Iris

Schwertlilie, Schwertliliengewächs, Iridaceae

Gattung:

Iris umfasst, inklusive Belamcanda, Hermodactylus, Juno und Xiphion etwa 309 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Nordamerika und Nordafrika mit Mannigfaltigkeitszentrum im gemäßigten Asien.
 

Iris sanguinea 

Ostsibirische Schwertlilie,
Iris sanguinea 
Schwertliliengewächs, Iridaceae

 

Steckbrief:

50–80 cm hohe Mehrjährige mit 6–8 mm breiten, beiderseits graugrünen Blättern, die so lang wie der Stängel oder länger sind. Hüllblätter zur Blütezeit grün bis braunrot. Blüten 2–3, blau, marmoriert, 7–8 cm im Ø, Nagel gelb mit braunen Adern. Das weiße Farbfeld an den äußeren Perigonblättern ist scharf abgegrenzt. Samenkapseln dreikantig, 2–3 × so lang wie breit. Blütezeit Mai bis Juni.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei der sehr ähnlichen heimischen Sibirischen Schwertlilie, Iris sibirica, sind die Hüllblätter zur Blütezeit trockenhäutig, die Blätter sind kürzer als die Stängel, die Blüten kleiner, das weiße Farbfeld an den äußeren Perigonblättern ist unscharf abgegrenzt und die Samenkapseln sind rundlich und etwa doppelt so lang wie breit.
 

Nutzung:

Zierpflanze, auch in Sorten wie `Schneekönigin´ mit elfenbeinweißen Blüten.
 
Anmerkung: Iris sanguinea wurde ursprünglich aus der Kultur, nämlich aus dem Botanischen Garten Kopenhagen beschrieben. Neuerdings wird I. sanguinea von Boltenkov & al. (2020) zu I. sibirica gestellt, d.h. mit ihr synonymisiert. Diese Erkenntnisse basieren auf von Material aus dem Gebiet der ehemaligen UdSSR und aus Botanischen Gärten stammenden morphometrischen Daten und kaum variablen Plastidensequenzen. Allerdings sind gerade letztere nur suboptimal für taxonomische Schlussfolgerungen, da es sich nur um die mütterliche Linie handelt. Außerdem wurden keine Populationen von I. sanguinea aus dem Handel, keine Kulturhybriden und nur eine Population von I. sibirica aus Mitteleuropa analysiert. Iris sanguinea wurde bei Boltenkov & al. (2020) also rein geografisch definiert - Ferner Osten Russlands und Südkorea. In Anbetracht dieser Schwächen halten wir es für besser, bei der bisherigen Systematik zu bleiben, die auch das mitteleuropäische Problem von Kulturflüchtlingen und Hybridisierung abbildet. Eine Synonymisierung von verwildernder I. sanguinea mit der heimischen Rote-Liste-Art I. sibirica wäre für den Naturschutz ein herber Rückschlag (Pachschwöll & Hehenberger in: Gilli & al. 2021).
 

Ausbreitung:

Die ostasiatische Art ist seit spätestens dem Jahr 1792 in gartenbaulicher Kultur (Jäger & al. 2008). Bei den im Gartenhandel als `Iris sibirica´ gängigen Schwertlilien handelt es sich meist um die 1960 entstandene tetraploide Hybride aus Iris sanguinea × I. sibirica.
Zu überprüfen wäre, ob es sich bei verschiedenen Fundmeldungen von Iris sibirica nicht doch um Iris sanguinea oder die Hybride handelt, wie etwa bei Raabs an der Thaya in Niederösterreich (G. Dietrich in: Walter & al. 2002).

 
DEUTSCHLAND: 
2013 im Steinbruch Hohenknoden bei Bad Berneck, 2009 in der Fröttmaninger Heide und 2009 am Langwieder Bach bei Aubing in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), bei Göttingen in Niedersachsen (Dickore & al. 2009), 2023 in Drolshagen-Iseringhausen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2024), 2018 bei Seifersdorf, 2019 bei Berbersdorf und Mortelgrund in Sachsen (Golde & Olias 2019, Hardtke & al. 2013), bei Ahrensburg in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und 2004 beim Ruttersdorfer Teich in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021). Im Grebshorner Moor im Landkreis Celle in Niedersachsen konnte 2022 die Hybride I. sanguinea × I. sibirica gefunden werden (Langbehn 2023).
ÖSTERREICH:  
2013 am Grimsingbach zwischen Grimsing und der Landesstraße B3 in der Wachau Niederösterreichs (Pachschwöll & Hehenberger in: Gilli & al. 2021). Bei Raabs an der Thaya in Niederösterreich wurde 1989 die Hybride mit der Sibirischen Schwertlilie gefunden (Essl & Rabitsch 2002, Glaser & al. 2025). 2007 an der Maltsch bei Hussenberg nahe Leopoldschlag und 2013 bei Munderfing im Kobernaußerwald im Innviertel Oberösterreichs (Kleesadl 2011, Hohla 2013) und bei Nußdorf im Flachgau Salzburgs (Pflugbeil & Nowotny 2020).
SCHWEIZ: ---

 
Weitere Arten:

Iris foetidissima

Südwesteuropäischer Herkunft ist die Übelriechende Schwertlilie, Iris foetidissima (Syn.: I. foetida), die seit 1539 im Gebiet kultiviert wird (Krausch 2003) und früher für die Schädlingsbekämpfung von Wanzen genutzt wurde. Vor allem aufgrund ihrer zierenden, korallenartigen Fruchtstände wird sie auch gärtnerisch genutzt, dann allerdings verständlicherweise meist unter dem Namen Korallen-Schwertlilie. 
Selten verwildert, so angegeben bei der Burg Klopp in Hessen (Ludwig 1995), zwischen Oberdollendorf und Kellerberg und beim Bahnhof Sechtem in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015) und 2021 im Nordostland auf Helgoland und 2022 im Mittelland auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022). Auf Helgoland haben sich die ursprünglich bei der Jugendherberge ausgebrachten Pflanzen über die gesamte Insel versamt und sind aktuell auch auf der Düne anzutreffen (Hebbel 2023). Die Fundangabe für Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. In der Schweiz vielfach um den Genfer See (Moser & al. 2005, Infoflora 2024), um Bern, im südlichen Tessin und im Wallis (Infoflora 2024). Inwieweit es sich bei den Fundangaben in Infoflora (2024) um subspontane Vorkommen handelt, ist mir nicht bekannt, textlich werden Genf, Tessin und Waadt genannt. Subspontan u.a. 1870 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Iris histrioides

Die Vorfrühlings-Schwertlilie, Iris histrioides, ist in Nord-Anatolien beheimatet und wird aufgrund ihrer frühen Blütezeit und der hübschen Blüten gerne in Steingärten, Staudenbeeten und Trögen kultiviert. Am häufigsten findet sich die Sorte `Katharine Hodgkin´ im heimischen Pflanzenhandel. Die Sorte wurde 1958 von E.B. Anderson aus einer Kreuzung zwischen Iris histrioides und der transkaukasischen Iris winogradowii selektiert. 
Sie findet sich im Gebiet ganz vereinzelt subspontan, so 2016 am Rand eines Birkenpionierwaldes am Springorum-Radweg in Bochum-Weitmar in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016). Die Sippe wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Iris lutescens

Von Portugal bis Italien ist die Gelbliche Schwertlilie, Iris lutescens (Syn.: I. chamaeiris), die auch blau, violett oder weißblühend auftritt, beheimatet. Die Vorkommen in Nordafrika sind neophytisch.
Im Gebiet früher unbeständig am Friedhof Fünfstätten und auf Felsen im Schlossgarten Bertoldsheim in Bayern (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023, Meierott & al. 2024) und in Einmuth bei Braubach in Rheinland-Pfalz von 1835 bis mindestens 1885 (Höck 1903, Hand & Thieme 2023). In der Schweiz Bex in der Waadt (Infoflora 2024), St. Maurice, Tourbillon und Mont d'Orge im Wallis (Infoflora 2024) und bei Weiach im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Die Fundpunkte in der Infoflora-Karte stimmen mit dem Text teilweise nicht überein. 
Subspontan u.a. auch (seit) 1903 in Litauen (Seebens & al. 2017)

Iris orientalis

In Nordost-Griechenland, auf Lesbos, Samos und in Anatolien ist die Orientalische Schwertlilie, Iris orientalis, beheimatet. Iris orientalis findet sich seit 1760 in Gartenkultur, auch in einigen wenigen Sorten, vor allem in der weißblühenden `Frigia´, die 1990 von Rodionenko aus St. Petersburg eingeführt wurde. `Shelford Gigant´ ist ein großblütiger Klon, der nahe Ephesus in Griechenland gefunden wurde.

 
In den letzten Jahren konnte die Art subspontan bei Traiskirchen in Niederösterreich gefunden werden (Sauberer & al. 2025). Auf einer etwa 25 Jahre alten, wiesenartigen Brache, die seit vielen Jahren mit einer einmaligen, späten Mahd gemanagt wird, hat sich vor einigen Jahren eine Schwertlilie angesiedelt. Mehrere Jahre waren nur Blätter zu sehen und der Verdacht kam auf, dass es sich um die bereits in Traiskirchen nachgewiesene Iris spuria handeln könnte. 2025 konnte sie endlich im blühenden Zustand dokumentiert werden. Mangels Alternative in Fischer et al. (2018) wurde sie zunächst als untypische Iris pseudacorus bestimmt und die Fotos auf iNaturalist hochgeladen. Diese Einschätzung wurde von Experten des Forums als unrichtig erkannt und, nach einer kurzen Diskussion, konnte Iris orientalis als Bestimmung bestätigt werden. Wie sich Iris orientalis auf der Brache etablieren konnte (nun bereits an drei Stellen) ist unklar. Vielleicht spielt das etwa ein Kilometer entfernte Kompostwerk eine Rolle und von hier aus sind Samen durch Wind, Tiere oder Fahrzeugreifen hierher verfrachtet worden (Sauberer & al. 2025).

Iris pallida

In drei (vier) Unterarten ist die selten als Zier- und Arzneipflanze kultivierte Bleiche Schwertlilie, Iris pallida, in den Südalpen und der nordwestlichen Balkanhalbinsel beheimatet. Sie wird in Südeuropa für die Gewinnung von Parfümrohstoffen aus den Rhizomen kultiviert. Iris pallida ist eine verwilderte Schwertlilienart, die vielfach als Iris ×germanica verkannt wurde und wird. Im Gegensatz zu letzterer sind bei Iris pallida die Hochblätter im Blütenstandsbereich zur Gänze häutig (Sauberer & al. 2025).
 
Iris pallida ist eine der Ausgangsarten der Bart-Iris-Hybriden. Schon seit dem Mittelalter gab es Kreuzungen aus Iris pallida und I. variegata, daraus entstand die Deutsche Schwertlilie, Iris ×germanica. Ende des 19. Jahrhunderts kreuzte der britische Arzt Michael Foster (1836–1907) in seinem Garten bei Cambridge I. pallida und I. variegata mit tetraploiden asiatischen Arten wie I. cypriana, I. trojana, I. kaschmiriana und I. mesopotamica. Die neuen Hybriden hatten größere Blütenblätter, größere Blüten, reichere Farben und dickere Stängel. Gärtnereien wie Vilmorin, Andrieux et Cie oder Gräfin von Zeppelin nahmen sich intensiv der Schwertlilienzucht an. Seit den 1960er Jahren werden zunehmend gerüschte Varianten mit sehr großen Blüten gezüchtet.
Im Gebiet tritt Iris pallida in Baden-Württemberg sich lokal etablierend auf (Hand & Thieme 2023), in Bayern 2000 am Südhang Altenberg bei Bad Neustadt, 2000 am Talgrund-Hang bei Münnerstadt, 2002 Weinberg bei Steinbach, 2005 auf einer Brache am Berliner Ring in Bamberg und 2015 in Würzburg (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und in Thüringen unbeständig (Hand & Thieme 2023). Außerdem ehemals auf Felsen des Urtelsteines bei Baden (Wołoszczak 1871), 2013 in Grimsing in der Wachau und 2022 bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Pachschwöll in: Gilli & al. 2021, Sauberer & al. 2025), 2006 am Pfennigberg bei Steyregg in Oberösterreich (Kleesadl 2009), in Nordtirol (Pagitz & al. 2023), in der Leopoldauer Straße in Wien (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025) und ehemals mehrfach im Etschtal Südtirol (FloraFaunaSüdtirol 2023)
Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1999 in Schweden (Seebens & al. 2017).
 

Iris reticulata

In Südwestasien ist die Netz-Schwertlilie, Iris reticulata, beheimatet, die in Europa seit spätestens 1829 kultiviert wird und gegenwärtig im Gebiet in vielen Sorten und Hybriden wie `Harmony´ mit himmelblauen Blüten oder `J. S. Dijt´ mit purpurvioletten Blüten als Frühlingsblüher im Pflanzenhandel ist. 
Ganz vereinzelt tritt die Art verwildert oder verschleppt auf, so 1993 in Bamberg und 2014 bei Altendorf nahe Bamberg in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), 2021 am Waldrand bei Viernheim in Hessen (Schrauth 2022), Bochum-Weitmar in Nordrhein-Westfalen (BBV 2017), 2010 bis zumindest 2018 in Markneukirchen in Sachsen (Breitfeld 2021), 2022 bei Eichenbrunn im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich (Lefnaer 2022), 2025 an der Salzachuferböschung südlich von Uttendorf in Salzburg (persönl. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025) und in Nussdorf bei Lienz in Osttirol (Stöhr 2021).
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

Iris susiana

Im Libanon ist die Susa-Schwertlilie, Iris susiana (Syn.: I. sofarana) beheimatet. Die Vorkommen in der Türkei dürften nicht ursprünglich sein. Aufgrund ihrer großen, schwarzpurpurn gezeichneten Blütenblätter wird sie auch Trauernde Schwertlilie oder „Dame in Trauer“ genannt und in Asien seit Jahrhunderten kultiviert, wie etwa das Mausoleum Taj Mahal in Indien aus dem Jahr 1630 zeigt, wo die Art in aus Stein gemeißelten Bildern zu sehen ist (Stebbings 1997). 1573 ist die Susa-Schwertlilie von Konstantinopel nach Mitteleuropa, genauer nach Wien, gekommen und wird seitdem selten als Zierpflanze kultiviert (Jelitto & al. 1990). Linnè beschrieb die Art nach einer in Persien kultivierten Pflanze. Der botanische Artbeiname ist ein Hinweis auf diese persischen Wurzeln. In der klassischen Literatur war die persische Zivilisation von Elam auch als Susiana bekannt, ein Name, der von ihrer Hauptstadt Susa abgeleitet ist. Eines der Synonyme der Iris, I. sofarana, verdankt seinen Namen dem Sommerresort Sofar, wo sie 1899 von Hartmann in Kultur gesammelt wurde.
 
Im Gebiet wird sie 1913 für Schutt in Speyer in Rheinland-Pfalz subspontan angegeben (Zimmermann 1914). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Subspontan seit 1898 auch in Portugal (Seebens & al. 2017).
 

Iris versicolor

Im östlichen Nordamerika ist die Verschiedenfarbige Schwertlilie, Iris versicolor, beheimatet. Sie ist seit spätestens 1732 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008), auch in Sorten wie `Kermesina´. In manchen Ländern gilt sie als Weideunkraut. Der Verzehr der Pflanze kann für Kälber tödlich sein. Im Gebiet unbeständig 2013 in Goldkronach, 2004 Elisenfels am Kohlberg bei Arzbach und 2016 bei Rottach-Egern in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), in Hessen (Hand & Thieme 2023), sich lokal etablierend in Niedersachsen, so im Brunnenbachtal bei Braunlage und zwischen Clausthal-Zellerfeld und Altenau (Bollmeier & al. 2004), Herrenteich bei Much, südlich Röcklingen und am Hennef in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015) und bei Krauschwitz, Bad Muskau, Weißkeißel, Pechtelsgrün, Reichenbach und Lengenfeld in Sachsen (Gutte & al. 2013, Müller & al. 2021)
Subspontan u.a. seit 2006 auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1893 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Quellen

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