Lemna

Wasserlinse, Aronstabgewächs, Araceae


Lemna turionifera 

Rötliche Wasserlinse,
Lemna turionifera  
Aronstabgewächs, Araceae

 

Steckbrief:

Ausdauernde, (1,4) 2,0–3,0 (4,0) mm lange, elliptische bis fast kreisrunde und unterseits flache, purpurn gefärbt Schwimmpflanze, oberseits meist purpurn bis dunkel oliv-violett überhaucht. Purpurne Färbung flächig oder nur lokal. Sprossglieder unterseits mit netzartiger Aderung mit 15–20 Maschen. Samen mit 30–60 Rippen. Blütezeit (Blüten sehr selten ausgebildet und winzig) Juni bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Rötliche Wasserlinse ist die einzige Lemna-Art in Europa, die Überwinterungsorgane in Form von Turionen ausbildet. Turionen sind bis zu 1 mm kleine, zu dichten Scheibchen umgestaltete, wurzellose Sprossglieder von olivgrün-rötlicher, dunklerer Farbe. Die Turionen sind im Frühling und Herbst auf der Wasseroberfläche zu finden, nicht aber im Sommer.
 

Nutzung:

Keine. Wasserlinsen allgemein finden Anwendung bei der Säuberung von kontaminierten Gewässern, bei der Reinigung von Altwässern und zur Herstellung von Biopharmazeutika. Wasserlinsenmehl wird als Viehfutter eingesetzt. In der Wasserlinsenzucht werden die Wasserlinsen täglich geerntet, um zufriedenstellende Erträge zu erzielen. Unter optimalen Bedingungen kann eine Wasserlinsenfarm 10 bis 30 Tonnen getrocknete Wasserlinsen pro Hektar und Jahr produzieren (Leng & al. 1995).
 
Anmerkung: Möglicherweise ist die erst 1975 beschriebene Art im Gebiet kein Neophyt, sondern ursprünglich und bisher einfach übersehen worden.
 

Ausbreitung:

1983 in der Haseldorfer Marsch bei Hamburg neu für Europa gefunden, doch zeigen Fotos von Wasserfarnen im Oberrhein, dass die Art zumindest seit den 1960er-Jahren in Deutschland vorkommt (Wolff & Lang 1993, Wolff 1995). Der erste, 1931 gesammelte Herbarbeleg aus Europa stammt aus dem Ural (Sebald & al. 1998). 1991 neu für Nordrhein-Westfalen (Hussner 2006) und 1992 in Niederösterreich neu für Österreich festgestellt (Wolff & Lang 1993). Gegenwärtig im Gebiet selten mit Verbreitungsschwerpunkten im Rhein-, Donau-, Elbe- und Maintal sowie in Mecklenburg-Vorpommern (Floraweb 2013).
Die Art vermehrt sich in Mitteleuropa vermutlich meist vegetativ mit Hilfe der Turionen.

 
DEUTSCHLAND: 
1983 bei Hamburg neu für Deutschland gefunden (Heckman 1984). In Donau, Rhein, Neckar und Main in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021), in Bayern zwischen Haßfurt und Bamberg, 1998 bei Watzendorf, 1995 bei Horhausen, 1994 bei Edelbrunn und 1996 in einem Wassergraben bei Oberhaid (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Berkner und Spreewald in Brandenburg (Klemm 2008, Müller & al. 2021), Bremen (Kesel & Gödeke 1996, Müller & al. 2021), Hamburg (Wolff & Mang 1991), Hessen (Müller & al. 2021), Peenetal in Mecklenburg-Vorpommern (Müller & al. 2021), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), in Nordrhein-Westfalen u.a. Rietberger Fischteiche, in Haustenbach, Herrensiepen in Oesterheide, Bochum-Stiepel und Bochum-Sundern (Kulbrock & Lienenbecker 2002, Sonnenborn & Sonnenborn 2018, Jagel 2021, BBV 2017, BBV 2016), in Rheinland-Pfalz in der Moselaue im Kyll-Altarm (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Altarme der Röder, Birkwitz, Schleuditz-Papitz und Auwald Zabeltitz in Sachsen (Gutte & al. 2013, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021), 2021 Pohnshalligkoog auf der Halbinsel Nordstrand in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023) und in Thüringen in Lindewerra, Weimar-Ehringsdorf, Paulinz und Pennewitz (Zündorf & al. 2006). An Main und Donau fest eingebürgert, sonst vermutlich auch übersehen (Lippert & Meierott 2018). In Deutschland in allen Bundesländern.
ÖSTERREICH:
1992 im Schlossteich von Gmünd in Niederösterreich neu für Österreich entdeckt (Wolff & Lang 1993, Glaser & al. 2025), 2001 im oberösterreichischen St. Georgen bei Obernberg (Hohla 2001), weiters in Schärding, Reichersberg, Mühlheim am Inn und Aurolzmünster (Hohla 2012) und im oberösterreichischen Donautal bei Ruprechtshofen (Stöhr & al. 2009). Weiters in Salzburg (FKÖ 2021), am Bodenseeufer bei Bregenz in Vorarlberg (Polatschek 2001) und in Wien am Marchfeldkanal und 2015 im „Toten Grund“ in Donaustadt (Diran 2016, Gilli 2018).
SCHWEIZ: 
Sehr selten, so am Bodensee, bei Cartigny im Kanton Genf und in den Kantonen Freiburg und Waadt (Infoflora 2024). Die Art wird für die Schweiz laut Infoflora (2024) als indigen geführt.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), Schweden (Ryman & Anderberg 1999), Polen (Wolff & Landolt 1994) und seit 1992 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Lemna aequinoctialis

Die Wenigrippige Wasserlinse, Lemna aequinoctialis, ist in den Tropen und Subtropen fast der gesamten Erde heimisch. Die Art gelang v.a. mit Reiskulturen bis in die temperaten Zonen und besitzt so u.a. Vorkommen in Nordamerika (Landolt 1986), Südamerika (Landolt 2000), Afrika (Landolt 1999), Asien und Australien (Landolt 1986), die auch als ursprünglich angesehen werden (Kew 2023). Auf Inseln wie Kuba und Neukaledonien, wo sie ursprünglich nicht vorkam, gilt sie lokal als invasiv. Im Gebiet 1984 an der Unteren Erft bei Bedburg in Nordrhein-Westfalen (Diekjobst 1984, Hussner & al. 2010). Bei späteren Untersuchungen konnte die Art dort allerdings nicht mehr aufgefunden werden. Obwohl Lemna aequinoctialis ähnliche klimatische Verhältnisse vorfindet wie in manchen Regionen ihres Verbreitungsgebietes in Nordamerika, konnte sie sich anscheinend nicht in der heimischen Flora behaupten (Hussner 2006). In Österreich nur ehemals im Warmbach Villach angesalbt, dort aber ohne Ausbreitungstendenz (Essl & Rabitsch 2002) und daher hier nicht berücksichtigt. Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), Schweden (Ryman & Anderberg 1999), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 2005 in Ungarn (Seebens & al. 2017).
 

Lemna minuta

Gelegentlich tritt die amerikanische Winzige Wasserlinse, Lemna minuta, in Mitteleuropa auf. Sie wurde in Europa zum ersten Mal 1965 in Südwest-Frankreich bei Biarritz gefunden (Sebald & al. 1998), in Deutschland erstmals 1973 in der Hochrheinebene (Hassler & Muer 2022). Es wird angenommen, dass die Ausbreitung in Deutschland von Lemna minuta vom Oberrhein aus durch Wasservögel erfolgte (Hussner 2006). Nach Hohla (2022) wird Lemna minuta möglicherweise mit Gartenteichpflanzen oder von Wasservögeln aus nahegelegenen Teichen in natürliche oder naturnahe Ge­wässer verschleppt, wo sie rasch geschlossene Decken auf der Wasseroberfläche bilden kann. Entlang von Fließgewässern kann eine weitere Ausbreitung mit der Strömung und durch Wasservögel erfolgen. Die Art ist mittlerweile eingebürgert, da sie sich in der potenziellen natürlichen Vegetation behaupten kann (Wolff 1991). Sie besetzt bislang nur unbesetzte Nischen und übt keinen Verdrängungsdruck auf die heimische Vegetation aus (Wolff 1991). Lemna minuta ist mittlerweile in mehreren deutschen Bundesländern etabliert (Hussner & al. 2010), mit Verbreitungsschwerpunkten im Rhein- und Hasetal und in Nordrhein-Westfalen (Floraweb 2013)
In NRW seit 1981 aus der Erft bekannt (Hussner 2006), in Bayern u.a. seit 2007 im Donaugebiet (Ahlmer & al. 2015), in Sachsen seit 2008 (Gutte & al. 2013). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1993 (Meierott & al. 2024). In Österreich 2021 in Neusiedl am See, 2021 bei Weiden und 2022 bei Pamhaben im Burgenland (Gilli & al. 2022, Hofbauer & Gilli in: Pachschwöll & al. 2025), im Mühlbach bei Schloss Marchegg in Niederösterreich (Glaser & al. 2025, Hofbauer & Gilli in: Pachschwöll & al. 2025), in Oberösterreich 2003 in den Linzer Traunauen in einem renaturierten Grundwasserbach, in Fornach, Braunau und Kirchdorf am Inn (Hohla 2015, Hofbauer & Gilli in: Pachschwöll & al. 2025) und 2021 im Tiergarten Schönbrunn in Wien (Glaser & al. 2025, Hofbauer & Gilli in: Pachschwöll & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). Über die ersten Funde im oberösterreichischen Innviertel 2014 und 2015 am unteren Inn berichten Hohla & al. (2015). Diese vermutlich mit Gartenteichpflanzen oder von Wasservögeln aus umliegenden Teichen verschleppte Art hat innerhalb von wenigen Jahren die Ufer und Auen am unteren Inn zwischen Braunau und Reichersberg besiedelt. Lemna minuta bildet rasch geschlossene Decken auf der Wasseroberfläche und wird über die Strömung und Wasservögel im Flusssystem verbreitet. Die Winter der vergangenen Jahre hat die Art gut überstanden (Hohla 2022). In Südtirol bei Salurn (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz mehrfach, so in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich 1972 erstmals gemeldet (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. seit 2004 auch in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1983 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1988 in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 2007 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1984 in Ungarn (Seebens & al. 2017), seit 2005 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1989 in Italien (Seebens & al. 2017, Galasso & al. 2024) und seit 1997 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Quellen

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