus middendorffianus

In Ostasien vom Amur-Gebiet bis Korea ist die Schmalblättrige Fetthenne, Phedimus middendorffianus (Syn.: Sedum middendorffianum, S. kamtschaticum var. middendorfianum), beheimatet. Benannt ist die Art zu Ehren des deutsch-russischen Landwirts, Naturforschers und Forschungsreisenden Alexander von Middendorff (1815−1894). Er setzte sich u.a. für landwirtschaftliche Reformen ein, die den baltischen Bauern ein Eigentumsrecht zusichern sollten. Nach Middendorff sind 17 Tierarten, 11 Pflanzen, das Mineral Middendorfit und drei geographische Begriffe benannt. Die Art wird selten als Zierstaude genutzt und trat 1944 in Schuttfelder bei der Station Gmundbrücke bei Berchtesgaden in Bayern (Meierott & al. 2024), 2012 am Waldwegrand in Thunpadel in Niedersachsen (Feder in: Breitfeld & al. 2021), 2008 am Friedhof Stiepel in Nordrhein-Westfalen (Bomble 2015, Jagel 2021), 2020 in Schneckensteinschacht und 2017 in Erlbach in Sachsen (Breitfeld 2021), Bahndamm bei Gopperding, in St. Florian am Inn und Obernberg am Inn in Oberösterreich (Hohla 2000, Hohla & al. 1998), 2013 bei Ramingstein, Altenberg auf einer felsigen Straßenböschung nördlich der Mur nordöstlich der Burg Finstergrün (Jacq 2024b) und Vorarlberg (Glaser & al. 2025) subspontan auf. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1998 (Glaser & al. 2025).
 

Phedimus selskianus

Die Amur-Fetthenne, Phedimus selskianus (Syn.: Ph. selskanianus, Sedum selskianum) ist in Ostasien beheimatet und seit spätestens 1861 (selten) in gärtnerischer Kultur. 
Subspontan findet sie sich im Gebiet vor allem in Pflasterungen, so in Bremen und Lübbow in Niedersachsen (Feder in: Breitfeld & al. 2021). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Phedimus stolonifer

Die aus dem weiten Kaukasusgebiet stammende Ausläufer-Fetthenne, Phedimus stolonifer (Syn.: Sedum stoloniferum) wird sehr selten als Zierstaude kultiviert.
Im Jahr 2006 meldete ein Landwirt in Sumiswald im Schweizer Kanton Bern ein Vorkommen der Art auf seiner Wiese. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Art vor etwa 40 Jahren in einem Garten in der Region zur Bodenbedeckung gepflanzt und sich anschließend auf einer angrenzenden Wiese ausgebreitet hatte. Als das Heu von dieser Wiese einige Kilometer transportiert wurde, fielen die Samen von Phedimus stolonifer aus dem Heu und etablierten sich auf anderen Wiesen und Weiden, von wo aus sich die Arten in der Region weiter ausbreitete. Heute sind 20-30 Wiesen und Weiden in Sumiswald betroffen. Die Art verursacht Probleme für Grünlandbauern, indem sie Futtergräser verdrängt und die Trocknungsperioden des Heus verlängert. Versuche, die Art durch Handjäten, Verbrennen oder Herbizideinsatz zu bekämpfen, sind bisher gescheitert (Stutz & al. 2008, Rusterholz & al. 2013).
Weiters im Gebiet sehr zerstreut subspontan auftretend, so 2017 in Frensdorf, 2016 bei Passau und 2008 bis 2011 auf einer Mauer im Nymphenburger Park München in Bayern (Müller & al. 2021, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), 2015 in Frankfurt-Rödelheim in Hessen (Kasperek 2016), Greifenburg in Kärnten (Stöhr 2019), Niederösterreich (FKÖ 2021), Nußdorf am Attersee, Senftenbach, Utzenaich, Gmunden und 1995 zwischen Lichtenberg und Maierdörfl in Oberösterreich (Hohla 2014, Kleesadl 2011), 2013 im Naturschutzgebiet Hammerauer Moor, 2001 in Plainberg nördlich der Stadt Salzburg, 2009 in Salzburg-Itzling, Kuchl, Golling und 2003 in Salzburg-Liefering in Salzburg (Eichberger & al. 2014, Reich & Pflugbeil 2018, Stöhr & al. 2012, Kleesadl 2011), Altaussee in der Steiermark (Hohla 2013) und Osttirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025). Vielfach in der Schweiz, so mehrfach im Kanton Bern wie etwa im oben näher beschriebenen Sumiswald im Emmental (Rusterholz & al. 2013), 2012 Oberburg, 2013 Worblaufen und 2012 Altenberg im Kanton Bern (Möhl & al. 2014), Versoix im Kanton Genf (Möhl & al. 2014), in den Kantonen Graubünden, Neuenburg (Infoflora 2024), Rickenbach im Kanton Schwyz (Rusterholz & al. 2013) und in den Kantonen Thurgau, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2024) um subspontan aufgetretene oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt.
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), Belgien (Seebens & al. 2017 sub Sedum stoloniferum) und seit 2001 in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub Sedum stoloniferum).
 

Quellen

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