Linaria

Leinkraut, Wegerichgewächs, Plantaginaceae

Gattung:

Linaria umfasst etwa 187 Arten (Kew 2023) in Eurasien und Nordafrika mit Mannigfaltigkeitszentrum im westlichen Mittelmeerraum.
 

Linaria purpurea 

Purpur-Leinkraut,
Linaria purpurea 
Wegerichgewächs, Plantaginaceae

 

Steckbrief:

40–100 cm hohe, mehrtriebige Staude mit dicht beblätterten Stängeln. Blätter lineal-lanzettlich, graugrün, die unteren quirlig, die oberen wechselständig. Blütentraube dichtblütig, schlank. Krone purpurviolett, selten rosa, 9–13 mm lang, innen bärtig, Sporn 5–6 mm lang, gekrümmt. Blütezeit Juni bis Juli, oft mit Nachblüten bis in den Herbst.


 

Nutzung:

Zierpflanze, auch in Sorten wie `Canon Went´ mit hellrosa Blüten (Jelitto & al. 1990). Die Pflanze enthält antimykotische Stoffe, welche die Produktion des kanzerogenen Aflatoxin B1 in Aspergillus flavus reduzieren kann (Frezza & al. 2019). Aspergillus flavus ist ein kosmopolitisch verbreiteter Schimmelpilz, der vor allem Getreidekörner, Hülsenfrüchte und Nüsse befällt und für zahlreiche Krankheiten bei Mensch und Tier verantwortlich ist.
 

Ausbreitung:

Seit spätestens dem Jahr 1648 ist die in Italien endemische Art in Gartenkultur (Jäger & al. 2008), aus der sie leicht, aber meist unbeständig verwildert. Vermehrt sich über Samen und Wurzelsprosse und wird nicht selten über Baumschul-Pflanzkübel unbeabsichtigt in Gärten oder andere Grünräume eingebracht.
DEUTSCHLAND:
Vielfach, so in Esslingen, Mannheim, Bad Wurzach, Singener Industriegebiet bei Konstanz, Stuttgart und Güterbahnhof Baienfurt in Baden-Württemberg (Beck 2016, Dörr & Lippert 2004, Junghans 2014, Böcker & al. 2017), München, Violau, Himmelkron, Benk, in Eckental-Brand, am Bahnhof Bad Neustadt, bei Wettringen, Hafen von Schweinfurt, Tutting nördlich von Kirchham, Passau, Bahnhof Oberstaufen, Rothenbühl, Stadtpark Kempten und am Betzigauer Bach bei Betzigau in Bayern, im Landkreis Landshut mit Einbürgerungstendenzen (Muhr 2006, Adler & al. 2017, Breitfeld & al. 2017, Höcker 2008, Meierott 2008, Hohla 2002, Zahlheimer 2004, Breitfeld & Horbach 2008, Lippert & Meierott 2014), Berlin (Hand & Thieme 2023), Darmstadt-Bessungen in Hessen (Jung 1992, Hassler & Muer 2022), Wolfenbüttel und Göttingen in Niedersachsen (Brandes 2016, Dickoré & al. 2009), Lülsdorf, Burg Peppenhoven, Klinikstraße in Bochum, Bochum-Höntrop, Köln, Dortmund-Eving, Iserlohn-Grüne im Märkischen Kreis, Wetter-Wengern im Ennepe-Ruhr-Kreis, 2022 in Herdecke und 2022 in Düsseldorf-Volmerswerth in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Sumser & al. 2015, BBV 2009, BBV 2011, BBV 2017, BBV 2016, BBV 2023), Schiffweiler im Saarland (Weicherding & al. 2006), 2004 in Freiberg in Sachsen (Golde 2006), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Weimar und im Bahnschotter in Jena-Winzerla in Thüringen (Kämpfe 2017, Schönfelder 2019).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt und vorübergehend, so 2023 in Neusiedl am See im Burgenland (Nadler 2023), 2020 an einer Steinmauer in Spitz an der Donau in der Wachau Niederösterreichs (Gilli in: Gilli & al. 2021), im Leitenwald bei St. Radegund in Oberösterreich (Hohla 2021), in der Wüstenrotstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), in der Petersbergenstraße nahe der Gärtnerei „Teich & Garten“ in Graz in der Steiermark (Eigenfund Griebl 1996), früher in Nordtirol (Glaser & al. 2025) und bei Bludenz und Schruns in Vorarlberg (Hartl & Wagenitz 1975, Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1912 (Seebens & al. 2017, Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach (Infoflora 2024), so auf der Rothenflüher Hochebene und im Sissacher Wald im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Bollingen bei Bern (Moser & Palese 1999), Thun im Kanton Bern, Davos in Graubünden, Rebstein in St. Gallen, Lausanne im Kanton Waadt und vielfach in der Stadt Zürich (Krüsi & Trachsel 2012, Landolt 2001). Im Kanton Zürich in etwa einem Drittel der Quadranten subspontan festgestellt (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), seit 2004 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1860 in Irland (Seebens & al. 2017) und seit 1830 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Linaria aeruginea

Auf der Iberischen Halbinsel beheimatet ist das Dunkelblütige Leinkraut, Linaria aeruginea, welches als einjährige Zierpflanze in verschiedenen Farbformen kultiviert wird und daraus gelegentlich verwildert. 
So am ehemaligen Güterbahnhof Regensburg in Bayern (Schuhwerk 2011, Meierott & al. 2024), in Rheinfelden im Aargau und bei Basel (Brodtbeck & al. 1998)
Am Regensburger Güterbahnhof konnten auch die Spontanhybriden Linaria aeruginea × repens und Linaria aeruginea × vulgaris gefunden werden (Schuhwerk 2011).
 

Linaria bipartita-Hybriden

Als Garten-Leinkraut, Linaria bipartita-Hybriden (inkl. L. incarnata, L. maroccana und L. pinifolia), werden gärtnerische Zierformen genannt, die abgeleitet sind aus Zweiteiligem Leinkraut, Linaria bipartita, von Marokko, Fleischrotem Leinkraut, L. incaranta, von der Iberischen Halbinsel, Marokko-Leinkraut, L. maroccana, aus Marokko und Nadelblättrigem Leinkraut, L. pinifolia, aus Algerien und Tunesien. Die kultivierten und damit auch subspontan auftretenden Pflanzen sind durchwegs gärtnerisch bearbeitete Zierformen, die meist nicht den einzelnen Arten zugeordnet werden können und daher besser als Gruppe zu führen sind. 
Das Garten-Leinkraut wird als entzückende einjährige Zierpflanze ausgesät, ist auch in Blumenwiesenansaaten enthalten und tritt immer wieder mal verwildert oder verschleppt im Gebiet auf, so in Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2014), 2003 in Brennhausen, 2003 und 2006 in Holzhausen, 2003 bei Hambach und 2005 bei Oberspiesheim, 2016 in München-Maxvorstadt, Laisacker bei Neuburg an der Donau und Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & Springer 2016, Lippert & Meierott 2014), Berlin (Hand & Thieme 2023 sub L. incarnata), 1932 in Guben in Brandenburg (Lademann 1937, Hand & Thieme 2023 sub L. incarnata), 1992 in Hamburg-Billbrook (Brandt & Mang 1995, Hand & Thieme 2023 sub L. incarnata), Hessen (Hand & Thieme 2023 sub L. incarnata), 2003 im Hafen Boitzenburg, Eichhof bei Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern (Brandes 2005, Fukarek & Henker 2005), Göttingen, Braunschweig und Osnabrück in Niedersachsen (Dickore & al. 2009, Brandes 2016, Weber 1995), im Zentrum von Unna, Kamen, in Wetter-Esborn-Albringhausen im Ennepe-Ruhr-Kreis, Dortmund-Dorstfeld, Essen, nahe der Heilig-Geist-Kirche in Aachen, 2021 in Selm im Kreis Unna, 1926 in Sterkrade und 1954 Gut Waterhövel/Milchenbach im Sauerland Nordrhein-Westfalens (Loos 1997 sub L. maroccana, BBV 2010, BBV 2011, BBV 2017, BBV 2021, BBV 2022, Bonte 1930, Mieders 2006), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023 sub L. maroccana), Leipzig, Zwota Freiberg, Rachlau, Pielitz, Klingenwalde und 2020 bei Bautzen in Sachsen (Gutte 2006, Breitfeld 2021, Hardtke & al. 2013, Otto 2012, Wünsche & al. 2022 sub L. maroccana), August Bebel-Straße in Halle in Sachsen-Anhalt (Amarell 2002), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1946 in München (Meierott & al. 2024 sub L. incarnata). In Österreich Eisenberg im Burgenland (Walter & al. 2002, Gilli & al. 2022), Kärnten (Hartl & al. 1992, Essl & Rabitsch 2002 sub L. maroccana), in den Föhrenbergen bei Perchtoldsdorf nahe dem Schutzhaus Parapluiberg in Niederösterreich (Loibl 1993 sub L. incarnata), Mühlheim am Inn, Hochburg-Ach und Moosdorf in Oberösterreich (Hohla 2008), Zeltweg und Graz in der Steiermark (Herbar Melzer, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), Virgen und Debant in Osttirol (Zidorn 2010, Brandes 2011, Stöhr 2018) und St. Marx in Wien (Adler 2010). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973 (Glaser & al. 2025). Eine Fundangabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz u.a. in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Chur in Graubünden (Thellung 1915, Thellung 1919, Infoflora 2024 sub L. maroccana), in der Waadt, im Wallis und in Zürich (Infoflora 2024 sub L. maroccana). Inwieweit es sich bei den Kartenangaben in Infoflora (2024 sub L. maroccana) um subspontan aufgetretene oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt, im Text „Kultivierter Neophyt: nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten“. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
 
Subspontan u.a. seit 1938 auch in Belgien (Seebens & al. 2017 sub L. incarnata, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1915 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017 sub L. incarnata), seit 1884 in Litauen (Seebens & al. 2017 sub L. incarnata), seit 1880 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017 sub L. incarnata), in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub L. maroccana) und seit 1991 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012 sub L. incarnata).
 

Linaria caesia

Auf der westlichen Iberischen Halbinsel ist das Blaugrüne Leinkraut, Linaria caesia beheimatet. Im Gegensatz zu den anderen Arten des Linaria supina-Aggregates hat Linaria caesia metallisch glänzende Samen. 
Es findet sich vor allem an Bahnanlagen unbeständig verschleppt, so etwa in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Westbahnhof Villach in Kärnten (Melzer 1996, Glaser & al. 2025), Asten, Wels, Verschiebebahnhof Linz, Wörgersdorf, Lambach und Hartkirchen in Oberösterreich (Kleesadl & al. 2004, Hohla 2007), Salzburg (Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025) und Selzthal in der Steiermark (Melzer 1995, Glaser & al. 2025), in Linz lokal auch eingebürgert (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1946 (Glaser & al. 2025).
 
 

Linaria chalepensis

Im weiten Mittelmeergebiet und in Vorderasien ist das Aleppo-Leinkraut, Linaria chalepensis, beheimatet. 
Im Gebiet vor allem mit Südfrüchten und Getreide eingeschleppt wird es angegeben 1897, 1901 und 1903 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023), 1933 für den Deutzer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938, Hand & Thieme 2023) und für Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Die Angaben von Fiedler (1936, 1944) von der Mitteldeutschen Großmarkthalle Leipzig finden hier keinen Eingang, weil es sich bei den Funden um Pflanzenteile im Verpackungsmaterial gehandelt hat. Subspontan auch 1891 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und 1936 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Linaria dalmatica

Gelegentlich verschleppt findet sich im Gebiet das ostmediterran-kleinasiatische Dalmatinische Leinkraut, Linaria dalmatica (Syn.: L. macedonica). 
So in Karlsruhe-Waghäusl und Stuttgart-Cannstatt in Baden-Württemberg (Ziegler 2010, Böcker & al. 2017), 2005 auf Gleisschotter bei Regensburg, 1959 in München-Unterhaching und 1960 in einer Kiesgrube bei München-Harlaching in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), in Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Großauheim und 2007 Eisengrube in Seeheim-Jungenheim in Hessen (Hassler & Muer 2022, Hodvina 2009), Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), am Bahnhof Düren und 2009 und 2013 in Siegburg in Nordrhein-Westfalen (Schmitz 2017, Gorissen 2015), Saarland (Hand & Thieme 2023), 1954 in Leipzig-Johannestal und 1993 am Beckenberg bei Eibau in Sachsen (Jage & Voigt 1964, Otto & al. 1995, Hand & Thieme 2023), Coswig, Zieko und Dessau in Sachsen-Anhalt (Jage & Voigt 1964, Willing & Willing 2011, Hegi 1975), 1904 und 1914 in der Kiesgrube Johannesfeld bei Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Zündorf & al. 2006) und St. Martin bei Traun in Oberösterreich (Baschant 1955, Hegi 1975, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1955 (Seebens & al. 2017, Glaser & al. 2025). Bei einer Fundmeldung in Jacq (2024) aus den Hainburger Bergen in Niederösterreich durch Schellhammer (1995) ist nicht klar, ob es sich um ein subspontanes Vorkommen gehandelt hat. In Südtirol bei Tramin (Wilhalm & al. 2017). In der Schweiz bei Densbüren im Kanton Aargau, in Basel-Land, Bern, Genf, Schaffhausen und bei Rosswald und Sierre im Wallis (Möhl & al. 2014, Gasser & al. 2012).
 
Subspontan u.a. auch 1948 in Norwegen (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und (seit) 1915 in Großbritannien (Seebens & al. 2017). In Nordamerika lokal ein gefürchteter, invasiver Neophyt, gegen den in Südosteuropa Insekten zur biologischen Bekämpfung gesucht werden (Hassler & Muer 2022). Am wirkungsvollsten hat sich der Stängelbohrrüsselkäfer Mecinus janthiniformis gezeigt (CABI 2024). Samen der Art bleiben mindestens 10 Jahre keimfähig, auch keimten Samen, die 12 Monate zuvor im Wasser ausdauerten (CABI 2024).  
 

Linaria multicaulis

In Italien, Malta und Nordwest-Afrika ist das Vielstängelige Leinkraut, Linaria multicaulis, beheimatet. Subspontan wird es im Gebiet als Südfruchtbegleiter 1934 und 1937 für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 
 

Linaria pelisseriana

Das mediterrane Pellicier-Leinkraut, Linaria pelisseriana, wird im Gebiet 1912 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1921, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 
Subspontan 1837 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1892 im Südosten und Osten Australiens (Seebens & al. 2017).
 

Linaria saxatilis

Auf der Iberischen Halbinsel endemisch ist das Felsen-Leinkraut, Linaria saxatilis, das vor allem mit Seradella-Samen eingeschleppt wurde und u.a. 1874 und 1875 für Hamburg-Oevelgönne und ehemals für Hamburg-Othmarschen (Timm 1879, Christiansen 1928, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben wird. Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Linaria simplex

Im weiten Mittelmeergebiet, südöstlich bis Oman und Pakistan reichend, ist das Einfache Leinkraut, Linaria simplex, beheimatet.
Im Gebiet unbeständig verschleppt, so in Stuttgart, Kehl und Heidelberg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hassler & Muer 2022), Hamburg (Hand & Thieme 2023), 1880 in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Krause 1900, Hassler & Muer 2022), ehemals im Schulgarten Augustdorf in Nordrhein-Westfalen (Karsch 1902, Hassler & Muer 2022), im Saarland (Hassler & Muer 2022), 2017 am Bahnhof Frick im Aargau (Möhl & Helder 2020), 2015 Bahnhof St. Johann in Basel-Stadt (Möhl & Helder 2020), 2004 Satigny im Kanton Genf (Möhl & Helder 2020), 2007 am Güterbahnhof Biasca, 2010 in Bellinzona, 2010 in Melide und 2018 in Chiasso im Tessin (Möhl & Helder 2020), 2016 in Ollon im Kanton Waadt (Möhl & Helder 2020), im Wallis (Infoflora 2024) und in den 1830er-Jahren in Winterthur-Tössfeld, in Pfungen, vor 1900 in Embrach und 2005 Otelfingen im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020, Möhl & Helder 2020). Bei einer Angabe für Oberösterreich (Mairhofer 1950 sub L. parviflora) handelt es sich um L. caesia (Hohla & al. 1998).
Subspontan u.a. auch 1882 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und 1889 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Linaria spartea

Auf der Iberische Halbinsel, in Frankreich, Nordwestafrika und auf den Kanarische Inseln ist das Ruten-Leinkraut, Linaria spartea, beheimatet. 
Die Art ist mit Saatgut infolge des Anbaus von Serradella Mitte des 19. Jahrhunderts ins Gebiet eingeführt (Hegi 1975) und 1865 erstmals in Lamitsch in Brandenburg und 1866 bei Schönfeld nahe Schwiebus gefunden worden (Hegi 1975). Im Osten Deutschlands verwildert bis lokal eingebürgert (Floraweb 2013), so in Leeskow östlich Lieberose, Pinnow westlich Guben und Kathlow und Haasow bei Cottbus in Brandenburg (Klemm 2008), Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bad Muskau, Hoyerswerda, Diehsa, und 1992 Leipzig-Lindenau in Sachsen (Gutte & al. 2013, Otto & al. 1999, Gutte 2006) und an der Mündung der Schwarzen Elster in die Elbe bei Klöden in Sachsen-Anhalt (Hartl & Wagenitz 1975, Hand & Thieme 2023). Auch in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2017 auf einer Erddeponie bei Megmannsdorf im Landkreis Eichstätt in Bayern (Meierott & al. 2024) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023).
 

Linaria supina

Westeuropäisch-mediterran ist das Niedrige Leinkraut, Linaria supina, welches im Gebiet sehr selten verschleppt auftritt. 
So u.a. 1889 in Kehl und von 1968 bis 2010 am Güterbahnhof Ludwigsburg in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Sebald & al. 1996), 1990 am Nordufer des Kleinen Sees in Lindau im südwestlichen Bayern (Dörr & Lippert 2004), Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022), 1911 angegeben für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), Thüringen (Hassler & Muer 2022), Linz und 2017 im Gleisschotter in Trimmelkam in Oberösterreich (Hohla 2017) und am Salzburger Hauptbahnhof (Pilsl & al. 2008). In der Schweiz mehrfach in der Waadt (Infoflora 2024) und ehemals in den Kantonen Schwyz und Waadt (Infoflora 2024) und 1903 beim Belvoir in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. 1833 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1879 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und 1847 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).

Linaria thymifolia

Im westlichen Frankreich ist das Quendel-Leinkraut, Linaria thymifolia, endemisch, das im Gebiet 1891 unbeständig für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und für Hessen (Hassler & Muer 2022) angegeben wird.
 

Linaria triornithophora

Ein Endemit Spaniens und Portugals ist das Iberische Leinkraut, Linaria triornithophora. Es wird selten als Zierstaude genutzt und verwildert sehr selten daraus, so 2016 bei der Ruhr-Universität in Bochum-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021). Subspontan u.a. 1915 auch in Belgien (Seebens & al. 2017).
 

Linaria triphylla

Im Mittelmeergebiet ist das Dreiblättrige Leinkraut, Linaria triphylla, beheimatet. 
 
Verschleppt angegeben wird es für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2023), für Hessen (Hand & Thieme 2023) und 1930 für den Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 

Linaria virgata

In Nordafrika ist das Gerte-Leinkraut, Linaria virgata, beheimatet. Es wird im Gebiet 1930 für den Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Quellen

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