Nicotiana

Tabak, Nachtschattengewächs, Solanaceae

Gattung:

Nicotiana umfasst etwa 89 Arten (Kew 2023), von denen die meisten in Südamerika beheimatet sind. Ein sekundäres Mannigfaltigkeitszentrum ist Australien.
 

Nicotiana rustica 

Bauern-Tabak,
Nicotiana rustica  
Nachtschattengewächs, Solanaceae

 

Steckbrief: 

50–120 cm hohe, klebrig drüsig-behaarte, meist schon vom Grund an verzweigte Einjährige. Blätter gestielt, Spreiten eiförmig bis elliptisch, 10−30 cm lang. Krone 12–22 mm lang, grünlichgelb, mit bauchig erweiterter, kurzer Röhre. Kelchzipfel stumpf bis abgerundet, ungleich lang. Frucht ± kugelig, 7–15 mm lang. Blütezeit Juli bis September.
 

Name: 

Die Gattung ist nach dem französischen Botschafter in Lissabon, Jean Nicot de Villemain (1530–1604), benannt. Nicot war zunächst Archivar und Privatsekretär bei König François II. und ab 1559 Gesandter am portugiesischen Hof in Lissabon. Er befasste sich dort mit exotischen Pflanzen und der Heilwirkung des Tabaks und sandte 1561 Tabaksamen an den französischen Hof, was zur frühen Verbreitung des Tabaks in Frankreich führte. Tabak soll aber auch von André Thévet aus Brasilien nach Frankreich gebracht worden sein (Burkhardt 2018).
 

Nutzung: 

Zur Tabak- und Pflanzenschutzproduktion.
 
Anmerkung: In seiner amerikanischen Heimat ist der Tabakschwärmer ein wesentlicher Schädling der Tabakpflanze. Der Falter ist gegen das Nervengift Nikotin immun. Fressen nun Raupen an den Blättern, beginnt der Tabak Proteine zu produzieren, die für die Raupe des Tabakschwärmers verdauungsstörend wirken und Blattduftstoffe auszusenden, die eine Wespenart anlockt, welche ihre Eier parasitär in den Raupen des Tabakschwärmers ablegt.
 

Ausbreitung: 

Wahrscheinlich eine alte Kultursippe, die bereits präkolumbianisch im Amazonas-Oberlauf kultiviert wurde und hybridogen aus Nicotiana paniculata × Nicotiana undulata entstand (Jäger & al. 2008). Im 17. Jahrhundert nach Mitteleuropa gekommen, wo sie ehemals zur Herstellung von Kau- und Schnupftabak genutzt wurde. Gegenwärtig wird die Pflanze nur noch gelegentlich zur Gewinnung von Nikotin für die Herstellung von Insektiziden kultiviert (Hammer & Hanely 2008) und findet sich vereinzelt und unbeständig subspontan im Gebiet.
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt und unbeständig, so 1953 in Stuttgart in Baden-Württemberg (Smettan 2015), 1993 bei Herbstadt, 1943 in München-Sonnenstraße, Schwebheim, Bamberg, Buxheim, Steinheim, Landsberg, Memmingen und Kempten in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Damelang in Brandenburg (Willing & Willing 1996, Hand & Thieme 2023), im Hafen von Bremen (Müller & Kuhbier 2008), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Schlitz und 2010 bei Unter-Schwarz in Hessen (Gregor & al. 2012), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück und 2013 bei Tramm in Niedersachsen (Weber 1995, Kelm 2014), Bielefeld, Amshausen, Köln, Gelsenkirchen, Dortmund „Am Burgtor“, Bochum-Kornharpen, an der Marsbruchstraße in Dortmund-Schüren und 2023 in der Beckumer Straße in Lippstadt in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2005, Sumser & al. 2015, BBV 2012, BBV 2013, BBV 2017, BBV 2024), Roxheim in Rheinland-Pfalz (Diehl 1973, Hand & Thieme 2023), Chemnitz, Leipzig-Dösen, Leipzig-Reudnitz, Zadel, Radebeul, Strehlen, Ottendorf, Freital und Freiberg in Sachsen (Grundmann 1992, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Golde & Olias 2011), Saarland (Hand & Thieme 2023), 2018 in Niebüll und 2020 in Gelting-Süderholm in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt und unbeständig in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), so in Weiden am See im Burgenland (Traxler 1958, Gilli & al. 2022), Klagenfurt und Maria Feicht bei St. Veit a.d. Glan in Kärnten (Leute 1973, Melzer 1968, Glaser & al. 2025), Haslau in Niederösterreich (Melzer & Barta 1997, Glaser & al. 2025), 2011 in Linz-Urfahr, Schalchen und St. Leonhard bei Freistadt in Oberösterreich (Stöhr & al. 2012, Stöhr & al. 2006), Weitwörth im Land Salzburg und Schillerstraße in der Stadt Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), Graz, Zeltweg, Reifersdorf bei Knittelfeld, Bruck an der Mur, Spielberg, Rosental bei Köflach, Pöls und St. Peter am Ottersbach in der Steiermark (Heber & Zernig 2013, Melzer 1969, Melzer & Bregant 1993), Brixlegg in Nordtirol (Polatschek 2001, Pagitz & al. 2023), Lienz in Osttirol (Polatschek 2001, Pagitz & al. 2023), Bregenz und St. Anna bei Lingenau in Vorarlberg (Polatschek 2001, Dörr & Lippert 2001) und Florianigasse im 8. Wiener Gemeindebezirk (Stöhr & al. 2012). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1922 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Meran (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ: 
Sehr vereinzelt, so in den Kantonen Aargau, Bern, Obwalden, Waadt und früher in Riedtli im Kanton Zürich (Landolt 2001, Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1830 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
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Nicotiana acuminata

In Chile und Argentinien ist der Vielblütige Tabak, Nicotiana acuminata, beheimatet. Er wird selten und unbeständig für das Gebiet angegeben, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 1905 in München-Georgenschwaige in Bayern (Paul 1922, Hegi 1975, Meierott & al. 2024), in Hamburg (Hand & Thieme 2023) und 1924 und 1930 in Dessau in Sachsen-Anhalt (Zobel 1976, Hassler & Muer 2022).
 

Nicotiana alata

Ebenso südamerikanisch und seit 1827 im Gebiet als Zierpflanze gezogen wird der Flügel-Tabak, Nicotiana alata, der selten verwildert auftritt, so in Eichenberg in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), ehemals Schwabinger Friedhof, 2004 Kläranlage Bamberg, 1977 Oberschleißheim und 1999 auf einer Deponie bei Steinheim in Bayern (Vollmann 1914, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Hamburg (Höck 1902, Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Leipzig-Dölitz und 2000 in Niesky in Sachsen (Gutte 2006, Wesenberg & al. 2017), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und Thüringen (Hassler & Muer 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte vor 1904 (Meierott & al. 2024). In Österreich Klagenfurt und Buchbrunn in Kärnten (Leute 1973, Kniely & al. 2006), Graz in der Steiermark (Essl & Rabitsch 2002), Weißenbach am Lech in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013, Pagitz & al. 2023) und Bregenz und Tosters in Vorarlberg (Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1904 Tiefenbrunnen und 1997 und 1998 in der Uraniastraße in Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
 

 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1979 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

Nicotiana corymbosa

In Chile und Argentinien ist der Dolden-Tabak, Nicotiana corymbosa (Syn.: N. oulophylla), beheimatet, der im Gebiet 1907 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben wird. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 

Nicotiana fragrans

Der Duftende Tabak, Nicotiana fragrans, ist auf Neu-Kaledonien östlich von Australien beheimatet. Er spielt im heimischen Zierpflanzenbau keine Rolle, wird aber ehemals für die Nähe einer Gärtnerei in Heidelberg in Baden-Württemberg (Höck 1910) subspontan angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, ebenso nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996).
 

Nicotiana glauca

Im zentralen Südamerika von Chile bis Bolivien und Südbrasilien ist der strauchige Blaugrüne Tabak, Nicotiana glauca, beheimatet. Er wird selten als Zier- oder Heilpflanze und zur Gewinnung von Biotreibstoff genutzt, auch dient er zur Gewinnung von Anabasin, einem Grundstoff für Insektizide (Mansfeld 1986). Die Art tritt in großen Teilen der Erde subspontan bis eingebürgert auf, so auch im Mittelmeergebiet. In Kalifornien lokal invasiv. Im Gebiet nur vorübergehend, so 1901 in Heidelberg in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2006 zwischen Lagerhallen im Hafen Kelheim in Bayern (Klotz 2014, Meierott & al. 2024), 1914 mit Wolle eingeschleppt in Hannover-Döhren und 2013 verwildert im Botanischen Garten Braunschweig in Niedersachsen (Hegi 1975, Brandes 2016), von 1913 bis 1928 mehrfach in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1967 und 1975 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und ehemals Döhren in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. 1859 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und seit 1900 auf Korsika (Seebens & al. 2017).
 

Nicotiana langsdorffii

Südamerikanischer Herkunft ist der Langsdorff-Tabak, Nicotiana langsdorffii. Benannt ist die Art zu Ehren des deutsch-russischen Naturforschers Georg Heinrich von Langsdorff (1774–1852). Langsdorff war an der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, später als russischer Generalkonsul in Brasilien und hatte in der Nähe von Rio de Janeiro ein Landgut. 1824 bis 1829 unternahm er eine ausgedehnte Brasilien-Expedition u.a. mit Booten auf dem Amazonas, zusammen u.a. mit dem Zweirad-Erfinder Karl von Drais, der als Landvermesser teilnahm. 1830 kehrte er aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück (Burkhardt 2018)
Nicotiana langsdorffii wird selten als Zierpflanze kultiviert und verwildert ganz vereinzelt, so ehemals angegeben beim Proviantamt bei der Kaserne Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913) und 2003 in einer Schottergrube bei Kirchdorf am Inn in Bayern (Hohla 2003). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt, sie fehlt auch der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) für Baden-Württemberg. In Österreich 2003 auf dem Hochwasserdamm bei St. Peter am Hart im oberösterreichischen Innviertel (Hohla 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nicotiana longiflora

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in gärtnerischer Kultur ist der südamerikanische Langblütige Tabak, Nicotiana longiflora, der selten als Zierpflanze genutzt wird und ganz vereinzelt daraus verwildert, so 1875 in Hamburg-Oevelgönne (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023) und 1929 in Emmerich in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hassler & Muer 2022). Der Fund für NRW wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Subspontan u.a. 1868 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nicotiana megalosiphon

Im Osten Australiens ist der Langröhren-Tabak, Nicotiana megalosiphon, beheimatet, der im Gebiet unbeständig für Hamburg (Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023) und Sachsen (Hand & Thieme 2023) angegeben wird.
 

Nicotiana miersii

Ein Endemit Chiles ist Miers-Tabak, Nicotiana miersii. Benannt zu Ehren des britischen Botanikers und Bauingenieurs John Miers (1789−1879). 1819 wanderte Miers nach Südamerika aus, wo er Geographie, Kultur und Botanik erforschte. Über die Familie der Mondsamengewächse, Menispermaceae schrieb Miers eine Monografie. Zahlreiche Pflanzenarten und die Gattungen Miersiella aus der Familie der Burmanniaceae, Miersiophyton aus der Familie der Mondsamengewächse und Miersia aus der Familie der Amaryllisgewächse beinhalten seinen Namen. Nicotiana miersii spielt in der Landwirtschaft und im Gartenbau keine Rolle, wird für das Gebiet aber vorübergehend eingeschleppt in Thüringen angegeben (Hand & Thieme 2023).
 

Nicotiana paniculata

Aus Peru stammt der Rispen-Tabak, Nicotiana paniculata, der im Gebiet 1932 für Dresden-Gruna in Sachsen (Hardtke & al. 2013) angegeben wird.
 

Nicotiana ×sanderae

Der Zier-Tabak, Nicotiana ×sanderae, ist aus den beiden südamerikanischen Arten Nicotiana alata × N. forgetiana entstanden und kam 1903 von England ausgehend in den Pflanzenhandel (Jäger & al. 2008). Er findet sich gelegentlich subspontan, wie etwa bei Loisnitz, Trunstadt, Breitengüßbach und Gundelsheim in Bayern (Schuhwerk 2011, Meierott 2008), 1953 in Gießen in Hessen (Gregor & al. 2012), 2013 in Celle in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2014), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023) und Sachsen (Gutte 2007). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1983 (Meierott & al. 2024). In Österreich bei Wiener Neustadt und Wienersdorf in Niederösterreich (Prinz 2020, Sauberer & al. 2025), 2000 im oberösterreichischen Braunau (Hohla 2001), Graz und Thalheim in der Steiermark (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025) und in Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1914 in Zürich (Thellung 1919). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 
Die Hybride ehrt den deutsch-englischen Gärtner Friedrich Conrad Sander (1847−1920), der 1865 nach England zog und dort eine Gärtnerei eröffnete. Sander beschäftigte sich vor allem mit der Orchideenzucht. Er schickte mehrere Pflanzensammler wie Wilhelm Micholitz oder Carl Roebelin aus und war Herausgeber der Orchideenzeitschrift „Reichenbachia“. Neben mehreren Arten wurde auch die gärtnerische Gattungshybride ×Sanderara nach ihm benannt.
 

Nicotiana suaveolens

Aus Südost-Australien stammt der Duft-Tabak, Nicotiana suaveolens, der im Gebiet vereinzelt verschleppt auftrat, so 1877 adventiv am Mögeldorfer Weg in Nürnberg in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), 1920, 1922 und 1923 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023) und 1960 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nicotiana sylvestris

In Bolivien und Nordargentinien ist der Wilde Tabak, Nicotiana sylvestris, beheimatet. Er ist in Europa seit Ende des 19. Jahrhunderts in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008).
Subspontan im Gebiet 2000 bei Hallstadt, 2008 in Harsdorf und 2008 im Gewerbegebiet Marktschorgast in Bayern (Meierott 2008, Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), 1990 und 1991 in der Industriestraße Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023) und 2003 bis 2008 in Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022). 2024 in Gehsteigritzen in Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer & al. 2024) neu für Österreich gefunden. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nicotiana tabacum

Der hybridogen aus Nicotiana sylvestris als Mutter × Nicotiana tomentosiformis als Vater entstandene Echte Tabak, Nicotiana tabacum (inkl. N. latissima), ist in Kultur einjährig, am Naturstandort ausdauernd. Bereits vor der Ankunft der Europäer war die Pflanze in Amerika nördlich bis Mexiko verbreitet. In Europa wird er seit Ende des 16. Jahrhunderts kultiviert (Jäger & al. 2008)
Subspontan findet er sich ganz vereinzelt und unbeständig, so Mindelheim und Landsberg in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), 2013 Deponie Puchheim bei München, in Maihingen und Lindau in Bayern (Dickoré & Springer 2014, Adler & al. 2017, Vollmann 1914), Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Halle-Künsebeck, Kleekamp, Kölkebeck, Fröndenberg-Ostbüren, Borgholzhausen, Bochum Bergbaumuseum, Ascheberg Kreis Coesfeld, Heiligenhaus Kreis Mettmann nd 2024 in Rosendahl-Osterwick in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker 1980, Kulbrock & al. 2005, Mieders 2006, Weber 1995, Jagel 2021, BBV 2022, BBV 2025), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Chemnitz, Dürrbach, Raun und 2018 bei Kamenz in Sachsen (Otto & al. 2011, Breitfeld 2021, Wünsche & al. 2019) und 2020 in Niebüll in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1900 bei Sendling (Meierott & al. 2024). In Österreich in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Hagenbrunn und 2019 bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Lefnaer 2016, Sauberer & al. 2020), Andorf und Blankenbach in Oberösterreich (Hohla 2011), 2023 eine adventive Pflanze auf dem Abbruchgelände für die neue Landesregierung in Salzburg (pers. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025), in der Steiermark (Fischer & al. 2008), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Haltertal und Gasteigergasse in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1969 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in den Kantonen Freiburg, Genf, Solothurn, Tessin, Waadt und Zürich (Infoflora 2024). In Zürich bei der Quaiauffüllung Zürich-Enge und 2012 in Flaach (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. 1933 auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1912 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1985 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1854 auf Zypern (Seebens & al. 2017), seit 1891 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1936 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Quellen

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