Name:
Die Gattung ist zu Ehren des deutschen Mediziners und Liebhaberbotanikers Friedrich Heinrich Theodor Freese (1795−1868) benannt. Freese arbeitete als Arzt und Geburtshelfer in Kiel und war mit dem damaligen Apothekergehilfen und Namensgeber der Gattung Christian Friedrich Ecklon im nahen Preetz befreundet, bevor dieser nach Südafrika ging (Burkhardt 2018).
Heimat:
Westkap in Südafrika.
Nutzung:
Zierpflanze. Die als Schnittblumen verwendeten Freesia-Hybriden sind durchwegs hybridogen aus Zucht von Freesia refracta, F. leichtlinii und F. corymbosa entstanden, selten waren auch andere Arten beteiligt. Die Zucht begann Ende des 19. Jahrhunderts, besonders nach der Einfuhr der rosa Varietät von F. corymbosa, die in England mit F. leichtlinii und in Holland mit F. alba gekreuzt wurde (Jäger & al. 2008).
Aus den Früchten wird ein ätherisches Öl gewonnen, welches für Handcremes, Shampoos und Kerzen als Duftkomponente genutzt wird (Mansfeld 1986).
Ausbreitung:
In Europa seit spätestens 1795 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008).
DEUTSCHLAND:
1913 verschleppt beim Friedhof Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1921) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht genannt.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---