Epilobium

Weidenröschen, Nachtkerzengewächs, Oenotheraceae

Gattung:

Epilobium umfasst, inkl. Chamaenerion, etwa 188 Arten (Kew 2022), die über fast die ganze Erde verbreitet sind mit Hauptverbreitung im gemäßigten Eurasien und dem gemäßigten Amerika. Der alte Vorschlag, die Arten mit dorsiventralen Blüten als Gattung Chamaenerion abzutrennen, wurde durch molekulare Untersuchungen wiederbelebt, hat sich aber nicht allgemein durchgesetzt (Düll & Kutzelnigg 2022).
 

Epilobium ciliatum

Drüsiges Weidenröschen,
Epilobium ciliatum
(inkl. E. adenocaulon, inkl. E. glandulosum)  
Nachtkerzengewächs, Onagraceae

 

Steckbrief:

30–100 cm hohe, oft rötlich überlaufene Mehrjährige mit im Herbst kleinen Laubblattrosetten am Stängelgrund. Stängel drüsenhaarig, besonders die Blütenstandsachse. Blattspreite eilanzettlich bis länglich-eiförmig, am Grund abgerundet bis gestutzt, Blattstiel 1,5–5 mm lang. Kronblätter rosa oder weiß, 3–5 mm lang. Fruchtknoten und Frucht abstehend drüsenhaarig. Same ca. 1 mm lang, weiß längsgestreift, an beiden Enden mit kurzem Anhängsel. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Das heimische Dunkle Weidenröschen, Epilobium obscurum, ist in der Blütenstandsachse drüsenlos, der Stängel ist mit 2 einander gegenüberliegenden Haarleisten besetzt, die Kronblätter sind 6–9 mm lang.
 

Nutzung:

Keine.
 

Anmerkung:

Nach der Bearbeitung der Gattung Epilobium durch Snogerup (2010) wird Epilobium ciliatum in die 3 Arten E. adenocaulon, E. ciliatum und E. glandulosum unterteilt. Die Deutsche Florenliste (Hand & Thieme 2023) unterscheiden diese Sippen als drei Unterarten und nennen von allen Nachweise aus Deutschland. Bomble (2017) unterscheidet eine weitere Sippe als E. pallidiglandulosum.
 
 

Ausbreitung:

In Europa ist die nordamerikanische Art 1891 erstmals in Leicestershire in Großbritannien nachgewiesen (Lohmeyer & Sukopp 1992), vermutlich zusammen mit Forstpflanzen oder Holzlieferungen eingeschleppt, weil die ersten Funde bei Holzumschlagsplätzen auftraten (CABI 2021). Für Norwegen gibt es eine Angabe aus dem Jahr 1855 (Seebens & al. 2017). 1911 im Botanischen Garten Hamburg kultiviert (Fitting & al. 1911). Für Forschungszwecke wurden 1921 Samen aus den Botanischen Gärten Uppsala und Königsberg in den Botanischen Garten Jena eingeführt (Geith 1924). Subspontan ist die Art im Gebiet seit 1927 aus dem Rheinland nachgewiesen (Ludwig 1962), die expansive Ausbreitung fand nach 1950 statt (Jäger 1986). E. ciliatum bildet keine Ausläufer (Rothmaler 2011), eine hohe Samenproduktion wird vermutet, die Fernausbreitung erfolgt über Forstkulturen, Autoverkehr usw. Die Art kann ihren Lebenszyklus von der Keimung bis zum Aussamen in 9 bis 10 Wochen abschließen (CABI 2021). Sie besiedelt in ihrem neuen Terrain vor allem Gewässerufer, Gärten, Waldränder, Kahlschläge, Ödland und Ruderalstellen. Das Drüsige Weidenröschen verdrängt zwar keine einheimischen Arten, besetzt jedoch bislang unbewachsene Freiflächen, die manche Vogelarten als Lebensraum benötigen. Daher wurde die Art als invasiv eingestuft (Neobiota 2013).
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und auf weite Strecken eingebürgert und mittlerweile eine unserer häufigsten Epilobium-Arten.
In Großbritannien hybridisiert E. ciliatum mit dem neuseeländischen E. brunnescens. Der 1995 erstmals gefundene Bastard wurde als E. ×brunnatum beschrieben (CABI 2021). Auch in Mitteleuropa zeigt sich die Art hybridisierungsfreudig. Sie bildet Hybriden mit den europäischen Arten: E. collinum, E. hirsutum (=Epilobium ×novae-zivitatis), E. lamyi (=Epilobium ×iglaviense), E. montanum (=Epilobium ×interjectum), E. obscurum (=Epilobium ×vicinum), E. palustre (=Epilobium ×fossicola), E. parviflorum (=Epilobium ×floridulum), E. roseum (=Epilobium ×nutantiflorum) und E. tetragonum (=Epilobium ×mentiens).

 
DEUTSCHLAND:
Gegenwärtig in Deutschland weit verbreitet (BfN 2013), dünnt nur in der nordostdeutschen Seenplatte und im Süden etwas aus. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1901 (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH: 
In allen Bundesländern, aus Österreich erstmals um 1950 nachgewiesen. Aus dem Waldviertel seit den 1960er-Jahren, aus der Steiermark und dem Burgenland seit Anfang der 1970er-Jahre. Die Art war bereits bei Wittmann & Pilsl (1997) zusammen mit Epilobium montanum die häufigste Weidenröschen-Art des Landes Salzburg, was erstaunlich ist, wurde sie doch bei Wittmann & al. (1987) erstmals für dieses Bundesland genannt. Das Drüsige Weidenröschen hat sich also innerhalb kürzester Zeit im Bundesland Salzburg ausgebreitet und eingebürgert (Pilsl & al. 2002). Auch in Südtirol.
SCHWEIZ: 
Verbreitet (Infoflora 2024) und in Ausbreitung begriffen. Im Kanton Zürich erstmals von Landolt in der Stadt Zürich in 18 Flächen festgestellt. Ab 2000 tritt sie in 44 Quadranten über den ganzen Kanton zerstreut auf (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein, so Schaan und Schwabbrünna (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1915 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017), seit 1961 in Frankreich (Seebens & al. 2017), in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1964 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1918 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1948 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017) und seit 1946 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Epilobium brachycarpum

Das im westlichen Nordamerika beheimatete, unauffällige Herbst-Weidenröschen, Epilobium brachycarpum, ist seit 1980 aus Europa, genauer aus Madrid, bekannt und 1991 erstmals im Gebiet in Rheinland-Pfalz gefunden worden.
Vorkommen liegen u.a. in Neuostheim bei Mannheim, in Karlsruhe und Ettlingen in Baden-Württemberg (Junghans 2015, Hassler 2021), Kleinsendelbach, bei Forchheim, Fürth, Erlangen und Höchstädt/Aisch in Bayern, in Nordbayern in expansiver Ausbreitung (Hetzel 2007, Meierott 2008, Höcker & Hetzel 2007, Meierott & al. 2024), Berlin (Hassler & Muer 2022), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), auf dem Güterbahnhof Bremen-Oslebshausen in Beständen mit 100.000 Pflanzen (Feder 2022), Darmstadt-Arheilgen, Eschborn, Mayfarthstraße in Frankfurt, Höchst und Wiesbaden-Erbesheim in Hessen (Bönsel & Ottich 2005, Buttler 2007, Krausová 2014, Streitz 2005, Gregor & al. 2013), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Herten, Aachen, Köln-Ossendorf, Hersel, Bottrop, Bochum-Hofstede, Olpe-Günsen, Jülich, Aachen, Duisburg-Altstadt, Iserlohn-Letmathe, 2021 tausende Pflanzen im NSG Kiesgrubensee in Köln-Porz, 2021 am Austmanns Heideteich zwischen Steinhagen und Brockhagen, 2023 zu Tausenden auf einer Brachfläche an der Wanner Straße in Recklinghausen-Hochlarmark und 2024 zu Tausenden auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Emil-Emscher in Essen-Bergeborbeck in Nordrhein-Westfalen (BBV 2021, BBV 2016, Gorissen 2015, Raabe 2021, BBV 2023, BBV 2022, BBV 2024, BBV 2025), 1997 zwischen Ingelheim und Heidesheim, 1999 Hafen von Worms, 2000 Sandgruben bei Monsheim, 2001 in Miesau und 2002 in Mainz in Rheinland-Pfalz (Bönsel & Ottich 2005, Streitz 2005), Saarland (Hand & Thieme 2023), 2017 am Bahnhof Adorf in Sachsen (Breitfeld 2021), 2019 am Bahnhof Coswig in Sachsen-Anhalt (John 2019) und Thüringen (Hand & Thieme 2023), mit einem Ausbreitungsschwerpunkt in der Rhein-Main-Region. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2002 in einer Sandgrube bei Lonnerstadt (Meierott & al. 2024). Ihre Einschleppung nach Deutschland wird in Zusammenhang mit Aktivitäten der US-Armee vermutet, da die ersten Funde nahe von Armeestützpunkten erfolgten (Weiss & Gutte 2017). Die Art findet sich in Deutschland zurzeit in Ausbreitung begriffen (Hassler & Muer 2022). In der Schweiz in den Kantonen Basel, Genf und Luzern (Infoflora 2024). Subspontan u.a. seit 1952 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und seit 2004 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

 

Epilobium brunnescens

Aus Neuseeland und Südost-Australien stammt das Bräunliche Weidenröschen, Epilobium brunnescens. Subspontan konnte es in Europa 1904 erstmals in Edinburgh gefunden werden, mittlerweile ist die Art in Schottland weit verbreitet. Im Gebiet tritt es nur ganz vereinzelt auf, so eine Zeit lang etabliert im Botanischen Garten Berlin ab dem Jahr 1999 (Seitz & al. 2012, Hassler & Muer 2022) und in Brandenburg (Hand & Thieme 2023). Die Nennung des neuseeländischen Korallenbeeren-Weidenröschens, Epilobium nerterioides, subspontan im Garten des Schlosses Zell in Oberösterreich von Grims (2008) für das Jahr 1963 dürfte zu E. brunnescens gehören. Nachdem sich Verwilderungsangaben von E. nerterioides als E. brunnescens herausgestellt haben (Stace 2019), dürfte es sich bei dem Fund aus Oberösterreich ähnlich verhalten. Vermutlich hat Grims mit der Flora Europaea bestimmt, in der die Art noch als E. nerterioides läuft. Der Fund wird auch in der aktuellen Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) akzeptiert. Subspontan u.a. seit 1933 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1904 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und seit 1931 bzw. 1869 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017).
 

Epilobium canum

Als Kalifornische Fuchsie oder Kolibritrompete ist das aus dem westlichen Nordamerika stammende Graue Weidenröschen, Epilobium canum (Syn.: Zauschneria californica), im Pflanzenhandel zu finden. 
Unbeständig verwildert wird es 1913 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hassler & Muer 2022) und 2002 in der Pauernfeindstraße in der Stadt Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013, Pilsl & al. 2008, sub Zauschneria californica) angegeben. Das Synonym ist zu Ehren des böhmischen Arztes und Botanikers Johann Baptist Josef Zauschner (1737−1799) benannt, der Professor für Medizin und Botanik in Prag war und sich besonders um die Flora Böhmens verdient machte.
 

Epilobium komarovianum

Das aus Neuseeland stammende Schmucklose Weidenröschen, Epilobium komarovianum (Syn.: E. inornatum), tritt in Botanischen Gärten und Parks in Westeuropa zum Teil eingebürgert auf. Im Gebiet wurde es 1968 in Ludwigsburg in Baden-Württemberg vorübergehend festgestellt (Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2023). Weiters adventiv in Berlin (Hassler & Muer 2022), 1990 auf einer Brache im alten Botanischen Garten Hamburg (Schmid 1990), in Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023) und 2009 im Botanischen Garten Chemnitz in Sachsen (Grundmann & Tippmann 2010). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), 1973 in Irland (Seebens & al. 2017), 1961 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1970 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1964 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1972 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Benannt ist die Art wahrscheinlich zu Ehren des russischen Botanikers und Geographs Wladimir Leontjewitsch Komarov (1869−1945). Komarov nahm schon als Student an zwei Expeditionen nach Turkestan und Kasachstan teil, später folgten Reisen in den Fernen Osten. 1898 wurde er Kustos am Botanischen Garten, dann Professor an der Universität in St. Petersburg, Präsident der Russischen Botanischen Gesellschaft, der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und des Botanischen Instituts Komarov in St. Petersburg. Neben zahlreichen Pflanzen- und Tierarten wurde 1948 die Stadt Kellomäki in Komarowo umbenannt (Burkhardt 2018).
 

 
 

Epilobium microphyllum

Aus Neuseeland stammt das Kleinblättrige Weidenröschen, Epilobium microphyllum, das im Gebiet unbeständig verwildert angegeben wird für Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 1924 für den Botanischen Garten München-Nymphenburg in Bayern (Hegi 1975), 1933 für Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Dahnke 1935, Hassler & Muer 2022) und 1923 für Rathen an der Elbe in Sachsen (Hegi 1975). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben.
 

Quellen

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2016): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2016 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 8: 174–189.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2021): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2020 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 12: 199-278.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2022): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2021 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 13: 131–190.

BBV–Bochumer Botanischer Verein (2023): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2022 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 14: 167-231.

BBV–Bochumer Botanischer Verein (2024): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2023 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 15: 185-232.

BBV–Bochumer Botanischer Verein (2025): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2024 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 16: 213-258.


BfN (2013): Epilobium ciliatum Raf., FloraWeb - Datenbank FLORKART, Netzwerk Phytodiversität Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, http://www.floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=21642&

Bomble F. W. (2017): Die Epilobium ciliatum-Gruppe im Aachener Raum Teil I: Sippen mit Merkmalen von Epilobium glandulosum - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 9: 9–22.

Bönsel D. & Ottich I. (2005): Über neue Funde des Kurzfrüchtigen Weidenröschens (Epilobium brachycarpum) in Frankfurt am Main. – Bot. Naturschutz Hessen 18: 43 – 54.

Breitfeld M. (2021): Flora der Westabdachung des Erzgebirges – Die Pflanzenwelt zwischen Adorf, Markneukirchen, Schöneck und Klingenthal. 294 S.

Burkhardt L. (2018): Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen Teil 1 -https://www.bgbm.org/sites/default/files/
verzeichnis_eponymischer_pflanzennamen_2018_teil_1.pdf

Buttler K.P. (2007): Fundmeldungen Neufunde - Bestätigungen - Verluste – Botanik und Naturschutz in Hessen – 20: 161 - 172.

CABI (2021): Invasive Species Compendium - https://www.cabi.org/publishing-products/invasive-species-compendium/

Dahnke W. (1935): 2. Nachtrag zur Flora von Parchim und Umgebung – Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg 10: 17-34.

Düll R. & H. Kutzelnigg (2022): Die Wild- und Nutzpflanzen Deutschlands. 9. erw. Aufl. – Wiebelsheim. 948 S.

Feder J. (2022): Der Segen der Einwanderer. Neophyten, unsere pflanzlichen Neubürger und was sie für unser Ökosystem bedeuten. Gräfe und Unzer, München.

Fitting D., Heering D., Widmaie, C. & Manskopf C. (1911): Index Seminarii Horti Botanici Hamburgensis 1911. Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten 29: 133-158.

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Gederaas L., Loennechen Moen T., Skjelseth S. & Larsen L.-K. (2012): Alien species in Norway, with the Norwegian Black List - http://www.scales-project.net/NPDOCS/
AlienSpeciesNorway_2012_scr_9C0ee.pdf

Geith K. (1924): Experimentell-systematische Untersuchungen an der Gattung Epilobium L. Bot. Archiv 6: 123-186.

Glaser M., C. Gilli, N. Griebl, M. Hohla, G. Pflugbeil, O. Stöhr, P. Pilsl, L. Ehrendorfer-Schratt, H. Niklfeld & F. Essl (2025): Checklist of Austrian neophytes (2nd edition) – Preslia 97: 413−539.


Gorissen I. (2015): Flora der Region Bonn (Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis) – Decheniana-Beiheft 40. Bonn, 605 Seiten.

Gregor T., Bönsel D., Starke-Ottich I., Tackenberg O., Wittig R. & Zizka G. (2013). Epilobium brachycarpum: a fast-spreading neophyte in Germany. – Tuexenia 33: 259 – 283.

Grims F. (2008): Flora und Vegetation des Sauwaldes und der umgrenzenden Täler von Pram, Inn und Donau – 40 Jahre später - Stapfia 87, 262 S.

Grundmann H. & H. Tippmann (2010): 2.Nachtrag zur Flora von Chemnitz – Sächsische Floristische Mitteilungen 13: 32-40.

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Hassler M. (2021): Flora des Landkreises Karlsruhe. Bildatlas und Datenbank. Version 4.16; Stand 13.7.2021

Hassler M. & Muer T. (2022): Flora Germanica – Bildatlas der Farn- und Gefäßpflanzen Deutschlands. 2 Bände. 2

Hetzel G. (2007): Die Neophyten Oberfrankens – Floristik, Standortscharakteristik, Vergesellschaftung, Verbreitung, Dynamik. – Ber. Natur-forsch. Ges. Bamberg 78 (2005/2006): 1 – 240.

Höcker R. (2002): Bemerkenswerte Pflanzenfunde im Regnitzgebiet seit 2002 – Mitteilungen des Vereins zur Erforschung der Flora des Regnitzgebietes Band 4: 63–67).

Höcker R. & Hetzel G. (2007): Epilobium brachycarpum C. Presl, das Kurzfrüchtige Weidenröschen, in Bayern. – Floristische Rundbriefe 40: 115–131

Infoflora (2024): Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora – https://www.infoflora.ch/de/

Jäger E. (1986): Epilobium ciliatum Raf. (E. adenocaulon Hausskn.) in Europa. Wiss. Z. Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenbg. 5: 122-134.



John H. (2019): Aktuelle Nachweise von Pflanzenarten im südlichen Sachsen-Anhalt 2014 bis 2019 - Mitt. florist. Kart. Sachsen-Anhalt 24: 69–103.

Junghans T. (2015):  Mannheims Adventivflora im Wandel – Neue Arten und aktuelle Ausbreitungstendenzen im Kontext der Klimaerwärmung - Braunschweiger Geobotanische Arbeiten 11: 11–37.

Kew (2022): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Krausova I. (2014): Virtual Herbaria JACQ – Epilobium brachycarpum – https://herbarium.univie.ac.at

Lohmeyer W. & Sukopp H. (1992): Agriophyten in der Vegetation Mitteleuropas. — Schr.-R. f. Vegetationskde. 19, 185 pp.

Ludwig W. (1962): Epilobium adenocaulon, ein Neuankömmling in der hessischen Flora. Hess. Florist. Briefe 11: 29-32.

Medvecká J., Kliment J., Májeková J., Halada Ľ., Zaliberová M., Gojdičová E., Feráková V. & Jarolímek J. (2012): Inventory of the alien flora of Slovakia. – Preslia 84: 257–309.

Meierott L. (2008): Flora der Haßberge und des Grabfeldes – Neue Flora von Schweifurt. 2 Bände, IHW-Verlag, Eching.

Meierott L., Fleischmann A., Klotz J., Ruff M. & W. Lippert (2024): Flora von Bayern – Haupt Verlag, Bern, 4 Bände.

Nehring S., Kowarik I., Rabitsch W. & Essl. F.(2013): Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Gefäßpflanzen. 202 S.

Neobiota (2013): Neobiota in Österreich - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. http://www.neobiota-austria.at/ms/neobiota-austria//neobiota_imp/ 

Pflugbeil G. & Pilsl P. (2013): Vorarbeiten an einer Liste der Gefäßpflanzen des Bundeslandes Salzburg, Teil 1: Neophyten - Mitt. Haus der Natur 21: 25–83.

Pilsl P., Wittmann H. & Nowotny G. (2002): Beiträge zur Flora des Bundeslandes Salzburg III – Linzer biol. Beitr. 34/1: 5–165.

Pilsl P., Schröck C., Kaiser R., Gewolf S., Nowotny G. & Stöhr O. (2008): Neophytenflora der Stadt Salzburg (Österreich). – Sauteria 17: 1–596. [sehr ausführlich und genau]

Pyšek P., Danihelka J., Sádlo J., Chrtek J. jr., Chytrý M., Jarošík V., Kaplan Z., Krahulec F., Moravcová L., Pergl J., Štajerová K. & Tichý L. (2012): Catalogue of alien plants of the Czech Re­public (2nd edition): checklist update, taxonomic diversity and invasion patterns. – Preslia 84: 155–255.

Raabe U. (2021): Das Kurzfrüchtige Weidenröschen (Epilobium brachycarpum) – auch in Ostwestfalen angekommen - Berichte Naturwiss. Verein für Bielefeld und Umgegend 58: S. 78 – 79


Rothmaler W. (2011): Exkursionsflora von Deutschland, Gefäßpflanzen: Grundband, 20. Aufl. Spektrum, Heidelberg: 930 S.

Schmid M. (1990): Ruderalpflanzen und Kulturflüchtlinge um den Neuen Botanischen Garten in Klein-Flottbek. – Ber. Botan. Ver. Hamburg 11: 77 – 78.

Sebald O., Seybold S. & G. Philippi (1992): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs, Bd. 4: Haloragaceae bis Apiaceae. Verlag E. Ulmer, Stuttgart.

Seebens H., Blackburn T. M., Dyer E. E., Genovesi P., Hulme P. E., Jeschke J. M., Pagad S., Pyšek P., Winter M., Arianoutsou M., Bacher S., Blasius B., Brundu G., Capinha C., Celesti-Grapow L., Dawson W., Dullinger S., Fuentes N., Jäger H., Kartesz J., Kenis M., Kreft H., Kühn I., Lenzner B., Liebhold A., Mosena A. (2017): No saturation in the accumulation of alien species worldwide. Nature Communications 8(2).

Seitz B., Ristow M., Prasse R., Machatzi B., Klemm G., Böcker R. & Sukopp H. (2012): Der Berliner Florenatlas – Verhandlungen des Bot. Vereins von Berlin und Brandenburg, Beiheft 7.

Snogerup S. 2010: Epilobium L. – In: Jonsell B. & Karlsson T. (Eds.): Flora Nordica 6. – Stockholm: 91–131.

Stace C. (2019): New Flora of the British Isles, Fourth edition – Cambridge.

Streitz H. (2005): Die Farn- und Blütenpflanzen von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis – Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft 562. E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung Stuttgart, 404 S.

Verloove F. (2021): Manual of the Alien Plants of Belgium –  http://alienplantsbelgium.be

Waldburger E., Pavlovic V. & Lauber K. (2003): Flora des Fürstentums Liechtenstein – Haupt-Verlag Bern, 810 S.

Weiss V. & Gutte P. (2017): Epilobium brachycarpum C. Presl, Kurzfrüchtiges Weidenröschen, eine neue Art in Mitteldeutschland - Sächsische Floristische Mitteilungen 19: 118–125.

Wittmann H., Siebenbrunner A., Pilsl P. & P. Heiselmayer (1987): Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. — Sauteria 2: 1–403.

Wittmann H. & Pilsl P. (1997): Beiträge zur Flora des Bundeslandes Salzburg II. – Linzer biol. Beitr. 29/1: 385–506.

Wohlgemuth T., Del Fabbro C., Keel A., Kessler M. & M. Nobis (2020): Flora des Kantons Zürich. Zürcherische Botanische Gesellschaft. Haupt-Verlag, Bern.

Zimmermann F. (1921): Neues aus der Flora von Mannheim – Mitteilungen des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz e.V. Freiburg im Breisgau 1: 13-135.