Cucurbita

Kürbis, Kürbisgewächs, Cucurbitaceae

Gattung:

Cucurbita umfasst etwa 18 Arten (Kew 2022), die alle in der Neuen Welt beheimatet sind mit Mannigfaltigkeitszentrum in Mexiko.
 

Cucurbita pepo

Garten-Kürbis,
Cucurbita pepo (inkl. C. melopepo)  
Kürbisgewächs, Cucurbitaceae

 

Steckbrief:

Bis 8 m lang kriechende oder kletternde, einhäusige Einjährige mit großen, herzförmigen, handförmig gelappten, behaarten Blattspreiten, verzweigten, meist dreizähligen Ranken und großen, goldgelben Blütenkronen mit einem Ø von 7–12 cm. Kronröhre der männlichen Blüten becherförmig und eingeschnürt. Frucht eine große, gelbe bis orangefarbene Beere. Fruchtstiel eckig, hart. Samen blassgelb bis braun, 7−15 mm lang. Blütezeit Juni bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Der Riesen-Kürbis, Cucurbita maxima, hat ± runde Fruchtstiele, kaum gelappte Blattspreiten und weiße, 20−30 mm lange Samen. Die Zucker-Melone, Cucumis melo, hat unverzweigte, korkenzieherartige Ranken.
 
Anmerkung:
Nesom (2011) zufolge sollte Cucurbita pepo in zwei Arten unterteilt werden, C. pepo s.str. und C. melopepo. Zierkürbisse gehören dann zu letzterer Art.
Die ästigen Blattranken reagieren in wenigen Sekunden auf eine Belastung von weniger als 1 Millionstel Gramm. Bei feuchtwarmem Wetter erfolgt die Reaktion so schnell, dass man die Einkrümmung verfolgen kann (Düll & Kutzelnigg 2022). Bemerkenswert ist auch der Sprosszuwachs der Art, der am Tag bis zu 14 cm betragen kann.

 

Nutzung:

Öl-, Futter-, Gemüse-, Zier- und Arzneipflanze, die als Öl-Kürbis, Cucurbita pepo var. styriaca, der Lieferant des herrlichen Kürbiskernöls und der Knabberkerne, Zier-Kürbis, Cucurbita pepo var. microcarpina und als Zucchini, Cucurbita pepo var. giromontiina kultiviert wird.
Mit 28 mg Zucker im Nektar pro Tag und Blüte auch eine wertvolle Bienenweide. Die Beeren gehören zu den größten Früchten im Pflanzenreich. Der bisher schwerste Kürbis wurde 2016 mit 1190 kg gezogen (Düll & Kutzelnigg 2022).

 

Ausbreitung:

Als Stammform des Garten-Kürbisses gilt der texanische Wildkürbis Cucurbita texana aus Nordost-Mexiko und den südöstlichen USA. Möglicherweise erstreckt sich das ursprüngliche Gebiet der Art aber südlich bis Peru. Archäologische Funde aus Mexiko weisen auf eine Kultivierung kleinsamiger Kürbis-Formen um 6000 v.Chr. hin. Anfang des 16. Jahrhunderts gelangten die ersten Garten-Kürbissamen nach Europa, ins Gebiet dann Mitte des 16. Jahrhunderts (Jäger & al. 2008). Gegenwärtig häufig kultiviert und immer wieder vorübergehend auftretend, vor allem durch Gartenauswurf und über Kompostanlagen ausgebracht.
Die Zucchini, C. pepo var. giromontiina, benannt nach dem Gebiet Giramonte bei Florenz, wird in Italien seit dem 17. Jahrhundert kultiviert, in Mitteleuropa verbreitet erst seit Ende des 20. Jahrhunderts. Auch diese Kürbisform tritt immer wieder mal subspontan auf, so etwa in Wasserknoden und Hedlerreuth in Bayern (Breitfeld & al. 2017).

 
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so in Langenargen, Kreßbronn, Leutkirchen, Obermooweiler und 2010 Ostfildern-Kemnat in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004, Smettan 2015), 1994 Bauschuttdeponie Haßfurt, 1996 Bauschuttdeponie bei Sand, 1831 bei Moosburg, 1987 auf einer Erdanschüttung in der Ackermannstraße München, um Bamberg, Schweinfurt, bei Sonthofen-Rieden, Wasserburg, Lindau, Ungerhausen, Mindelheim, Landsberg und zwischen Nellenbruck und Wengen in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Perleberg in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2023), mehrfach in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Piesberg bei Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2003), Kamen, 2018 in Oberntudorf, in Bielefeld-Jöllenbeck, Bochum, Beuel, Bonn und Halle-Künsebeck in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Junghans 2020, Kulbrock & al. 2006, Jagel 2021, Gorissen 2015, Lienenbecker 1980), 1990 auf der Kompostdeponie Edigheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), Chemnitz, Tannenhaus, Leipzig, Kaitz, Gottleuba, Cunnersdorf und 2018 bei Bad Muskau in Sachsen (Grundmann 1992, Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Wünsche & al. 2019), Obselau in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2008), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH: 
In allen Bundesländern unbeständig (Glaser & al. 2025), so beispielsweise im Nord-, Mittel- und Südburgenland (Gilli & al. 2022), Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015), Trattenbach und Laussa in Oberösterreich (Essl 2004), Puch/Oberalm im Salzburger Tennengau (Stöhr & al. 2004), Jenbach und Kirchberg in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), St. Johann im Walde und Matrei in Osttirol (Polatschek & Neuner 2013) und Lochau bei Bregenz in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. bei Terlan, Bozen und Brixen (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ: 
Unbeständig, so in Sissach und Rothenfluh im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Genf, Graubünden, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis (Bellosi & al. 2011, Infoflora 2024) und Hardplatz und Äußere Mühlebachstraße in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich seit 1903 gelegentlich subspontan nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1901 in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1969 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1876 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).  

 
Weitere Arten:

Cucurbita ficifolia

Vor allem als gurkenblattwelke-resistente Pfropfunterlage für Gurken wird der aus Peru und Bolivien stammende Feigenblättrige Kürbis, Cucurbita ficifolia, genutzt. Die Veredelung macht die Gurke nicht nur resistenter, sondern auch um etwa 3° C kälteunempfindlicher. Die Früchte werden vielfältig als menschliche und tierische Nahrung genutzt. Der Feigenblättrige Kürbis ist nur aus der Kultur bekannt. Er wird in den Anden seit etwa 2000 v.Chr. kultiviert (Jäger & al. 2008). Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte die Art Frankreich, Portugal und Indien.
 
Subspontan im Gebiet sehr selten, so bei Nürnberg, 2005 nahe einer Gärtnerei bei Röthlein, Dörfleins, 2004 Mainufer bei Hallstadt und 2014 auf einem Erdhaufen in Bindlach in Bayern (Hegi 2008, Meierott 2008, Breitfeld & Horbach 2014, Meierott & al. 2024), in Brandenburg (Hassler & Muer 2022), Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), Köln in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015), Rheinufer bei Wiesbaden-Schierstein in Rheinland-Pfalz (Oesau 1971, Hand & Thieme 2023), 2013 in Rattwitz bei Bautzen und 2014 beim Bahnhof Siebenbrunn im Erzgebirge in Sachsen (Otto & al. 2014, Breitfeld 2021), am Wienerberg in Wien (Essl & Rabitsch 2002) und bei Bozen in Südtirol (Naturmuseum Südtirol 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025).
 

Cucurbita foetidissima

Aus Nordamerika stammt der Büffel-Kürbis, Cucurbita foetidissima, der früher versuchsweise als Ölpflanze kultiviert wurde und unbeständig im Gebiet auftrat, so ehemals bei der Kompostzentrale Pradl bei Innsbruck in Nordtirol (Murr 1907 sub Cucurbita perennis, Walter & al. 2002, Pagitz & al. 2023, Glaser & al. 2025). Die Art enthält Triterpen-Saponine, die aus der Frucht und der Wurzel gewonnen und zur Herstellung von Seife, Shampoo und Bleichmittel genutzt werden. Das Typusexemplar wurde vor 1817 von Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland in Mexiko gesammelt.
 

Cucurbita maxima

Der im Gebiet seit dem 16. Jahrhundert in Kultur befindliche südamerikanische Riesen-Kürbis, Cucurbita maxima, wird ebenso als Gemüse-, Futter-, Öl-, Volksarznei- und Zierpflanze kultiviert. Der Riesen-Kürbis wurde in den Anden um 1800 v.Chr. domestiziert (Jäger & al. 2008) und entstammt wahrscheinlich der Wildkürbis-Art Cucurbita andreana. Das Vielfältigkeitszentrum liegt in Nordargentinien, Bolivien, Süd-Peru und Nordchile. Heute wird er weltweit angebaut, besonders in Südamerika, Indien, Europa, den Philippinen, Vereinigten Staaten und in Afrika. Als Speisesorte ist besonders der „Hokkaidokürbis“ begehrt. Die größten Früchte liefert die Sorte `Atlantic Giant´, die durch Selektion und Kreuzungen untereinander aus den schwersten Früchten über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren entstand. Der kanadische Züchter Howard Dill ließ sich `Atlantic Giant´, mit der er über 200 kg schwere Früchte erntete, 1979 patentieren. 
Mit weitaus kleineren Früchten findet sich der Riesen-Kürbis in Mitteleuropa subspontan, vor allem in Auwäldern, Flussanlandungen und auf Erdlagerplätzen. Im Gebiet immer wieder mal subspontan, so bei Eichenberg in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), Nürnberg, Heinersgrund und 1994 auf der Kreisdeponie bei Wonfurt in Bayern (Vollmann 1914, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Berghausener Altrhein, Maudach und Kiesbank am Rhein bei Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hassler 2021, Mazomeit 1995) und Chemnitz, Dresden, Marieney, Breitenfeld und Siebenbrunn in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Breitfeld 2021). In Österreich 2020 bei Tribuswinkel und Wienersdorf in Niederösterreich (Sauberer & al. 2025), 2007 auf einer Ablagerungsstelle im Wald bei Höhnart in Oberösterreich (Hohla 2022), 2003 in der Pelikanstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), Köflach in der Steiermark (Melzer 1988, Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Nussdorf und Lienz in Osttirol (Brandes 2015), ehemals Tosters in Vorarlberg (Murr 1923, Essl & Rabitsch 2002) und Breitenlee und Laaerberg in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz Augst im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), u.a. in den Kantonen Aargau, Bern, Genf, Glarus, Graubünden, Solothurn, Tessin, Waadt, Wallis, Zug (Infoflora 2024, Bellosi 2011) und zwischen Röntgenstraße und Bahngelände in Zürich (Landolt 2001). Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2024) um subspontane Vorkommen handelt, ist mir nicht bekannt
Subspontan u.a. seit 2017 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Cucurbita moschata

Beim nur aus der Kultur bekannten Moschus-Kürbis, Cucurbita moschata, sind Wild- oder Stammformen unbekannt. Er wurde in präkolumbischer Zeit in Mittel- und Südamerika und im Südosten der heutigen USA angebaut. Die Domestikation dürfte in Mittelamerika und/oder Kolumbien begonnen haben. Die ältesten archäologischen Funde stammen aus Mexiko von 4900 bis 3500 v.Chr. Gegenwärtig wird der Moschus-Kürbis in den meisten tropischen Ländern als Nahrungspflanze kultiviert. Verwendet werden die Blüten, jungen Sprosse und die jungen wie die reifen Früchte als Gemüse. Reife Früchte werden auch zu Süßigkeiten verarbeitet oder als Tierfutter genutzt, die Samen geröstet gegessen oder gemahlen in Eintöpfen verarbeitet.
Im Gebiet seit dem 18. Jahrhundert selten kultiviert und sehr selten subspontan auftretend, so ehemals in Bayern (Meierott & al. 2024), 1934 und 1936 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental und auf Schutt in Probstheida in Sachsen (Fiedler 1936), 2019 mehrfach in der Schwechatau bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer & al. 2020) und Gigling im Innviertel Oberösterreichs (Hohla & al. 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2015 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Subspontan u.a. 2014 auch in Belgien (Verloove 2021).

 

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