Myriophyllum

Tausendblatt, Tausenblattgewächs, Haloragaceae

Gattung:

Myriophyllum umfasst etwa 71 Arten (Kew 2023) und ist fast kosmopolitische verbreitet. Mannigfaltigkeitszentrum ist Australien mit zumindest 31 endemischen Arten.
 

Myriophyllum aquaticum

Brasilianisches Tausendblatt,
Myriophyllum aquaticum
(Syn.: Myriophyllum brasiliensis)
Tausenblattgewächs, Haloragaceae  

 

Steckbrief:

Immergrüne, bis zu 2 m lange, ausdauernde Wasserpflanze mit untergetauchten, ca. 4 cm langen und mit 25–30 Fiedern versehenen Blättern und über die Wasseroberfläche ragenden, wirtelig angeordneten Blättern. Blüten unscheinbar, weiß, einzeln in den Blattachseln der Lufttriebe sitzend. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Das Verschiedenblättrige Tausendblatt, Myriophyllum heterophyllum, entwickelt bei Wassertemperaturen von 12–16°C fiederschnitte Blätter, bei 20–25°C ungeteilte, gezähnte Laubblätter.
 

Nutzung:

Für Gartenteiche und in der Aquaristik, dort meist als „Papageienfeder“ gehandelt.
 

Ausbreitung:

Südamerikanische Art, seit 1869 in Europa in Kultur (Möhl & al. 2014), nach anderen Angaben 1880 nach Europa gekommen (Sheppard & al. 2006). 1887 für den Botanischen Garten Heidelberg erwähnt. Erste subspontane Funde aus Europa sind aus dem Jahr 1919 aus Südwest-Frankreich bekannt (Casper & Krausch 1980). Ferreira & al. (1998) beschreiben für Portugal eine z.T. massenhafte Entwicklung der Bestände unter günstigen Bedingungen. Auch in nördlicheren Gebieten Europas, so z.B. in Großbritannien (Stace 1991), Belgien (Denys & al. 2004) und den Niederlanden (Zonderwijk & al. 2004) wurden Funde bekannt, die sich jedoch nicht alle etablieren konnten (Hussner 2006).
In Europa wurden bislang überwiegend weibliche Pflanzen festgestellt, erst seit 1989 sind auch männliche Pflanzen bekannt. Die Reproduktion erfolgt durchwegs vegetativ durch Sprossteilung (Neobiota 2016). Zumindest ein Teil der Vorkommen dürfte auf entsorgte Aquarienabfälle zurückgehen (BBV 2015).
Erste subspontane Vorkommen aus dem Gebiet sind seit 1980 aus Kärnten und 1982 aus Nordrhein-Westfalen nachgewiesen (Bank-Signon & Patzke 1988). Gegenwärtig im Gebiet sehr vereinzelt, aber mit Ausbreitungstendenz (Hussner 2010). Der Verkauf von Brasilianischem Tausendblatt ist in Großbritannien seit 2014 verboten, seit 2016 steht sie auch auf der EU-Liste invasiver Arten (Nehring & Skowronek 2023), ebenso auf der Schweizer „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten“.

 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, in Ausbreitung befindlich (Hussner 2010). Erste subspontane Vorkommen sind aus dem Jahr 1982 vom Blauen See bei Langenbroich in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen (Bank-Signon & Patzke 1988). Weiters in den 1980er und 1990er Jahren in einem großen Bestand im alten kleinen Baggersee an der Autobahnraststätte Forst in Baden-Württemberg (Hassler 2021), 2011 in der Schönwalder Au, 2018 bei Ingolstadt, 2015 Geisenfeld, 2017 Pfaffenhofen, 2017 Oberrieder Weiher, 2017 Marktler Badesee, 2015 Lerchenauer See und 2015 beim Bahnhof München-Perlach in Bayern (Ebner & Breitfeld 2007, Dickoré & Springer 2016, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Atzmüllergrundweiher bei Hofheim in Hessen (Nesemann 2014), Mecklenburg-Vorpommern (Nehring & Skowranek 2020), bei Krukum und Holzhausen in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), bei Sankt Augustin, Menden, Siegtal bei Dondorf, Wiescheid, Vogelsangbachtal bei Mettmann, Velbert, Langenfeld-Wiescheid und an der Erft bei Grevenbroich-Wevelinghoven im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen (Blank-Signon & Patzke 1988, Gorissen 2015, Adolphi 2013, BBV 2013, BBV 2015, BBV 2022), im Fürstenteich in Silberhütte bei Harzgerode in Sachsen-Anhalt (KORINA 2021) und in Schleswig-Holstein (Nehring & Skowranek 2020). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2006 bei Weiden in der Oberpfalz (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
1980 erstmals bei der Villacher Therme in Kärnten nachgewiesen, wo es inzwischen als eingebürgert betrachtet werden kann. Die Pflanze kommt dort vom Warmbad bis zur Gail-Einmündung vor (Hartl & al. 1992, Neobiota 2016). 2014 wurde ein Bestand in der Gaishofer Au bei Mühlheim am Inn in Oberösterreich vorübergehend gefunden (Hohla & al. 2015).
SCHWEIZ:
Erstmals 2010 beobachtete, bisher nicht etablierte Art. Mehrfach bei Pieterlen im Kanton Bern (Möhl & al. 2014), weiters in den Kantonen Basel, Waadt, Schwyz (Infoflora 2024) und 2016 in Volketswil im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1983 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1968 in Ungarn (Seebens & al. 2017), seit 1959 in Rumänien (Seebens & al. 2017) und seit 1992 in Irland (Seebens & al. 2017). In den US-Bundesstaaten Alabama, Connecticut, Massachusetts, Maine, Vermont und Washington ist ihr Verkauf verboten. In den USA wird die Pflanze vor allem mit Herbiziden bekämpft. Bekannt ist aber auch ein Wasserrüsselkäfer namens Euhrychiopsis lecontei, der sich nur von Myriophyllum-Arten ernährt.
 

 
Weitere Art:

Myriophyllum heterophyllum

Das nordamerikanische Verschiedenblättrige Tausendblatt, Myriophyllum heterophyllum, wird seit Ende des 19. Jahrhunderts im Gebiet als Aquarienpflanze gehandelt, so etwa 1906 von Henkel in Darmstadt im Handel angeboten (Wimmer 1997)
In Deutschland 1892 erstmals subspontan in der Lommatzsch bei Schieritz in Sachsen gefunden (Hardtke & al. 2013). 1940 im Barschsee bei Rückersdorf in Brandenburg in großen Beständen (Pietsch & Jentsch 1984), um 1942 in Leipzig in Sachsen (Stricker 1962) und 1979 erstmals in Nordrhein-Westfalen (Hussner 2006). Weiters bei Heidenberg in Baden-Württemberg (Trittler 2006), 2012 im alten Ludwig-Main-Donau-Kanal in Berg bei Neuwald und 2015 im Hartsee bei Mammendorf in Bayern (Fürnrohr 2013, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), in Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Bremen (Hassler 2020), Hessen (Hand & Thieme 2023), Eicklingen in Niedersachsen (Langbehn & Gerken 2011), Heider Bergsee bei Brühl und in Düsseldorfer Stadtgewässern in Nordrhein-Westfalen (Spangehl & Scharrenberg 1985, Hussner 2006), Rheinland-Pfalz (Hassler 2020), 1992 bei Weißwasser, 1992 bei Krauschwitz, 2011 in Lichtensee bei Großenhain, 2014 im Spreetal bei Zerre in Sachsen (Otto & al. 1994, Otto & al. 2012, Otto & al. 2015), Rossbach und Günthersdorf in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006) und in Leina, bei Beuernfeld, Saalborn, Rubitz und Röpsen in Thüringen (Strumpf 1992, Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2012 (Meierott & al. 2024). In Österreich Faaker See und Zillerbach bei Villach in Kärnten (Pall & al. 2004), Teich bei der Weihermühle in Eichenbrunn bei Mistelbach in Niederösterreich (Lefnaer 2021) und lokal eingebürgert in Oberdorf bei Weiz und Thalheim-Pöls in der Steiermark (Melzer 1996, Glaser & al. 2025). Melzer (1965) schreibt dazu: „A. Neumann entdeckte sie schon vor einigen Jahren in der Oststeiermark in Oberdorf bei Weiz, wo sie seit gut zwanzig Jahren in einem Quellteich eingebürgert wächst. Dieser dient als Löschwasserteich und zum Schwemmen der Wäsche. Die Wasserfläche friert auch in strengen Wintern nicht zu, im Sommer wuchert die Pflanze so arg, dass sie öfters ausgeputzt werden muss“. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte vor 1965. In der Schweiz nur ganz vereinzelt, so 1971 in Zürich-Schwamendingen und 1974 in Wallisellen im Kanton Zürich (Infoflora 2024, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. seit spätestens 1993 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und 2011 erstmals in Frankreich im Département Haute-Vienne festgestellt (Lebreton 2013). Die Art steht seit 2017 auf der EU-Liste invasiver Arten (Nehring & Skowronek 2023).
 

 

Myriophyllum pinnatum

Das Rotstängelige Tausendblatt, Myriophyllum pinnatum, ist in Nord- und Mittelamerika beheimatet und wird vielfach in der Aquaristik verwendet, worauf wahrscheinlich auch die unbeständigen Vorkommen 1989 bei Appertshofen, 1992 und 2003 Binnenweiher in Zuchering und 1996 Dorfweiher in Dünzing in Bayern (Meierott & al. 2024) zurückgehen.
 
 

Quellen

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