Oxalis

Sauerklee, Sauerkleegewächs, Oxalidaceae

Gattung:

Oxalis umfasst etwa 560 Arten (Kew 2023). Die meisten davon wachsen in den Tropen und Subtropen mit Mannigfaltigkeitszentren in Brasilien, Mexiko und Südafrika. Mehrere Sauerklee-Arten werden aufgrund ihres zitronenartigen Aromas kulinarisch genutzt.
 

Oxalis corniculata 

Horn-Sauerklee,
Oxalis corniculata  
(inkl. O. repens)
Sauerkleegewächs, Oxalidaceae

 

Steckbrief: 

3–15 cm hohe Ein- bis Mehrjährige mit kriechenden, an den Knoten ± wurzelnden Stängeln, nur die Blühtriebe aufsteigend. Stängel mit anliegenden bis ± abstehenden Haaren. Blätter wechselständig, meist purpurbraun überlaufen. Blättchen bis zu ¼–½ ihrer Länge zweilappig. Kronblätter leuchtendgelb, 4–7 mm lang. Fruchtstiele deutlich zurückgeschlagen, Frucht 12–25 mm lang, anliegend behaart. Blütezeit Mai bis Oktober.
Verwechslungsmöglichkeit: Der Aufrechte Sauerklee, Oxalis stricta, hat 8–12 mm lange, locker abstehend behaarte bis kahle Früchte und aufrechte bis waagrecht-abstehende Fruchtstiele. Dillenius-Sauerklee, Oxalis dillenii, hat meist keine Ausläufer und wächst aufrecht. Sein Laub ist meist grün, seine Fruchtstiele sind zurückgeschlagen.
 

Nutzung:

Seit 1577 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008), durchwegs in der purpurbraunblättrigen var. atropurpurea (= O. repens) als Grabpflanze, in Einjährigenbeeten und als Einfassungspflanze. Wird aufgrund seines Ausbreitungsdranges heute nicht (kaum) mehr genutzt. In „Vilmorins‘ Blumengärtnerei“ aus dem Jahr 1896 (Siebert & Voss 1896) steht: „Die purpurne Sorte ist eine ganz vortreffliche, zur Ausschmückung dürrer Bodenflächen, Steingruppen, Grotten, Ruinen, alten Gemäuers fast unentbehrliche Pflanze, die selbst in den Bodenfugen gepflasterter Wege, auf Kieswegen usw. sich ansiedelt …“. Sie wurde auch als Trockenheitszeiger in Beeten genutzt, weil sie schnell welkt, sobald der Boden trocken ist (Siebert & Voss 1896).
O. corniculata kann als Hyperakkumulator von Kupfer zur Phytosanierung genutzt werden. Aus den Vitamin C-reichen Blättern kann ein säuerlich schmeckendes Getränk zubereitet werden (Peterson 1977). Inhaltsstoffe haben eine antibakterielle Wirkung auf Staphylococcus aureus und Escherichia coli (Handali & al. 2011) sowie auf Entamoeba histolytica, Erreger der Ruhr, und Giardia lamblia, Erreger der Diarrhöe (Manna & al. 2010).
Oxalis corniculata ist Zwischenwirt einiger Mais-Rostarten wie Puccinia sorghi, deren Hauptwirt der Mais, Zea mays, ist (Hoffmann & Schmutterer 1999).

 

Ausbreitung: 

Die Heimat der Art ist ungewiss, vielleicht das Mittelmeergebiet (Fischer & al. 2008, Sell & Murrell 2009). Andere Quellen vermuten das subtropische und tropische Asien (Jäger & Werner 2002), Afrika (Sebald & al. 1992) oder aber (Süd-)Amerika (Eiten in Sebald & al. 1992). In manchen Florenwerken wird die Herkunftsangabe deshalb als „unbekannt“ oder „unsicher“ angegeben (z.B. Blamey & Grew-Wilson 1989). African Plant Database (2012) bezeichnet die Art als indigen für das tropische Afrika.
Neben der Verwilderung von ehemals kultivierten Pflanzen breitet sich die Art vor allem über Gärtnereien aus, wo die Samen oder die fertigen Pflanzen als Beikraut im Erdtopf mitgeliefert werden und so in den verschiedenen Grünflächen Fuß fassen.
Die erste Erwähnung findet sich 1576 bei Clusius, der sie von Sevilla und Montpellier angibt. Camerarius nennt sie 1588 bereits für Nürnberg, Bauhin um 1600 für Heidelberg und Basel (Hegi 1975). Auf den Britischen Inseln wird sie erstmals 1770 als subspontan aufgezeichnet (CABI 2022). Gegenwärtig ist Oxalis corniculata fast weltweit verbreitet und sowohl in der temperierten Zone der Nordhalbkugel bis etwa 60° nördliche Breite eingebürgert als auch in weiten Teilen Südamerikas, Afrikas und Australiens (Mößlacher 2013). Manche Autoren, so Sebald & al. (1992) vermuten, dass es sich beim Horn-Sauerklee in Mitteleuropa um einen Archäophyt handelt. Er ist im Gebiet weit verbreitet und häufig.

 
DEUTSCHLAND:
Weit verbreitet und häufig. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als indigen geführt.
ÖSTERREICH:
Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1821 (Glaser & al. 2025). Bereits in der „Flora des Kronlandes Salzburg“ (Hinterhuber & Hinterhuber 1851) wird Oxalis corniculata als nicht selten bezeichnet, die „Flora von Oberösterreich“ (Brittinger 1862) nennt die Art für Gärten und Brachäcker. Die „Flora von Steiermark“ (Maly 1868) gibt den Horn-Sauerklee für den Schlossberg in Graz an, die „Flora von Kärnten“ (Josch 1853) kennt ihn noch nicht. In Nordtirol seit 1870 bekannt (Hegi 1975). Gegenwärtig in allen Bundesländern häufig und etabliert (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Im außeralpinen Bereich weit verbreitet und häufig (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich waren um 1900 nur ganz wenige subspontane Fundorte bekannt. Im 20. Jahrhundert hat sich die Art stark ausgebreitet. Heute ist sie aus 63 % der Quadranten gemeldet (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1862 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1800 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1899 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1899 in Bulgarien (Seebens & al. 2017), seit 1944 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1950 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1863 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1943 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1895 in der Ukraine (Seebens & al. 2017), seit 1959 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1888 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1852 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1906 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Oxalis articulata

Gelegentlich findet sich der dunkelrosa blühende, südamerikanische Raupen-Sauerklee, Oxalis articulata, verwildert oder verschleppt. 
Er wird vor allem für Tröge und Pflanzschalen verwendet, auch in einer weißblühenden Sorte `Album´. 
Subspontan u.a. in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Köln in Nordrhein-Westfalen (Sumser 2015), in der Schleifmühlgasse in Wien (Adler 2013), 2024 erstmals in Südtirol bei Kurtatsch im Südtiroler Unterland (Wilhalm & al. 2024) und mehrfach im Tessin (Infoflora 2024). Bei den Fundangaben in den Kantonen Genf, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Waadt und Zürich (Infoflora 2024) ist nicht klar, ob es sich um subspontane oder kultivierte Pflanzen handelt.
Subspontan u.a. auch 1811 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1967 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1938 in Schweden (Seebens & al. 2017), 1912 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1937 in Irland (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1968 auf Korsika (Seebens & al. 2017).
 

Oxalis debilis

Rosa oder weiß blüht der süd- und mittelamerikanische Brasilianische Sauerklee, Oxalis debilis (Syn.: O. corymbosa, O. martiana), der u.a. über Gärtnereien verschleppt wird. Die Sorte `Aureoreticulata´ hat gelbe Blattadern. Im Gebiet gelegentlich subspontan, so 2000 in einer Gärtnerei am Altstadtfriedhof  Marktheidenfeld in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1902 Potsdam in Brandenburg (Krause 1902, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 2009 Rüdesheim in Hessen (Gregor & al. 2012), Schwerin, 1965 Klein Köthel und 1982 Dargum in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2023 in Pflasterfugen beim Nordfriedhof Essen-Altenessen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2024), Adorf in Sachsen (Breitfeld 2021), 2019 auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022, Hebbel 2023), Schloss Hellbrunn in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), 1901 in einem Acker hinter dem Schänzli in Bern (Hegi 1975) und in der Rolandstraße, Bellerivestraße, Burghölzli und Röschibachsteig in Zürich (Landolt 2001). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch seit 1954 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1900 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1976 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1890 in Portugal (Seebens & al. 2017), seit 1963 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1986 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Oxalis decaphylla

Sehr selten als Zierpflanze wird der Zehnblättrige Sauerklee, Oxalis decaphylla, genutzt. Er ist in Mexiko, New Mexiko und Arizona beheimatet und konnte im Gebiet subspontan 1956 im westlichen Schwarzwald im Wolfachtal bei Bad Rippoldsau in Baden-Württemberg lokal etabliert gefunden werden (Ludwig 1995, Hassler & Muer 2022, Müller & al. 2021). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Eine Fundangabe für Sachsen ist nach Hand & Thieme (2023) irrig.
 

Oxalis depressa

Im südlichen Afrika ist der Gedrungene Sauerklee, Oxalis depressa, beheimatet. Er wird als Zierstaude, vor allem in der Sorte `Lucky Pink´ genutzt und findet sich sehr selten daraus verwildert oder verschleppt, so 2010 auf Kompost und in Beeten in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017) und 2011 im Wirtschaftshof des Botanischen Gartens Potsdam in Brandenburg (Buhr & al. 2016). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angegeben.
 

Oxalis dillenii

Noch nicht flächendeckend, aber in Arealausweitung begriffen ist der aus dem östlichen Nordamerika stammende Dillenius-Sauerklee, Oxalis dillenii
Vermutlich kam die Art im 19. Jahrhundert in den europäischen Mittelmeerraum. Von dort aus breitete sie sich weiter aus. 
In Österreich wurde sie 1925 in Nordtirol erstmals gesammelt (Scholz 1966, Melzer 1967), in England um 1950, in Deutschland zuerst 1961 in Berlin und 1962 in Darmstadt (Sebald & al. 1992).
Seitdem breitet sich der Dillenius-Sauerklee in Mitteleuropa mehr und mehr aus. So etwa in Marburg, Frankfurt, Hanau, Seligenstadt und Darmstadt in Hessen (Ludwig 2006) oder bei Kanzern im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016) usw. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1981 am Untermain (Meierott & al. 2024). In Österreich in allen Bundesländern etabliert (Glaser & al. 2025). In der Schweiz vielfach, besonders reichlich in den Kantonen Aargau, Bern, Genf, Tessin, Waadt und Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich aus 17 Quadranten bekannt (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1967 in Schweden (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1979 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1951 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in Polen (Seebens & al. 2017), der Ukraine (Seebens & al. 2017), seit 1930 in Tschechien (Pyšek & al. 2012, Seebens & al. 2017) und seit 1945 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
Die Art ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Johann Jacob Dillen (1684−1747) benannt. Dillen war zunächst Stadtarzt in Giessen, dann ab 1721 in England bei William Sherard, beschäftigte sich mit dessen Sammlungen und war später Professor der Botanik in Oxford. Er befasste sich vor allem mit Kryptogamen und schrieb eine Flora von Giessen mit selbst gestochenen Abbildungen (Burkhardt 2018).
 

Oxalis latifolia

Der Breitblättrige Sauerklee, Oxalis latifolia, stammt aus Mittel- und Südamerika, wird als (noch) nicht winterharte Zierpflanze selten einjährig kultiviert und findet sich ganz vereinzelt verschleppt, so 1955 in einer Baumschule in Bad Rippoldsau in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992), 2004 an der Mainlände bei Zeil und 2015 in der Königinstraße München in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), 2006 Marburg in Hessen (Buttler 2009), 1982 Bahnhof Schwerin und 1985 Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bad Elster, Demitz-Thumitz, Adorf in Sachsen und mindestens 15 Jahre lang konstant bei den Tierkliniken in Leipzig (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Gutte & al. 2013), 1988 Altenburg in Thüringen (Strumpf 1989), 2018 in Salzburg-Gneis am Gelände einer ehemaligen Gärtnerei (Jacq 2023) und in Zürich am Rudenzweg und Lehensteig (Landolt 2001). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1997 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1989 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1963 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1987 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Oxalis stricta

Bereits im ganzen Gebiet weit verbreitet ist der nordamerikanische Aufrechte Sauerklee, Oxalis stricta (inkl. O. fontana). 
Die Art ist außergewöhnlich trockenresistent, ausgerissene Pflanzen können wieder anwurzeln (Düll & Kutzelnigg 2022). Sie wurde 1658 von Morrison als Zierpflanze nach Europa gebracht und zuerst in Oxford kultiviert (Hegi 1975, Sebald & al. 1992). Aus Mitteleuropa ist sie seit 1761 bekannt (Feder 2022).
Gegenwärtig in Mitteleuropa weit verbreitet, in Österreich in allen Bundesländern etabliert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1821 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz weit verbreitet und häufig (Infoflora 2024, Welten & Sutter 1982). Im Kanton Zürich 1828 erstmals in der Stadt Zürich registriert. Aktuell ist die Art in fast 90 % der Flächen nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1852 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1853 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und eingebürgert in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Oxalis tetraphylla

Aus Mexiko stammt der Vierblättrige Sauerklee, Oxalis tetraphylla (Syn.: O. deppei) der seit spätestens 1822 in gärtnerischer Kultur ist (Jäger & al. 2008). Die Pflanze wurde entweder auf einer Expedition unter der Leitung von Martin Sessé y Lacasta von 1787 bis 1803 in Mittelamerika oder auf der Expedition zwischen 1789 und 1794, die von Alessandro Malaspina geleitet wurde und die von Feuerland bis nach Alaska und durch den Pazifik bis Australien führte, entdeckt. 
Ferdinand Deppe fand auf seiner von 1824 bis 1826 dauernden Mexiko-Expedition ebenfalls den „Glücksklee“ und brachte ihn nach England, wo er schnell zur beliebten Zierpflanze avancierte. Oxalis deppei ist ein Synonym zu O. tetraphylla, benannt zu Ehren von Ferdinand Deppe (1794−1861). Deppe war deutscher Gärtner, Maler und Naturforscher. Er arbeitete als Gärtner in Graz, Wien, Kassel, München und Berlin, unternahm mehrere Expeditionen und sammelte u.a. botanisches Material in Mexiko, ethnologisches Material in Kalifornien und ornithologisches Material auf Hawaii (Burkhardt 2018). Deppe ist auch der Entdecker des Krausschwanzmohos. 1837 sammelte er drei Exemplare auf Hawai. Als der Singvogel im Jahre 1860 von John Gould erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, galt er bereits als verschollen. Nach gescheiterten Expeditionen zwischen den Jahren 1880 und 1890 unter der Leitung des Ornithologen Robert Cyril Leighton Perkins wurde der Krausschwanzmoho für ausgestorben erklärt. Die Gründe für sein Aussterben waren vermutlich Vogelkrankheiten durch eingeschleppte Moskitos, Waldrodungen, eingeschleppte Ratten, Vegetationszerstörung durch Hausrinder und Hausziegen sowie die Jagd.
 
Oxalis tetraphylla wird meist in der Sorte `Iron Cross´ als Glücksklee kultiviert. Die säuerlich schmeckenden Wurzelrüben sind essbar. Vereinzelt tritt er subspontan auf, wie 1982 auf einem Schuttplatz bei Brünn, 2001 auf einer Schüttung mit Gartenabfall bei Breitengüßbach und 2016 mit Gartenauswurf in Bedernau in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), 1932 beim Lubstbad Guben in Brandenburg (Lademann 1937), Dresden-Gittersee, Irbersdorf und Markkleeberg bei Leipzig in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Breitfeld 2016, Gutte 2006), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), 2016 in Winzerla in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021), 2018 in einer Schottergrube bei Gigling in Oberösterreich (Hohla & al. 2019) und in Salzburg (Glaser & al. 2025).
 
Subspontan u.a. seit 2011 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1928 in Polen (Seebens & al. 2017) und 1917 in Großbritannien (Seebens & al. 2017). In Japan lokal invasiv (Toshikazu & Uesugi 2004).
 

Oxalis triangularis

Südamerikanisch ist der Dreieck-Sauerklee, Oxalis triangularis, der seit spätestens 1988 in der subsp. papilionacea mit dunkelpurpurnen Blättern als Zierpflanze kultiviert wird (Jäger & al. 2008) und der gelegentlich verschleppt auftritt. 
So Gertenbach in Hessen (Kasparek 2015), am Sternhofweg in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008) und in einer öffentlichen Rasenfläche beim Michlbäckhaus nahe dem Friedhof von Straden in der Oststeiermark (Griebl 2024). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch seit 1973 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 2009 in Norwegen (Seebens & al. 2017) und seit 1998 in Schweden (Seebens & al. 2017).
 

Oxalis ×vanaelstii

Der Vanaelst-Sauerklee, Oxalis ×vanaelstii ist eine Hybride aus Horn-Sauerklee, Oxalis corniculata und Dillenius-Sauerklee, Oxalis dillenii. Er wurde 2021 aus Belgien beschrieben (Groom & al. 2021) und ehrt den belgischen Naturforscher, Naturschützer und Mykologen Etienne Vanaelst (1948–2017). Im Gebiet konnte die Hybride 2022 auf sandigen Wegen am Erlanger Zentralfriedhof in Bayern (Höcker 2023, Meierott & al. 2024) neu für Deutschland gefunden werden.
 
 

Oxalis violacea

Der Westindische Sauerklee, Oxalis violacea, ist in Nordamerika weit verbreitet und ähnelt stark dem Raupen-S., O. articulata. Er wird selten als Zierpflanze und Wildgemüse kultiviert und findet sich sehr selten daraus verwildert, so im südlichen Tessin (Bellosi & al. 2011).
 

Quellen

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