Papaver

Mohn, Mohngewächs, Papaveraceae

Gattung:

Papaver umfasst etwa 149 Arten (Kew 2023), hauptsächlich in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Mannigfaltigkeitszentren sind Südwest-Asien von Anatolien bis zum Himalaya und das subarktische Nordost-Asien. Nur eine Art kommt auf der Südhalbkugel in Südafrika vor (P. aculeatum). Papaver cambricum wurde 1814 von Viguier als Meconopsis cambrica von Papaver abgetrennt. Phylogenetische Untersuchung von Joachim Kadereit & al. (2011) zeigten, dass die Art wieder zu Papaver gestellt werden muss. Da Meconopsis cambrica jedoch die Typusart der Gattung Meconopsis war, müssten alle etwa 60 Meconopsis-Arten Zentralasiens auch dieser Gattung zugeführt werden. 2012 wurde vorgeschlagen, dass Meconopsis mit dem neuen Typus Meconopsis regia erhalten werden sollte. Ein Vorschlag, der angenommen wurde.
Banfi & al. (2022) teilen die europäischen Papaver neu auf und etablieren die Gattung Oreomecon für P. alpinum und P. nudicaule. Mehrere Arten wie etwa P. apulum werden zu Roemeria transferiert. Bedauerlicherweise hinterließen die Autoren eine nomenklatorische Baustelle, da sie zunächst nur die europäischen Arten behandelten, was besonders in der komplizierten nudicaule-Gruppe für völlig unklare Verhältnisse in der restlichen Holarktis sorgte. Ein Teil der notwendigen Kombinationen für Asien wurde mittlerweile publiziert. Eine weltweite Revision wäre notwendig (Hassler 2024). In dieser Arbeit wird Oreomecon (vorerst) nicht akzeptiert.

 

Papaver cambricum

Wald-Mohn,
Papaver cambricum
(Syn.: Meconopsis cambrica)
Mohngewächs, Papaveraceae

 

Steckbrief: 

20–50 cm hohe, meist verzweigte, milchsaftführende, kurzlebige Staude mit borstig behaartem Stängel. Blätter gestielt, fiederteilig bis fiederschnittig mit eiförmig-lanzettlichen, stumpf gezähnten Abschnitten. Blüten gelb, selten auch orange, einzeln, endständig, 4–6 cm im Ø. Kronblätter 4. Narbe vierstrahlig auf kurzem Griffel. Frucht länglich, oben und unten verschmälert, kahl. Blütezeit Juni bis September.
 

Nutzung: 

Zierpflanze, in Sorten wie `Aurantiaca´ mit orangen Blüten, `Muriel Brown´ mit orangen, gefüllten Blüten, oder `Plena´ mit gelben, gefüllten Blüten.
 

Ausbreitung:

Westeuropäische Art, seit spätestens 1641 in England in Gartenkultur, aus dem Gebiet seit 1808 vom Botanischen Garten Berlin genannt (Krausch 2003). In Deutschland verwildert seit etwa 1930 bekannt (Müller & al. 2021). Gegenwärtig vielfach verwildert, in Ausbreitung begriffen und lokal eingebürgert.
DEUTSCHLAND:
Zerstreut, so in Irndorf in Baden-Württemberg (Amarell 2010), vielfach in Bayern, so bei Bad Berneck, Goldkronach, Sickenreuth, Erbrechtshausen, mit Einbürgerungstendenz bei Eichelsdorf in Franken, Sachrang im Oberinntal, Retterschwangertal und Heidachwald bei Bruck im Allgäu und am Güterbahnhof Kempten in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008, Smettan 2016, Dörr & Lippert 2001, Dörr & Lippert 2004), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Reisch 2003), Braunschweig in Niedersachsen (Grote 2008, Brandes & Nitzsche 2013), Paderborn, Köln, Hilchenbach, Bergkamen-Heil im Kreis Unna, Bochum-Hofstede, Bochum-Querenburg, Bochum-Hiltrop, Wiblingwerde, Schalksmühle und Lünenscheid im Märkischen Kreis, Essen-Fulerum, Arneckstraße und Nöckerstraße in Dortmund, Witten-Annen im Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen-Haspe und Hagen-Priorei in Nordrhein-Westfalen (Junghans 2012, Adolphi & al. 2004, Sumser & al. 2015, Runge 1979, BBV 2012, BBV 2014, BBV 2017, BBV 2022), an einem Forstweg bei Langenfeld und im aufgegebenen Teil der Gleisanlagen des Bahnhofs Konz in Rheinland-Pfalz (Hoffmann 2003, Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Königshübel, Adorf, Klingenthal, Dresden-Prohlis und Leipzig-Probstheida in Sachsen (Breitfeld 2016, Hardtke & al. 2013, Gutte 2006), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und in Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so bei der Burg Plankenstein in Niederösterreich (Essl & Stöhr 2006), Traunkirchen, 1998 in Ried im Innkreis, Lengau, 2006 bei Uttendorf, 2005 in Geinberg, 2013 in Friedburg, Gemeinde Lengau, 2021 in Geinberg und im Stodertal in Oberösterreich (Hohla 2000, Stöhr 2002, Hohla 2022), Oberndorf, Georgenberg bei Kuchl und Unken im Land Salzburg (Schröck & al. 2004, Wittmann & Pflugbeil 2017), Gneiserstraße, Schwarzenbergpromenade, Nesselthalergasse, Traklstraße und Rottmayrgasse in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008, Pilsl & Pflugbeil 2012), 2011 und 2017 in der Silberkarklamm bei Ramsau am Dachstein, 2009 in Sebersdorf bei Bad Waltersdorf und an der Walster bei Mariazell in der Steiermark (Burkard 2017, Hohla & al. 2015, Rollett-Vlcek 2018), Jungholz in Nordtirol (Dörr & Lippert 2004), Osttirol (Pagitz & al. 2023) und Schlins in Vorarlberg (Amann 2016). In Österreich subspontan seit 1998 (Seebens & al. 2017). In Südtirol u.a. in Schlaneid bei Mölten (Wilhalm & al. 2013).
SCHWEIZ: 
Vielfach und in Ausbreitung begriffen (Infoflora 2024), so in Außerrhoden, Basel Stadt (Infoflora 2024 sub Meconopsis cambrica), Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Stettlen im Kanton Bern (Moser & Palese 1999), in den Kantonen Glarus, Graubünden, Jura, Neuenburg, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Tessin (Infoflora 2024 sub Meconopsis cambrica) um Lausanne im Kanton Waadt und Toblerplatz in Zürich (Landolt 2001). Die Art wurde im Kanton Zürich vor dem Jahr 2000 am Bachtel und von 1984 bis 1998 in der Stadt Zürich beobachtet. Ab dem Jahr 2000 ist es bereits von 12% der Quadranten gemeldet (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1979 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1962 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 2009 in Island (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Dänemark (Jalas & Suominen 1991) und seit 2000 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
 
Weitere Arten:

Papaver apulum

Der Apulische Mohn, Papaver apulum, ist in Südost-Europa beheimatet. 
Er wird im Gebiet u.a. für Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 1937 für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Hand & Thieme 2023) und für Thüringen (Zündorf & al. 2006) angegeben.
 

Papaver atlanticum

Der in Felsspalten des Hohen und Mittleren Atlasgebirges beheimatete Atlas-Mohn, Papaver atlanticum, wird als Zierpflanze genutzt, nicht selten auch in einer halbgefüllten Form, und tritt vereinzelt verwildert auf. 
So in Kressbronn am Bodensee in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2008 bis 2017 in einer Rasenfläche in Horsdorf bei Bad Staffelstein, 1996 bei Himmelstadt, 2009 in Pflasterritzen in München-Freimann, 2017 in Moosbach, mehrfach um Würzburg, Obbach bei Schweinfurt, 2004 bis 2009 in Bayreuth und Bamberg in Bayern (Dickoré & Springer 2011, Hetzel 2006, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), 2005 bis 2011 Roßweg im Hafen Hamburg (Wiedemann 2012), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), Bonn-Poppelsdorf, Königswinter, Radevormwald im Oberbergischen Kreis, Köln-Ehrenfeld, Köln-Lindenthal, Dortmund-Kirchderne, Bochum-Wiemelhausen, Witten-Annen, 2023 Bochum-Mitte, 2023 Bochum-Langendreer, 2023 Bochum-Werne, Wetter-Altwetter 2022 bis zumindest 2024 Düsseldorf-Volmerswerth in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2014, BBV 2016, BBV 2017, BBV 2021, Adolphi & al. 2004, BBV 2023, BBV 2024, BBV 2025), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 2005 in Panschwitz-Kuckau bei Kamenz in Sachsen (Otto & al. 2006), 2019 in der Stadt Schleswig in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023), 2019 Jena-Wöllnitz in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021), Zwentendorf, Dürnrohr, Kleinschönbichel, Bärndorf, Atzenbrugg-Trasdorf, Heiligeneich und Gutenstein in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Sauberer 2017), in Bad Gastein und in der Schützenstraße in Salzburg-Stadt (Pilsl & al. 2008, Gilli 2017), Steiermark (Essl & Rabitsch 2002), Völs bei Innsbruck in Nordtirol (Pagitz 2008) und beim Auhofer Forsthof in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Bernhardt 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1950 (Seebens & al. 2017). Subspontan u.a. seit 1986 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1979 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1927 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017) und seit 2001 in der subsp. mesatlanticum in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 

Papaver commutatum

In Südwest-Asien ist der Marienkäfer-Mohn, Papaver commutatum, beheimatet, der als einjährige Zierpflanze besonders in „Wiesenblumen-Mischungen“ genutzt wird und daraus hie und da verwildert. 
So 2004 in Leipzig-Lößnig (Bestimmung nach Gutte 2006 nicht ganz sicher), Bautzen und 2015 in Medewitz in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2014, Wünsche & al. 2016), ehemals Erfurt-Ilversgehofen in Thüringen (Torges 1900, Hand & Thieme 2023) und in Deutschlandsberg und Frauental in der Steiermark (Melzer 1991, Glaser & al. 2025)
Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Papaver croceum

Der Altai-Mohn, Papaver croceum (Syn.: Oreomecon crocea) wird gärtnerisch gerne Island-Mohn genannt und in Sorten wie `Gartenzwerg´ oder `Summer Breeze Orange´ kultiviert. Er ist in den Gebirgen Zentralasiens beheimatet und wurde früher oft mit dem sehr ähnlichen Sibirischen Mohn, Papaver nudicaule, der in Nordost-Asien und in der Unterart americana im nordwestlichen Nordamerika beheimatet ist, gleichgesetzt.
 
Früher wurden seine Blätter gekocht und als Vitamin-C-Quelle genutzt, um Skorbut zu vermeiden. Es ist eine 20–40 cm hohe, kurzlebige Staude mit einblütigen, blattlosen, meist dunkelbraun behaarten Stängeln. Blätter in grundständiger Rosette, tief fiederteilig, mit 2–4 ovalen, oft gezähnten Abschnitten, ± kahl. Blüten 5–6 cm im Ø, Kronblätter gelb, orange oder weiß. Fruchtkapsel keulenförmig, mit 7–9 weit herablaufenden Narbenstrahlen. Blütezeit Juni bis August. Die Art ist um 1730 von Heidenreich aus dem Argun-Gebiet nach Europa eingeführt worden (Hegi 1986). Sie wird gerne als Zierstaude vor allem für Steingärten und Tröge genutzt. Die kultivierten Formen wurden genetisch untersucht, unter anderem auch im Hinblick auf die Blütenfarbe. Man fand heraus, dass die weiße Blütenfarbe dominant ist in Bezug zur gelben Blütenfarbe. Andere Farben, wie etwa sandfarben und orange, sind rezessiv.
 
Im Gebiet mehrfach verwildert bis lokal eingebürgert mit Verbreitungsschwerpunkt in den Alpen: In Deutschland sehr selten, so 1990 im Wernhaldepark Stuttgart in Baden-Württemberg (Schäfer 1992, Hand & Thieme 2023), 1972 Straßenböschung Geilenberg in Bayern und in den bayrischen Alpen (Eschelmüller 1973, Lippert & Meierott 2014), 2014 in der Wittenbergstraße in Bochum-Langendreer in Nordrhein-Westfalen (BBV 2014) und 2005 Reumtengrün und 2004 Falkenstein in Sachsen (Büttner & al. 2007, Hassler & Muer 2022).
In Österreich Mayrwinkl bei Windischgarsten in Oberösterreich (Aumann 1993, Glaser & al. 2025), bei Bad Hofgastein in Salzburg (Stöhr & al. 2007), Bad Aussee, Fischbach, Niederwölz, Seckau, Knittelfeld, Judenburg, Pernegg und Graz in der Steiermark (Melzer 2005, Melzer & Ocepek 2009), Umhausen und Huben in Nordtirol (Pagitz & Lechner-Pagitz 2015), Innervillgraten, Staller Sattel, Lienz gegen Gries, Kals und Defereggental in Osttirol (Maier & al. 2001, Polatschek 2000, Brandes 2011, Stöhr & al. 2007), Schruns, Zürs, Gargellental und Montafon in Vorarlberg (Polatschek 2000, Brandes 2011, Stöhr & al. 2007, Amann 2016) und für Wien angegeben (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). Für die Wiener Angabe wurde keine Quelle für die Zitierung gefunden, die Angabe in Walter & al. (2002) dürfte ein Irrtum sein (Vitek & al. 2021). In Südtirol am Rotbach bei Gisse nahe Oberluttach im Ahrntal (Niklfeld 2002).
In der Schweiz verwildert bis lokal eingebürgert von der kollinen bis zur subalpinen Stufe, vor allem in Graubünden und im Wallis. Im Vorfeld des Morteratsch-Gletschers bis zum Gletscherrand vorkommend. Weiters u.a. in den Kantonen Bern, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden, Uri, Waadt und Zürich (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024).

 
Sonst subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Schweden (Jalas & Suominen 1991), Finnland (Jalas & Suominen 1991), Tschechien (Jalas & Suominen 1991, Pyšek & al. 2012), seit 1904 in der Slowakei (Jalas & Suominen 1991, Medvecká & al. 2012) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Papaver glaucum

Im Nahen Osten ist der Blaugrüne Mohn, Papaver glaucum, beheimatet. Er findet sich seit Ende des 19. Jahrhunderts in Europa in Kultur (Jäger & al. 2008)
Verwildert tritt er in Venezuela und Bolivien auf, im Gebiet nur ehemals verschleppt angegeben 1914 für Äcker an der Schwedenschanze Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Zündorf & al. 2006). Subspontan auch in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Papaver gracile

Von den Ostägäischen Inseln bis Zypern ist der Zarte Mohn, Papaver gracile, beheimatet. Er spielt in der heimischen Gartengestaltung keine Rolle, wird aber 1936 für einen städtischen Kehrrichtplatz in Dortmund-Huckarde in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angeführt.
 

Papaver orientale s.lat.

Häufig in Gartenkultur findet sich der Türken-Mohn, Papaver orientale s.lat., unter dessen Namen gärtnerisch die Arten Papaver orientale, P. pseudoorientale, P. setiferum, P. bracteatum und deren Hybriden subsummiert sind.
 
Bei P. orientale s.str. sind die Kronblätter am Grund ohne auffallenden schwarzen Fleck, die Blütenknospen sind nickend und der Stängel ist nicht bis ins obere Drittel beblättert. Bei P. bracteatum und P. pseudoorientale haben die Kronblätter einen großen schwarzen Fleck am Grund, die Blütenknospen sind aufrecht und die Stängel bis ins oberste Drittel beblättert (Jäger & al. 2008).
Der Türken-Mohn s.lat. wird in zahlreichen Sorten wie `Türkenlouis´, `Derwisch´ (1976) oder `Karneval´ gärtnerisch genutzt. Er kam 1701 durch Tournefort nach Europa, der Pflanzen in der Nähe von Erzurum sammelte, und tritt in Europa gelegentlich verwildert auf. 
Im Gebiet u.a. in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), in Waldau, Harsdorf, Metzlersreuth, Pocking, Heldburg, Hellingen, Obertheres, Viereth und Bamberg in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Hohla 2004, Meierott 2008), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Frehne, Techow, Perleberg, Havelberg und Garz in Brandenburg (Fischer 2017), beim Bahnhof Bremen (Feder in: Breitfeld & al. 2021), 1906 Langenfelder Tongruben in Hamburg (Christiansen 1928, Poppendieck & al. 2010), 2015 Hitzelrode in Hessen (Gregor 2016), ehemals im Schlossgarten Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Brockmüller 1880, Fukarek & Henker 2006), in Braunschweig und auf Borkum in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013, Junghans 2019), Sankt Augustin, Beuel, Bochum-Weitmar, Ehrenfeld, Köln, Mülheim an der Ruhr-Heißen und 2021 in Mülheim an der Ruhr-Heimaterde in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Jagel 2021, Sumser & al. 2015, BBV 2021, BBV 2022), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 2010 bei Klingenthal, 2018 bei Markneukirchen, 2003 bei Bad Elster und 2018 bei Aschberg in Sachsen (Breitfeld 2021), 1961 in Köthen und 1996 Elbingerrode in Sachsen-Anhalt (Frank 1963, Herdam 1996, Hand & Thieme 2023), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), 2017 im Jenaer Forst in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021), 2013 Mining in Oberösterreich (Hohla 2013), im Flachgau Salzburgs (Pflugbeil & Pilsl 2013), in Osttirol (Pagitz & al. 2023) und Maroltingergasse in Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025 sub P. bracteatum). In der Schweiz u.a. in den Kantonen Aargau, Bern, Graubünden, Neuenburg, Waadt und Zürich (Infoflora 2024). Inwieweit es sich bei den Schweizer Angaben (Infoflora 2024) um subspontan aufgetretene oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt. Unter Status findet sich: Kultivierter Neophyt, nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten.
 
Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1997 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017 sub P. pseudoorientale), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub P. pseudoorientale) und seit 1979 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012 sub P. pseudoorientale).
 

Papaver pavonium

Vom Iran bis Westchina ist der Pfauen-Mohn, Papaver pavonium beheimatet. Er wird für das Gebiet ehemals am Andreasfeld in Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Ehemals subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Papaver pilosum

Der Bithynische Mohn, Papaver pilosum, ist in Bithynien und Galatien Anatoliens beheimatet und besiedelt dort felsiges Gelände in sonniger bis halbschattiger Lage. In der heimischen Gartengestaltung wird die Art seit Mitte des 19. Jahrhunderts sehr selten als kurzlebige Staude, die sich durch Samen selbst aussät, für Kies- und Sandrasen sowie zur Dachbegrünung genutzt. 
Entsprechend der seltenen Kultur dieser Art sind auch subspontane Fundmeldungen selten, so 1930 am Güterbahnhof Waldbröl in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937). Eine Fundangabe aus Bayern ist nach Hand & Thieme (2023) falsch. In Österreich bei Untermühl in Oberösterreich (Melzer 1979, Hohla & al. 2009) und bei Tragöß und in der Schubertstraße in Graz in der Steiermark (Melzer 1989). Der Fundort bei Tragöß am Südhang des Trenchtling im Gropperwald zwischen der Hiaslegg-Hütte und dem Edelweißboden auf 1350 m Seehöhe konnte 1989 von Helmut Melzer entdeckt und 2020 von Wolfgang Kundigraber bestätigt werden. Der Fundort am Rand einer Forststraße besteht also bereits seit mindestens 30 Jahren. Melzer vermutet, dass Papaver pilosum und Digitalis purpurea am Trenchtling mit Saatgut zur Begrünung der Böschungen eingebracht wurden (Melzer 1989). Die Pflanze kann hier als etabliert angesehen werden. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1979 (Glaser & al. 2025).
Nach Jäger & al. (2008) handelt es sich bei dieser Art um einen ungenügend bekannten Verwandtschaftskreis, bei dem eine exakte Zuordnung von unter diesen Namen kultivierter Pflanzen zu überprüfen ist.

 

Papaver pinnatifidum

Im zentralen und westlichen Mittelmeergebiet ist der Gefiederte Mohn, Papaver pinnatifidum, beheimatet. Er spielt in der Gartengestaltung keine Rolle, konnte aber 1970 in einer Gärtnerei in Lindau-Äschach in Bayern adventiv gefunden werden, wo sie „weder angepflanzt noch ausgesät wurde“ (Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angeführt.
 

Papaver setigerum

Der mediterrane Borsten-Mohn, Papaver setigerum, wurde lange Zeit als Ausgangsart für den Schlaf-Mohn angesehen. Dieser ist allerdings diploid, P. setigerum tetraploid, was diese Theorie widerlegt. 
Er tritt im Gebiet vereinzelt verschleppt auf, so in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021), in Ering und Ammerthal in Bayern (Hohla 2002, Breitfeld & Horbach 2014), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Hessen (Hassler & Muer 2022), Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2006), Celle und Braunschweig in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2001, Brandes 2003), Nordrhein-Westfalen (Müller & al. 2021), Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), 2006 bei Jeßnitz im Gebirge und 2006 in Wilthen bei Bautzen in Sachsen (Otto & al. 2007), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021), Schleswig-Holstein (Müller & al. 2021), Thüringen (Müller & al. 2021), Taiskirchen und Waldzell in Oberösterreich (Grims 2008), Leoben und Zeltweg in der Steiermark (Essl & Rabitsch 2002) und in Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

Papaver somniferum

Der Schlaf-Mohn, Papaver somniferum, ist als Nutzpflanze in Mitteleuropa seit der jungsteinzeitlich älteren Phase der Bandkeramischen Kultur, ab etwa 5200 v. Chr. verwendet worden (Bakels 1982). Mohn gehört damit zu den ältesten Kulturpflanzen in Mitteleuropa. Er ist wahrscheinlich im Neolithikum von ackerbautreibenden Völkern aus einer wilden Mohn-Art ausgelesen worden. Der Schlaf-Mohn wird auch heute noch als Öl-, Gewürz- und Arzneipflanze genutzt und großflächig kultiviert. 
Das enthaltene Morphin gilt noch heute als wirksamstes Mittel gegen starke Schmerzen. Die außerordentliche Bedeutung, die die Entdeckung des Opiums für die Menschen von damals hatte, ist heute gut nachvollziehbar. Erstmals standen der Heilkunst Mittel zur Verfügung, die Schmerzen stillten und viele medizinische Eingriffe für den Patienten erträglicher oder gar erst möglich machten.
Die Wirkung des Opiums ist euphorisch und einschläfernd. Der Gebrauch ist sehr problematisch, da er schnell zur Sucht führen kann. Der Missbrauch als Rauschgift geht wohl bis ins Mittelalter zurück. Heroin ist ein acetylierter Abkömmling des Morphins und diente ursprünglich als Hustenmittel. Heroin wird halbsynthetisch hergestellt. In Deutschland ist eine Anpflanzung des Schlaf-Mohns auch im eigenen Garten genehmigungspflichtig. In Österreich hingegen gehört Schlaf-Mohn zu den traditionellen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen, so etwa der Waldviertler Graumohn. Sorten wie `Sujata´ sind frei von Morphium. 
Subspontan tritt er fast im gesamten Gebiet vereinzelt und vorübergehend auf, in Anras in Osttirol noch auf 1260 m Seehöhe (Brandes 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1846 (Neilreich 1846, Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Papaver umbonatum

Im östlichen Mittelmeergebiet von Anatolien bis Israel ist der Buckel-Mohn, Papaver umbonatum, heimisch. Er ähnelt sehr dem Klatsch-Mohn, P. rhoeas und wird im Gebiet vorübergehend für Sachsen-Anhalt angegeben (Hand & Thieme 2023).
 

Quellen

Adler W. & Mrkvicka Ch. (2003): Die Flora von Wien - gestern und heute – Verlag des Naturhistorischen Mus. Wien, 831 S.

Adolphi K., Keil P., Loos G. H. & Sumser H. (2004): Kurze Notizen zu Vorkommen der Mohngewächse Macleaya spec., Meconopsis cambrica und Papaver atlanticum. – Florist. Rundbr. 38(1/2): 29 – 37.

Amann G. (2016): Aktualisierte Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Vorarlbergs – Bucher-Verlag, 256 S.

Amarell U. (2010): Bemerkenswerte Neophytenfunde aus Baden-Württemberg und Nachbargebieten (2004–2008) - Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland 6: 3–21.

Aumann C. (1993): Die Flora der Umgebung von Windischgarsten (Oberösterreich) – Stapfia 30: 1–186.

Bakels C. C. (1982): Der Mohn, die Linearbandkeramik und das Mittelmeergebiet - Archäologisches Korrespondenzblatt 12.

Banfi E., Bartolucci F., Tison J.-M. & Galasso G. (2022): A new genus for Papaver sect. Meconella and new combinations in Roemeria (Papaveraceae) in Europe and the Mediterranean area. – Natural History Sciences 9(1): 67 –72.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2012): Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen in Bochum (Nordrhein-Westfalen) und Umgebung im Jahr 2012- Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 4: 135-155.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2014): Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen aus dem östlichen Ruhrgebiet im Jahr 2014 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 6: 120–140.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2014): Exkursion: Köln-Lindenthal - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 6: 83–86.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2016): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2016 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 8: 174–189.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2017): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2017 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 9: 115–161.

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