Juncus

Simse, Simsengewächs, Juncaceae

Gattung:

Juncus umfasst etwa 332 Arten (Kew 2023) mit fast weltweiter Verbreitung. Die Hauptverbreitung liegt in den gemäßigten Zonen der nördlichen Halbkugel. Procków & Záveska-Drábkova (2023) präsentieren eine neue umfangreiche Phylogenie von Juncus s.l. Sie schlagen vor, Juncus in insgesamt 7 Gattungen zu zerlegen, davon 6 neue mit 379 Neukombinationen. Die präsentierten Phylogramme sind allerdings wenig überzeugend, außerdem bleibt Juncus monophyletisch, auch wenn man die Gruppen nur als Untergattungen führt. Es ist zu erwarten, dass die neuen Gattungen nicht akzeptiert werden (Hassler 2024).
 

Juncus ensifolius  

Schwertblatt-Simse,
Juncus ensifolius  
Simsengewächs, Juncaceae

 

Steckbrief:

20–70 cm hohe Staude mit langen Ausläufern und schmal geflügelten Stängeln. Blätter schwertförmig, seitlich zusammengedrückt ähnlich denen der Schwertlilien, zweischneidig, durch unvollständige Querwände gekammert. Gesamtblütenstand endständig, aus 1–6 Köpfchen, diese kugelig, etwa 1 cm im Ø. Perigonblätter spitz. Blütezeit Juni bis Juli.
 
 

Name:

Die deutschen Namen sind in diesem Fall verwirrend. In Deutschland wird Juncus durchwegs „Binse“ genannt und Scirpus „Simse“, während in Österreich umgekehrt Juncus „Simse“ und Scirpus „Waldbinse“ heißt.
 

Nutzung:

Zierpflanze für Gartenteiche.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im westlichen Nordamerika. Die Einwanderung und Ausbreitung in Mitteleuropa ist jüngeren Datums, da die Pflanze erst ab der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als Zierstaude für Teiche beliebt wurde. Die Art trat 1956 erstmals in England auf, mit zeitlichen Verschiebungen dann in den Niederlanden, in Finnland, in Schweden und Luxemburg (Kiffe 1988). Subspontan aus dem Gebiet erstmals 1969 aus dem Sauerland angegeben. Gegenwärtig sehr zerstreut mit Verbreitungsschwerpunkten in Nordrhein-Westfalen und im Bayrischen Wald (FloraWeb 2013).
DEUTSCHLAND: 
In Baden-Württemberg u.a. in einer quelligen Viehweide bei der Skistation beim Stollenbacher Hof im Südschwarzwald stellenweise aspektbestimmend, bei Donnstetten in der Schwäbischen Alb im Uferbereich eines trockengefallenen Rückhaltebeckens (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), in Bayern 1986 erstmals im Nationalpark Bayrischer Wald nachgewiesen (Schuardt 1989), seither sich dort ausbreitend (Meierott & al. 2024). Seit 1988 auch in den Allgäuer Alpen, so östlich der Unteren Wilhelmine, nahe der Dinigörgenalpe, zwischen Oberer Mittelberg-Alpe und dem Riedberg-Pass, in Kalzhofen, Durach und zwischen Waltenhofen und Hellengerst (Theisinger 1990, Dörr & Lippert 2001, Lippert & Meierott 2014), im Bayrischen Wald u. a. bei der Racheldiensthütte im Nationalpark (Schuardt 1989) und bei Fleckl im Fichtelgebirge (Hetzel 2006), in Brandenburg bei Neu-Fahrland (Buhr & Kummer 2009), in Hamburg (Poppendieck & al. 2010), bei Michelsrombach in Hessen (Barth 1998, Hand & Thieme 2023), Görslow und Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Sluschny & Schlüter 2003, Fukarek & Henker 2006, Sluschny & al. 2016), in Hochdahl bei Mettmann, Celle, Hagen und Westerhausen in Niedersachsen (Adolphi 2013, Langbehn 2016, Weber 1995), 1969 an Klärteichen am Wälkesberg bei Ostsümmern im Sauerland, bei Berkum, Weldegroven, in Köln, Halle-Kölkebeck, Bielefeld und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen (Mieders 2006, Gorissen 2015, Sumser & al. 2015, Weber 1995, NWV 2017), Gernrode in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). Im Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands (2013) ist die Art als eingebürgert angeführt.  
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so 2020 Hebalmsee und 2015 Ufer des Speichersees unter dem Lubachkogel auf der Hebalm in Kärnten (Kniely 2015, Kniely, Vitek & Karl in: Gilli & al. 2021), angegeben für Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013), Reichersberg im oberösterreichischen Innviertel und 2024 bei Kronabittedt, Gemeinde Eidenberg im Mühlviertel Oberösterreichs (Hohla 2001, Bartsch & Kleesadl 2025), in Salzburg (FKÖ 2021), nahe dem Gerlospass in den Salzburger Zillertaler Alpen (Glaser & al. 2025), im steirischen Pölsental in den Rottenmanner Tauern auf 1230 m Seehöhe (Berg 2015), bei Kappl in Nordtirol auf über 1700 m Seehöhe (Polatschek & Neuner 2013) und bei Gaschurn im Vorarlberger Montafon auf etwa 1330 m (Grabher & Aschauer 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1989 (Glaser & al. 2025). Die Angabe für Niederösterreich ist unsicher und wird hier nicht berücksichtigt. Sie wird auch nicht in der aktuellen Neophytenliste von Österreich (Glaser & al. 2025) berücksichtigt.  
SCHWEIZ: ---

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 2006 auch in Belgien (CABI 2024, Verloove 2021), seit 1987 in Luxemburg (CABI 2024), seit 1982 in Schweden (CABI 2024), seit 2000 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, CABI 2024) und seit 1974 in den Niederlanden (CABI 2024, FLORON 2021). In Nordeuropa und Neuseeland gebietsweise eingebürgert.

 
Weitere Arten:

Juncus anthelatus

Die Rispige Simse, Juncus anthelatus (Syn. J. tenuis subsp. anthelatus) ähnelt der Zarten Simse, J. tenuis, ist aber mit einer Wuchshöhe von bis zu 80 cm deutlich höher als diese und hat eine mindestens 10 cm lange Blütenrispe. Die Blätter sind voneinander entfernt und regelmäßig an den Rispenästen angeordnet. Sie ist im östlichen Nordamerika beheimatet und wurde 1999 in Bamberg-Breitenau und 2014 am Flugplatz Bamberg in Bayern adventiv gefunden (Meierott & al. 2024).
 

Juncus dichotomus

Von Nord- bis Südamerika ist die Gabelige Simse, Juncus dichotomus (Syn.: J. tenuis subsp. dichotomus) beheimatet. Sie ähnelt stark J. tenuis, aber die Öhrchen ihrer Blattscheiden sind weißlich, undurchsichtig, matt, die Perigonblätter rund um die Kapsel sind kaum spreizend. Sie konnte gefunden werden 2007 an einem Wirtschaftsweg in Steinbach, 2006 in Stettfeld, 2007 in Oberhaid, 2004 an der Mainlände Bischberg, 2013 im Industriegebiet Kemmern, 1999 am amerikanischen Flugfeld in Breitenau bei Bamberg, 2004 am Wegrand in Memmelsdorf-Seehof, 2002 am ehemaligen amerikanischen Kasernengelände Erlangen und 2006 in einer aufgelassenen Sandgrube bei Dormitz in Bayern (Meierott & al. 2024) und 2015 in Feldkirchen an der Donau und 2018 am Attersee in Oberösterreich (Kleesadl 2017, Hohla 2018). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

 

Juncus dudleyi

Die nordamerikanische Dudley-Simse, Juncus dudleyi, die J. tenuis sehr nahe steht und mit dieser leicht verwechselt werden kann, wird subspontan für Vorarlberg bei Rohrspitz am Bodensee, Meinigen bei Rankweil, Schlins, Satteins und bei Frastanz angegeben (Neumann & Polatschek 1974, Polatschek & Neuner 2013, Glaser & al. 2025). Die Erstangabe für Österreich erfolgte 1962 (Glaser & al. 2025). Bei den Fundmeldungen aus dem Bamberger Raum in Bayern (Hetzel 2006, Meierott 2008) handelt es sich nach Hassler & Muer (2022) und Meierott & al. (2024) um Fehlbestimmungen. Auch bei der auf E. Reinecke zurückgehenden alten Angabe aus Thüringen dürfte es sich um eine Verwechslung gehandelt haben (Zündorf & al. 2006). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) für Bayern und Thüringen als irrig angegeben. Die Fundmeldungen für Vorarlberg sind entsprechend kritisch zu sehen
 
Subspontan angegeben u.a. seit 1987 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1996 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 2009 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 2009 in den Niederlanden (Corporaal & al. 2014) und seit 1915 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
Die Art ist zu Ehren des US-amerikanischen Naturwissenschaftlers William Russel Dudley (1849−1911) benannt. Dudley war Professor der Botanik an der Cornell-Universität in Ithaka/New York, später dann in Indiana, ab 1891 an der Stanford Universität in Kalifornien. Er war Spezialist für Kryptogame und setzte sich für den Schutz des Küstenmammutbaums ein (Burkhardt 2018).
   Die Hybride aus Juncus dudleyi mit Juncus tenuis, Juncus ×sallandiae, wurde 2009 in den Niederlanden gefunden (Corporaal & al. 2014). Der Hybridname nennt den Fundort, die niederländische Provinz Overijssel, genannt Salland (Corporaal & al. 2014). Im Gebiet wurde die Hybride bisher noch nicht festgestellt.

 

Juncus foliosus

Die Blattreiche Simse, Juncus foliosus, ist im westlichen Mittelmeergebiet und in Westeuropa beheimatet, nördlich reicht ihr natürliches Verbreitungsgebiet bis Schottland. Die Art ähnelt stark der heimischen Kröten-Simse, J. bufonius, hat aber fleischige 1,5−3 mm breite Blätter und Staubbeutel, die länger als die Staubfäden sind (J. bufonius hat kaum fleischige Blätter und Staubbeutel, die kürzer als die Staubfäden sind). Im Gebiet 2004 unbeständig in einem Abflussgraben in Breitenau bei Bamberg und 2014 in einer sandigen Abflussrinne in der Kronacher Straße in Bamberg in Bayern gefunden (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024). Subspontan u.a. 1984 auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Juncus hybridus

In Küsten des weiten Mittelmeergebiets, östlich bis Afghanistan reichend, ist die Mittelmeer-Simse, Juncus hybridus (Syn.: J. bufonius subsp. hybridus) beheimatet. Im Gebiet wird sie 2018 subspontan für Amrum in Niedersachsen angegeben (Hassler & Muer 2022). Fundangaben aus Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz sind nach Hand & Thieme (2023) irrig, eine aus Schleswig-Holstein fraglich.
 

Juncus imbricatus

In Südamerika ist die Dachziegelige Simse, Juncus imbricatus, beheimatet. Die Art kommt, ungewöhnlich für eine Simse, auf trockenen Standorten vor. Im Gebiet wird sie 1903 subspontan für das Elbeufer Rodleben in Sachsen-Anhalt (Probst 1949, Hassler & Muer 2022) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2022) nicht geführt. Subspontan u.a. auch 1893 für Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und 1946 für Portugal (Seebens & al. 2017) genannt.
 

Juncus interior

Die Binnenländische Simse, Juncus interior, ist im zentralen Nordamerika beheimatet. Im Gebiet wird sie ehemals subspontan für einen Waldweg beim Allstedter Gestüt in Sachsen-Anhalt (Wein 1939, Hassler & Muer 2022) angegeben.
 

Juncus microcephalus

Die Kleinköpfige Simse, Juncus microcephalus, ist in Süd- und Mittelamerika beheimatet und in Australien und Neuseeland eingebürgert. Im Gebiet 1889 und 1898 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Krause 1906, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Juncus tenuis

Die nordamerikanische Zarte Simse, Juncus tenuis, ist in Europa zuerst 1795 in Großbritannien (Wohlgemuth & al. 2020) und dann 1824 in der Provinz Antwerpen in Belgien beobachtet worden. In Deutschland seit 1834 bekannt, in Hamburg erstmals 1838 aufgetreten (Bollmeier & al. 2004), in Bayern seit 1844 (Vollmann 1914). 
Der erste Ausbreitungsschub erfolgte wegen der Klebsamen entlang von Wegen durch Trittausbreitung und durch an Wagenrädern anhaftender Erde (Düll & Kutzelnigg 2022). Auch gegenwärtig wird sie noch vielfach an Bade- und Campingplätzen durch den Menschen verbreitet. Die Zarte Simse wächst vornehmlich an anthropogenen Standorten und beeinträchtigt heimische Arten kaum.
Sie ist im Gebiet ein fest etablierter Neophyt, der fast flächendeckend verbreitet ist. Die Art ist bereits in der subalpinen Stufe der Alpen festgestellt worden, so auf 1822 m Seehöhe in der steirischen Hochschwab-Gruppe (Schwager & Berg 2017). Populationen, die zu Juncus ranarius vermitteln, finden sich im Gebiet bei Sölden-Obergurgl in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1893 (Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch in Großbritannien (Wohlgemuth & al. 2020), seit 1889 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1953 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1911 in Bulgarien (Seebens & al. 2017), seit 1913 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1900 in Slowenien (Seebens & al. 2017), seit 1823 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1918 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1828 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1955 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1950 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1933 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1862 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1895 in der Ukraine (Seebens & al. 2017), seit 1851 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1923 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Juncus vaginatus

In Ostaustralien und Tasmanien ist die Scheidige Simse, Juncus vaginatus, beheimatet. Im Gebiet wird sie 1932 auf Wollschutt für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937) und 1934 für die Spinnerei Coßmannsdorf in Sachsen (Probst 1949, Hassler & Muer 2022) angegeben. Funde für Niedersachsen und NRW werden in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt.
 

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