Heimia salicifolia
Sinicuichi, Weidenblättrige Heimie,
Heimia salicifolia
Weiderichgewächs, Lythraceae
Steckbrief:
Bis zu 1,5 m hoher, sommergrüner Strauch mit lanzettlichen, zugespitzten, kurz gestielten Blättern und gelben Blüten, die einzeln und achselständig platziert sind. Kronblätter bis 15 mm lang, früh abfallend. Blütezeit in Mitteleuropa nicht bekannt.
Name:
Zu Ehren des deutschen Arztes Ernst Ludwig Heim (1747−1834) benannt, der u.a. aufgrund seiner kostenlosen Behandlung von mittellosen Patienten zum Berliner Ehrenbürger ernannt wurde. Öffentliche Einrichtungen und Straßen in Berlin tragen seinen Namen, 16 Biografien erschienen bisher über ihn. Heim unterrichtete u.a. den damals 8-jährigen Alexander von Humboldt in Botanik und war Leibarzt von Königin Luise und ihrem Mann König Friedrich Wilhelm III (Burkhardt 2018).
Heimat:
Südliches Nordamerika, Mittel- und Südamerika, Westindische Inseln.
Nutzung:
Als möglicherweise psychoaktive Pflanze. Ein etwaig berauschendes und euphorisierendes Getränk wird hergestellt, indem die welken Blätter in Wasser zerkleinert und die Flüssigkeit an einem sonnigen Ort fermentiert wird.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Unbeständig ehemals für den Friedhof Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---