Cuscuta

Seide, Windengewächs, Convolvulaceae

Gattung:

Cuscuta umfasst etwa 219 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet, hauptsächlich in den warmgemäßigten, subtropischen und tropischen Regionen der Welt (Costea & al. 2015). Alle Arten schmarotzen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Cuscata-Arten enthalten zwar funktionelles Chlorophyll, aber die Anzahl der Chloroplasten ist sehr gering und die Photosynthese beträgt nur 1−2 % der einer normalen grünen Pflanze, d.h. Arten wie etwa C. campestris sind für Wachstum und Überleben fast vollständig vom Wirt abhängig (CABI 2024).
 

Cuscuta campestris  

Nordamerikanische Seide,
Cuscuta campestris  
Windengewächs, Convolvulaceae

 

Steckbrief:

20–150 cm hohe bzw. lange, schmarotzende Einjährige mit glatten, orangefarbenen Stängeln. Blüten 2–3 mm lang, grünlich-weiß, duftlos, meist 5-zipfelig, kurz gestielt, in dichten Knäueln. Kelchzipfel etwa so lang wie die Kronröhre. Kronblattschuppen tief gefranst. Griffel 2, Narbe kopfig. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Grovonius-Seide, Cuscuta gronovii, hat 3–4 mm lange Blüten und Kelchzipfel, die nur ½–¾ so lang wie die Kronröhre sind.
 

Nutzung:

Keine. Die Art wird aber zu Forschungszwecken verwendet, um eine Brücke zwischen verschiedenen Pflanzen für die Übertragung von Viren und mykoplasmenähnlichen Organismen von einem Wirt zum anderen zu schlagen (Dawson & al. 1994).
 

Ausbreitung:

Seit 1898 ist die aus Nordamerika stammende Art im Gebiet bekannt. Zunächst besiedelte sie Klee- und Luzernefelder, gegenwärtig sind es unterschiedlich Biotope, so solche, die in Beziehung zu Wasser und Straßen stehen, vermehrt aber auch in Äckern und hier Schäden anrichtend (Hetzel & Meierott 1998). Seit der Jahrtausendwende findet eine starke Ausbreitung statt, die regional zur Einbürgerung in den wärmeren Regionen Mitteleuropas geführt hat. Die Nordamerikanische Seide schmarotzt auf unterschiedlichen Wirten, sowohl auf Kulturpflanzen als auch auf Wildpflanzen. Krumbiegel (2007) listet rund 300 verschiedene Wirtspflanzenarten auf.
Cuscuta campestris ist bisher als Schmarotzer auf folgenden Kulturpflanzen-Gattungen aufgetreten: Achillea, Allium (cepa, schoenoprasum, sativum), Amaranthus, Anethum, Arachis, Artemisia, Aster, Beta, Borago, Brassica, Callistephus, Capsicum, Celosia, Chamomilla, Chrysanthemum, Cicer, Cichorium, Coffea, Cosmos, Cucumis, Cucurbita, Dahlia, Daucus, Foeniculum, Glycine, Glycyrrhiza, Hibiscus, Impatiens, Ipomoea, Lablab, Lactuca, Lens (Vicia), Leonurus, Lepidium, Lespedeza, Linum, Lobelia, Lupinus, Malva, Matricaria, Matthiola, Medicago, Mirabilis, Nicotiana, Oenothera, Parthenocissus, Pelargonium, Perilla, Petroselinum, Petunia, Phaseolus, Phyla, Pimpinella, Pisum (Lathyrus), Plantago, Populus, Portulaca, Rosa, Rubus, Rudbeckia, Rumex, Salix, Satureja, Sesamum, Sinapis, Solanum (lycopersicum, melongena, tuberosum), Spinacia, Tagetes, Trifolium, Trigonella, Ulmus, Verbena, Vicia, Vigna, Vitex, Zea, Zinnia und Ziziphus.
Weiters auch auf Agropyron, Agrostis, Alhagi, Ambrosia, Amphicarpaea, Arctium, Asclepias, Atriplex, Berteroa, Bidens, Bryonia, Cajanus, Calamagrostis, Calystegia, Camphorosma, Carex, Centaurea, Centella, Chamaedaphne, Chelidonium, Chenopodium, Chondrilla, Cirsium, Convolvulus, Conyza, Datura, Descurainia, Dodonaea, Echinochloa, Elytrigia, Equisetum, Eragrostis, Erigeron, Erysimum, Euphorbia, Falcaria, Galega, Gilia, Gnaphalium, Guizotia, Herniaria, Hyoscyamus, Inula, Iva, Jatropha, Justicia, Leontodon, Linaria, Ludwigia, Lythrum, Marrubium, Melilotus, Mikania, Onobrychis, Penthorum, Persicaria, Phalaris, Phragmites, Polygonum, Potentilla, Proserpinaca, Pulicaria, Reseda, Rorippa, Salsola, Saururus, Sedum, Setaria, Silene, Sisymbrium, Sonchus, Sporobolus, Taraxacum, Tripleurospermum, Urtica, Verbascum und Xanthium (Krumbiegel 2007, Nezedal & Krautblatter 2020, CABI 2023).


 
Nach Familien sortiert befällt Cuscuta campestris besonders Korbblütler, Hülsenfrüchtler, Doldenblütler, Lippenblütler, Süßgräser, Kreuzblütler, Nachtschattengewächse, Amaryllisgewächse, Amarantgewächse, Rosengewächse, Wegerichgewächse, Kürbisgewächse, Knöterichgewächse, Raublattgewächse, Windengewächse, Verbenengewächse, Weingewächse, Malvengewächse, Nachtkerzengewächse, Wunderblumengewächse, Weidengewächse, Sauergräser, Portulakgewächse, Ulmengewächse, Hundsgiftgewächse, Heidegewächse, Wolfsmilchgewächse, Mohngewächse, Schachtelhalmgewächse, Sperrkrautgewächse, Nelkengewächse, Akanthusgewächse, Blutweiderichgewächse, Dickblattgewächse, Penthorumgewächse, Tausenblattgewächse, Resedengewächse, Brennnesselgewächse, Storchschnabelgewächse, Braunwurzgewächse, Rötegewächse, Leingewächse, Seifenbaumgewächse, Sesamgewächse, Kreuzdorngewächse und Eidechsenschwanzgewächse.
 
In den letzten Jahren findet sich die Art verstärkt in landwirtschaftlichen Kulturen und führt hier zu Schäden vor allem in der biologischen Landwirtschaft. 2023 etwa musste in Seyring bei Gerasdorf in Niederösterreich ein Anisfeld aufgrund des Befalls von Nordamerikanischer Seide umgebrochen werden. Cuscuta-Arten beinhalten Pyrrolizidinalkaloide, die kanzerogen wirken. Der Befall eines Feldes kann deshalb bereits bei geringem Aufkommen zur Unbrauchbarkeit der Ernte führen.
Cuscuta campestris ist heute fast weltweit verbreitet (CABI 2024) und vielerorts eine Problempflanze. Die vegetative Vermehrung erfolgt rasch und kann in warmen Regionen bis zu 5 Meter in zwei Monaten betragen (CABI 2024). Triebteile, die etwa durch landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsgeräte abgetrennt wurden, können anwurzeln und sich so vermehren. Die Bestäubung ist bei dieser Art offenbar autogam und eine einzige Pflanze kann bis zu 16.000 Samen produzieren (Costea & Tardif 2006). Die Samen bleiben im Boden etwa 10 Jahre keimfähig, bei trockener Lagerung weitaus länger (Benvenuti & al. 2005). Nach der Keimung werden Licht und eine relativ hohe Temperatur von etwa 25°C für die Haustorienbildung benötigt (Costea & Tardif 2006). Samen, die tiefer als etwa 5 cm im Erdreich liegen, kommen nicht zur Keimung (CABI 2024). Die zerstörerischen Auswirkungen von C. campestris auf seinen Wirt werden in den Arbeiten von Lian & al. (2006) anhand des Befalls einer anderen invasiven Art, Mikania micrantha in China, gut veranschaulicht. Es wird eine Reihe von physiologischen Effekten beschrieben, die zu einer vollständigen Verhinderung der Blüte und zum fast vollständigen Absterben der Wirtspflanze nach 70 Tagen führten.
Als mögliche natürliche Feinde von Cuscuta campestris gelten gallenbildende Rüsselkäfer-Arten der Gattung Smicronyx und Pilze der Gattung Alternaria (CABI 2024).

 
DEUTSCHLAND:
In Baden-Württemberg 1934 erstmals bei Untertürkheim gefunden, 1989 massenhaft in einem Kleefeld bei Nordhausen, 1990 wieder verschwunden (Sebald & al. 1996), 1995 an einem Maisfeldrand in Alttann (Dörr & Lippert 2004). In Bayern erstmals um 1914 (Meierott & al. 2024), seit etwa 1980 vor allem in Klee-Feldern (Lippert & Meierott 2014, Adler & al. 2017), aber auch an Autobahnen, so an der A3 bei Kitzingen in Einbürgerung begriffen (Meierott 2008), auch mehrfach am Autobahnmittelstreifen östlich von Würzburg (Hetzel & Meierott 1998) und München-Neuhausen (Springer 2014). In Berlin (Hand & Thieme 2023), in der Prignitz Brandenburgs mehrfach und mit steigender Tendenz (Fischer 2017), 1998 erstmals in Hamburg (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2011), 1939 in Frankfurt am Main und 1895 in Offenbach in Hessen (Gregor & al. 2012), Pachim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig-Veltenhof in Niedersachsen (Brandes 2011), in Bottrop-Lehmkuhle in Nordrhein-Westfalen zunächst auf Trifolium repens, später auch auf anderen Arten wie Achillea millefolium und Daucus carota schmarotzend (BBV 2013), Trier-Neukürenz in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), 2019 bei Görlitz-Weinhübel, mehrfach in Leipzig in Sachsen, hier u.a. auf Satureja hortensis (Wünsche & al. 2020, Gutte 2006), in Magdeburg in Sachsen-Anhalt vor allem auf Xanthium, Agrostis, Leonurus und Eragrostis schmarotzend (Brandes 2007), weiters bei Schafstedt in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2007), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und in Thüringen bei Großeutersdorf, Geroda, Paulinz, Frobitz und Wüstenwetzdorf (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Zunehmend verbreitet, so bei Gols, St. Andrä, Oberwart und Zurndorf im Burgenland (Janchen 1977, Eigenfund Griebl 2017, Glaser & al. 2025), Klagenfurt in Kärnten (Melzer 1988, Glaser & al. 2025), in Langenlois, Oberwaltersdorf, Dürnkrut und an der Autobahn-Raststelle Göttlesbrunn in Niederösterreich, hier u.a. auf Sonchus arvensis und Polygonum aviculare (Janchen 1977, Sauberer & Till 2015, Essl & Follak 2010, Hohla & Melzer 2003), in Höft bei Braunau, bei der Autobahnraststätte Aistersheim, Ried im Innkreis, am Frachtenbahnhof Linz und 2012 in einer Gärtnerei in Linz-Gründberg in Oberösterreich (Hohla 2009, Stöhr & al. 2007, Hohla & al. 2002, Kleesadl 2017), am Autobahnmittelstreifen im Stadtteil Itzling in Salzburg Stadt auf Artemisia vulgaris, Melilotus und Bidens frondosa (Wittmann & Pilsl 1997, Glaser & al. 2025), mehrfach in Graz in der Steiermark (Maurer 1998, Glaser & al. 2025), ehemals Tosters in Vorarlberg (Murr 1923, Polatschek 1999, Glaser & al. 2025) und auf Sisymbrium loeselii, Artemisia vulgaris, Reseda lutea, Achillea collina und Centaurea stoebe in Wien (Adler & Mrkvicka 2003), dort seit 1946 bekannt. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1919 (Murr 1923, Glaser & al. 2025). Eine ehemalige Angabe für Osttirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). In Südtirol mehrfach im Großraum Bozen (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so etwa bei Meyrin im Kanton Genf, in Muralto im Tessin (Möhl & al. 2014) und in den Kantonen Aargau, Graubünden, Luzern, Thurgau, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1887 in Belgien (Verloove 2021), seit 1927 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1975 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1937 in Norwegen (Seebens & al. 2017, Gederaas & al. 2012), in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1948 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1976 in Litauen (Seebens & al. 2017), im europäischen Russland (Cabi 2024), seit 1915 in der Ukraine (Seebens & al. 2017), seit 1939 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1883 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1907 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 1990 in Slowenien (Seebens & al. 2017), seit 1940 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1928 in Bulgarien (Seebens & al. 2017) und seit 1939 in Rumänien (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Cuscuta corymbosa

Die Dolden-Seide, Cuscuta corymbosa, ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und wird für das Gebiet Anfang der 1880er-Jahre mehrfach bei Stettbach im Kanton Zürich angegeben (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Cuscuta gronovii

Vor allem auf neophytischen Herbstaster-Arten, Symphyotrichum spec., aber auch auf Brennnessel, Weide und Schwarzsenf schmarotzt die nordamerikanische Gronovius-Seide, Cuscuta gronovii, die zu Ehren des niederländischen Botanikers, Juristen und Carl von Linné-Förderer Jan Frederik Gronovius (1686−1762) benannt ist.
Die Art wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa eingeschleppt und hatte sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts vielerorts etabliert, vor allem an den Flüssen Rhein, Mosel und Main, um dann in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts aus unbekanntem Grunde wieder seltener zu werden. Genauer u.a. 1950 in Landsberg, 2013 beim Zementwerk Karlstadt, 1994 in Kemmern, 2014 und 2015 in Kreuzwertheim und 2011 im Weidengebüsch am Mainufer in Würzburg-Zellerau in Bayern (Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), an der Lahn zwischen Dietkirchen und Villmar in Hessen (Gregor & al. 2012), Lülsdorf, Siegmündung, Rheinufer Limperich, Bonn-Godesberg, Köln-Deutz und Köln-Porz in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2013), Moselufer bei Senheim und Moselufer bei Zeltingen-Rachtig in Rheinland-Pfalz (Hecker 1972, Hand & al. 2016), Kötzschenbroda, Elbufer in Dresden und Liebenau in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Otto & al. 2000) und Itzehoe in Schleswig-Holstein (Jansen 1986). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1880 bei Haßfurt (Meierott & al. 2024). In Österreich 1976 in einem Garten in Graz-Waltendorf in der Steiermark, dort auf Impatiens parviflora schmarotzend (Melzer 1992, Maurer 1998). Privatgärten werden in dieser Arbeit als Fundort nicht anerkannt. Nachdem es sich aber um eine Pflanze handelt, die ganz sicher nicht kultiviert wurde, findet die Angabe Erwähnung.
Subspontan u.a. von 1950 bis 1956 in Belgien (Verloove 2021), 1912 in den Niederlanden (FLORON 2021), 1925 in Estland (Seebens & al. 2017) und 1903 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Cuscuta pedicellata

Die Kurzgestielte Seide, Cuscuta pedicellata (Syn.: C. arabica), ist von Nordost-Afrika bis Zentralasien beheimatet und konnte 1864 im Zuge einer Ansaat von Alexandriner-Klee in Berlin (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und in Hamburg (Hassler & Muer 2022, Hand & Thieme 2023) festgestellt werden.
 

Cuscuta planiflora

Mediterran-asiatisch-afrikanischer Herkunft ist die Flachblütige Seide, Cuscuta planiflora. 
Sie konnte im Jahr 2000 in einem Privatgarten im fränkischen Gundelsheim in Bayern auf Majoran beobachtet werden und wurde dort vermutlich mit gekauftem Pflanzgut eingeschleppt (Meierott 2008, Meierott & al. 2024). Privatgärten werden in dieser Arbeit als Fundort nicht anerkannt. Nachdem es sich aber um eine Pflanze handelt, die ganz sicher nicht kultiviert wurde, findet die Angabe Erwähnung. Subspontan u.a. auch 1895 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).
 

Cuscuta scandens

In den Tropen und Subtropen weit verbreitet ist die Südliche Seide, Cuscuta scandens (Syn.: C. australis, inkl. C. cesatiana) die vor allem auf Knöterich und Spitzklette schmarotzt. Für das Gebiet mehrfach angegeben, so 1950 am Hauptgüterbahnhof Stuttgart in Baden-Württemberg auf Picris hieracioides (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), 2011 bei Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen (Feder 2011), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), auf Trifolium resupinatum in Zappendorf in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2007), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Erfurt und Wandersleben in Thüringen (Hegi 1975, Hassler & Muer 2022). Fundangaben für Bayern werden in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) und in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) als irrig geführt. Die Angaben für Hessen beziehen sich nach Herbarbelegen in FR wahrscheinlich alle auf C. gronovii (Gregor & al. 2012). In Österreich für das Burgenland (Fischer & al. 2008), Niederösterreich (Fischer & al. 2008) und Wien (Fischer & al. 2008) angegeben. Die burgenländischen Angaben in Janchen (1956-1960) beziehen sich auf C. campestris (Gilli & al. 2022). Wahrscheinlich gehen auch die anderen österreichischen Fundmeldungen auf andere Arten zurück. In der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025) scheint C. scandens nicht mehr auf. Weiters angegeben für Südtirol (Fischer & al. 2008) und die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, ehemals Graubünden, Tessin, Waadt, Wallis und ehemals in Liechtenstein (Infoflora 2024, Bellosi & al. 2011, Welten & Sutter 1982). Subspontan u.a. weiters 2010 in Norwegen (Seebens & al. 2017) und 1956 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Cuscuta suaveolens

Früher etwas häufiger und gegenwärtig sehr selten tritt die aus Südamerika stammende, 1842 im Gebiet erstmals gefundene Chilenische Seide, Cuscuta suaveolens, als unbeständiger Neophyt auf. Sie schmarotzt bevorzugt auf Klee und Luzerne. Danneberg (1870) und andere Autoren wiesen darauf hin, dass die Pflanze nur in den ersten Jahren nach der Aussaat der Luzerne erscheint und danach wieder verschwindet (Gregor & al. 2012).
Im Gebiet in Baden-Württemberg früher bei Freiburg und Wyhlen (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), Altenschönbach und Kieferndorf in Bayern (Gatterer & Nezadal 2003), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Schönfeld-Wahlershausen in Hessen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Wismar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Klein-Hagen und Lange Nacht in Niedersachsen (Weber 1995, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Brackwede, Gütersloh und Haldem im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2005, Weber 1995), Friedelsheim, Ellerstadt, Wachenheim, Bad Dürkheim, Deidesheim, Kaltenengers und Weißenthurm in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hoffmann 2003), 1996 in  Dresden-Niedersedlitz auf Salsola, weiters Dresden und Pirna in Sachsen (Otto & al. 1997, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und früher bei Mittelsömmern, Bad Tennstädt und Bad Liebenstein in Thüringen (Zündorf & al. 2006). Für Österreich angegeben in Niederösterreich (Hegi 1975), Oberösterreich (Hegi 1975) und bei Kitzbühel in Nordtirol (Hegi 1975, Polatschek 1999). Die durchweg alten Angaben aus Österreich zu dieser Sippe (Dalla Torre & Sarnthein 1912, Janchen 1977, Polatschek 1999) sollten überprüft werden, vermutlich besteht Verwechslung mit C. campestris (Glaser & al. 2025). In der Schweiz angegeben für Basel und Stettbach im Kanton Zürich (Hegi 1975). Die Angabe für Stettbach im Kanton Zürich dürfte sich auf C. corymbosum beziehen
In der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) wird die Art nicht geführt. Subspontan u.a. auch 1976 für Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und die Niederlande (FLORON 2021) angegeben.
 

Quellen

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