Cyperus

Zypergras, Riedgras, Cyperaceae

Gattung:

Cyperus umfasst, nach der (Wieder-)Eingliederung weiterer Gattungen wie Pycreus und Kyllinga, etwa 951 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit, vor allem in den Tropen und Subtropen, vertreten. Die große Vielfalt führt bei Adventivfunden oft zu Bestimmungsproblemen. Zahlreiche Arten wurden im Gebiet nur wenige Male adventiv angegeben. Friedrich Zimmermann nennt für den Mannheimer Hafen und den Ludwigshafener Hafen eine Reihe adventiver Cyperus-Arten, die hier nicht akzeptiert werden. Schon Sebald & al. (1998) schreiben: „Da bei Zimmermann Dichtung und Wahrheit nicht zu trennen sind, bleiben diese hier unberücksichtigt“.
 

Cyperus esculentus  

Erdmandel-Zypergras,
Cyperus esculentus  
Riedgras, Cyperaceae

 

Steckbrief:

20–80 cm hohe Staude mit Ausläufern, an deren Enden sich knollige Verdickungen mit einem Ø von 6–15 mm befinden. Blätter 5–10 mm breit, gekielt, hellgrün, kürzer als der Stängel. Blütenstand mit zahlreichen Hochblättern, Ähren bis 10 cm lang. Ährchen mit am Rücken gerundeten, gelblich-braunen, konkaven Spelzen mit deutlichen Nerven. Blütezeit Juli bis September.
 

Nutzung:

Die Varietät sativus wird aufgrund der fettreichen Sprossknöllchen als Nahrungspflanze kultiviert. Diese werden als Knabberei, zur Ölgewinnung oder zur Verarbeitung zu Getränken genutzt (Mansfeld 1986). Die Sprossknöllchen enthalten reichlich ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure, Vitamin H und Rutin, sowie Mineralstoffe. Cyperus esculentus ist ein Hyperakkumulator von Schwermetallen wie Cadmium und Blei und wird deshalb bei der Phytosanierung belasteter Böden eingesetzt. Solche Böden sind etwa Schutthalden aus dem Zink- und Kupferbergbau in Thailand oder durch Abwasser von Gerber- und Färbereien belastete Flussufer und Sickergebiete in Indien und Bangladesch. Die Art ist im Pflanzenhandel erhältlich.
 

Ausbreitung:

Bereits im Neolithikum in den Mittelmeerländern kultiviert (Melzer 1989) und im 16. Jahrhundert über Frankreich nach Deutschland gelangt, wo sie bereits 1561 als nicht selten in Kultur beschrieben wurde (Wein 1914). Wahrscheinlich gilt dies der Varietät sativus. Ende des letzten Jahrhunderts wurde die Art u.a. mit Gladiolenzwiebeln eingeschleppt (Rotteveel & al. 1988). Besonders in den Niederlanden stellte die Erdmandel in der Landwirtschaft ein Problem dar. 1985 waren 759 Felder betroffen. Die erheblichen Ertragseinbußen hatten strenge Quarantäneauflagen zur Folge wie etwa Vernichtung von Ernte- und Vermehrungsgut und Behandlung der Erdmandel-Flächen mit Herbiziden. Inzwischen ist die befallene Fläche zurückgegangen und die gesetzlichen Maßnahmen wurden ausgesetzt.
Durch die in Mitteleuropa vorwiegend vegetative Vermehrung und die Verschleppung durch landwirtschaftliche Tätigkeiten verbreitet sich die Art im Gebiet (Follak & al. 2015). Aber auch die generative Vermehrung über Samen trägt nicht unwesentlich zur Ausbreitung bei (Jörg 2017). Die Erdmandel zählt weltweit zu den gefährlichsten Unkräutern (Holm & al. 1997). Der Erfolg als Ackerunkraut hat im Wesentlichen eine Ursache: Die effektive vegetative Vermehrung. Die Pflanze bildet unterirdische Knöllchen, die sogenannten „Erdmandeln“, als Überdauerungsorgane. Die Knollen treiben im späten Frühjahr aus und bilden im Laufe des Sommers über unterirdische Ausläufer zahlreiche Tochterpflanzen. Gegen Ende der Vegetationsperiode werden die Spitzen der Rhizome zu Knollen ausdifferenziert. Verbreitet werden die Knollen dann vor allem durch landwirtschaftliche Tätigkeiten. Betroffen sind vorwiegend spät schließende Kulturen wie Mais, Kartoffeln und Ölkürbis (Follak 2008).

 
Subspontan ist die Erdmandel im Gebiet erstmals 1976 im Kinzigtal in Baden-Württemberg beobachtet worden (Sebald & al. 1998), sieht man von einer unsicheren Adventivmeldung von Zimmermann (1910) ab. Zumindest im Süden des Gebiets kann sie als voll winterhart und eingebürgert gelten, ihr Potenzial als Konkurrentin zu Kulturpflanzen ist groß. Mittlerweile blüht und fruchtet sie regelmäßig, dazu kommt die vegetative Vermehrung über Knollen (Zernig & al. 2018).
Im Gegensatz zu den Rhizomen und Knollen der üblichen Wurzelunkräuter bleiben die Knollen der Erdmandel nach der Trocknung noch über Jahre austreibfähig. Dies begünstigt eine Verbreitung über landwirtschaftliches Gerät. Eine weitere Verbreitung erfolgt über Feldmäuse, die sie als Wintervorrat in ihren Bau verschleppen. Die Knollen sind nicht frosthart, da sie jedoch in einer einer Tiefe von 10–30 cm liegen, sterben sie nur bei starkem Dauerfrost ab. Die Erdmandel wird als eine der Arten eingeschätzt, die am stärksten vom Klimawandel profitieren (Kleinbauer & al. 2010).

 
DEUTSCHLAND: 
1902 für einen Komposthaufen in Neustadt an der Weinstraße angegeben (Zimmermann 1910), 1976 im Kinzigtal in Baden-Württemberg beobachtet. Gegenwärtig vereinzelt in Baden-Württemberg, so bei Wahlwies, Sexau, Gengenbach, Offenburg und Karlsruhe (Sebald & al. 1998, Oesau 1995, Hassler 2021), Erding, Malching und Adelshausen in Bayern (Hohla 2011, Niederbichler 2011, Müller & al. 2021), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2021), Oldenburg in Niedersachsen (Müller & al. 2021), Haverslohe, 2021 in Maisäckern in Kamp-Lintfort-Leucht, 2021 in Maisäckern in Grefrath und 2024 in Münster-Coerde in Nordrhein-Westfalen (Müller & al. 2021, BBV 2022, BBV 2025), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2021), Zwickau in Sachsen (Kosmale 1988) und Dessau in Sachsen-Anhalt (Unruh 2005).
ÖSTERREICH: 
Laut Janchen (1960) ehemals im Burgenland, in Niederösterreich und der Steiermark feldmäßig kultiviert. In Österreich subspontan erstmals im Jahr 1987 beim Gasleitungsbau durch Fahrzeuge oder Maschinen aus Oberitalien nach Grafenstein in Kärnten verschleppt, was sogar Gegenstand eines Gerichtsprozesses war (Neururer 1989, Bonn & Poschlod 1998). Gegenwärtig im Süden Österreichs mancherorts so massiv als Ackerunkraut auftretend, dass angenommen werden könnte, Erdmandel sei die Kulturpflanze. Lokal eingebürgert in feuchten, lehmigen Äckern und sich in den letzten Jahren lokal massiv ausbreitend (Essl & al. 2019). Beispielsweise 2017 bei Oberwart und 2018 Jennersdorf im Burgenland (Essl & al. 2019), bei Klagenfurt in Kärnten (Eigenfund Griebl 2021), 2015 Bernhardsthal, 2015 Schönau a.d. Donau, 2018 Mannsdorf a.d. Donau, 2015 St. Peter i.d. Au, 2016 Absdorf und 2016 Kuffern in Niederösterreich (Essl & al. 2019), 2010 Wilhering, 2011 Leonding, Tarsdorf, Mühlheim, Gilgenberg und Hochburg in Oberösterreich (Stöhr & al. 2012, Hohla 2017), in der Stadt Salzburg am Franz-Josef-Kai (Pilsl & al. 2008), bei St. Johann ob Hohenburg, St. Johann im Saggautal, Altgralla, Gabersdorf, Oberschwarze, 2011 Köppling und 2011 Bad Radkersburg in der Steiermark (Maurer 2006, Stöhr & al. 2012). In der Steiermark erstmalig 1998 in Maisäckern im Steirischen Hügelland gefunden (Melzer 2000), gegenwärtig in der Südsteiermark mit Massenvorkommen. Weiters in Rietz bei Telfs in Nordtirol (Brandes 2012), Vorarlberg (Amann 2016) und in einem Pflanzkübel am Karlsplatz in Wien (Essl & al. 2019).
SCHWEIZ: 
Vielfach, besonders im Mittelland und im Tessin (Bellosi & al. 2011, Infoflora 2024). Auch in Liechtenstein, so bei Schaan (Kaufmann 2013). Die Erdmandel steht in der Schweiz auf der „Liste der invasiven Neophyten“.
ANDERE LÄNDER:
Fast weltweit verbreitet, so subspontan etwa in Belgien (Verloove 2021) und seit 1975 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021).

 
Weitere Arten:

Cyperus alternifolius

Das Wechselblättrige Zpyergras, Cyperus alternifolius (inkl. C. involucratus) ist in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel beheimatet. Es wird im Gebiet als Zimmerzierpflanze genutzt und tritt sehr selten verschleppt auf, so 1999 auf einer Erdschüttung bei Kleinbardorf, 1999 bei Regensburg und 1998 nahe der Kläranlage Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024 sub C. involucratus), 1980 auf einem Müllplatz in Halle-Künsebeck und in Dorsten in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Raabe 1985, BBV 2016) und 1910 für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913) angegeben. Nachdem es sich um eine frostempfindliche Art handelt ist es fraglich, ob es sich bei den Funden tatsächlich um subspontane Vorkommen gehandelt hat. Eine Fundangabe am Stadtteich Eggenburg in Niederösterreich (Janchen 1977) betraf angesalbte Pflanzen (Walter & al. 2002). Subspontan u.a. seit 2011 auch in Albanien (Seebens & al. 2017), 1953 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1979 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1894 auf Madeira (Seebens & al. 2017), seit 1949 in Spanien (Seebens & al. 2017) und auf den Balearen (Seebens & al. 2017).  
 

Cyperus capitatus

Das Dünen-Zypergras, Cyperus capitatus, ist im weiten Mittelmeergebiet beheimatet. 
Es wird im Gebiet 1910 adventiv für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Cyperus congestus

Im südlichen Afrika ist das Gedrängte Zypergras, Cyperus congestus (inkl. C. cooperi) beheimatet. Es wurde in der Vergangenheit vor allem im Zuge der Wollverarbeitung verschleppt und findet sich heute sehr selten im Pflanzenhandel, obwohl sie bei uns nicht winterhart ist. Sie kommt aber bereits im ersten Jahr zur Blüte und kann sich so generativ vermehren. Im Gebiet vorübergehend subspontan angegeben, so 1936 und 1940 in Salach bei Göppingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hannover in Niedersachsen (Müller & al. 2021), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 1936 und 1937 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006) und in Reichersberg in Oberösterreich auf dem Gelände einer Staudengärtnerei (Hohla & al. 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2014 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Cyperus dactylotes

Das Australische Zypergras, Cyperus dactylotes, ist in großen Teilen Australiens beheimatet und wird im Gebiet 1932 adventiv für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Cyperus diandrus

Im östlichen und zentralen Nordamerika ist das Zweimännige Zypergras, Cyperus diandrus, beheimatet. Im Gebiet wird es 1911 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Cyperus difformis

Das Veränderliche Zypergras, Cyperus difformis, ist in großen Teilen Afrikas, Australiens, Südasiens und Südeuropas beheimatet und fand sich im Gebiet ehemals adventiv bei Schwetzingen in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021), bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944), im Tessin und im Wallis (Infoflora 2024). Subspontan u.a. 1967 auch in der Ukraine (Seebens & al. 2017).
 

Cyperus eragrostis

Das amerikanische Liebesgras-Zypergras, Cyperus eragrostis, wurde in Europa erstmals 1840 nachgewiesen, in Deutschland 1854 in Hamburg. 
Es ist nicht klar, wie die Art nach Europa gelangt ist, vermutlich als Zierpflanze. Sie wird in einigen Handbüchern und Enzyklopädien für Garten- und Zimmerpflanzen aufgeführt (Bernhardt 2015). Funde aus Zürich-Belvoir, Küsnacht und Wädenswil gehen auf Verwilderungen aus Kultur als Zierpflanze zurück (Wohlgemuth & al. 2020)
Gegenwärtig im Gebiet selten, so 2004 bis 2012 in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), Memmelsdorf-Seehof, 2003 in Gemüsefeldern bei Sennfeld, 2009 auf einer Bauschuttdeponie bei Bad Staffelstein, 2004 an einem Baggerseeufer bei Stettfeld, 2013 nahe eines Gartencenters bei Heinersreuth, 2018 in Pflasterfugen nahe einer Gärtnerei in Mühlhausen, 2016 in einer Kiesgrube bei Rutzing, 2006 in der Heerstraße München und 1996 auf Klärschlamm bei der Kläranlage Baunach in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Poppendieck & al. 2011), Rheinaue bei Wiesbaden-Schierstein in Hessen (Streitz 2005), Bissendorf und Thune in Niedersachsen (Müller & al. 2021), am Rhein-Herne-Kanal in Herne-Crange, Lippborg im Kreis Soest, Bochum-Hofstede, Brüggen-Viersen, Köln-Holweide, Indetal zwischen Jülich und Inden, in Bergisch Gladbach-Gronau, in Kamen, Witten-Herbede, 2024 in Holzwickede und 2024 in Recklinghausen-Suderwich in Nordrhein-Westfalen (Gausmann & al. 2016, BBV 2011, BBV 2014, Schmitz 2017, BBV 2023, BBV 2025), Neustadt in Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Saarland (Hand & Thieme 2023), bei Meißen, Dresden-Laubegast und Rathen in Sachsen (Wünsche & al. 2019), Rodleben in Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021) und 2021 Nordstrand in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023). In Österreich 2022 bei Matzendorf-Hölles im Wiener Becken, 2019 Donauufer bei Haslau an der Donau, Zwentendorf und Schlammbänke der Donau in der Wachau Niederösterreichs (Stefanik 2022, Gilli & al. 2024, Bernhardt & al. 2013, Bernhardt & al. 2006), Brandstatt bei Hartkirchen in Oberösterreich (Lugmair 2021), Stadt Salzburg (Pilsl pers. Mitt. 2019, Glaser & al. 2025), auf den Bodenaushubdeponien Altach und Zibau in Vorarlberg (Janke 2026) und 2004 Ecke Zentagasse / Castelligasse in Wien (Fischer & al. 2008, Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). 2024 dann neu für Südtirol zwischen Rasengittersteinen und einer Mauer in Margreid im Südtiroler Unterland (Wilhalm & al. 2024). In der Schweiz erstmals zwischen 1914 und 1920 in Zürich-Belvoir nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020). Weiters u.a. in den Kantonen Bern, Genf, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt und Wallis (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich ein Bestand bei Opfikon-Glattbrugg mit Tausenden von Individuen. Dieses Vorkommen ist 2017 einer großen Wohnüberbauung gewichen (Wohlgemuth & al. 2020). Ebenso liegen Herbarbelege (WHB) von Fundorten aus Liechtenstein (Bernhardt & Mühlbauer 2009) vor.       
Weiters subspontan u.a. auch seit 1896 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 2000 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1999 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1947 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1997 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1909 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in Australien und Neuseeland (Petrik 2003). In Italien hat sich Cyperus eragrostis in wenigen Jahrzehnten über das ganze Land ausgebreitet und gilt in den meisten Regionen als eingebürgert, in Sardinien sogar lokal invasiv (Galasso & al. 2024, Wilhalm & al. 2024).
 

 

Cyperus exaltatus

Das Hohe Zypergras, Cyperus exaltatus, ist in den Tropen weit verbreitet und wird im Gebiet 1931 bis 1933 mit Wolle eingeschleppt für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Cyperus glaber

Das Kahle Zypergras, Cyperus glaber, ist von Südost-Europa bis Kasachstan und Pakistan beheimatet und wird für das Gebiet eingeschleppt angegeben 1935 für Stuttgart, 1936 für den Güterbahnhof Karlsruhe und 1932 für den Güterbahnhof Ravensburg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Jauch 1938, Müller 1935), 1896 für Nürnberg in Bayern (Lippert & Meierott 2018) und 1937 für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Hand & Thieme 2023). Die Fundangaben aus Baden-Württemberg sind nach Hand & Thieme (2023) irrig. In der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) wird die Art nicht geführt.
 

Cyperus houghtonii

In großen Teilen Nordamerikas ist das Houghton-Zypergras, Cyperus houghtonii, beheimatet. Es ist nach dem US-amerikanischen Geologen Douglas Houghton (1809−1845) benannt. Houghton trug dazu bei, den ersten großen Bergbauboom der US-amerikanischen Geschichte auszulösen, was ihm den Titel "Vater des Kupferbergbaus in den USA" einbrachte. Im Gebiet konnte Cyperus houghtonii mehrere Jahre hindurch auf der Konradshöhe in Berlin-Tegel (Scholz 1967, Hand & Thieme 2023) und 1931 auf einem Schuttplatz in Köln-Riehl in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1934, Hand & Thieme 2023) gefunden werden.
 

Cyperus hyalinus

In den Tropen von Ostafrika bis Ostaustralien ist das Queensland-Zypergras, Cyperus hyalinus, ursprünglich. Im Gebiet wird es adventiv 1892 und 1901 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1907, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Cyperus imbricatus

In den Tropen und Subtropen von Mittelamerika bis Neuguinea ist das Dachziegelige Zypergras, Cyperus imbricatus, beheimatet. Adventiv wird es 1923 als Wolladventive für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023) angegeben. Weiters subspontan u.a. 1947 auch in Belgien (Seebens & al. 2017).
 

Cyperus iria

Im tropischen und subtropischen Afrika, Asien und Australien ist das Reisfeld-Zypergras, Cyperus iria, beheimatet. Gegenwärtig in den warmen Teilen der Erde fast weltweit verbreitet und lokal ein gefürchtetes Ungras in Reisfeldern. Für das Gebiet sehr selten angegeben, so 2016 für Friedrichshafen-Seemoos in Baden-Württemberg (Amarell 2020), 2004 für Zeil in Bayern (Meierott 2008) und 1999 für den Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Brodtbeck & al. 1999). Der Fund für Bayern wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt und wurde mittlerweile als C. microiria bestimmt (Meierott & al. 2024).
 

Cyperus laetus

Das Üppige Zypergras, Cyperus laetus, ist in Südamerika beheimatet und wird für Nordrhein-Westfalen adventiv angegeben (Hassler & Muer 2022).
 

Cyperus lupulinus

In Nordamerika ist das Sand-Zypergras, Cyperus lupulinus, beheimatet. Im Gebiet selten und unbeständig in Nordtirol (Walter & al. 2002) und im Tessin (Infoflora 2024). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1901 (Dalla Torre & Sarntheim 1906, Glaser & al. 2025).
 

Cyperus microiria

Das Kleine Reisfeld-Zypergras, Cyperus microiria, ist in Südostasien beheimatet und konnte adventiv 2009 im Rheinhafen Weil-Friedlingen in Baden-Württemberg (Amarell 2020), 2004 nahe einer Gründeponie an der Mainlände bei Zeil (Meierott & al. 2024) und mehrfach im südlichen Tessin (Bellosi & al. 2011, Infoflora 2024) gefunden werden. Der Fund für Bayern wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt.
 

Cyperus owanii

Das Owan-Zypergras, Cyperus owanii (Syn.: C. umbilensis) ist im südöstlichen Afrika beheimatet und wird 1906 nahe einer Gärtnerei für Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1907, Hand & Thieme 2023). Benannt ist es zu Ehren des britisch-südafrikanischen Naturforschers Peter MacOwan (1830−1909). MacOwan unterrichtete zunächst an Schulen in Yorkshire und aufgrund einer Lungenkrankheit ab 1861 in Südafrika. 1881 bis 1892 war er Direktor des Botanischen Gartens in Kapstadt. Seine Interessen waren breit gestreut und erstreckten sich von der Archäologie, Zoologie, Botanik und Ornithologie bis hin zur Chemie (Burkhardt 2018).
 

Cyperus pumilus

Das Kleine Zypergras, Cyperus pumilus, ist in den Tropen und Subtropen von Afrika über Südasien bis Australien beheimatet und wird im Gebiet ehemals für die Burtscheider Thermalquellen in Nordrhein-Westfalen (Löhr 1852) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Cyperus rigens

In Südamerika ist das Starre Zypergras, Cyperus rigens, ursprünglich. Im Gebiet wird es 1917 als Ölfruchtbegleiter für den Hafen Neuss in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch 1951 in Belgien (Seebens & al. 2017) und seit 1979 in Frankreich (Seebens & al. 2017).
 

Cyperus strigosus

In Nordamerika ist das Strohfarbene Zypergras, Cyperus strigosus, beheimatet. Im Gebiet wird es 1896 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1907, Hand & Thieme 2023) und für Zoblau bei Münster in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013, Pagitz & al. 2023, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2012 (Glaser & al. 2025).
 

Quellen

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BBV-Bochumer Botanischer Verein (2022): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2021 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 13: 131–190.

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