Momordica balsamina
Balsamgurke,
Momordica balsamina
Kürbisgewächs, Cucurbitaceae
Steckbrief:
Bis zu 3 m lange bzw. hohe, krautige, einjährige bis kurzlebig ausdauernde, unangenehm riechende Kletterpflanze mit kantigem Stängel und handförmig geteilten, feigenblattähnlichen bis zaunrübenblattähnlichen Blattspreiten. Blüten eingeschlechtig mit weißer oder gelber Krone und zur Reife orangen bis roten, höckrigen Früchten. Darin zahlreiche elliptische Samen. Blütezeit im Gebiet nicht bekannt.
Heimat:
Afrika südlich der Sahara und Arabische Halbinsel.
Nutzung:
Die Früchte und Blätter werden als Seifenersatz verwendet, gekocht auch gegessen, vor allem die rote Pulpe der Früchte.
Ausbreitung:
In den tropischen Regionen Asiens, Australiens und Amerikas subspontan. Die Balsamgurke wurde 1568 in Europa eingeführt und medizinisch zur Behandlung von Wunden eingesetzt. Thomas Jefferson kultivierte die Balsamgurke 1810 in Monticello in Virginia.
DEUTSCHLAND:
1888 unbeständig am Neckar bei Heidelberg in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1910, Hegi 2008, Hand & Thieme 2023) und in Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---