Ipomoea

Prunkwinde, Windengewächs, Convolvulaceae

Gattung:

Ipomoea umfasst etwa 631 Arten (Kew 2023) in den Tropen, Subtropen und warmgemäßigte Regionen mit Mannigfaltigkeitsschwerpunkten im tropischen und subtropischen Südamerika und Afrika. Mehrere Arten sind pantropisch verbreitet.
 

Ipomoea purpurea

Purpur-Prunkwinde,
Ipomoea purpurea
(Syn.: Pharbitis purpurea)  
Windengewächs, Convolvulaceae

 

Steckbrief:

Bis zu 3 m hohe, windende Einjährige mit behaarten Stängeln und wechselständigen Blättern. Blattspreite herzförmig, einige Blätter oft auch dreilappig. Blüten 6–10 cm im Ø, Krone blau, purpurn oder violett, oft gestreift. Kelchblätter 8–16 mm lang, abstehend behaart, ohne ausgezogener Spitze. Narbe dreilappig. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Himmelblaue Prunkwinde, Ipomoea tricolor, hat kahle Stängel und zwei Narbenlappen.
 

Nutzung:

Zierpflanze.
 

Heimat:

Süd- und Mittelamerika.
 

Ausbreitung:

Ende des 16. Jahrhunderts in den Niederlanden eingeführt, 1594 wurde sie im Botanischen Garten Leiden kultiviert. 1613 findet sie sich bereits vom Hortus Eystettensis aus dem Gebiet angegeben. Mitte des 18. Jahrhunderts sind verschiedene Farbformen bekannt und im 19. Jahrhundert zählt die Purpur-Prunkwinde zu den verbreiteten Zierpflanzen in Mitteleuropa (Krausch 2003). Sie tritt gelegentlich als verwilderte Zierpflanze oder durch Gartenauswurf verschleppt auf, verbreitet sich aber auch über südamerikanische Hanfsaaten, die als Vogelfutter genutzt werden (Melzer 1968).
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so etwa Maxau bei Karlsruhe, Bruchsal-Weiherberg, Mannheim und Ulm in Baden-Württemberg (Breunig 2010, Hassler 2021, Junghans 2014, Müller 1948), 2006 bei Trunstadt, 2001 bei Gundelsheim, bei Trebgast, ehemals Südbahnhof München, Erlangen, Heustreu, Großeibstadt, Stammheim, Gaustadt, Bamberg und Regensburg in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Hegi 1975, Schuhwerk 2011, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Potsdam in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1887 Hamburg-Winterhude, 1933 Hamburg-Schenefeld und 1985 Hamburg Neuhof (Kuschel 1998, Wiedemann 2007, Poppendieck & al. 2010), Wendelsweg und Praunheimer Weg in Frankfurt am Main in Hessen (Ottich 2009), Rostock und Schwerin-Wüstmark in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), bei Lübbow, Wesendorf und Braunschweig in Niedersachsen (Feder 2011, Brandes 2016), Lülsdorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), im Hafengelände von Trier-Ehrang im Moseltal, Edigheim und in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Mazomeit 1995, Hegi 1975), Leipzig, Coswig, Meißen, Dresden, Bautzen und Luga in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Otto & al. 2015) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1878 in München (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Aus allen Bundesländern bis auf Vorarlberg bekannt, so etwa Donnerskichen im Burgenland (Marschner 2014), Villach, St. Paul im Lavanttal und Hörtendorf bei Klagenfurt in Kärnten (Pehr 1932, Melzer 1968, Melzer 1989, Glaser & al. 2025), Prellenkirchen, Stockerau und Traiskirchen in Niederösterreich (Nadler & Haug 2021, Lefnaer 2018, Sauberer & Till 2015), Gimpling, Gopperding, Schildorf, Hochburg an der Ach und Mehrnbach in Oberösterreich (Grims 2008, Hohla 2006), Siggerwiesen und in der Augustinerstraße in der Stadt Salzburg und Hallein im Salzburger Tennengau (Stöhr & al. 2007, Schröck & al. 2004), Theodor Körner-Straße und Johann-Strauß-Gasse in Graz in der Steiermark (Hamburger 1948, Höllriegl & Leonhartsberger 2015), Schönwies bei Landeck in Nordtirol (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025), Debant und Dölsach in Osttirol (Stöhr 2014) und 2009 in der Hannes-Lintl-Gasse in Wien (Essl & Follak 2010). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1926 (Glaser & al. 2025). Auch in Südtirol, so bei Bozen (Hegi 1975).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so im Aargau (Infoflora 2024), 1959 und 1974 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985), Kirchenfeld bei Bern (Hegi 1975), in den Kantonen Genf, Graubünden, Neuenburg und Solothurn (Hegi 1975), Intragna und Pedemonte im Tessin (Hegi 1975), im Kanton Waadt (Infoflora 2024), Fully im Wallis (Hegi 1975) und in Zürich (Hegi 1975).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1936 auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1960 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1921 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1998 auf Korsika (Seebens & al. 2017), in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1939 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1996 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1969 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1979 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). I. purpurea wird in Australien, Südafrika, Namibia, Spanien, China und in den USA lokal als invasiv eingestuft (CABI 2024).

 
Weitere Arten:

Ipomoea batatas

Die Batate, Ipomoea batatas, wird auch Süßkartoffel genannt und ist wahrscheinlich in Mexiko ursprünglich. Sie zählt nach Kartoffel und Maniok zur drittwichtigsten Wurzel- und Knollennahrungspflanze mit einer Jahresernte von rund 92 Millionen Tonnen. 
Daneben in mehreren gelbgrünblättrigen Sorten wie `Marguerite´ oder purpurbraunblättrigen Sorten wie `Sweet Caroline Copper´ als Zierpflanze besonders für Blumenkästen in Kultur. 
In fast den gesamten Tropen und Subtropen tritt sie verwildert auf, im Gebiet nur sehr selten subspontan angegeben, so in Hamburg (Poppendieck & al. 2011). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Ipomoea coccinea

In Mexiko ist die Scharlachrote Prunkwinde, Ipomoea coccinea, beheimatet. Sie wird selten als Zierpflanze genutzt und tritt in Nordamerika verwildert auf, im Gebiet nur unbeständig in Hamburg an einem Moorburger Elbdeich an einer Abwrackwerft (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2011) und ehemals in Wien (Forstner & Hübl 1971, Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1950 (Seebens & al. 2017). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), 1999 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 
 

Ipomoea eriocarpa

Im tropischen Afrika, in Südasien und Australien ist die Raue Prunkwinde, Ipomoea eriocarpa, beheimatet, die ehemals für die Ölfabrik Mühlau in Mannheim in Baden-Württemberg verschleppt angegeben wird (Magnus 1889, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht genannt.
 

Ipomoea hederacea


Aus Mexiko stammt die Efeu-Prunkwinde, Ipomoea hederacea (Syn.: I. nil, Pharbitis hederacea). Sie wird seit spätestens 1597 in Europa als Zierpflanze kultiviert (Encke 1960) und findet sich gelegentlich adventiv, so 1949 in der Duckwitzstraße in Bremen (Weihe 1951), 1985 bei der Ölmühle Hamburg-Neuhof (Kuschel 1998, Wiedemann 2007), 1979 Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2013 in Lübbow in Niedersachsen (Feder & Langbehn 2018), 1979 und 1980 im Hafen Neuß in Nordrhein-Westfalen (Stieglitz 1981, Hand & Thieme 2023), ehemals Kläranlage Leipzig-Rosenthal in Sachsen (Fiedler 1936), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Kärnten (Hartl & al. 1992, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), Wien (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), mehrfach zwischen 1959 und 1983 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985) und 1904 bei Fornasette im Tessin (Hegi 1975). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1972 in Tschechien (Pyšek & al. 2012). In den Samen von Ipomoea hederacea wurden Mutterkornalkaloide nachgewiesen (Rätsch 1998).

Ipomoea hederifolia

Die Blutrote Prunkwinde, Ipomoea hederifolia (Syn.: I. sanguinea) ist vom südlichen Nordamerika bis Südamerika beheimatet und tritt in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Erde verwildert auf. Im Gebiet nur unbeständig 1910 für Neustadt in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

 

Ipomoea lacunosa

Die Weiße Prunkwinde, Ipomoea lacunosa, ist im östlichen Nordamerika beheimatet. Ihre kleinen Wurzelknollen können gekocht gegessen werden. Unbeständig wurde sie 2006 in Hamburg auf den Schlickhügeln zwischen dem Storchennestsiel und den Hamburger Aluminiumwerken südlich von Finkenwerder gefunden (Wiedemann 2007, Poppendieck & al. 2011). Subspontan u.a. auch 1996 in Rumänien (Seebens & al. 2017), 1896 in Königsberg (Seebens & al. 2017), 1947 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1993 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und 1966 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017).
 

Ipomoea quamoclit

In Mexiko und Mittelamerika ist die einjährige Zypressen-Prunkwinde, Ipomoea quamoclit, beheimatet. Sie kam bereits im 16. Jahrhundert nach Europa und ist hier seit spätestens 1629 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008).
Die Art tritt gegenwärtig in großen Teilen der Tropen subspontan auf. Sie wird als invasiv für Australien, Papua-Neuguinea, Indien, Teile der USA, Brasilien, den Galapagos-Inseln, Costa Rica, Kuba, den Malediven, den Seychellen und vielen Inseln im Pazifischen Ozean aufgeführt (CABI 2024). Im Gebiet nur sehr selten vorübergehend, so in Hamburg (Poppendieck & al. 2010). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Ipomoea rubriflora

In Bolivien, Paraguay und Nordargentinien ist die Rotblütige Prunkwinde, Ipomoea rubriflora, beheimatet. Sie wird im Gebiet aufgrund ihrer scharlachroten Blüten mit gelbem Schlund selten als Zierpflanze gezogen und fand sich subspontan im Jenischpark Klein Flottbek, bei der Ölmühle Neuhof-Wilhelmsburg und 1997 beim Moorburger Elbdeich in Hamburg (Kuschel 1998). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Ipomoea tricolor

„Blauer Himmel“ wird in der Steiermark die in Mexiko und Mittelamerika beheimatete Himmelblaue Prunkwinde, Ipomoea tricolor, genannt. Sie wird, obwohl mehrjährig, im Gebiet meist als einjährige Zier-Kletterpflanze in Sorten wie `Heavenly Blue´, `Clarkes Himmelblau´ oder `Rainbow Flash´ seit spätestens 1830 gezogen (Jäger & al. 2008)
Ihren Samen wird eine psychoaktive Wirkung nachgesagt.
Sehr selten findet sie sich subspontan, so in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2017 bei Steinhart, 1998 bei Walddorf, 2004 Nassenfels-Meilenhofen, 2010 Vohburg, 2009 Geisenfeld-Ainau und bei Kelheim in Bayern (Meierott & al. 2024) und 1989 in Berlin-Heiligensee (Kronenberger & Kowarik 1989). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1998 (Meierott & al. 2024). In Österreich 2004 in Innsbruck-Wilten und Ried Richtung Imster Berg in Nordtirol (Pagitz & Lechner-Pagitz 2005). In Südtirol in Tramin (Naturmuseum Südtirol 2018)
Subspontan u.a. auch seit 1997 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1986 in der Slowakei (Seebens & al. 2017) und 2005 in Belgien (Verloove 2021).
 

Ipomoea triloba

In Süd- und Mittelamerika ist die Gelappte Prunkwinde, Ipomoea triloba, beheimatet. Sie konnte ehemals zwischen Tramin und Kaltern in Südtirol subspontan gefunden werden (Hegi 1975).
 

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