Dipsacus

Karde, Geißblattgewächs, Caprifoliaceae

Gattung:

Dipsacus umfasst, inklusive Virga, etwa 21 Arten (Kew 2023) in Eurasien und Afrika.
 

Dipsacus strigosus 

Schlanke Karde,
Dipsacus strigosus 
Geißblattgewächs, Caprifoliaceae

 

Steckbrief:

80–220 cm hohe Zweijährige mit zerstreut kurzstacheligen Stängeln. Stängelblätter gestielt, nicht verwachsen, ungeteilt oder am Grund mit 2 Fiederblättchen. Blütenköpfe kugelig, 3–4 cm im Ø, Hüllblätter kurz. Blüten gelblichweiß, Staubbeutel meist blassgelb. Spreublätter 15–20 mm lang, die Blüten überragend, nur auf dem Rücken, nicht an der Spitze bewimpert. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die ähnliche Borsten-Karde, Dipsacus pilosus, hat weiße Blüten und 8–13 mm lange Spreublätter, die die Blüten kaum überragen und die auch an der Spitze borstig bewimpert sind. Die Blütenstände sind 1,5–2 cm im Ø.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Dipsacus strigosus wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom deutsch-russischen Gelehrten Peter Simon von Pallas (1741–1811) als eigenständige Art erkannt. Er unternahm im Dienste der Zarin Katharina II. zahlreiche Forschungsreisen und sammelte die Art bei Ghilan am Südwestufer des Kaspischen Meeres.
Aus dem Gebiet ist die Pflanze seit dem Jahr 1835 subspontan bekannt, wo sie erstmals im heutigen Stadtgebiet von München gefunden wurde. Vermutlich ist sie mit Importen aus dem Schwarzmeerraum oder von Botanischen Gärten aus ins Gebiet gelangt (Ahrens 2008), auch Begrünungsansaaten werden als Ausbreitungsursache angegeben (Stöhr & al. 2004).
Karden sind Tierstreuer, indem die stacheligen Früchte an Tierfellen hängen bleiben. Auch Bearbeitungsausbreitung, etwa durch Distelfinken, trägt zur Verbreitung der Pflanze bei (Düll & Kutzelnigg 2022).

 
DEUTSCHLAND:
1835 erstmals im heutigen Stadtgebiet von München gesammelt (Meierott & al. 2024), 1907 in Kiel in Schleswig-Holstein, 1943 in Frankfurt in Hessen (Ludwig 1982). Auch sonst mancherorts verwildert bis eingebürgert, mit zunehmender Ausbreitungstendenz, so 1994 in Birkach, in Karlsruhe, bei Stuttgart-Hohenheim, Ziegelberg, Waldburg und Neutrauchburg in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Sebald & al. 1996, Dörr & Lippert 2004), in Ober- und Unterfranken, Prittriching am Lech, Oberaudorf im Oberinntal, Hindelang, Bruck, Hinterstein, Kempten, Windach am Ammersee und Palling in Bayern (Poelt 1970, Hetzel & Meierott 1998, Achtelig & Seitz 1994, Walter 2004, Smettan 2016, Dörr & Lippert 2004, Hohla 2014), 2006 bei Ansbach, Frankfurt-Sossenheim und 2020 in Frankfurt-Rödelheim in Hessen (Gregor & al. 2012, Ottich 2009, Gregor 2022), Neuburg in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Helmstedt in Niedersachsen (Ahrens 2008), Bielefeld-Brackwede, Wuppertal-Frielingshausen, Hamm-Rhynern, Holzwickede-Hengsen und 2023 Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013, BBV 2018, BBV 2020, BBV 2022, BBV 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Dresden, Herlasgrün, Leipzig, Mittweida und Meißen in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte & Krusche 2015, Wünsche & al. 2019), bei Naumburg und zwischen Unterfarnstädt und Alberstedt in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023). Die Fundangabe aus Sachsen-Anhalt ist nach Hand & Thieme (2023) irrig.
ÖSTERREICH: 
Vereinzelt, aber in Ausbreitung begriffen, so etwa 2001 im burgenländischen Rosaliengebirge beim Ort Wiesen am nordöstlichen Ende des Klostergrabens (Melzer & Barta 2002), Zwentendorf, Breitenfurt, Weidlingbach, Schiltern und Perchtoldsdorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Hohla & al. 2015, Barta & Sabor 2018, Sauberer & Mrkvicka 2020), 2006 Obernberg am Inn und bei Felling in Oberösterreich (Hohla 2006, Hohla 2022), Schallmoos, Anif, Bad Vigaun, 2013 in Hallein und Gneis in Salzburg (Wittmann & Pflugbeil 2017, Stöhr & al. 2004, Eichberger & al. 2014, Pilsl & Pflugbeil 2012), 2020 Mühlbachkogel bei Rein im Grazer Bergland der Steiermark (Griebl in: Gilli & al. 2021), Mils bei Hall und Niederndorf in Nordtirol (Pagitz 2008, Smettan 2020) und Neuwaldegg und Wienerberg in Wien (Melzer & Barta 2008, Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025) bzw. 1998 (Seebens & al. 2017). In Südtirol erstmals 2022 am St. Nikolaus-Weg in Kematen bei Sand in Taufers im Pustertal festgestellt (Wilhalm & al. 2024).
SCHWEIZ:
Sehr vereinzelt, so in den Kantonen Bern, Genf und Zürich (Infoflora 2024).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1986 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 2010 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1828 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1970 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1864 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1981 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Dipsacus gmelinii

Von Osteuropa bis Zentralasien ist die Gmelin-Karde, Dipsacus gmelinii, beheimatet. Sie wird 1884 adventiv für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023) angegeben. Benannt ist die Art zu Ehren des deutschen Botanikers und Sibirienforschers Johann Georg Gmelin (1709−1755). Gmelin war im Auftrag der Zarin Anna Iwanowna Teilnehmer der 10 Jahre dauernden „Großen Nordischen Expedition“ unter Vitus Bering (Burkhardt 2018).
 
 

Dipsacus sativus

Die Weber-Karde, Dipsacus sativus, wurde früher zum Kardätschen, also zum Aufrauen von Wollgeweben genutzt und wird heute gelegentlich für die Trockenfloristik und als Arzneipflanze kultiviert. Die Art dürfte dem Dipsacus fullonum oder D. ferox entstammen und ist nur aus Kultur bekannt (Benthin 2020). Sie wurde im 19. Jahrhundert aus Frankreich nach Deutschland importiert und großflächig angebaut. Nach Aufgabe der Kultur zum Zwecke des Kardätschen, zuletzt um 1955 in Österreich kultiviert, vermutlich überall wieder verschwunden, überlebt aber in Erhaltungskulturen (Hassler & Muer 2022) und neuerdings wieder kleinflächig als Heilpflanze gezogen.
 
Die Arten um D. fullonum, also auch D. sativus, sind Zisternenpflanzen. Ihre gegenständigen Stängelblätter bilden ein Wassersammelbecken, in dem sich oft zahlreiche verendeten Insekten finden. Über dessen Funktion gibt es unterschiedliche Sichtweisen. So wurde sie als Aufkriechschutz für Ameisen als unerwünschte Blütenbesucher gedeutet. Nach einer anderen, schon von Darwins Sohn Francis geäußerten Vermutung handelt es sich um eine Vorstufe der Karnivorie, indem die Insekten eine zusätzliche Versorgung mit Stickstoffverbindungen bewirkt (Düll & Kutzelnigg 2022).
Im Gebiet früher immer wieder vereinzelt subspontan. Bei neueren Fundmeldungen dürfte es sich durchwegs um Verwechslungen mit der Wilden Karde, D. fullonum, handeln. 
Fundmeldungen liegen vor u.a. aus Esslingen, 1989 Nordhausen und 1972 Obermooweiler in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Sebald & al. 1996), 1929 in einer alten Sandgrube bei Pasing, 1970 Sonthofen-Rieden, 1980 am Güterbahnhof Kaufbeuren und 1974 am Müllplatz zwischen Oberstaufen und Genhofen in Bayern (Dörr & Lippert 2004), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), ehemals Bonn-Poppelsdorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), Schifferstadt in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023) und in Meißen, Dresden und Bannewitz in Sachsen (Hardtke & al. 2013). Der Letztnachweis für Bayern erfolgte 2020 in Weißenbach (Meierott & al. 2024). In Österreich Steeg in Nordtirol (Polatschek 1999, Pagitz & al. 2023, Glaser & al. 2025), Dornbirn in Vorarlberg (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025) und am Südwest-Friedhof in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Belgien (Verloove 2021), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Der Nachtfalter Endothenia gentianaeana lebt ausschließlich von Karden und gilt als möglicher Kandidat für die biologische Bekämpfung der lokal invasiven Dipsacus fullonum (und D. sativus) in Nordamerika (Sforza & Bon 2008).

 

Quellen

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