DEUTSCHLAND:
U.a. am Florentinerberg in Baden-Baden, im Auwald der Argen, im Eichert-Wald Tunau, bei Bad Waldsee und mehrfach um den Bodensee in Baden-Württemberg (Radkowitsch 2008, Dörr & Lippert 2001), in Bayern im Zechwald bei Lindau und im Leiblachtal bei Thumen (Dörr & Lippert 2001) und im Gehölz hinter der Biologischen Anstalt Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1993 (Meierott & al. 2024). Für Bayern wird die Art in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt.
ÖSTERREICH:
Bei Bregenz in Vorarlberg mehrfach, so an der Mündung der Bregenzer Ache, im Wald südlich Mehrerau, am Ruggsbach bei Hörbranz, an der Leiblach bei Genfahl, am Ruggbach bei Backenreute, Waldhang bei Bregenz-Rieden, Achaue bei Kennelbach, Pfänderfuß zwischen Tannenbach und Altreute, am Gebhardsberg und Breitenreute zwischen Kennelbach und Langener Straße (Polatschek 2000, Dörr & Lippert 2001). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023).
Auch in Südtirol, so etwa bei Bozen, Meran und Tramin (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Im Kanton Genf und im Tessin vielfach verwildert und teilweise eingebürgert, sonst vereinzelt, wie in den Kantonen Basel-Landschaft, Bern, Graubünden an der Tessiner Kantonsgrenze, Jura, Neuenburg, Nidwalden, Waadt, Wallis und Zürich (Lauber & al. 2012, Infoflora 2024). Unter Infoflora (2024) wird die Art als Archäophyt für das Tessin angegeben. Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2024) um subspontane oder kultivierte Vorkommen handelt, ist mir nicht bekannt. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Großbritannien (Clement & Foster 1994).