Monsonia biflora
Zweiblütige Monsonie,
Monsonia biflora
(Syn.: M. burkeana)
Storchschnabelgewächs, Geraniaceae
Steckbrief:
Bis 40 cm hohe, kurz behaarte Einjährige mit kurz gestielten Blättern und lanzettlichen 1,5−4 cm langen Spreiten. Blütenstand 1−3-blütig. Blüten malvenfarbig bis weiß und dunklerer Aderung. Kronblätter 18−24 mm lang. Blütezeit im Heimatgebiet September bis Februar.
Name:
Benannt zu Ehren der englischen Naturforscherin Anne Monson (1714−1776), die sich an der Erforschung der Flora Afrikas Verdienste erwarb. Monson war umfassend gebildete Adlige, begleitete ihren 2. Mann George Monson, der für die englische Ostindien-Kompanie tätig war, nach Indien. Sie lernte in Südafrika Carl Peter Thunberg und Francis Masson kennen und korrespondierte mit Linné (Burkhardt 2018).
Heimat:
Südwestliches Afrika: Angola, Burundi, Zaïre Angola, Burundi, Zaïre.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
Nur mit alten Fundmeldungen.
DEUTSCHLAND:
Unbeständig und ehemals, so 1893 Hetzheide bei Luckenwalde in Brandenburg (Schube & Dalla Torre 1900, Hand & Thieme 2023), 1917 und 1918 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1924, Hand & Thieme 2023) und 1934 und 1936 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Fiedler 1936, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---
ANDERE LÄNDER:
Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).