Elodea

Wasserpest, Froschbissgewächs, Hydrocharitaceae

Gattung:

Elodea umfasst, inklusive Egeria, etwa 9 amerikanische Arten (Kew 2022) mit den meisten Arten in Südamerika (Barrat-Segretain & al. 2002). Egeria mit 3 Arten wird von manchen Botanikern aufgrund der 4- bis mehrblättrigen Blattquirle (bei Elodea s.str. 3-blättrig) und der großen Blüten (bei Elodea s.str. kleinblütig) von Elodea als eigene Gattung abgetrennt.
 

Elodea canadensis  

Kanadische Wasserpest,
Elodea canadensis  
Froschbissgewächs, Hydrocharitaceae

 

Steckbrief:

Untergetauchte, zweihäusige Ausdauernde mit dicht beblätterten, 1−2 mm dicken und bis zu 3 m langen Sprossen. Blätter dunkelgrün, zungenförmig, um 10 mm lang und 2–4 mm breit, 2–5× so lang wie breit, parallelrandig, meist in 3-zähligen Quirlen. Blüten 2–4 mm im Ø, aus 3 grünen Kelch- und 3 unscheinbaren weißen Kronblättern. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Nuttall-Wasserpest, Elodea nuttallii, hat 1–2 mm breite, oft in sich gedrehte Blätter, die 3,5–10× so lang wie breit sind. Die Argentinische Wasserpest, Elodea callitrichoides, hat linealische Blätter, die 7,5–15× so lang wie breit sind und Blüten mit einem Ø von 5,5–9,5 mm.
 
 

Name:

Die deutsche Bezeichnung Wasserpest dürfte auf den Berliner Botaniker Paul Ascherson 1864 zurückgehen, der schon früh die Expansion der Art mitverfolgte (Feder 2022).
 

Nutzung:

Als pflanzlicher Wasserreiniger und Sauerstoffspender in Zier- und Badeteichen, mancherorts auch als Viehfutter und Dünger. Die Art ist eine beliebte Schulversuchspflanze etwa zur Demonstrierung der Sauerstoffproduktion bei Belichtung (Düll & Kutzelnigg 2022).
 

Ausbreitung:

Beheimatet in Nordamerika mit einem ursprünglichen Verbreitungsgebiet von Neuschottland bis Britisch-Columbia im Westen, südlich bis Nord-Carolina und Kalifornien.
Die Kanadische Wasserpest trat in Europa dokumentiert zum ersten Mal 1836 in Irland auf (Cook & Urmi-König 1985) und kam von dort in Botanische Gärten Deutschlands. Gegen 1859 gelangten Pflanzenteile aus dem Berliner Botanischen Garten in nahe gelegene Gewässer und die Pflanze konnte die durch Kanäle verbundenen Flusssysteme von Havel und Oder rasch besiedeln (Bolle 1865). In Leipzig in Sachsen konnte sie 1861 erstmals gefunden werden, in Trier in Rheinland-Pfalz und Hamburg 1863, Regensburg in Bayern 1865, Kleve in Nordrhein-Westfalen 1865 usw. (Andrä 1876, Vollmann 1914, Hussner 2006). Es erfolgte eine Massenentwicklung, die bis zur Verstopfung ganzer Kanäle führte (Düll & Kutzelnigg 2022). Hermann Löns schrieb im Hannoverschen Tageblatt vom 9. Okt. 1910: „Es erhob sich überall ein schreckliches Heulen und Zähneklappern, denn der Tag schien nicht mehr fern, da alle Binnengewässer Europas bis zum Rande mit dem Kraute gefüllt waren, so daß kein Schiff mehr fahren, kein Mensch mehr baden, keine Ente mehr gründeln und kein Fisch mehr schwimmen konnte.“ (Neobiota 2016).
Nach mehreren Jahrzehnten rasanter Ausbreitung kam es im 20. Jahrhundert zu einem Rückgang der Art. Zu den Ursachen gehört u.a. der Befall mit Fadenwürmern, die den Vegetationskegel zerstören. Inzwischen ist die Pflanze kaum noch eine Gewässerplage, sondern vielmehr ökologisch wertvoll als Laichplatz und Sauerstoffproduzent (Düll & Kutzelnigg 2022).  
Aus Mitteleuropa sind bisher fast ausschließlich weibliche Pflanzen bekannt, sodass keine generative Vermehrung stattfindet. Die Ausbreitung vollzieht sich vor allem durch abgebrochene Sprossteile, die vertriften oder durch Wassertiere verbreitet werden. Lediglich bei Altenburg in Thüringen konnten auch männliche Pflanzen gefunden werden (Müller & al. 2021). Die Art steht auf der „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten der Schweiz“.

 
DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH und SCHWEIZ:
Verbreitet und häufig, fehlt nur den höheren Alpengebieten. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte um 1865 vom Winterhafen in Regensburg (Meierott & al. 2024). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1883 (Glaser & al. 2025). Im Kanton Zürich subspontan erstmals 1866 aufgetreten (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1925 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 2000 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1929 in Bulgarien (Seebens & al. 2017), seit 1949 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1905 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1872 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1884 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1859 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1880 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), seit 1870 in Dänemark (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1987 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1879 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1883 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und seit 1940 in Slowenien (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Elodea callitrichoides

Ihr Herkunftsgebiet verrät die im Gebiet seit etwa 1964 bekannte Argentinische Wasserpest, Elodea callitrichoides, bereits in ihrem deutschen Namen. Sie tritt im Gebiet, wahrscheinlich durch Aquarianer verbreitet, u.a. im Oberrheingebiet Baden-Württembergs auf (Hand & Thieme 2023), findet sich aber auch anderswo, so in Brandenburg (Müller & al. 2021), 1964 Kühkopf bei Stockstadt und 2002 im Naturschutzgebiet Lorcher Werth in Hessen (Sebald & al. 1998, Streitz 2005), Nordrhein-Westfalen (Müller & al. 2021), Oberrheingebiet in Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), Maibachl bei der Villacher Therme in Kärnten (Walter 2008) und bei Greifenstein in Niederösterreich (Ofenböck 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1995 bzw. 1998 (Seebens & al. 2017, Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. seit 1959 auch in Frankreich (Seebens & al. 2017), seit 1985 in Schweden (Seebens & al. 2017) und seit 1948 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Elodea densa

Die Dichte Wasserpest, Elodea densa (Syn.: Egeria densa), ist im Stromgebiet des Paranà in Südamerika beheimatet. Die Pflanze ist 30–60 cm lang, wächst untergetaucht und flutend. Die Blätter sind 2–5 cm lang, zart, dichtstehend, in vierblättrigen Quirlen. Die Blüten sind mit 1–3 cm ∅ groß und lang gestielt. Sie kommt im Gebiet aber nur selten zur Blüte. Der synonyme Gattungsname ist nach der Nymphe Egeria aus der römischen Mythologie benannt, verbunden mit der gleichnamigen (heiligen) Quelle in der Nähe von Rom, dort holten u.a. die Vestalinnen für ihre Zeremonien das Wasser. Ihre Nymphengrotte ist ein beliebtes Gestaltungsmotiv in Parks wie u.a. im Rheinsberger Schlosspark und im Park von Wörlitz (Burkhardt 2018).

 
In Deutschland u.a. Filderstadt, Birkenheide und 1932 bis in die 1950er-Jahre im Warmwasserabfluss des Wasserwerkes Karlsruhe in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021, Sebald & al. 1998), in Bayern erstmals 1976 im Rinsen-Weiher bei Sarching (Meierott & al. 2024 sub Egeria densa), in der Wuhle in Berlin seit Ende der 1980er-Jahre mit Etablierungstendenzen (Seitz & al. 2012, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hassler & Muer 2022), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Altenlingen an der Ems, Wachendorf und 2010 im Silbersee bei Vorwerk in Niedersachsen (Weber 1995, Bernhardt 1991, Langbehn 2013), seit 1914 in der Niers, Stallberg bei Siegburg, 2019 im Westpark in der Bochumer Innenstadt und 2021 in Bergheim in Nordrhein-Westfalen (Hussner 2006, Gorissen 2015, Jagel 2021, BBV 2022), Oberrheingebiet von Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Zittau und 2002 im oberen Dorfteich Landwüst in Sachsen (Gutte & al. 2013, Breitfeld 2021) und in Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021). In Österreich beim Warmbad Villach in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), ehemals in Ries und in den Rielteichen bei Graz in der Steiermark (Hamburger 1948, Leonhartsberger 2014) und 1947 an der Alten Donau unterhalb der Wagramer Straße in Wien (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1927 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz sehr selten, so in den Kantonen Basel, Bern, Luzern, Schwyz, Tessin, Waadt und Wallis (Infoflora 2024).
Subspontan u.a. seit 2007 auch in Island (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Irland (Seebens & al. 2017), in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1991 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1995 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 1960 in Ungarn (Seebens & al. 2017) und seit 1983 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017).
 

 
Die Dichte Wasserpest wird in der Aquaristik genutzt, vor allem in frisch eingerichteten Aquarien, wo sie hilft, dem Wasser Nitrat und seine Vorstufen zu entziehen. Bei den kultivierten Pflanzen handelt es sich um einen männlichen Klon, der sich vegetativ vermehrt (EFLORAS 2021). Die Ausbreitung erfolgt vor allem durch Freisetzung aus Aquarien. So wurde die Art ehemals im Elster-Saale-Kanal in Sachsen ausgesetzt und trat zweitweise, so 1910, in Menge auf, kommt dort aber seit den 1960er-Jahren nicht mehr vor (Gutte 2006). Gegenwärtig ist die Dichte Wasserpest in vielen Regionen der Erde eingebürgert und gilt in manchen Gebieten als invasiv. Die Art hat die Fähigkeit, auch bei wenig Licht zu gedeihen. Sie bildet an der Wasseroberfläche ein dichtes Blätterdach und kann dadurch die Artenvielfalt verringern. Widersacher findet sie u.a. in Form von Schwarzhalsschwänen, die scheinbar besonders gerne Elodea densa fressen (Delgado & al. 2014). In Europa gelten die Vorkommen bislang als unproblematisch. In Island wächst sie in natürlich erwärmten Gewässern und zählt damit zu einer der ersten neophytischen Süßwasserpflanzen, die die Arktis erreichten (Wasowicz & al. 2014).

Elodea nuttallii

Die zu Ehren des englischen Botanikers Thomas Nuttall (1786–1859), aus Nordamerika stammende Nuttall-Wasserpest, Elodea nuttallii, wurde 1909 zu Forschungszwecken an die Universität Bonn gebracht (Strasburger 1910). In England gelang 1914 vermutlich der erste subspontane Nachweis der Art in Europa, wobei die Pflanzen zuerst als Hydrilla verticillata bestimmt wurden (Bennett 1914 in Weber-Oldecop 1977). Am Festland wurde sie 1939 subspontan in Belgien bemerkt (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), wenngleich erst 1955 als solche bestimmt (Hussner 2006). 1953 dann in Münster (Hussner 2006) und 1961 in Sachsen (Gutte & al. 2013). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1981 im Schmölzersee bei Garmisch-Partenkirchen (Meierott & al. 2024). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte in den 1970er-Jahren (Cabi 2024). Auch in der Schweiz war die Art um 1970 erst vereinzelt vorhanden. Seither scheint E. nuttalli vielerorts Elodea canadensis zu ersetzen (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Die Art dürfte sich auch gegenwärtig noch in Ausbreitung befinden, doch ist ihre weitere Ausbreitungsentwicklung unklar. In einigen Seen entlang der Ruhr ist sie problematisch geworden. So wurde etwa im Jahr 2004 aus dem Harkortsee 450 Tonnen Pflanzenmaterial mit Hauptanteil E. nuttallii gemäht (Düll & Kutzelnigg 2022). Es ist nicht auszuschließen, dass die aktuellen Dominanzbestände zukünftig ähnlich wie bei E. canadensis ohne menschliches Einwirken zurückgehen (Hussner & al. 2014). Auffallend ist eine in Europa mehrfach feststellbare Sukzession, die mit Elodea canadensis beginnt, dann ± abgelöst wird von E. nuttallii und diese wiederum abgelöst wird von Lagarosiphon major (CABI 2021). Im Gebiet wurden fast ausschließlich weibliche Pflanzen gefunden, sodass von einer ± rein vegetativen Vermehrung auszugehen ist (CABI 2021).  
 
Funde von E. nuttallii auf etwa 1600 m Seehöhe in einem Sprengtrichter am Maiskogel bei Kaprun zeigen, dass sich die Art auch in kälteren Gewässern wohlfühlt (Stöhr & al. 2007). Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet, fehlt aber streckenweise, vor allem im Osten und Süden.
 
Subspontan u.a. seit 1973 auch in Frankreich (Seebens & al. 2017), seit 1941 in den Niederlanden (FLORON 2021, CABI 2024), seit 1974 in Dänemark (Seebens & al. 2017), seit 1995 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1984 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1966 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1990 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1992 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 1991 in Ungarn (Seebens & al. 2017) und seit 1998 in Rumänien (Seebens & al. 2017). Die Art steht seit 2017 auf der EU-Liste invasiver Arten (Nehring & Skowronek 2023) und darf nicht verkauft oder gehalten werden.
 

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