Datura

Stechapfel, Nachtschattengewächs, Solanaceae

Gattung:

Datura umfasst etwa 14 Arten (Kew 2022) im tropischen und subtropischen Amerika mit Mannigfaltigkeitszentrum und Ursprungsgebiet in Mexiko. Bei den früher für Asien bzw. Australien als heimisch angenommenen Arten D. ferox, D. metel und D. leichardthii hat sich gezeigt, dass es sich hier um frühe Einschleppungen aus Mittelamerika handelt (Karinho-Betancourt & al. 2015).
 

Datura stramonium

Gewöhnlicher Stechapfel,
Datura stramonium (inkl. D. tatula)  
Nachtschattengewächs, Solanaceae

 

Steckbrief:

30–100 cm hohe, kahle bis zerstreut drüsenlos behaarte, giftige Einjährige mit gabelästigen Stängeln und eiförmigen, spitz gelappten bis doppelt gezähnten, 8–17 cm langen und 4–14 cm breiten Blattspreiten. Blütenkrone trichterförmig, weiß (var. stramonium) oder blassviolett (var. tatula), 5–10 cm lang, am Saum 5-zipfelig. Kelch aufgeblasen, röhrig, 3–5 cm lang, 5-kantig, hellgrün. Kapselfrüchte eiförmig, stachelig, meist aufrecht, reif vierkammerig entlang der Nähte aufspringend. Samen schwarz, eiförmig oder diskusartig, bis 4 mm lang. Giftig. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Der Großblütige Stechapfel, Datura inoxia, hat drüsig behaarte Blätter, Blütenstiele und Kelche und 10–17 cm lange Blütenkronen.
 

Nutzung:

Ehemalige Zierpflanze, historische Arzneipflanze und Zauber- und Rauschdroge. Früher medizinisch bei Asthma, Keuchhusten und Bronchitis verwendet (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Ausbreitung:

Angeblich beheimatet in Mexiko, seit dem Jahr 1583 auch aus Mitteleuropa bekannt und über den Orient und Venedig ins Gebiet gekommen (Barthel & Pusch 1999, Breitfeld & al. 2017). Die Herkunftsannahme wird allerdings durch prähistorische, bronzezeitliche Funde aus Osteuropa in Frage gestellt (Brandes 2015). Hegi (1975) vermutet, dass der Stechapfel aus Südrussland, dem Kaukasus und dem Kaspiseegebiet stammt. Jäger & al. (2008) schreiben dann im Band 5 des Rothmaler „Heimat unklar, subtropisches Amerika oder O-Europa“.
Zufolge Düll & Kutzelnigg (2011) tritt Datura stramonium seit dem 17. Jahrhundert in Deutschland als Neophyt auf. Nach Kowarik (2010) steht die Art an 38. Stelle der am weitesten verbreiteten Neophyten mit Vorkommen in 1462 Messtischblättern (48,7 %). Die Art muss bereits Ende des 18. Jahrhunderts lokal häufiger gewesen sein, da schon 1794 von Ebermaier für das Herzogtum Braunschweig vor einer Verwechselung von Nigella sativa (Schwarzkümmel) mit Datura stramonium gewarnt wurde.

 
In den letzten Jahren, vielleicht bedingt durch den Klimawandel, im Gebiet in deutlicher Zunahme begriffen und mittlerweile Kosmopolit. Wird auch mit Grünsaatmischungen ausgebracht. Stechapfel kann an manchen Standorten über Jahre fehlen und dann plötzlich wieder auftreten, weil die Samen im Boden jahrzehntelang keimfähig bleiben (Brandes 2015, Düll & Kutzelnigg 2022).
Der Gewöhnliche Stechapfel gehört zur Unkrautvegetation in Gemüse- und Maiskulturen. Seit Jahren ist auch eine stetige Zunahme und Verbreitung in Mais und Ölkürbis zu beobachten. Über eine starke Ausbreitung in landwirtschaftlichen Kulturen, insbesondere in Sonnenblume, wird aus Ungarn berichtet (Toth & al. 1995). In Nordamerika gilt sie regional als Problemunkraut in Kulturen von Nachtschattengewächsen wie Tomate (Weaver & Warwick 1984).
Datura stramonium ist gegenwärtig im Gebiet ein eingebürgerter Neophyt, der zerstreut in Wärme- und Trockengebieten vorkommt.

 
DEUTSCHLAND: 
In allen Bundesländern (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte vermutlich bereits in der frühen Neuzeit (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH: 
In allen Bundesländern etabliert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1583 (Seebens & al. 2017, Glaser & al. 2025). Auch in Südtirol.
SCHWEIZ:
Vielfach, besonders im Mittelland, Rhonetal und Tessin (Infoflora 2024, Welten & Sutter 1982). Im Kanton Zürich um 1900 aus 8 % der Quadranten belegt, gegenwärtig aus 13 % der Flächen erwähnt (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1799 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1856 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1777 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1778 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1791 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1825 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1816 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1809 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
 
Weitere Arten:

Datura ferox

Die Herkunft des Dornigen Stechapfels, Datura ferox, ist unklar, wahrscheinlich ist es aber Mexiko und Texas. Im Gebiet vereinzelt eingeschleppt, so 1934 bei der Ölfabrik im Heilbronner Hafen in Baden-Württemberg (Müller 1935), 2004 bei Schwebheim in Bayern (Meierott 2008), 1985 beim Bahnhof Lübbenau in Brandenburg (Petrick & al. 2011), Kuhwerder Hafen in Hamburg (Jehlik 1989, Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), 1962 in Rostock-Dierkow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), ehemals mehrfach bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Aellen & Scheuermann 1936, Hand & Thieme 2023), in Bielefeld-Jöllenbeck, Werther-Häger und bei Mettmann in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Sonnenborn 1979, Kulbrock & al. 2005, Adolphi 2013), Neukirch/Lausitz und ehemals Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte & al. 2013) und 2005 in Niebüll-Deezbüll in Schleswig-Holstein (Hebbel 2018). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2004 in Schwebheim (Meierott & al. 2024). In Österreich 2003 in trockengefallenen Schlammbänken an der Donau in der Wachau in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2006, Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1957 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1988 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1953 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1981 in Albanien (Seebens & al. 2017) und seit 1987 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Datura inoxia

Der in Mexiko und den südlichen USA beheimatete Feinstachelige Stechapfel, Datura inoxia (Syn.: D. innoxia), wird in Europa seit dem 19. Jahrhundert kultiviert (Jäger & al. 2008) und tritt im Gebiet vereinzelt subspontan auf. 
So 1965 und 2012 in Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), 1995 in Herbstadt, 1993 Schweinfurt, 1997 beim Silvanersee bei Gaustadt und 2008 in Unterobsang in Bayern (Meierott 2008, Breitfeld & al. 2021), 2015 in Bremerhaven (Feder 2016), 2007 in Darmstadt und 2005 Schlitz in Hessen (Buttler 2009, Gregor & al. 2012), Braunschweig-Veltenhof in Niedersachsen (Brandes 2011), 1994 in Fröndenberg-Ostbüren und 2023 in Mülheim an der Ruhr-Holthausen in Nordrhein-Westfalen (Büscher 1996, Hand & Thieme 2023, BBV 2024), 1994 in Ludwigshafen-Edigheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), 2011 in Salzenforst bei Bautzen und 2002 Markkleeberg in Sachsen (Otto & al. 2012, Gutte 2006) und Löbstedt in Thüringen (Schönfelder 2014). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1980 (Meierott & al. 2024 sub D. innoxia). In Österreich Weiden am See im Burgenland (Barta 2004), in Kärnten (Glaser & al. 2025), Stockerau und Zwentendorf in Niederösterreich (Lefnaer 2018, Bernhardt & al. 2013), Vormarkt Nonsbach, Hochburg-Ach und Gigling in Oberösterreich (Hohla 2017), in Nußdorf und 2014 in Dorfbeuern in Salzburg (Eichberger & al. 2015), Judendorf in der Steiermark (Melzer 2000), Osttirol (Stöhr 2014), im 3., 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk und beim ehemaligen Bahnhof Breitenlee in Wien (Walter 2003, Adler & Mrkvicka 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1987 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in den Kantonen Basel, Genf, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und 2016 in Sennägerten bei Brütisellen im Kanton Zürich (Bellosi & al. 2011, Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. 1856 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 2003 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1992 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1934 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2000 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012)
Die Art gilt in einigen Ländern wie Äthiopien, Kenia, Namibia und Südafrika lokal als invasiv (CABI 2021).
 

Datura metel

Der Flaumige Stechapfel, Datura metel, stammt wahrscheinlich aus Mittelamerika und der Karibik und ist vermutlich durch Auslese aus D. inoxia als Zierpflanze entstanden (Cavazos & al. 2000, Hassler & Muer 2022). Seit spätestens dem 4. Jahrhundert n. Chr. ist die Art aus Indien bekannt. Wie sie dorthin gekommen ist, ob durch den Menschen oder ein zufälliges Naturereignis, ist ungewiss. Es sind aber auch andere Pflanzen bekannt, etwa die Batate/Süßkartoffel, die präkolumbianisch aus Amerika nach Asien kamen.
 
Seit langem kultiviert wird eine Sorte `Fastuosa´ (= Hochmut) mit violetter, doppelter Blüte und schwarzem Stängel, die unter einer Vielzahl von überflüssigen Sortennamen wie „Double Purple“ oder „Blackcurrant Swirl“ im Pflanzenhandel erscheint. `Fastuosa´ tritt auch subspontan auf und ist in Israel mittlerweile eingebürgert. Auch eine gelbblütige Variante `Chlorantha´ mit doppelter Blüte existiert, die im Pflanzenhandel mit entbehrlichen Fantasienamen wie „Ballerina Yellow“ zu finden ist.
Datura metel tritt im Gebiet ganz vereinzelt verschleppt auf, so 2007 in Ilvesheim in Baden-Württemberg (Vesselinov-Lalov 2008), 2004 auf einer Grüngutdeponie bei Zeil an der Mainlände in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), in Hamburg (Hand & Thieme 2023), 1922 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1932 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und in Schleswig-Holstein (Mierwald & Rohman 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2004 bei Zeil (Meierott & al. 2024). In Österreich angegeben für Kärnten (Hartl & al. 1992). Nach Gilli & al. (2022) handelt es sich bei Angaben zu Verwilderungen dieser Art aus Österreich um Datura inoxia oder D. wrightii. Ebenso wird in der aktuellen österreichischen Neophytenliste (Glaser & al. 2025) argumentiert. Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

 

Datura quercifolia

Im südlichen Nordamerika ist der Eichenblättrige Stechapfel, Datura quercifolia, beheimatet, der in wärmeren Erdteilen als Unkraut gefürchtet ist, im Gebiet aber nur sehr selten, so 1961 im Güterbahnhof Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, auftrat (Fukarek & Henker 2005).
 

 

Datura wrightii

Möglicherweise nur eine Unterart zu D. inoxia ist der im südlichen Nordamerika beheimatete Kalifornische Stechapfel, Datura wrightii, der in Mittelamerika als Rauschmittel und Arzneipflanze kultiviert wird (Mansfeld 1986). In Europa findet er sich seit dem 19. Jahrhundert in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008).
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so 2009 in einer Schottergrube in Felding bei Pocking in Bayern (Hohla 2009, Meierott & al. 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 2009 (Meierott & al. 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angegeben. In Österreich im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), 2021 bei Leobersdorf und 2023 bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer & Mrkvicka 2023, Sauberer & al. 2025), am Pichlinger See nahe Linz und 2003 zwischen Brunnthal und Reith bei Schwand im Innkreis in Oberösterreich (Hohla & al. 2005, Hohla 2006), in Salzburg (Glaser & al. 2025) und Laßnitztal bei Deutschlandsberg in der Steiermark (Melzer 2000a)
Im Gegensatz zu Datura inoxia besitzt der Stängel von D. wrightii keine abstehenden Drüsenhaare, sondern kurze, dichte, drüsenlose Haare, die den Stängel grau erscheinen lassen.
 
Benannt ist die Pflanze nach dem US-amerikanischen Botaniker und Naturwissenschaftler Charles Wright (1811−1885). Wright sammelte Pflanzen für Asa Gray, so auf einer Expedition, die über mehrere atlantische Inseln, Südafrika, Australien und Japan zur Beringstraße führte (Burkhardt 2018).
 

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