Fallopia

Schlingknöterich, Knöterichgewächs, Polygonaceae

Gattung:

Fallopia umfasst, exklusive Reynoutria, etwa 8 Arten (Kew 2022) in Eurasien, Nordamerika und Nordafrika mit Mannigfaltigkeitszentrum in China. Molekularbiologischen Untersuchungen zufolge (z.B. Schuster & al. 2011) wird Renoutryia neuerdings von vielen Taxonomen wieder als eigene Gattung bewertet (Düll & Kutzelnigg 2022).
 
 

Fallopia baldschuanica

Schlingknöterich, Silberregen-Flügelknöterich,
Fallopia baldschuanica
(Syn.: Polygonum aubertii)  
Knöterichgewächs, Polygonaceae 

 

Steckbrief:

Ausdauernde, bis 10 m hohe bzw. lange Kletterpflanze mit im unteren Teil verholzenden Stängeln. Blätter einfach, ganzrandig oder unregelmäßig gezähnt, Spreite eiförmig-lanzettlich. Blüten in end- und seitenständigen dichten, 20–50 cm langen Rispen. Perigon weiß. Früchte dunkelbraun glänzend. Blütezeit Juli bis Oktober.
 

Name:

Die Gattung ist zu Ehren des italienischen Arztes und Botanikers Gabriele Fallopi (1523−1562) benannt. Fallopi war zunächst Chorherr in Modena, kam 1548 nach seinem Medizinstudium als Dozent der Anatomie nach Pisa, lehrte ab 1552 Chirurgie und Pharmazie in Padua und gilt als Begründer der modernen Anatomie. Er war auch botanisch-pharmazeutisch interessiert und untersuchte die Heilwirkung zahlreicher Pflanzen (Burkhardt 2018).
Die Namensvielfalt der in Gärtnereien meist noch als Polygonum aubertii kultivierten Pflanze lässt sich mit ihrer Entdeckungsgeschichte erklären. Erstbeschreiber ist Eduard August von Regel, der sie 1883 im heutigen Tadschikistan gesammelt hatte und ihr 1884 den Namen Polygonum baldschuanicum gab. 1899 erhielt Louis Henry von George Aubert Früchte aus Asien zugeschickt, aus denen er ein Pflanzenexemplar kultivierte. Die Beschreibung dieser Pflanze wurde 1907 unter dem Namen Polygonum aubertii von Henry veröffentlicht. Sowohl Polygonum baldschuanicum als auch Polygonum aubertii wurden später zur Gattung Bilderdykia und 1971 durch Josef Holub zu Fallopia gestellt. Holub wies nach, dass beide Namen zur selben Art gehören und dass aufgrund der Prioritätsregel Fallopia baldschuanica regelgültig ist.

 

Nutzung:

Zierpflanze, zur Mauerbegrünung und als Bienenweide. Die Art ist stadtklimafest, hitzeverträglich und hat ein hohes Ausschlagsvermögen (Bruns 2009).
 

Ausbreitung:

Beheimatet in Tadschikistan und Nord-Pakistan. Seit etwa 1883 in Europa gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008) und fortan häufig in der Garten- und Landschaftsgestaltung eingesetzt. Als schnell wachsende Pflanze auch vielfach zum Kaschieren von wenig geglückten Bauwerken eingesetzt und daher mancherorts den Spitznamen „Architektentrost“ tragend. Gegenwärtig vielfach subspontan. Die Pflanze bildet in Mitteleuropa keine keimfähigen Samen (Düll & Kutzelnigg 2022).
 
DEUTSCHLAND:
Vielfach, mit Verbreitungsschwerpunkten im nördlichen Bayern, in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Floraweb 2013).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, mit Verbreitungsschwerpunkten in Niederösterreich und Wien. Im Nord- und Südburgenland (Gilli & al. 2022), 2011 bei Rabisch im Tal des Mallnitzbaches in Kärnten (Stöhr & al. 2012), in Niederösterreich 2009 bei Gänserndorf, 2010 bei Straßhof, 2011 bei Deutsch-Wagram, in Weißenkirchen in der Wachau, Kleedorf bei Hollenburg, in Zwentendorf, etabliert u.a. in Traiskirchen und an einer Eisenbahnböschung bei Grimsing auf etwa 500 Meter Länge (Stöhr & al. 2012, Brandes 2009, Essl 2006, Bernhardt & al. 2013, Sauberer & Till 2015, Walter & al. 2002, Essl 2005), 2010 in Münichholz und Lochen am See in Oberösterreich (Stöhr & al. 2012, Hohla 2017), 2008 bei Siezenheim und 2008 in Salzburg-Liefering in Salzburg (Stöhr & al. 2012, Pflugbeil & Pilsl 2013), Lagergasse in Graz, Wetzelsdorf bei Graz und Rannach in der Steiermark (Rössler 1945 sub Fallopia aubertii, Salzmann 1934 sub Fallopia aubertii, Leonhartsberger 2016) in Nordtirol bei Landeck (Maier & al. 2001), Matrei und Huben in Osttirol (Brandes 2015, Stöhr 2019) und in Wien u.a. in Altmannsdorf, Nussdorf, Breitenlee, Siebenhirten, Mauer, Liesing, Atzgersdorf und Alterlaa (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1966 (Glaser & al. 2025). Bei den Funden von Salzmann (1934) und Rössler (1945) ist nicht klar, ob es sich um kultivierte oder subspontan aufgetretene Pflanzen handelte. In Südtirol u.a. bei Oberluttach und Lichtenberg (Niklfeld 2002).
SCHWEIZ:
Zerstreut, so im Aargau (Infoflora 2024), bei Itingen, Oberdorf von Zeglingen und Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Genf, Graubünden, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich seit Mitte des 20. Jahrhunderts mit Verwilderungstendenz (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein (Waldburger & Staub 2006).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1942 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1943 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1973 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1936 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017), seit 1978 in Spanien (Seebens & al. 2017), seit 1952 in Rumänien (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1975 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Sippen:

Fallopia ciliinodis

Im zentralen und östlichen Nordamerika ist der Bewimpertknotige Flügelknöterich, Fallopia ciliinodis (Syn.: Polygonum cilinode, Bilderdykia ciliinodis) beheimatet. Er ähnelt dem im Gebiet heimischen Hecken-Flügelknöterich, F. dumetorum, und konnte 2013 und 2014 auf der ehemaligen Deponie Puchheim bei München in Bayern unbeständig gefunden werden (Dickoré & Springer 2014, Meierott & al. 2024).
 

×Reyllopia conollyana

Die Hybride des Schlingknöterichs, Fallopia baldschuanica, mit dem Japanischen Flügelknöterich, Reynoutria japonica, konnte subspontan 1987 erstmals auf einer Gleisanlage in Haringey nahe London in Großbritannien gefunden werden (Bailey 2001, Keil & Fuchs 2018). Der Conolly-Flügelknöterich, ×Reyllopia conollyana (Syn.: Fallopia ×conollyana) ist zu Ehren der britischen Naturforscherin Ann P. Conolly (1917−2010) benannt. Zum Hauptforschungsgebiet Conollys gehörten die Staudenknöteriche. 1994 konnte die Pflanze in Tschechien, 1997 in Norwegen, 2000 in Ungarn, 2008 in den Niederlanden und 2016 in Belgien gefunden werden (Keil & Fuchs 2019). Aus dem Gebiet stammt die erste Entdeckung aus dem Schwarzwald in Baden-Württemberg aus dem Jahr 1994 (Alberternst 1995), danach aus Oer-Erkenschick in Nordrhein-Westfalen (Loos 2010) und aus dem Niederrheingebiet. 1998 in Vicht bei Stolberg in Nordrhein-Westfalen (Kasperek 1999), 2008 am ehemaligen Container-Bahnhof Würzburg in der Nürnberger Straße (Meierott & al. 2024), 2011 in Neuwied in Rheinland-Pfalz (Adolphi 2015) und 2017 in Essen-Gerschede in Nordrhein-Westfalen gefunden worden (Keil & Fuchs 2019), auch aus Niedersachsen angegeben (Hand & Thieme 2023). In Österreich 2002 erstmals in der Alpenstraße in der Stadt Salzburg gefunden (Pilsl & al. 2008).  
 

Quellen

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