Parthenocissus

Jungfernrebe, Weinrebengewächs, Vitaceae

Gattung:

Parthenocissus umfasst etwa 13 Arten (Kew 2023) in Asien (10) und Nordamerika (3).
 

Parthenocissus inserta 

Gewöhnliche Jungfernrebe,
Parthenocissus inserta 
(Syn.: P. vitacea
Weinrebengewächs, Vitaceae

 

Steckbrief: 

Bis 30 Meter hoch oder weit rankende Liane. Ranken mit 2–5 stark verlängerten, windenden Ästen. Diese an der Spitze oft verdickt, aber ohne Haftscheiben oder nur schwach ausgebildeten Haftscheiben. Blätter 5–7-zählig gefingert, grün und glänzend, Herbstfärbung leuchtendrot. Blütenstand eine halbkugelige Rispe. Blüten gelbgrün, mit je 5 Kronblättern, diese etwa 3 mm lang. Früchte mattblaue bis schwarzblaue Beeren, 5–7 mm im Ø. Blütezeit Juli bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Die sehr ähnliche, aber nur gelegentlich verwilderte Selbstkletternde Jungfernrebe, Parthenocissus quinquefolia, unterscheidet sich vor allem durch das Vorhandensein von Haftscheiben am Ende der Ranken. Allerdings kann auch P. inserta vereinzelt Haftscheiben besitzen. Entscheidend ist die Anzahl der Seitenästchen an den Ranken, die bei P. quinquefolia zwischen 5 und 12 beträgt, bei P. inserta 2 bis 5.
 

Name:

Die Gewöhnliche Jungfernrebe, meist „Wilder Wein“ genannt, wird in zahlreichen Publikationen Parthenocissus vitacea genannt. Parthenocissus inserta wurde erstmals 1887 von Anton Kerner als Vitis inserta beschrieben. Unabhängig davon beschrieb sie Ellsworth Bronwell Knerr 1893 als Ampelopsis quinquefolia var. vitacea, welches Albert Spear Hitchcock 1894 zur Art Parthenocissus vitacea aufwertete. Den Nomenklaturregeln folgend hat Kerners Artepitheton inserta Vorrang, weshalb der korrekte Name Parthenocissus inserta ist.
 

Nutzung: 

Kletterpflanze. Die dachziegelig angeordneten Blätter schützen das Mauermerk vor Prallregen und Sonne und wirken temperaturausgleichend. In Städten ist die Wandverkleidung von Betonmauern und Hauswänden mit Wildem Wein besonders zu empfehlen, da dadurch die Luftfeuchtigkeit erhöht und der Feinstaubgehalt der Luft herabgesetzt wird (Düll & Kutzelnigg 2022). Parthenocissus inserta ist Futterpflanze für die Wein-Zygaene, Theresimima ampellophaga, einem Wein-Schädling des weiten Mittelmeergebiets aus der Gruppe der Widderchen-Falter, der zwischenzeitlich in Mitteleuropa fast ausgerottet war, über die Ausbreitung von Parthenocissus-Arten aber wieder einwandern könnte (Tarmann 1998).
 

Ausbreitung: 

Die nordamerikanische Pflanze (oder die sehr ähnliche, selbstkletternde P. quingquefolia s.str.) kam um 1610 nach London und 1623 nach Paris, kurze Zeit später erschien sie in verschiedenen weiteren botanischen Lebendsammlungen. Die Kletterpflanze fand vielfache Verwendung in Gärten und Landschaftsparks des 18. Jahrhunderts. Ende des 19. Jahrhunderts war die Gewöhnliche Jungfernrebe aus Kulturen bereits vielfach verwildert und stellenweise völlig eingebürgert (Krausch 2003). Gegenwärtig häufig und weit verbreitet. Die zahlreichen Angaben über Verwilderungen von Parthenocissus quinquefolia im Gebiet dürften zum Großteil zu P. inserta zu stellen sein (Fischer & al. 2008). Die Fernverbreitung erfolgt unter anderem über Vögel, welche die Früchte als Nahrung nutzen und über Gewässer.
DEUTSCHLAND:
Weit verbreitet und häufig (Floraweb 2013). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1859 in Hirschau (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern häufig verwildert und teilweise eingebürgert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1892 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Häufig und teils eingebürgert, nur den höheren Berglagen fehlend (Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit spätestens 1976 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
 
Weitere Arten:

Parthenocissus quinquefolia s.str

Sehr ähnlich und oft mit der Gewöhnlichen Jungfernrebe verwechselt wird die ebenfalls im östlichen Nordamerika beheimatete Selbstkletternde Jungfernrebe, Parthenocissus quinquefolia s.str., deren Verbreitung im Gebiet dadurch bisher unbekannt ist. Die Varietät engelmannii hat kräftig entwickelte Haftscheiben und wird öfters als die Nominatform kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014). P. quinquefolia ist wärmeliebender als P. inserta und in Mitteleuropa bedeutend seltener als diese. 
Der Erstnachweis für Bayern erfolgte vor 1914 (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024). Relativ häufig wird die Art aus der Schweiz gemeldet, so wächst sie im Kanton Zürich in 15 % der Quadranten. Vor dem Jahr 2000 gab es von hier nur zwei sichere Meldungen (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), 1981 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1995 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
 

Parthenocissus tricuspidata

Die aus Ostasien stammende Dreispitzige Jungfernrebe, Parthenocissus tricuspidata, wird als Mauer- und Fassadenbegrünung häufig und in mehreren Sorten wie `Lowii´ (1907) oder `Veitchii´ (1891) kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014). Die Pflanze sondert Kalziumkarbonat ab, das wie ein Klebeband wirkt und ihr die Möglichkeit gibt, sich ohne Rankgerüst an einer Mauer oder Fassade zu halten. 
Art ist wärmeliebend, stadtklimafest und rauchhart (Bruns 2009). Sie kam durch den britischen Gärtner und Pflanzensammler John Gould Veitch (1839−1870) nach Europa. Veitch reiste 1860 nach Japan und schickte von dort Samen nach England. Ab 1868 war die Pflanze als Verkaufsschlager im Programm der Gartenbaufirma Veitch & Sons in Exeter enthalten.
 
Gelegentlich verwildernd, so in Karlsruhe und Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Chytry & Fajmon 2009), Bayern (Hand & Thieme 2023), Berlin (Sukopp 2006), Brandenburg (Müller & al. 2021), Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & Kasperek 2021), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitsche 2013), Köln in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 2004 am Karl-Heine-Kanal in Leipzig-Neu-Lindenau, Dresden-Seidnitz und 2018 bei Luttowitz in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Wünsche & al. 2019), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022), und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1980 (Meierott & al. 2024). In Österreich u.a. Langenlois, Haindorf, Aschbach und Unterloiben in Niederösterreich (Essl 2006, Essl & Stöhr 2006), Gmunden, Antiesenhofen, Schardenberg und 2021 im Buchberger Wald bei Mörschwang in Oberösterreich (Stöhr & al. 2007, Hohla 2010, Hohla 2021), Salzburg (FKÖ 2021), 2004 Sporgasse in Graz in der Steiermark (Essl 2005), Grattenbergl in Nordtirol (Smettan 2012), Osttirol (Pagitz & al. 2023) und mehrfach in Wien (Fischer & al. 2008) wie etwa Pappenheimgasse und Eisstoßgasse (Essl 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1891 (Glaser & al. 2025). Die Art wird zwar in Walter & al. (2002) und Fischer & al. (2008) für das Burgenland genannt, konkrete Funddaten fehlen aber (Gilli & al. 2022). In Südtirol bei Gargazon und Meran (Wilhalm & al. 2002). In der Schweiz u.a. in den Kantonen Aargau, Bern, Genf, Glarus, Graubünden, Luzern, Neuenburg, Schwyz, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis und Zug (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich mehrfach, so 1923 in der Stadt Zürich und 1955 in Wallisellen (Wohlgemuth & al. 2020). Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2024) um subspontane oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt. Dort steht: „Angepflanzt und zuweilen verwildert; kultivierter Neophyt: nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten“.
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1998 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

Quellen

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