Laportea canadensis
Kanadische Strauchbrennnessel,
Laportea canadensis
Brennnesselgewächs, Urticaceae
Steckbrief:
Bis 80 cm hohe Staude mit wechselständigen Blättern und breit eiförmigen, 8–12 cm langen, zugespitzten, grob gezähnten, behaarten Spreiten mit Brennhaaren. Blüten grünlichweiß, unscheinbar, in Zymen in den Blattachseln stehend. Blütezeit Juni bis August.
Name:
Der Gattungsname ehrt den französischen Naturforscher und Forschungsreisenden François Louis Nompar de Caumont La Force de Laporte (1810−1880). Laporte unternahm naturwissenschaftliche Reisen bei den kanadischen Seen, in den USA, in Peru, Brasilien und Südafrika. Er war französischer Konsul in Bahia/Brasilien, Siam und Melbourne (Burkhardt 2018).
Heimat:
Zentrales und östliches Nordamerika.
Nutzung:
Keine. Früher versuchsweise als Faserpflanze kultiviert (Mansfeld 1986).
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Unbeständig, so 1970 in Sendelbach bei Lohr, 1928 auf Schutt bei Nymphenburg und 1914 im Schulgarten München in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Springer 2020, Meierott & al. 2024) und 1909 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben (Zimmermann 1913).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---