Cryptotaenia

Honigdolde, Doldenblütler, Apiaceae

Gattung:

Cryptotaenia umfasst etwa 6 Arten (Kew 2024) in Amerika, Afrika und Asien.
 

Cryptotaenia canadensis 

Honigdolde, Kanadische Scheinsellerie,
Cryptotaenia canadensis,
Doldenblütler, Apiaceae

 

Steckbrief:

Bis 80 cm hohe, sommergrüne Staude mit rübenartig verdickten Wurzeln und dreiteiligen, frischgrünen, am Rand gezähnten Blättern. Blütendolden aus 3−8 Döldchen mit jeweils 3−10 Blüten. Blüten fünfzählig, Kronblätter weiß, winzig, ausgerandet. Früchte schmal-eiförmig. Blütezeit Juni bis Juli.
 

Heimat:

Östliches Nordamerika.
 

Nutzung:

Keine. Die Pflanze ist aber essbar und wird in ihrer Heimat anstelle des Gartenkerbels genutzt (Hegi 1975). Die Wurzeln können gekocht wie Pastinaken verspeist werden.
 

Ausbreitung:

DEUTSCHLAND: ---
ÖSTERREICH:
Am Grazer Schlossberg in der Steiermark (Koegeler 1953, Glaser & al. 2025), dort ehemals ausgesät, hat sie sich am Nordhang des Schlossberges ausgebreitet und über mehrere Jahrzehnte gehalten (Hamburger 1948, Melzer 1953). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1891 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: ---

 
 

Quellen

Glaser M., C. Gilli, N. Griebl, M. Hohla, G. Pflugbeil, O. Stöhr, P. Pilsl, L. Ehrendorfer-Schratt, H. Niklfeld & F. Essl (2025): Checklist of Austrian neophytes (2nd edition) – Preslia 97: 413−539.

Hamburger I. (1948): Zur Adventivflora von Graz. – Unveröff. Diss., Univ. Graz.

Hegi G. (1975): Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band 5 (Teil 2). 3.Aufl. – Paul Parey, Berlin und Hamburg. 679−1584.



Kew (2024): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Koegeler K. (1953): Die pflanzengeographische Gliederung der Steiermark - Abteilung für Zoologie und Botanik am Landesmuseum Joanneum Heft 2. 58 S.

Melzer H. (1953): Zur Adventivflora der Steiermark I – Naturwissenschaftlicher Verein für Steiermark 103–120.