Mitella pentandra
Fünfmännige Bischofskappe,
Mitella pentandra
(= Pectiantia pentandra)
Steinbrechgewächs, Saxifragaceae
Steckbrief:
Bis 40 cm hohe Staude mit herzförmigen, 5−9-lappigen, kahlen Blättern und Blütenständen mit 6−25 kleinen, außergewöhnlichen, fünfzähligen Blüten. Kelchblätter dreieckig, gespreizt oder zurückgebogen, Kronblätter grünlich, in 6−10 kammartig angeordnete Segmente auslaufend. Staubblätter 5. Blütezeit Mai bis Juni.
Name:
Per Axel Rydberg benannte Mitella pentandra 1905 in Pectiantia pentandra um und bezog sich beim neuen Gattungsnamen auf die kammartige Struktur der Kronblätter (lat. pectinarius = Kamm).
Heimat:
Westliches Nordamerika.
Nutzung:
Wegen ihrer eigenartigen Blüten vor allem in Botanischen Gärten kultiviert und dort gelegentlich verwildernd.
Ausbreitung:
William Jackson Hooker benannte 1829 Mitella pentandra nach Pflanzen, die aus Samen gezogen wurden, die Thomas Drummond im Norden Nordamerikas gesammelt hat.
DEUTSCHLAND: ---
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ:
Ehemals verwildert im Botanischen Garten Zürich (Landolt 2001). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.