Lobelia

Lobelie, Glockenblumengewächs, Campanulaceae

Gattung:

Lobelia umfasst, inklusive Laurentia und Pratia, exklusive Solenopsis, etwa 439 Arten (Kew 2023) und ist vor allem in den warmgemäßigten bis tropischen Regionen der Erde beheimatet mit Diversitätszentren in Süd- und Mittelamerika inkl. Mexiko und in Südafrika (Ayers 2000). Alle Lobelien enthalten Lobelia-Alkaloide, besonders Lobelin und sind giftig.
 

Lobelia erinus  

Kap-Lobelie,
Lobelia erinus  
Glockenblumengewächs, Campanulaceae

 

Steckbrief:

15–30 cm hohe Ein- bis Mehrjährige mit verzweigten Stängeln und buschigem Wuchs. Untere Blätter kurz gestielt, Spreite rundlich bis elliptisch. Obere Blätter ungestielt und schmäler. Blüten in einer Traube oder Rispe. Krone blau, selten weiß, zweilippig mit kurzer, zweiteiliger Oberlippe und längerer, dreilappiger Unterlippe. Blütezeit Juni bis Oktober.
 

Name:

Die Gattung ist zu Ehren des flämischen Arztes und Botanikers Matthieu de L´ Obel (1538−1616) benannt. L´ Obel praktizierte in Antwerpen, war dann als Leibarzt von Willem von Oranien in Delft, ging wegen politischer Unruhen nach England und wurde Kurator am privaten Botanischen Garten von Lord Edward la Zouche in Hackney, dann Leibarzt von König James I. (Burkhardt 2018). L´ Obel war der erste Botaniker, der die Wichtigkeit der Unterscheidung zwischen einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Pflanzen erkannte.
 

Nutzung:

Zierpflanze, vor allem für Rabatten, Blumentröge und Gräber. In zahlreichen Sorten wie `Cambridge Blue´ oder `Riviera Blue Eyes´, wobei es samenechte Sorten gibt, die über Aussaat vermehrt werden können und andere, die nur vegetativ über Stecklinge vermehrt werden. `Richardii´ ist eine Hybride mit Lobelia valida.
 

Ausbreitung:

Kurz nach 1680 aus den damaligen niederländischen Besitzungen am Kap der Guten Hoffnung nach Europa gekommen. Ihre weite Verbreitung im Gebiet fand sie aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Teppichbeete modern wurden (Krausch 2003). Tritt im Gebiet unbeständig auf Schüttungen, Deponien, Friedhöfen, Kompostanlagen, Straßenrändern und in Pflasterfugen auf und wurde hier subspontan 1899 erstmals bei Nürnberg beobachtet (Schwarz 1899).
DEUTSCHLAND:
Immer wieder unbeständig, so in Esslingen und Mannheim in Baden-Württemberg (Beck 2016, Junghans 2014), in einer Schottergrube bei Pocking, in Bad Füssing, im Innstadtfriedhof von Passau, in zahlreichen Friedhöfen in Oberfranken, auf einem Müllplatz bei Buxheim, Schweinfurt, Haßfurt und Bamberg in Bayern (Hohla 2001, Hohla 2002, Hohla 2004, Breitfeld & al. 2017, Dörr & Lippert 2004, Meierott 2008), Berlin (Seitz & al. 2012), Potsdam in Brandenburg (Buhr & Kummer 2009), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2016), Kamen, Herne-Sodingen, Herne-Crange, Bochum-Langendreer, Piesberg, Bramsche, Köln-Lindenthal, Wetter-Wengern, Wetter-Alt-Wetter, 2022 in Witten und 2022 in Heimbach in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, BBV 2010, BBV 2013, BBV 2014a, BBV 2014b, BBV 2015, BBV 2023), Speyer, Ralingen und Morbach in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & al. 2016), Schöneck, Adorf, Klingenthal, Markneukirchen, Erlbach, Leipzig und Niesky in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Otto & al. 2012), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Hainrode in Thüringen (Hoch 2003).
ÖSTERREICH:
Unbeständig, so in Kärnten (Fischer & al. 2008), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), Mühlheim am Inn, auf den Friedhöfen Vorderstoder, St. Barbara, Schardenberg, Schärding, Reichersberg, Ranshofen, Geinberg, Gilgenberg, Mattighofen, Höhnhart, Mettmach und Lohnsburg in Oberösterreich (Stöhr 2002, Hohla 2001, Melzer 1998, Hohla 2002), Bergheim und Thalgau in Salzburg (Schröck & al. 2004), Hieflau, Trieben, Zeltweg und Knittelfeld in der Steiermark (Melzer 1989, Melzer 1995, Glaser & al. 2025), Innsbruck und Holzgau in Nordtirol (Polatschek 2000, Dörr & Lippert 2004), Osttirol (Pagitz & al. 2023), am Friedhof Dornbirn in Vorarlberg (Hohla 2014) und in Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1927 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Nördersberg im Untervintschgau (Wilhalm & al. 2013).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so in den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern und Genf, Thal am Bodensee im Kanton St. Gallen, Lausanne im Kanton Waadt (Infoflora 2024) und ehemals Belvoir, Tiefenbrunnen, Römerhof und Gasometer in der Stadt Zürich und im Hardwald bei Bülach im Kanton Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1925 auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Lobelia inflata

Im östlichen Nordamerika ist die Aufgeblasene Lobelie, Lobelia inflata, beheimatet, die auch Indianertabak genannt wird und die in Europa als Arzneipflanze seit 1812 selten kultiviert wird (Jäger & al. 2008).
Ganz vereinzelt verschleppt für das Gebiet angegeben, so ehemals für den Beuther Berg in Hannover in Niedersachsen (Höck 1903), 1910 für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), früher in Schönbühel an der Donau in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025), um den Botanischen Garten Graz in der Steiermark (Melzer 1989, Glaser & al. 2025) und ehemals in der Kochgasse in Innsbruck in Nordtirol (Polatschek 2000, Pagitz & al. 2023. Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. seit 2011 auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Lobelia pedunculata

In Tasmanien und in den australischen Alpen ist die Teppich-Lobelie, Lobelia pedunculata (Syn.: Pratia pedunculata), beheimatet. 
Sie wird in der Gartengestaltung als Bodendecker genutzt und findet sich oft irrtümlich unter den Namen Isotoma fluviatilis oder Laurentia fluviatilis im Pflanzenhandel. 2013 wurde die Sorte `Almanda Blue´ mit reichlichen, kleinen, nur weiblichen Blüten von John Wamsley im Scott Creek Conservation-Naturschutzgebiet in Südaustralien gefunden und fortan vermarktet. `County Park´ besitzt intensiv blaulila Blüten, `Alba´ weiße Blüten. Die Pflanze ist schneckengefährdet. 
Die wöchentliche Mahd schadet ihr nicht, da sich die vegetativen Teile aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit unterhalb der Schnittkante des Rasenmähers befinden und lediglich die höher stehenden Blüten abgeschnitten werden.
 
Ganz vereinzelt verwildert die Art in Schurrasen, so 2016 zwischen Gleisen am Bahnhof Bruckmühl, 2020 Oberwildenried bei Frasdorf, 2016 Friedhof Knetzgau, Bayreuth und 2014 im Waldfriedhof Eckersdorf in Bayern (Hassler & Muer 2022, Breitfeld & Horbach 2014, Meierott & al. 2024), Brandenburg (Buch & al. 2010), 2017 in Hermannsburg in Niedersachsen (Bahrsun 2018), Mönchengladbach, Nettetal-Kaldenkirchen, Aachen-Alsdorf, Bochum-Querenburg am Hustadtring, Krefeld-Fischeln, Erftstadt-Friesheim, Köln-Lindenthal, Gladbeck-Rentfort, Büren-Steinhausen, Krefeld-Dießem, 2021 Münster-Nienberge und 2022 in Sprockhövel in Nordrhein-Westfalen (BBV 2012, BBV 2014, BBV 2016, BBV 2017, BBV 2021, BBV 2022, BBV 2023), Adorf und Leipzig-Lausen in Sachsen (Horbach 2003, Gutte 2006) und auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2014 am Waldfriedhof Eckersdorf (Meierott & al. 2024). Subspontan u.a. seit 2004 auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Lobelia siphilitica

Nordamerikanischer Herkunft ist die Blaue Kardinalslobelie, Lobelia siphilitica, die als Arznei- und Zierpflanze seit spätestens 1665 kultiviert wird (Jäger & al. 2008)
Ganz vereinzelt subspontan, so angegeben 1903 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2023), 2009 angesalbt im NSG Schwarzhölzl bei München und 2003 und 2004 auf Kiesbänken der Isar bei Volkmannsdorf oberhalb von Landshut in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Zahlheimer 2004, Meierott & al. 2024) und 2008 in Herne-Crange in Nordrhein-Westfalen (BBV 2011). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2003 (Meierott & al. 2024). Die Art wird in den "Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs" (Sebald & al. 1996) nicht geführt. In Österreich 2010 St. Peter am Hart in Oberösterreich (Hohla 2011), ehemals in der Angerzellgasse in Innsbruck in Nordtirol (Polatschek 2000, Pagitz & al. 2023) und in Quadern bei Thüringen in Vorarlberg (Stadler 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. 1930, 2004, 2008 und 2011 auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021)
Die Art wurde früher von europäischen Siedlern als Heilmittel bei Syphilis angesehen, woher der wissenschaftliche Artbeiname stammt.
 

Lobelia urens

In Westeuropa und Marokko ist die Land-Lobelie, Lobelia urens, beheimatet. Sie wird 1909 für den Friedhof Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913) und 1877 für eine Kohlenzeche in Höntrup bei Wattenscheid in Nordrhein-Westfalen (Wilms 1878, Jagel 2021, Hand & Thieme 2024) angegeben. Die Art wird in der Deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) für Baden-Württemberg nicht aufgelistet, ebenso nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996). Subspontan u.a. 1963 auch in Norwegen (Seebens & al. 2017)
 

 

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