Erodium

Reiherschnabel, Storchschnabelgewächs, Geraniaceae

Gattung:

Erodium umfasst etwa 122 Arten (Kew 2022) und ist in Eurasien, Australien, Nord- und Ostafrika und Teilen Amerikas beheimatet. Die meisten Arten sind im Mittelmeerraum und in Zentralasien ursprünglich.
 

Erodium moschatum 

Moschus-Reiherschnabel,
Erodium moschatum 
Storchschnabelgewächs, Geraniaceae

 

Steckbrief:

10–40 cm hohe Ein- bis Zweijährige mit besonders oberwärts dicht drüsigen Stängeln und gefiederten Blättern. Fiedern unregelmäßig sägezähnig mit Einschnitten, die höchstens bis zur Mitte der Fiederhälfte reichen, unterste Fiedern oft etwas gestielt. Kronblätter 8–12 mm lang, purpurrosa bis blassrosa, Kelchblätter 6–9 mm lang. Frucht mit Schnabel 3–5 cm lang, unter dem Schnabel mit einer ringförmigen Einschnürung. Blütezeit April bis Juni.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim sehr ähnlichen Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys, sind die Kelchblätter 10–13 mm lang, die Blätter sind fiederschnittig, nicht gefiedert. 
 

Nutzung:

Keine, früher mitunter als Gewürz- und Arzneipflanze bei Darmerkrankungen genutzt.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im weiten Mittelmeergebiet und früher häufiger, gegenwärtig selten auf Schuttstellen, Bahnarealen und ähnlichen Ruderalfluren verschleppt auftretend.
 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt und unbeständig, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), ehemals in Blaichach bei Immenstadt im südwestlichen Bayern (Dörr & Lippert 2004), Berlin (Seitz & al. 2012), Sommerfeld in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Bremen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Mirow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Neuenkirchen im Landkreis Vechta in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Bonn, Münster, Wesel und 2023 Aachen-Eilendorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Hegi 1975, BBV 2024), 1890 bei Wachenheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Coßmannsdorf, Görlitz und Leipzig in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Gutte 2006, Gutte & al. 2013), Scheuder-Lausigk in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975) und Erfurt, Gera, Auma und Schleiz in Thüringen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: 
Selten und unbeständig, so eingeschleppt am Ostufer des Neusiedlersees bei Halbturn, St. Andrä und am Südrand der Langen Lacke und 2024 bzw. 2025 auf Campingplätzen in Rust und Podersdorf im Burgenland (Janchen 1977, Raabe 2025), bei Villach in Kärnten (Hegi 1975, Glaser & al. 2025), ehemals Neukirchen im Pinzgau Salzburgs (Hegi 1975, Glaser & al. 2025), Leoben in der Steiermark (Prokopp 1847, Glaser & al. 2025), Natters, Stans, Kirchberg, Kitzbühel und Mieders in Nordtirol (Maier & al. 2001, Hegi 1975), St. Jakob im Defereggental in Osttirol (Hegi 1975, Glaser & al. 2025) und Höchst in Vorarlberg (Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Murr 1923–1926). Die Angaben aus dem Burgenland in Janchen (1977) bei Halbturn, St. Andrä und am Südrand der Langen Lacke gehen auf Bojko (1934) zurück und beruhen vermutlich auf Verwechslung mit (einem lokalen Ökotyp von?) Erodium cicutarium (Gilli & al. 2022). Die Angabe von Sailer (1941) „in Bergtriften“ für Oberösterreich ist unglaubwürdig. Fraglich ist eine Angabe von Dörfler (1892) von Neuhaus im Mühlkreis in Oberösterreich (Hohla & al. 2009). Ein Vorkommen in Oberösterreich wird in Glaser & al. (2025) als fraglich geführt. In Südtirol u.a. in Mals im Obervinschgau (Wilhalm & al. 2014).
SCHWEIZ:
Am Nordufer des Genfer Sees (Infoflora 2024), so bei Morges im Kanton Waadt (Moser & al. 2005). Früher vielerorts, so Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Bern, Interlaken, Beatenberg und Biel im Kanton Bern, Genf, Chur, St. Antönien und Davos im Kanton Graubünden, Pruntrut im Jura, St. Gallen, Locarno und Lugano im Tessin, Altdorf und Göschenen im Kanton Uri, Montreux in der Waadt, Sitten und Leukerbad im Wallis und Wollishofen, Friesenberg und Tiefenbrunnen in Zürich, sowie Volketswil, Wald und Gibswil im Kanton Zürich (Hegi 1975, Welten & Sutter 1982, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. 1813 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und 1855 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Erodium acaule

Im Mittelmeergebiet ist der Stängellose Reiherschnabel, Erodium acaule, beheimatet. 
Verschleppt wird er für Hamburg-Reiherstieg (Schmidt 1910, Hand & Thieme 2023) und Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Erodium botrys

Vereinzelt fand sich auch der mediterrane Trauben-Reiherschnabel, Erodium botrys, im Gebiet verschleppt, so angegeben 1932 in Salach in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1894 bei der Wollkämmerei am Reiherstieg in Hamburg (Schmidt 1895, Hand & Thieme 2023), Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1919, Hand & Thieme 2023), Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1914, Hand & Thieme 2023), ehemals Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz (Breitfeld & al. 2021), Möckern, Rosental und Gohlis bei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), 1917 in Liestal im Kanton Basel-Landschaft und 1912 Derendingen bei Solothurn (Thellung 1919)
Subspontan weiters u.a. 1826 in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), 1956 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1967 in Polen (Seebens & al. 2017). Die Art gilt in Teilen Kaliforniens und Australiens als invasiv (CABI 2021). In Australien ist der Trauben-Reiherschnabel heute eine der bevorzugten Nahrungspflanzen des Singsittichs, der die unreifen Samenstände frisst (Forshaw 2003).
 

Erodium brachycarpum

Der mediterrane Kurzfrüchtige Reiherschnabel, Erodium brachycarpum, tritt im westlichen Nordamerika lokal eingebürgert auf, im Gebiet angegeben 1920 und 1921 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023) und von 1922 bis 1929 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), 1903 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und 1914 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Erodium chium

Der Chios-Reiherschnabel, Erodium chium, ist im weiten Mittelmeergebiet beheimatet. 
Im Gebiet adventiv ehemals für die Wollwäscherei Hannover-Döhren und für den Bahndamm Kleiner Bult bei Hannover in Niedersachsen (Scheuermann 1911, Scheuermann 1919) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Subspontan u.a. auch 1892 in Belgien (Seebens & al. 2017).
 

Erodium ciconium

Ebenfalls mediterran ist der Große Reiherschnabel, Erodium ciconium, der mancherorts verwildert bis eingebürgert auftritt. 
So etwa in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), ehemals bei Immenstadt und in Blaichach in Bayern (Dörr & Lippert 2004), Brandenburg (Hassler & Muer 2022), Hamburg (Schmidt 1894, Hand & Thieme 2023), 1968 bis 1972 bei der Wollkämmerei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Schmidt 1973, Hand & Thieme 2023), Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930), 1892 in einem Kleeacker bei Grünstadt in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), Riesa, Nieschütz, Lippen, Leipzig, Radebeul, Dresden und Pirna-Copitz in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), in Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Fischer & al. 2008), 1980 auf einem Ruderalstandort in Dietersdorf bei Fürstenfeld in der Steiermark (Pfeifhofer 1980) und Unterlaa, Kledering und 2025 am Campingplatz Neue Donau in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Raabe 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1892 (Glaser & al. 2025), zu dieser Zeit in Wien bereits lokal eingebürgert (Adler & Mrkvicka 2003). In der Schweiz bereits um das Jahr 1600 von Bauhin im Wallis gefunden (Hegi 1975), weiters ehemals in den Kantonen Bern und Solothurn (Infoflora 2024)
Subspontan u.a. seit 1947 auch in Norwegen (Seebens & al. 2017), seit 1889 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1961 in Lettland (Seebens & al. 2017).
 

Erodium corsicum

Als Steingartenpflanze wird der auf Korsika und Sardinien endemische Korsische Reiherschnabel, Erodium corsicum, selten kultiviert. 1881 wird er unbeständig eingeschleppt für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Höck 1910, Hassler & Muer 2022).
 

Erodium cygnorum

In Australien ist der Langfrüchtige Reiherschnabel, Erodium cygnorum, beheimatet. Erstmals gesammelt und wissenschaftlich aufgenommen wurde die Art 1839 vom deutschen Forscher Ludwig Preiss in der Nähe von Perth. Preiss (1811−1883) sammelte in Westaustralien 3000 bis 4000 Pflanzenarten. Seine Sammlung bildete zusammen mit der von James Drummond die Grundlage für frühe Studien der westaustralischen Flora. Preiss wird in den Namen von etwa 100 Pflanzenarten in Westaustralien gewürdigt.
Der Langfrüchtige Reiherschnabel fand sich im Gebiet ehemals vor allem mit australischer Schafwolle eingeschleppt, so 1935 und 1940 angegeben für Salach in Baden-Württemberg (Müller 1950, Hand & Thieme 2023), 1934 Lampertheim in Hessen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), Hannover in Niedersachsen (Thellung 1919, Hand & Thieme 2023), mehrfach in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1981 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental und 1926 in Kleefeldern bei Leuterbach in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte 2006), 1930 in Äckern bei Nordhausen in Thüringen (Scheuermann & Wein 1938, Hand & Thieme 2023), 1906 bei der Tuchfabrik Langendorf, 1908 bei der Kammgarnfabrik Derendingen und 1919 in Oberdorf in Solothurn (Hegi 1975). Subspontan u.a. auch 1865 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1900 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).

 
 

Erodium geoides

Der südamerikanische Nelkenwurz-Reiherschnabel, Erodium geoides, wird im Gebiet 1940 für Salach in Baden-Württemberg (Müller 1950, Hand & Thieme 2023), 1914 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930) und 1910 für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Erodium gruinum

Im östlichen Mittelmeergebiet, östlich bis in den Iran reichend, ist der Blaue Reiherschnabel, Erodium gruinum, beheimatet. 
Früher wurde er seit 1581 selten als Zierpflanze genutzt (Jäger & al. 2008) und trat außerdem mit Wolle oder Saatgut eingeschleppt vorübergehend im Gebiet auf. 
So angegeben 1909 im Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hassler & Muer 2022), 1920 in Stein bei Nürnberg in Bayern (Lippert & Meierott 2018), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), bei der Döhrener Wollwäscherei in Hannover in Niedersachsen (Hegi 1975), 1937 in Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz (Müller 1940) und in Sachsen (Hassler & Muer 2022). Da sich für den Fund von Hannover-Döhren kein Beleg fand, wurde dieser Fund von Scheuermann angezweifelt (Breitfeld & al. 2021). Subspontan u.a. 1897 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Erodium hoefftianum

Von der Slowakei und Ungarn bis Kasachstan ist der Höfft-Reiherschnabel, Erodium hoefftianum, beheimatet, der im Gebiet 1981 für Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006) angegeben wird.
 

 

Erodium laciniatum

Von den Kanaren bis Pakistan ist der Doppeltgefiederte Reiherschnabel, Erodium laciniatum, beheimatet. Bei uns nur unbeständig, so für Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022) und 1910 für Hamburg-Reiherstieg (Schmidt 1910, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch 1961 in Lettland (Seebens & al. 2017) und 1937 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Erodium malacoides

Mediterraner Herkunft ist der Herzblatt-Reiherschnabel, Erodium malacoides, der sehr zerstreut im Gebiet auftritt. 
So angegeben ehemals in Salach in Baden-Württemberg (Müller 1948, Hand & Thieme 2023), ehemals am Südbahnhof München in Bayern (Hepp 1956, Hand & Thieme 2023), in Hamburg (Schmidt 1894, Hand & Thieme 2023), Parchim und Neu-Brenz in Mecklenburg-Vorommern (Fukarek & Henker 2005), 1995 Gifhorn in Niedersachsen (Borkowsky 1999, Hand & Thieme 2023), 1913 und 1914 im Hafen Krefeld, 1927 und 1929 am Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf und 1915 bei der Ölfabrik im Hafen von Neuß in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hassler 2020), Leipzig und Mügeln in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte 2006), ehemals bei Villach in Kärnten (Fritsch 1922), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und an Bahngleisen bei Bürmoos in Salzburg (Stöhr & al. 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1887 (Glaser & al. 2025). Ein Vorkommen in Kärnten wird in Glaser & al. (2025) als fraglich geführt. 2021 bei Pfalzen im Südtiroler Pustertal (Wilhalm & al. 2021), 1918 in Solothurn und 1916 in Zürich (Thellung 1919)
Subspontan u.a. auch 1902 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1888 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1929 in Polen (Seebens & al. 2017) und 1884 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Erodium manescavii

Als Zierstaude wird der in den Pyrenäen heimische Pyrenäen-Reiherschnabel, Erodium manescavii, kultiviert. Die Pflanze wurde von der Royal Horticultural Society mit dem „Award of Garden Merit“ ausgezeichnet. 
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so angegeben 1910 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hassler & Muer 2022), Sachsen (Hassler & Muer 2022), Bruckneudorf im Burgenland (Gilli & al. 2022), 2021 an Felsen unterhalb des Schlossparks Schärding in Oberösterreich (Hohla 2022) und in der Friedrich-Hillegeist-Straße im 2. Wiener Gemeindebezirk (Adler & Hillebrand 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2015 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. 2009 auch in Belgien (Verloove 2021) und in Norwegen (Gederaas & al. 2012)
Benannt nach dem französischen Botaniker, Agronom und Politiker Jean André Manescau de Pau (1791−1875). Als Bergsteiger bereiste Manescau oft das Ossau-Massiv in den Pyrenäen. Dort fanden er und sein Freund Pietrina Gaston-Sacaze (1797−1893) 1843 den Reiherschnabel, den Gaston-Sacaze Erodium manescavii benannte.
 

Erodium stephanianum

In Zentral- und Ostasien ist Stephans Reiherschnabel, Erodium stephanianum, beheimatet. Er wird als Getreidebegleiter und Wolladventive 1931 für die Aperer Mühle in Goch, 1929 für den Güterbahnhof Mülheim-Saarn und 1921 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Probst 1949, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch 1932 in Polen (Seebens & al. 2017) und 1997 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).
 

 

Quellen

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