Montiopsis gayana
Gay-Calandrinie,
Montiopsis gayana
(Syn.: Calandrinia gayana)
Quellkrautgewächs, Montiaceae
Steckbrief:
Bis 10 cm lange, niederliegend-aufsteigende, kahle Mehrjährige mit graugrünen, sukkulenten, linealischen, bis 4 cm langen Blättern und großen, fünfzähligen Blüten mit pinkfarbenen Kronblättern. Blütezeit im Gebiet nicht bekannt.
Name:
Benannt zu Ehren des italienischen Botanikers und Chemikers Giuseppe Monti (1682−1760), Direktor des Botanischen Gartens Bologna von 1722 bis 1760. Monti entdeckte einen fossilen Kieferknochen in den Alpen und benutzte diesen als Unterstützung für die These der biblischen Sintflut. Er und sein Sohn gehörten zu den Verteidigern des Diluvialismus unter den Naturforschern seiner Zeit.
Die Art ist wahrscheinlich nach dem französischen Botaniker, Illustrator und Reisenden Claude Gay (1800−1873) benannt. Gay ist als Lehrer für Physik und Naturwissenschaften nach Chile gezogen, wo er von der chilenischen Regierung den Auftrag erhielt, die natürlichen Ressourcen des Landes zu erkunden. Gay forschte aber auch u.a. in Peru, Russland und Nordamerika und erhielt von der chilenischen Regierung die Ehrenbürgerschaft.
Heimat:
Südliches Südamerika.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Vorübergehend eingeschleppt angegeben 1858 am Bahnhof Berlin-Friedenau (Seitz & al. 2012 sub Calandrinia gayana var. hirtella, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---