Heracleum

Bärenklau, Doldenblütler, Apiaceae

Gattung:

Heracleum umfasst etwa 90 Arten (Kew 2023) auf der Nordhalbkugel und im tropischen Afrika mit Mannigfaltigkeitszentren im Kaukasus und in Anatolien.
Die Identifikation der Arten wird durch das Fehlen moderner Revisionen und die schlechte Zugänglichkeit des Typenmaterials erschwert (Denness & al. 2013). Die Taxonomie bleibt umstritten. Mehrere sehr ähnliche Arten (u. a. H. sosnowskyi, H. lehmannianum und H. trachyloma) könnten neben H. mantegazzianum ebenfalls im Gebiet unerkannt vorkommen. Andererseits werden Arten für das Gebiet genannt (H. asperum, H. laciniatum, H. panaces, H. persicum, H. pubescens, H. sosnowskyi, H. speciosum) die zumindest zweifelhaft sind und vielleicht/wahrscheinlich auf Verwechslungen mit H. mantegazzianum zurückgehen.

 

Heracleum mantegazzianum  

Riesen-Bärenklau,
Heracleum mantegazzianum  
Doldenblütler, Apiaceae
 

Steckbrief:

Bis 4 m hohe, zwei- bis wenigjährige Staude, die nach der Blüte abstirbt. Pfahlwurzel mächtig, bis zu 60 cm lang und oben bis 15 cm dick, blassgelb mit gelblichem Milchsaft. Stängel hohl, gefurcht, vor allem unten purpurfarben gefleckt. Blätter bis zu einem Meter lang, 3–5-teilig mit fiederteiligen Abschnitten. Blütenstand tellerförmig, bis zu 60 cm im Ø mit weißen, sehr selten blassrosa Blüten. Reife Früchte flach, am Grund kaum verjüngt, vor allem am Rand mit aufwärtsgebogenen Borsten. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Heracleum persicum ist ausdauernd und hat einen ausgeprägten Anisgeruch. Heracleum sosnowskyi ist stärker behaart als H. mantegazzianum. Die Blätter sind breitlappig, die Frucht ist am Grund deutlich verjüngt und am Rand rauhhaarig.
 

Name:

Zu Ehren des italienischen Arztes und Bewusstseinsforschers Paolo Mantegazza (1831–1910) benannt, der u.a. an der Wirkung psychotroper Pflanzen forschte. Bei seiner mehrjährigen Tätigkeit als Arzt in Südamerika beobachtete Mantegazza die Gewohnheit der einheimischen Kokabauern, die Blätter der Kokasträucher zu kauen. Aufgrund der Tatsache, dass Mantegazza in seinen Schriften zwischen coca und cocaina unterscheidet, wird vermutet, dass er bereits 1859 das Alkaloid Kokain aus den Kokablättern extrahiert und selbst eingenommen hatte. Er publizierte zahlreiche Abhandlungen über die berauschende Wirkung von diversen Rauschmitteln wie Alkohol, Mate, Guarana, Opium, Haschisch, Kava oder auch Ayahuasca. 
Der deutsche Name Bärenklau ist weiblich – die Bärenklau(e) - weil sich der Name von der Bärenklaue, Bärentatze und nicht vom Klauen im Sinne von Stehlen ableitet.

 

Nutzung:

(Ehemals) als Zier-, Bienen- und Deckungspflanze im Forst.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im westlichen Kaukasus. Der erste Hinweis auf eine Erwähnung in Europa stammt aus dem Samenkatalog der Royal Botanic Gardens Kew von 1817. Bereits 1828 ist die erste wildwachsende Population in Cambridgeshire dokumentiert (Klingenstein 2007). Möglicherweise handelte es sich dabei aber um eine andere Bärenklau-Art. Genauer belegt ist erst die Einbringung der Art 1887 nach Europa durch die Botaniker und Pflanzensammler Carlo Pietro Sommier und Émile Levier. In Genf beim Staudengärtner Correvon wurden Pflanzen frühzeitig kultiviert und später an Botanische Gärten mehrerer europäischer Länder verteilt. Bald war die Art als monumentale Gartenpflanze beliebt. Dass die auffällige Pflanze in Europa verhältnismäßig spät bekannt wurde, hängt mit der politischen Geschichte ihres Heimatareals zusammen. Der Westkaukasus war durch den Dauerkonflikt Russlands mit dem Osmanenreich lange Zeit für Forschungsreisende zu riskant.
 
Die opulente Art wurde als Zierstaude, aber auch als Bienenweide und im Forst als Deckungs- und vermeintliche Böschungsfestigungspflanze ausgebracht. Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie als Trachtpflanze für Imker zum Anbau empfohlen (Düll & Kutzelnigg 2022).
Gegenwärtig im Gebiet häufig uns sich weiter ausbreitend. Aufgrund ihrer gesundheitsgefährdeten Eigenschaft als phototoxische Pflanze wird heute versucht, der Ausbreitung der invasiven Art entgegenzuwirken. Die phototoxische Eigenschaft bleibt auch bei abgestorbenen Pflanzenteilen bestehen (Wohlgemuth & al. 2020). Gegenwärtig ist das Taxon in großen Teilen Europas, in Teilen Nordamerikas, in Neuseeland und mit wenigen Fundpunkten auch in Australien und Südamerika verbreitet. Die Art vermehrt sich generativ durch Fremdbestäubung, aber auch Selbstbestäubung ist möglich (Booy & al. 2005). Pro Pflanze werden bis zu 100.000 Teilfrüchte gebildet. Die Samen sind bis zu 7 Jahre lang keimfähig, wobei etwa 90 % nach dem ersten Winter keimen. Trocken gelagerte Samen bleiben bis zu 15 Jahre lang keimfähig (Tiley & al. 1996).
Die Riesen-Bärenklau steigt im Gebiet bis in die subalpine Stufe, so im Turtmantal im Wallis bis 1850 m Seehöhe (Hegi 1975). Sie wurde 2017 in die EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung aufgenommen (Nehring & Skowronek 2023).

 
DEUTSCHLAND:                                                                                                   
Weit verbreitet, große Bestände vor allem in den Mittelgebirgsregionen bildend. Frühe verwilderte Funde finden sich etwa aus dem Jahr 1911 in Dresden in Sachsen (Hegi 1975). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1936/1937 zwischen Nymphenburg und Obermenzing (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern, zerstreut bis selten, in Arealausweitung begriffen und teilweise eingebürgert. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1950 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Die früheste Angabe aus dem Jahr 1884 aus Orbe im Kanton Waadt geht auf J. Vetter zurück (Hegi 1975). Die früheste Angabe einer Verwilderung stammt vom Belvoir in Zürich aus dem Jahr 1912. Gegenwärtig in der Schweiz weit verbreitet (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich aktuell in fast 80 % der Quadranten vorkommend (Wohlgemuth & al. 2020). In Liechtenstein seit 1972 aus Vaduz bekannt (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1997 in Island (Seebens & al. 2017), in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1963 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 1962 in Ungarn (Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1962 in der Ukraine (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Sippen:

Heracleum asperum

Im Kaukasus in Georgien und Aserbaidschan ist die Raue Bärenklau, Heracleum asperum, beheimatet. 
Subspontan für das Gebiet wird sie ehemals für Oelde in Nordrhein-Westfalen angegeben (Dahms 1922, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024).
 

Heracleum mantegazzianum × H. sphondylium

Die Hybride der Riesen-Bärenklau, Heracleum mantegazzianum, mit der heimischen Wiesen-Bärenklau, H. sphondylium, kann sich überall dort finden, wo beide Arten zusammen vorkommen. Stace & al. (2015) berichten über Vorkommen und Erkennungsmerkmale dieser weitgehend sterilen Hybride auf den Britischen Inseln. Die Merkmale der Hybride liegen in allen Teilen intermediär zwischen den Elternarten. Sie konnte im Gebiet u.a. 2003 im Banzenholz bei Sternberg, 2004 in der Mainaue bei Viereth und 2014 bei der Hirnmühle in Bayern (Meierott 2008, Breitfeld & Horbach 2014, Meierott & al. 2024), in Hessen (Hand & Thieme 2023), 2013 Dürrenbachtal Klingenthal im Erzgebirge Sachsens (Breitfeld 2021) und 2017 bei Hübing im oberösterreichischen Innviertel gefunden werden (Hohla 2018).
 

Heracleum persicum

Vom iranischen Elburs-Gebirge bis ins Pontische Gebirge Anatoliens ist die Persische Bärenklau, Heracleum persicum, auch Golpar genannt, beheimatet. Die Samen werden als Gewürz in der persischen Küche verwendet. Die Art kam Anfang des 19. Jahrhunderts als Zierpflanze nach Europa.  In Norddeutschland war sie um 1860 eine beliebte Zierpflanze(?) (Hegi 1975). Besonders in Nordeuropa ist die Persische Bärenklau verwildert. In der Flora von Tromsø aus dem Jahr 1901 wird sie bereits als eingebürgert angegeben. Die Art unterscheidet sich von der sehr ähnlichen Riesen-Bärenklau, H. mantegazzianum u.a. dadurch, dass sie mehrjährig ist, also mehrere Jahre hintereinander zur Blüte gelangt und auffallend nach Anis riecht. Nach Ansicht der russischen Autoren Pimenov & Ostroumova (2012) ist H. persicum mit H. mantegazzianum und H. wilhelmsii konspezifisch.
Heracleum persicum ist 2016 in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische Union aufgenommen worden (Nehring & Skowronek 2023). Die durchwegs alten Angaben von Verwilderungen aus dem Gebiet, nämlich im Sternwald zwischen Freiburg und Günterstal in Baden-Württemberg (Müller 1938), Berlin-Charlottenburg (Büttner 1884), Potsdam in Brandenburg (Büttner 1884), Wissingen in Niedersachsen (Preuss 1929), Holzwickede in Nordrhein-Westfalen (Höppner & Preuss 1926), Lippitsch, Lieske und Hermsdorf in Sachsen (Militzer 1940) und Kühnhausen und Erfurt in Thüringen (Reinecke 1925) sind fraglich (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023, Hassler & Muer 2022). Es könnte sich hier auch um Fehlbestimmungen handeln (Nehring 2016). Die Angabe Rupenteich bei Iserlohn im Sauerland Nordrhein-Westfalens etwa gehört nach Mieders (2006) zu H. mantegazzianum. Nehring & Skowronek (2023) schreiben: „Bei wild lebenden Funden handelte es sich bislang immer um den Riesenbärenklau (H. mantegazzianum)“. Subspontan aber u.a. in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in Finnland lokal invasiv (Kasviatlas 2017), in Estland (Seebens & al. 2017) und seit 1960 in Tschechien (Pyšek & al. 2012). Aus Finnland ist auch eine natürliche Hybride mit H. sphondylium bekannt (Kasviatlas 2017).

 

Heracleum pubescens

Von der Süd-Krim stammt die Flaum-Bärenklau, Heracleum pubescens, die für das Gebiet ganz vereinzelt subspontan angegeben wurde, so 1947 am Kroisbach und Schlossberg in Graz in der Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025). Die Fundangabe ist fraglich. Es könnte sich auch um großblättrige, stark behaarte Formen von Heracleum sphondylium gehandelt haben, wie sie immer wieder mal auftreten.
 

Heracleum sosnowskyi

Sosnowskys Bärenklau, Heracleum sosnowskyi, stammt aus dem Kaukasus und wurde erst spät, nämlich 1944 durch Mandenova beschrieben. Die Art ist nach dem russischen Botaniker und Phytogeografen Dimitri Iwanowitsch Sosnowsky (1886−1952) benannt. H. sosnowskyi hat sich in der letz­ten Zeit in Osteuropa stark ausgebreitet mit invasivem Potential und hohem Furanocumaringehalt (Hassler & Muer 2022). Sie unterscheidet sich von H. mantegazzianum vor allem durch ihre stärkere Behaarung. 
Die Art gilt in den baltischen Staaten, dem europäischen Teil Russlands und in der Ukraine als etabliert. Sie wurde ab 1947 als Futterpflanze in Russland angebaut, später auch in den baltischen Staaten, in Weißrussland, der Ukraine und der ehemaligen DDR (Jahodová & al. 2007). In Polen wurde die Art in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu pharmazeutischen Zwecken kultiviert (Eberwein 2021). Ein bedeutender Ausgangspunkt der Ausbreitung von H. sosnowskyi ist die großflächige Anpflanzung in Russland und im Baltikum als Viehfutter (Zihare & Blumberga 2017, Ozerova & Krivosheina 2018). Veränderungen in der landwirtschaftlichen Praxis und die Erkenntnis, dass sich der Geschmack von Fleisch und Milch der mit H. sosnowskyi gefütterten Tiere negativ verändert führten zur raschen Einstellung des Anbaus (Kabuce & Priede 2010, Semchuk & Balun 2020).
 
Subspontan u.a. auch seit 1948 in Lettland (Seebens & al. 2017), in Norwegen (Seebens & al. 2017), seit 1946 im europäischen Nordrussland (Seebens & al. 2017), in Dänemark (Kabuce & Priede 2010, Neobiota 2021), Polen (Kabuce & Priede 2010, Neobiota 2021), Ungarn (Kabuce & Priede 2010, Neobiota 2021), Bulgarien (Vladimirov & al. 2019) und Serbien (Stojanović et al. 2017). Im Gebiet wird die Art subspontan 2019 für Breitenstein und ebenfalls 2019 beim Bergwerk Brunndöbra im Erzgebirge Sachsens (Breitfeld 2021) angegeben. Eine Fundangabe für Schleswig-Holstein wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Nehring & Skowronek (2023) schreiben: „Bei wild lebenden Funden handelte es sich bislang immer um den Riesenbärenklau (H. mantegazzianum)“. Die Art wurde 2016 in die EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung aufgenommen (Nehring & Skowronek 2023).
 

Heracleum villosum

Im Kaukasus und auf der Krim ist die Steven-Bärenklau, Heracleum villosum (Syn.: H. stevenii) beheimatet. Ihr deutscher Name und das Synonym ehren den schwedisch-finnischen Botaniker und Entomolgen Christian von Steven (1781−1863), der maßgeblich an der Gründung des Botanischen Gartens von Nikita auf der Krim beteiligt war. Steven war Inspektor der Seidenindustrie für ganz Russland und Kontrolleur des südrussischen Ackerbaus (Burkhardt 2018)
Die Art wurde früher selten als Zierpflanze genutzt und findet sich selten subspontan angegeben, so einst für Frankfurt am Main in Hessen (Reichenbach 1842), für Glindfeld und Holzwickede in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1975) und für Halle a.d. Saale in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975). Außerdem subspontan in England (Hegi 1975).
 

Quellen

BfN (2011): Heracleum mantegazzianum. In: Neobiota – Gebietsfremde und invasive Arten in Deutschland – Bundesamt für Naturschutz. neobiota.bfn.de

Booy O., Hahn M., Eckstein L., Hansen S.O., Hattendorf J., Hüls J., Jahodová S., Krinke L., Marovoková L., Müllerová J., Nentwig W., Nielsen C., Pergl J., Perglová I., Priekule I., Pusek, P., Ravn H.P., Thiele J., Trybush S. & Wittenberg R. (2005):  The giant hogweed best practice manual: guidelines for the management and control of invasive weeds in Europe (PDF). Hørsholm: Zentrum für Skov, Landskab og Planlægning/Københavns Universitet.

Breitfeld M. (2021): Flora der Westabdachung des Erzgebirges – Die Pflanzenwelt zwischen Adorf, Markneukirchen, Schöneck und Klingenthal. 294 S.

Breitfeld M. (2021): Erwähnenswerte Funde vorrangig aus dem Vogtland im Jahr 2020. – Sächs. Florist. Mitt. 23: 3 –20.

Breitfeld M. & Horbach H.-D. (2014): Einige erwähnenswerte Funde aus Nordbayern 2014 – Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 84: 155–160.

Burkhardt L. (2018): Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen Teil 1 - https://www.bgbm.org/sites/default/files/
verzeichnis_eponymischer_pflanzennamen
_2018_teil_1.pdf

Büttner R. (1884): Flora advena marchica. Verh. Bot. Ver. Prov. Brandenbg. 25: 1–59.

Dahms W. (1922): Nachtrag zur Flora von Oelde i. W. – Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins Bielefeld und Umgebung 4: 214-221.

Denness A., Armitage J. D. & Culham A. (2013): A contribution towards the identification of the giant hogweed species (Heracleum, Apiaceae) naturalised in the British Isles with comments concerning their furanocoumarin content. – New J. Bot. 3(3): 183 – 196.

Düll R. & H. Kutzelnigg (2022): Die Wild- und Nutzpflanzen Deutschlands. 9. erw. Aufl. – Wiebelsheim. 948 S.

Eberwein, R. K. (2021): Pflanzen mit invasivem Potenzial in Botanischen Gärten XVII: Heracleum sosnowskyi (Apiaceae) – mit Anmerkungen zu H. mantegazzianum und H. persicum – Carinthia II 211./131.Jahrgang: 7-18.

EFBS (2014): Invasive gebietsfremde Pflanzen: Früh erkennen - sofort handeln – Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit EFBS.

Essl F. & Rabitsch W. (2002): Neobiota in Österreich. – Wien, Umweltbundesamt; 432 S.

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Galasso G., F. Conti, L. Peruzzi, A. Alessandrini, N. M. G. Ardenghi, G. Bacchetta, E. Banfi, G. Barberis, L. Bernardo, D. Bouvet, M. Bovio, M. Castello, L. Cecchi, E. Del Guacchio, G. Domina, S. Fascetti, L. Gallo, R. Guarino, L. Gubellini A. Guiggi, N. Hofmann, M. Iberite , P. Jiménez-Mejíase, D. Longo, D. Marchetti, F. Martini, R. R. Masin, P. Medagli, C. M. Musarella , S. Peccenini, L. Podda, F. Prosser, F. Roma-Marzio, L. Rosati, A. Santangelo, A. Scoppola, A. Selvaggi, F. Selvi, A. Soldano, A. Stinca, R. P. Wagensommer, T. Wilhalm & F. Bartolucci (2024): A second update to the checklist of the vascular flora alien to Italy – Plant Biosystems 158: 297−340.

Gederaas L., Loennechen Moen T., Skjelseth S. & Larsen L.-K. (2012): Alien species in Norway, with the Norwegian Black List - http://www.scales-project.net/NPDOCS/
AlienSpeciesNorway_2012_scr_9C0ee.pdf

Genaust H. (2005): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen – Nikol, Hamburg. 701 S.

Glaser M., C. Gilli, N. Griebl, M. Hohla, G. Pflugbeil, O. Stöhr, P. Pilsl, L. Ehrendorfer-Schratt, H. Niklfeld & F. Essl (2025): Checklist of Austrian neophytes (2nd edition) – Preslia 97: 413−539.


Hamburger I. (1948): Zur Adventivflora von Graz. – Unveröff. Diss., Univ. Graz.

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Hassler M. & T. Muer (2022): Flora Germanica. Bildatlas der deutschen Flora. Mit Artbeschreibungen von Thomas Meyer. Unter Mitarbeit zahlreicher Spezialisten und Revisoren. - Band 1 und Band 2, zus. 1712 S., Ubstadt-Weiher.

Hegi G. (1975): Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band 5 (Teil 2). 3.Aufl. – Paul Parey, Berlin und Hamburg. 679−1584.

Hohla M. (2018): Artemisia gilvescens, Oenothera macrocarpa und Pseudosasa japonica- neu für Österreich, sowie weitere Beiträge zur Adventivflora von Oberösterreich und der Steiermark – Neilreichia 9: 143–159.

Höppner & Preuss (1926): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebiets unter Einschluss der Rheinischen Bucht – Dortmund, 381 Seiten.

Infoflora (2024): Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora – https://www.infoflora.ch/de/

Jahodová S., Fröberg L., Pyšek P., Geltman D., Trybush S. & Karp A. (2007): Taxonomy, identification, genetic relationships and distribution of large Heracelum species in Europe. In: Pyšek P., Cock M., Nentwig W. & Ravn H: Ecology and management of giant hogweed (Heracleum mantegazzianum) – CAB International, Wallingford, 1–19.

Jahodová Š., Trybush S., Pyšek P., Wade M. & Karp A. (2007): Invasive species of Heracleum in Europe: an insight into genetic relationships and invasion history. – Diversity and Distributions 13: 99–114.
Kabuce N. & Priede N. (2010): NOBANIS – Invasive Alien Species Fact Sheet: Heracleum sosnowskyi. – Online Database of the European Network on Invasive Alien Species – NOBANIS. https://www.nobanis.org/globalassets/speciesinfo/h/ heracleum-sosnowskyi/heracleum-sosnowskyi.pdf

Kasviatlas (2017): Persianjättiputki, levinneisyys ja yleisyys - Kasviatlas 2017 (luomus.fi)



Kew (2023): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Klingenstein F. (2007): NOBANIS – Invasive Alien Species Fact Sheet: Heracleum mantegazzianum. – Online Database of the European Network on Invasive Alien Species – NOBANIS.

Ludwig M. (2010): Invasion – Wie fremde Tiere und Pflanzen unsere Welt erobern. Ulmer-Verlag. 189 S.

Medvecká J., Kliment J., Májeková J., Halada Ľ., Zaliberová M., Gojdičová E., Feráková V. & Jarolímek J. (2012): Inventory of the alien flora of Slovakia. – Preslia 84: 257–309.

Meierott L. (2008): Flora der Haßberge und des Grabfeldes – Neue Flora von Schweifurt. 2 Bände, IHW-Verlag, Eching.

Meierott L., Fleischmann A., Klotz J., Ruff M. & W. Lippert (2024): Flora von Bayern – Haupt Verlag, Bern, 4 Bände.

Mieders G. (2006): Flora des nördlichen Sauerlandes – Der Sauerländische Naturbeobachter Nr. 30, 608 Seiten, Lüdenscheid.

Militzer M. (1940): Flora der Oberlausitz einschließlich des nördlichen Böhmen. V Teil – Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft zu Görlitz 33/2: 1-53.

Müller K. (1938): Pflanzen-Fundberichte aus Baden 1937 – Mitteilungen des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz e.V. Freiburg i. Br. 3: 349-354.

Nehring S. (2016): Die invasiven gebietsfremden Arten der ersten Unionsliste der EU-Verordnung Nr. 1143/2014. BfN-Skripten 438. herausgegeben vom BfN Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg.

Nehring S. & S. Skowronek. (2023): Die invasiven gebietsfremden Arten der Unionsliste der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 - Dritte Fortschreibung 2022 (bsz-bw.de) BfN-Schriften 654-2023

Ochsmann J. (1996): Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier (Apiaceae) in Deutschland. Untersuchungen zur Biologie, Verbreitung, Morphologie und Taxonomie. – Feddes Repertorium 107(7/8): 557 – 595.

Ozerova N. A. & Krivosheina M. G. (2018): Patterns of secondary range formation for Heracleum sosnowskyi and H. mantegazzianum on the territory of Russia. – Russian Journal of Biological Invasions 9: 155–162.

Pergl J. (2011): Gebirgsriesen aus dem Garten – Der Riesen-Bärenklau. In: Unheimliche Eroberer – Invasive Pflanzen und Tiere in Europa. Haupt-Verlag, Bern. 251 S.

Pimenov M.G. & Ostroumova T.A. (2012): Umbelliferae of Russia - KMK Scientific Press, Moscow. 

Preuss H. (1929): Das antropophile Element in der Flora des Regierungsbezirkes Osnabrück – Veröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Osnabrück 21: 17-165.

Pyšek P., Danihelka J., Sádlo J., Chrtek J. jr., Chytrý M., Jarošík V., Kaplan Z., Krahulec F., Moravcová L., Pergl J., Štajerová K. & Tichý L. (2012): Catalogue of alien plants of the Czech Re­public (2nd edition): checklist update, taxonomic diversity and invasion patterns. – Preslia 84: 155–255.

Reichenbach H.G.L. (1842): Flora Saxonica. Die Flora von Sachsen. Dresden und Leipzig. 552 Seiten.

Reinecke K.L. (1925): Weitere Beiträge zur Kenntnis der Erfurter Flora – Mitteilungen Thüringer Botanischer Verein 36: 20-25.

Ritter S. (1995): Vergiftungsfälle mit Pflanzen. In: v. Mühlendahl K., Oberisse U., Bunjes R. & Ritter S.: Vergiftungen im Kindesalter. 3. Aufl. f. Enke, Stuttgart, S. 340–401.

Schepker H. (1998): Wahrnehmung, Ausbreitung und Bewertung von Neophyten. Eine Analyse der problematischen nichteinheimischen Pflanzenarten in Niedersachsen – ibidem Verlag, Stuttgart. 246 S.

Seebens H., Blackburn T. M., Dyer E. E., Genovesi P., Hulme P. E., Jeschke J. M., Pagad S., Pyšek P., Winter M., Arianoutsou M., Bacher S., Blasius B., Brundu G., Capinha C., Celesti-Grapow L., Dawson W., Dullinger S., Fuentes N., Jäger H., Kartesz J., Kenis M., Kreft H., Kühn I., Lenzner B., Liebhold A., Mosena A. (2017): No saturation in the accumulation of alien species worldwide. Nature Communications 8(2).

Semchuk N. N. & Balun O. V. (2020): Development of a biological method to control the poisonous weed plant Heracleum sosnowskyi Manden. – IOP Conference Series: Earth and Environmental Science 613.

Stace C. A., Preston C. D. & Pearman D. A. (2015): Hybrid flora of the British Isles. – Bristol: Botanical Society of Britain & Ireland.

Stojanovic V., Petrovic S., Kovacevic J., Stojanovic D. & Bjedov I. (2017): Heracleum sosnowskyi Manden. (Apiaceae) – A new invasive species in the flora of Serbia. – Glasnik Šumarskog Fakulteta, Univerzitet u Beogradu 116: 215–220.

Tiley G.,Dodd F.S. & Wade P.M (1996): Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier. – Magacine for Ecologie (Oxford), 84 (2): 297-319.

Vladimirov V., Petrova A., Barzov Z. & Gudžinskas Z. (2019): The alien species of Heracleum (Apiaceae) in the Bulgarian flora revisited. – Phytologia Balcanica 25(3): 395–405.

Waldburger E., Pavlovic V. & Lauber K. (2003): Flora des Fürstentums Liechtenstein – Haupt-Verlag Bern, 810 S.

Walter E. (1986): Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum Somm. & Lev.) und seine Ausbreitung im nordöstlichen Franken.- Ber Naturforsch. Ges. Bamberg 61- 27-42.

Wohlgemuth T., Del Fabbro C., Keel A., Kessler M. & M. Nobis (2020): Flora des Kantons Zürich. Zürcherische Botanische Gesellschaft. Haupt-Verlag, Bern.

Zihare L. & Blumberga D. (2017): Invasive species application in bioeconomy. Case study Heracleum sosnowskyi Manden. in Latvia. – Energy Procedia 113: 238–243.