Crocus

Krokus, Schwertliliengewächs, Iridaceae

Gattung:

Crocus umfasst etwa 248 Arten (Kew 2024), die vom Mittelmeergebiet bis Westchina beheimatet sind. Mannigfaltigkeitszentren sind die Balkanhalbinsel und Kleinasien. Die Isolation der Vorkommen erklärt den Formenreichtum der Arten (Jäger & al. 2008).
Ogier Ghiselin de Busbecq, Botschafter in Konstantinopel, brachte 1562 Krokus-Kultivare zu Carolus Clusius nach Wien. Dieser leitete einige Knollen weiter zum Botanischen Garten nach Leiden und die weitere Verbreitung in Europa begann. Heute werden Krokusse in den Niederlanden auf rund 550 Hektar kultiviert und liegen damit an sechster Stelle innerhalb der niederländischen Blumenzwiebelproduktion (De Hertogh & al. 2012).

 
 

Crocus tommasinianus 

Elfen-Krokus,
Crocus tommasinianus  
Schwertliliengewächs, Iridaceae

 

Steckbrief:

8–15 cm hohe Knollenstaude mit grundständigen, linealischen Blättern mit den für Krokus so typischen weißen Mittelstreifen. Perigon helllila bis hellviolett, ohne dunkle Markierung am Schlund und meist ohne Zeichnung. Perigonzipfel 2,5–4,5 cm lang, 0,8–1,8 cm breit, am Ende etwas zugespitzt. Blütezeit Februar bis März.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Zuordnung von im Gebiet kultivierten und verwilderten Krokus-Sippen ist oft problematisch, da es sich nicht selten um Zuchtauslesen und Kulturhybriden handelt. Es sind auch Hybriden bekannt, die sich durch Pollen anderer Arten erfolgreich bestäuben lassen und reichlich Samen produzieren.
Arbeiten über taxonomisch relevante Parameter in der Gattung Crocus (z.B. Kerndorff & al. 2015) zeigen, dass die Bestimmung der Krokus-Sippen viel schwieriger ist als bisher angenommen. Molekulargenetische Überprüfung stellen viele frühere taxonomische Einteilungen in Frage (Kerndorff & al. 2015). Außerdem wurden zahlreiche Artkomplexe in weitere (Klein-)Arten aufgeteilt. Eine gesicherte Bestimmung ist oft nur über ge­netische bzw. zytologische Untersuchungen oder über die Knollenhülle möglich (Hassler & Muer 2022).
Crocus tommasinianus bildet nicht selten Hybriden mit Arten aus der Crocus vernus-Gruppe (C. exiguus, C. heuffelianus, C. neapolitanus, C. neglectus, C. purpureus). Besonders in Parkanlagen und Botanischen Gärten, wo mehrere Krokus-Arten kultiviert werden, treten solche Hybriden auf.

 

Name:

Benannt zu Ehren des Botanikers Mutius Joseph von Tommasini (1794–1879), der 1839 bis 1860 Bürgermeister der damalig österreichischen Hafenstadt Triest war. Tommasini forschte vor allem an der Pflanzenwelt Istriens, ihm zu Ehren tragen neben dem Krokus u.a. die Tommasini-Ragwurz, Ophrys tommasinii und die Tommasini-Nabelmiere, Moehringia tommasinii ihre Namen.
 

Nutzung:

Zierpflanze. In mehreren Sorten wie `Whitewell Purple´ oder `Taplow Ruby´ (Jelitto & al. 1990).
 

Ausbreitung:

Südosteuropäische Art, seit 1847 in England kultiviert und Anfang des 20. Jahrhunderts als Zierpflanze nach Mitteleuropa gekommen (Krausch 2003). Der Elfen-Krokus wird vor allem in Friedhöfen, Parkanlagen und Naturgärten gezogen, in deren Nähe dann auch die meisten Verwilderungen zu finden sind. Aber auch an Bachläufen und in Gebüschen findet sich die Art zunehmend verwildert.
 
DEUTSCHLAND: 
Subspontane Vorkommen sind aus allen Bundesländern bekannt mit Verbreitungsschwerpunkten in Baden-Württemberg, Nordbayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. In Berlin die am häufigsten verwilderte Krokus-Sippe (Seitz & al. 2012).
ÖSTERREICH:
Lokal verwildert, so beispielsweise auf einer Forststraßenböschung bei Wolfsgraben im niederösterreichischen Wienerwald und Prellenkirchen in Niederösterreich (Nadler & Haug 2021), vielfach auf oberösterreichischen Friedhöfen (Hohla 2006), in Elsbethen, Goldenstein, Kuchl und Golling in Salzburg (Eichberger & al. 2006, Schröck & al. 2004), in der Josefiau und am Ignaz-Rieder-Kai in der Stadt Salzburg mit Etablierungstendenzen (Pilsl & al. 2008), im Botanischen Garten Graz in der Steiermark (Heber & Zernig 2013), am West-Friedhof Innsbruck in Nordtirol (Stöhr & al. 2007), zwischen Untergaimberg und Wartschensiedlung in Osttirol (Stöhr 2011) und im Botanischen Garten Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ: 
Vielfach, so in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Graubünden, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024, Landolt 2001).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1969 in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1963 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1959 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021) und seit etwa 1910 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Crocus ancyrensis

Aus Anatolien stammt der Ankara-Krokus, Crocus ancyrensis, der sich seit spätestens 1879 in gärtnerischer Kultur befindet, so in der mehrblütigen Sorte `Golden Bunch´ (Jäger & al. 2008)
Im Gebiet konnte er subspontan in Göttingen in Niedersachsen lokal verwildert (Wietzke & Bergmeier 2019, Hand & Thieme 2024) und am Donatsfriedhof von Freiberg in Sachsen lokal verwildert (Olias 2011, Hand & Thieme 2024) gefunden werden.
 

Crocus angustifolius

Der Goldbrokat-Krokus, Crocus angustifolius, ist auf der Krim und in der Ukraine beheimatet. Er wird seit etwa 1580 selten als Zierpflanze kultiviert (Jäger & al. 2008). `Minor´ hat kleinere, dunklere Blüten (Jelitto & al. 1990)
Sehr selten subspontan, so 1997 in Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & Böhling 2003), in Bayern (Breitfeld & Horbach 2008), Hessen (Hand & Thieme 2023), 2010 in Cuxhafen in Niedersachsen (Breitfeld & al. 2021) und 2007 in Elmshorn in Schleswig-Holstein (Breitfeld & al. 2021). Die Angabe für Baden-Württemberg wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Für Bayern vermuten Meierott & al. (2024) die Hybride C. angustifolius × C. flavus.
 

Crocus autumnalis

Der in Portugal beheimatete Herbst-Krokus, Crocus autumnalis, spielt in der mitteleuropäischen Gartenkultur keine Rolle. Er wird 2009 für den Botanischen Garten Braunschweig in Niedersachsen verwildert angegeben (Brandes & Nitzsche 2013). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Crocus banaticus

Der herbstblühende, aus Südost-Europa stammende Siebenbürger Krokus, Crocus banaticus, wird seit spätestens 1831 als Gartenpflanze kultiviert (Stolley 2010), nach anderen Angaben bereits seit 1594 (Jäger & al. 2008), auch in wenigen Sorten wie `First Snow´. 
Im Gebiet lokal verwildert bis eingebürgert, so 1899 beim Lindenhof Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023), in Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023) und 1991 im Naturschutzgebiet Luchberg in Sachsen (Otto & al. 1993 sub C. banatus, Hardtke & al. 2013)
In Österreich im Schlosspark Rotenturm im Burgenland (siehe Fotos oben) (Weber 1989, Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1970 (Weber 1989, Glaser & al. 2025).
 

Crocus biflorus

Von Italien bis in den Iran ist der Zweiblütige Krokus, Crocus biflorus (inkl. C. weldenii) beheimatet. In gärtnerischer Kultur findet er sich seit spätestens 1601 (Jäger & al. 2008). Sorten wie `Pusillus´ oder `Weldenii Fairy´ gehören zu dieser Art (Jelitto & al. 1990). Die Unterart subsp. weldenii, die von manchen Taxonomen als eigene Art gesehen wird (z.B. Kew 2024), von anderen Autoren in C. biflorus integriert wird, ist von Nordost-Italien bis Nordalbanien beheimatet und nach dem deutsch-österreichischen Botaniker und Offizier Ludwig von Welden (1782−1853) benannt. Von Welden war Oberkommandierender des Heeres des Kaisertums Österreich, war aber auch floristisch tätig und an der Gründung mehrere Gärten beteiligt. Außerdem stiftete er einen Invalidenfonds. Neben dem Krokus erinnert eine Statue am Grazer Schlossberg, die Weldengasse in Wien-Favoriten und die Weldenstraße in Graz an ihn.
 
Crocus biflorus tritt ganz vereinzelt subspontan auf, so im Friedhof Benk, 2006 im Park am Wehrwälchen in Schweinfurt, 2012 am Friedhof Perlacher Forst in München und 2012 am Nordfriedhof München, 2006 Friedhof Haßfurt, 2007 Baunach und 2016 Friedhof Benk in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Dickoré & al. 2012, Meierott 2008, Breitfeld & Horbach 2017, Meierott & al. 2024), Klosterpark Weende in Göttingen in Niedersachsen (Wietzke & Bergmeier 2019), Thüringen (Hand & Thieme 2023), im Volksgarten, dem Hilmteich-Parkgelände, im Stadtpark und am Schlossberg in Graz in der Steiermark (Leonhartsberger 2019) und u.a. Fundpunkte in den Kantonen Bern, Graubünden, Solothurn, Uri, Waadt und Wallis (Infoflora 2024). Wie die Schweizer Fundpunkte in Infoflora (2024) zu verstehen sind, ist mir nicht bekannt, unter Status steht: Kommt in der Region nicht vor, wurde jedenfalls bis 2009 nie erwähnt. Subspontan u.a. seit 1830 auch in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und seit 1996 in Schweden (Seebens & al. 2017).
 

Crocus cancellatus

Der herbstblühende Gitter-Krokus, Crocus cancellatus, ist in Anatolien und Syrien in 5 Unterarten beheimatet, ist seit spätestens 1841 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008) und wird 1901 auf Kompost nahe dem Friedhof Speyer in Rheinland-Pfalz verschleppt angegeben (Vollmann 1914, Zimmermann 1910). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

 

Crocus chrysanthus

Aus Südost-Europa und Kleinasien stammt der Gold-Krokus, Crocus chrysanthus, der seit ungefähr 1841 gärtnerisch kultiviert wird (Jäger & al. 2008). Er findet sich in zahlreichen Sorten im Pflanzenhandel, so etwa `Uschak Orange´ mit orangen Blüten, einer Form, die beim Dorf Uschak in Anatolien gefunden wurde (Jelitto & al. 1990). Ebenfalls im Pflanzenhandel finden sich Hybriden mit C. biflorus. Die Inhaltsstoffe seiner Knollen werden auch in der Kosmetik für die Hautregenerierung genutzt (Piotaz 2014)
Mancherorts tritt er verwildert bis eingebürgert auf, so in Bad Neustadt, Unfinden, Gaustadt, München, Heinersreuth, Schlömen, Trebgast, Oberreitnau und Hohenschwangau in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & al. 2012, Breitfeld & al. 2017, Dörr & Lippert 2001), Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Kamen und Köln in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Sumser & al. 2015) und Blankenstein, Kreischa, Burkhardswalde, Leipzig und Freiberg in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013). Eine Fundangabe für Baden-Württemberg wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Die Fundmeldung für Schleswig-Holstein auf Helgoland (Theisinger & Hebbel 2022) betrifft Verwilderungen in Gärten und wird hier deshalb nicht berücksichtigt. In Österreich in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), Hagenau, Josef-Mayburger-Kai und Friedhof Liefering in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), Graz-Augarten in der Steiermark (Leonhartsberger 2017) und Osttirol (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz u. a. in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Graubünden, Schaffhausen, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021) und (seit) 1925 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Crocus etruscus

Der frühlingsblühende Toskana-Krokus, Crocus etruscus, ist in der Toskana und auf der Insel Elba beheimatet. Er ist seit spätestens 1875 in gärtnerischer Kultur, in Mitteleuropa allerdings selten. Subspontan wird die Art 2006 und 2007 für den Bamberger Friedhof in Bayern angegeben (Meierott 2008). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024).

 

Crocus flavus

In Südosteuropa und im westlichen Anatolien ist der Gelbe Krokus, Crocus flavus, in 2 Unterarten beheimatet, den 1579 Stephan von Hausen fand und zu Clusius nach Wien brachte und der fortan im Gebiet kultiviert wird. `Großer Gelber´ ist eine robuste, sterile, einfarbig orangegelbe Form mit großen Blüten, die sich stark vegetativ vermehrt (Jelitto & al. 1990). In Crocus flavus wird teilweise auch die samensterile Crocus ×stellaris, entstanden aus C. angustifolius × C. flavus, inkludiert. 
Gelegentlich verwildert, so am Friedhof Burghausen, in Lanzendorf, Schmelz und Neudrossenfeld in Bayern (Hohla 2004, Breitfeld & al. 2017), mehrfach auf Friedhöfen in der Prignitz Brandenburgs (Fischer 2017), in Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Chemnitz, Leipzig, Adorf, Markneukirchen, Brunndöbra, Klingenthal und Erlbach in Sachsen (Grundmann 1992, Gutte 2006, Breitfeld 2021), Oberland und Große Treppe auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023, Theisinger & Hebbel 2026), Thüringen (Hand & Thieme 2023), Schlossberg Güssing im Burgenland (Traxler 1984 sub. C. aureus), auf mehreren Friedhöfen in Oberösterreich (Hohla 2006, Stöhr & al. 2007), Kuchl in Salzburg (Schröck & al. 2004), Graz in der Steiermark (Leonhartsberger 2019), Innsbruck in Nordtirol (Glaser & al. 2025), Osttirol (Glaser & al. 2025) und u.a. in den Kantonen Basel-Landschaft, Bern, Genf, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn und Tessin (Infoflora 2024). Für die bayrischen Angaben vermuten Meierott & al. (2024) die Hybride C. angustifolius × C. flavus. Nach Dietrich in Walter & al. (2002) ist die Angabe von Traxler (1984 sub Crocus aureus) vom Schlossberg bei Güssing fraglich (Gilli & al. 2022). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1910 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Crocus heuffelianus

Der Eichenwald-Krokus, Crocus heuffelianus, stammt aus Osteuropa und Nordost-Italien und findet sich lokal eingebürgert, so im Schlosspark Rotenturm an der Pinka im Burgenland, von wo die Pflanze seit etwa dem Jahr 1945 bekannt ist (Traxler 1970, Gilli & al. 2022)
Benannt ist die Art zu Ehren des ungarischen Arztes und Botanikers János A. Heuffel (1800−1857). Heuffel war praktizierender Arzt und machte sich vor allem um die Erforschung der Flora Südost-Europas verdient (Burkhardt 2018).
 

Crocus imperati

Im westlichen Italien einschließlich der Insel Capri ist der Imperato-Krokus, Crocus imperati, in 2 Unterarten beheimatet. Er wird seit spätestens 1825 selten gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008), so in der Sorte `De Jager´, eine Auslese aus der subsp. suaveolens mit außen stark gestreiften Blütenblättern (Jelitto & al. 1990). Subspontan wird die Art im Gebiet ehemals für Berlin-Lichterfeld und für den Botanischen Garten Berlin angegeben (Höck 1910). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Benannt ist sie nach dem italienischen Naturforscher und Apotheker Ferrante Imperato (1550−1631). Imperato lebte und arbeitete in Neapel, sammelte auf zahlreichen Reisen in Italien Pflanzen, Tiere, Fossilien und Mineralien, besaß ein vielbesuchtes Kuriositätenkabinett mit Herbar und legte einen Botanischen Garten an (Burkhardt 2018).
 

Crocus kotschyanus

Herbstblühend ist der südwestasiatische Kotschy-Krokus, Crocus kotschyanus, der sich seit spätestens 1853 in Gartenkultur befindet (Jäger & al. 2008), auch in einer weißen Spielform `Albus´. 
Benannt ist die Art zu Ehren des österreichischen Botanikers und Forschungsreisenden Karl Georg Theodor Kotschy (1813−1866). 
Vereinzelt subspontan auftretend, so ehemals in Berlin (Höck 1910), Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), Aachen-Laurensberg in Nordrhein-Westfalen (Bomble 2014), Markkleeberg in Sachsen (Gutte & Fischer 2017) und Eckernförde in Schleswig-Holstein (Piontkowski 2010). Lokal auch eingebürgert, so in den Botanischen Gärten von Graz und Wien (Fischer & al. 2008). Die Angabe für Berlin wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Subspontan u.a. seit 1929 auch in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und seit 2002 in Schweden (Seebens & al. 2017).
 

Crocus ligusticus

In Ligurien und dem anschließenden französischen Küstenland ist der Ligurische Krokus, Crocus ligusticus, beheimatet, der als herbstblühende Zierstaude kultiviert und für Wien verwildert angegeben wird (Forstner & Hübl 1971). Die Angabe aus dem Wiener Botanischen Garten beruht laut Gregor Dietrich in Walter & al. (2002) vermutlich auf einer Verwechslung mit einer anderen Crocus-Art. Auch laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon fälschlicherweise für Österreich erfasst.
 

Crocus minimus

Der Zwerg-Krokus, Crocus minimus, ist auf Korsika und Sardinien endemisch. Er wird selten, dann aber fast immer in der Sorte `Spring Beauty´ als Zierstaude kultiviert und findet sich daraus im Gebiet sehr selten verwildert.
So 1901 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1910) und in Rheinland-Pfalz lokal in Einbürgerung begriffen (Hassler & Muer 2022). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) für Baden-Württemberg nicht geführt.
 

Crocus neapolitanus

Der aus Südeuropa stammende Neapler Krokus, Crocus neapolitanus (Syn. C. purpureus), der von manchen Taxonomen in Crocus vernus inkludiert und der seit spätestens dem 17. Jahrhundert im Gebiet kultiviert wird, tritt lokal verwildert bis eingebürgert auf, so zwischen Pilgersdorf und Steinbach im Burgenland (Traxler 1970), im Tal der Kleinen Erlauf bei Gresten, am Ötscherboden und bei Gießhübl in Niederösterreich (Fischer & al. 2008), in Salzburg (Fischer & al. 2008), St. Josef bei Stainz in der Steiermark (Zernig 2004) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023).
 
Clemens Pachschwöll (2019) nahm sich der Art näher an: Als „Crocus vernus“ ist sie seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch Karl Erdinger (1822–1899), der von 1846 bis 1856 in Scheibbs tätig war (Svojtka 2016), von der Himmelreichwiese bei Gresten bekannt (Kerner 1853, Becker 1859, Neilreich 1859). Später konnte C. neapolitanus in den niederösterreichischen Voralpen zwischen Gresten und Wieselburg mehrfach gefunden werden, wo die Art rezent aus 5 Kartierungsquadranten bekannt ist. Janchen (1977) schrieb zur Verbreitung in Niederösterreich: „Im Tal der Kleinen Erlauf häufig von Randegg bis gegen Oberamt sowie in Seitentälern (Suttengresten, Schwarzerbach, Haselgraben gegen Ybbsitz)“. Diese (Massen-) Vorkommen haben regionale Bedeutung und werden gerne von Pflanzenliebhabern besucht (Reisinger 2011). Von Baumgartner & Oswald (2000) werden weitere, bis heute kaum bekannte Vorkommen aufgezählt: Gföhleralm bei Lackenhof, ca. 1100 m SH, Juckfidelwiese bei Lackenhof beim Forsthaus Raneck, ca. 900 m SH, Ybbsuferwiesen gegenüber der Taverne in Langau, ca. 680 m SH, in Neuhaus am Zellerrain bei der Wildfütterung Richtung Faltlhöhe, ca. 1000 m SH, in Taschelbach am Zellerain, ca. 1050 m SH und auf der Feldwiesalm, ca. 1300 m SH. Ein weiteres Vorkommen gibt es auf dem Weg von der Oisklause zum Rothwald, ca. 1000 m SH. Unpubliziert sind auch Angaben von Almwiesen des Niederscheibenberges SSO Hollenstein an der Ybbs, ca. 1150 m SH und von der „Narzissenwiese“ in St. Georgen am Reith. Laut den hier zusammengefassten Daten ist C. neapolitanus im südwestlichen Niederösterreich aus 14 Quadranten bekannt, wobei 9 in den Ybbstaler Alpen und 5 in den Voralpen um Gresten liegen. Von Dietrich (2002) sind Chromosomenzählungen aus dem Tal der Kleinen Erlauf bei Wang und vom Schwarzen Ötscher gemacht worden (2n = 2x = 8), die mit denen aus Italien und Kroatien übereinstimmen (Harpke & al. 2015), aber leider nie regulär publiziert wurden (Pachschwöll 2019).
Baumgartner & Oswald (2000) gehen davon aus, dass C. neapolitanus im südwestlichen Niederösterreich indigen und oft bloß übersehen worden ist. In dasselbe Horn stößt der Krokus-Spezialist Lorenzo Peruzzi von der Universität Pisa, der 2017 an Clemens Pachschwöll schrieb: „If the plants depicted in your photos are with 2n = 8, they refer to C. neapolitanus, and I think they are native (same habitat and spread as in Apennines).” 
Dietrich (2002, 2008) geht aber von einer Einbürgerung aus. Dietrich (2002) bezieht sich dabei auf Carolus Clusius (1526–1609), der in seiner „Rariorum plantarum historia“ (Clusius 1601) bei „Croc. vern. latifol. purp. flo. majore“ davon schreibt, dass er diesen Krokus von Ferrante Imperato (1550−1631) aus Neapel erhalten habe. Von Clusius ist bekannt, dass er lebende Pflanzen gesammelt, kultiviert und europaweit getauscht hat (Christ 1912, Guglia 1973, Egmond 2010). Heute ist C. neapolitanus eine der meistkultivierten Arten der Gattung und eine Elternsippe des kommerziell bedeutenden „Großen Holländischen Crocus vernus“, für den auch der Name C. „×cultorum“ verwendet wird (Rukšāns 2017). Clusius gilt als Pionier der Alpenbotanik und hat um 1574 in den westlichen niederösterreichischen Alpen gewirkt, wo er in der Kartause Gaming und am Seehof bei Lunz stationiert war und Ötscher und Dürrenstein bestiegen hat (Kubitschek 1912, Guglia 1973). Die doch reichen Vorkommen von C. neapolitanus in dieser Gegend könnten auf Clusius zurückzuführen sein und sich seit der Renaissance regional ausgebreitet haben.
Eine andere Hypothese ist auf der Homepage der Gemeinde Gresten-Land zu lesen, die nahelegt, dass C. neapolitanus sogar ein Archäophyt sein könnte: „Der Kirchenhistoriker Dr. Anton Kerschbaumer berichtete um 1859, dass der Kreuzritter Coloman v. Hausekke, Burgruine Oberhausegg, nach 1101 Krokus aus Kleinasien mitbrachte. Später wanderten sie im Wildwuchs auf die Naturwiesen der `Hauseggerischen Lehensnehmer‘ in der Suttengresten aus“ (Karner 2017). Diese Hypothese hat aber gleich drei Haken: Hier wurde C. neapolitanus mit C. sativus verwechselt, sie basiert auf einer Novelle (Kerschbaumer 1859) und C. neapolitanus kommt weder in Kleinasien, noch auf den Routen der damaligen Kreuzritter durch das Donautal vor, ebensowenig in Serbien, Bulgarien und Griechenland (Dietrich 2002, Harpke & al. 2015, Rukšāns 2017) (Pachschwöll 2019).
Die Art wird in der aktuellen „Roten Liste Österreichs“ (Schratt-Ehrendorfer & al. 2022) und in der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025) als indigen für Österreich geführt.
 

Crocus neglectus

Der Verkannte Krokus, Crocus neglectus (C. vernus agg.) ist in der Toskana und in Ligurien Italiens beheimatet und kommt im Gebiet lokal eingebürgert vor. In Baden-Württemberg seit spätestens 1825 etabliert (Müller & al. 2021). Er bildet lokal Massenvorkommen, wie etwa in den „Zavelsteiner Krokuswiesen“ in Baden-Württemberg (Thiv & Wörz 2015). Auch anderswo mittlerweile als C. neglectus revidiert, wie in Bayern (Hand & Thieme 2023), im Husumer Schlosspark in Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), Bonn in Nordrhein-Westfalen (Müller & al. 2021), Sachsen (Müller & al. 2021), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021) und Husum in Schleswig-Holstein (Müller & al. 2021). Meierott & al. (2024) hingegen geben an, dass für Bayern bislang kein Vorkommen bekannt ist. In Österreich in Niederösterreich (FKÖ 2021), vielfach in Oberösterreich (FKÖ 2021), Salzburg (FKÖ 2021), Steiermark (FKÖ 2021) und Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1908 (Glaser & al. 2025). Inwieweit es sich bei den gemeldeten Funden von C. vernus, C. neglectus bzw. C. neapolitanus um C. neglectus bzw. C. neapolitanus handelt, ist weitgehend unbekannt.
 
Harpke & al. (2015) trennten tetraploide (2n = 4x = 16) Populationen als neue Art, Crocus neglectus, von diploidem C. neapolitanus (2n = 2x = 8) ab. Crocus neglectus wird laut Rukšāns (2017) gerne kultiviert, ist aber von C. neapolitanus nur schwer zu unterscheiden. Für die Bestimmung sind laut Harpke & al. (2015) heranzuziehen: (1) die Narbenlappen: C. neglectus (0,05)0,07–0,18(0,4) mm tief eingeschnitten, C. neapolitanus (0,01)0,03–0,09(0,1) mm tief eingeschnitten; (2) die Zwiebelfasern: C. neglectus (0,11)0,12–0,16(0,18) mm breit, C. neapolitanus (0,03)0,04– 0,09(0,11) mm breit.
   Die
Hybride aus C. neglectus × C. tommasinianus ist aus Salzburg bekannt (Pilsl & al. 2008). Deren Erstnachweis für Österreich erfolgte 2006 (Glaser & al. 2025).
 

Crocus nudiflorus

Der Pyrenäen-Krokus, Crocus nudiflorus (Syn.: C. medius), ist in Südfrankeich und Nordspanien beheimatet, wird selten als herbstblühende Zierpflanze kultiviert und findet sich im Gebiet sehr selten verwildert, so angegeben im Jahr 1900 nahe vom Friedhof Speyer in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910, Hassler & Muer 2022) und im Theresianum in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). In England lokal eingebürgert.
 

Crocus reticulatus

Von Italien bis zum weiten Kaukasus-Gebiet ist der Netz-Krokus, Crocus reticulatus, beheimatet. 
Er spielt in der heimischen Gartengestaltung praktisch keine Rolle, wird aber 1894 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1910). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Crocus sativus

Der herbstblühende Echte Safran, Crocus sativus, der als triploide Mutation aus dem griechischen Crocus cartwrightianus entstanden ist, wird wegen seiner wertvollen Narbenäste kultiviert und als Gewürz genutzt. Er ist wegen des dreifachen Chromosomensatzes unfruchtbar und kann nur vegetativ durch Knollenteilung vermehrt werden. Im weiblichen Blühstadium ragen die Griffel aus der Blüte heraus und stellen eine Staubbeutelimitation dar. Die getrockneten Narben enthalten den Farbstoff Crocetin, der auch noch in einer Verdünnung von 1:100.000 eine Färbewirkung hat (Düll & Kutzelnigg 2022). Die Nutzung des Safrans als Gewürz ist in kleinen Mengen unbedenklich, doch führen bereits 5 bis 10 g der Droge zu ernsten bis tödlichen Vergiftungen.
 
Die Nutzung von Safran ist bereits vor 3600 Jahren bezeugt. Die Entstehung der Art kann durch pflanzengenetische Untersuchungen in Attika in Griechenland lokalisiert werden. In Italien wird Safran seit dem 13. Jahrhundert kultiviert, in Deutschland seit dem 15. Jahrhundert (Düll & Kutzelnigg 2022). Auch in Österreich wird seit 2007 in der Wachau wieder Safran angebaut und in der Schweiz werden jährlich 1,5 bis 2 kg geerntet. 
Vereinzelt tritt der Safran auch subspontan auf, so einst beim Schloss Favorite bei Rastatt in Baden-Württemberg (Baumgartner 1884, Sebald & al. 1998), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2026), ehemals in Niederösterreich (Neilreich 1859), ehemals bei Bozen in Südtirol (FloraFaunaSüdtirol 2023), und in den Kantonen Bern, Tessin und Wallis (Infoflora 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2024) um subspontane oder kultivierte Pflanzenfunde handelt, ist mir unbekannt. Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Crocus sieberi

Sieber-Krokus, Crocus sieberi (inkl. C. sublimis, inkl. C. nivalis) wird seit spätestens dem Jahr 1841 als Gartenpflanze kultiviert und ist auf der Balkanhalbinsel und auf Kreta in 3 Unterarten beheimatet. 
Er tritt im Gebiet lokal subspontan auf, so bei Lichtenstein in Baden-Württemberg (Schnabel 2012), 2006 am Friedhof Unfinden, 2012 im Waldfriedhof München, 2003 im Auwald bei Bad Füssing, 2013 beim Asam-Schlössel in München und 2012 am Münchner Friedhof Perlacher Forst in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & al. 2012, Meierott & al. 2024), 2021 auf dem Friedhof Hagen-Haspe in Nordrhein-Westfalen (BBV 2022), eingebürgert auf einer Streuobstwiese bei Possendorf und am Donatsfriedhof Freiberg in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Olias 2011) und verwildert am St. Peter Ortsfriedhof in Graz in der Steiermark (Leonhartsberger 2019)
Die unter diesem Namen kultivierten und ver­wilderten Sippen gehören in vielen Fällen zu C. nivalis (Hassler & Muer 2022), einem Kreta-Endemiten, der teilweise als Unterart zu C. sieberi oder aber auch als eigenständige Art gesehen wird.
 
Benannt ist die Art nach dem österreichischen Arzt und Botaniker Franz Wilhelm Sieber (1789−1844). Sieber war Forschungsreisender und Pflanzensammler. 1822 bis 1825 unternahm er eine Weltreise und sammelte dabei Pflanzen, Tiere, Kunst und ethnographische Stücke vor allem in Südafrika, Mauritius und Australien. Ab 1830 war er wegen einer Geisteskrankheit in einer Prager Anstalt (Burkhardt 2018).
 

Crocus speciosus

Aus Südwest-Asien stammt der vielfach als Zierpflanze kultivierte, herbstblühende Pracht-Krokus, Crocus speciosus, der um das Jahr 1835 über russische Botanische Gärten ins Gebiet gebracht wurde (Krausch 2003) und der in Sorten wie `Albus´ und `Aitchisonii´ gebaut wird. 
Vereinzelt tritt er subspontan auf, so 2016 im Westpark in München-Untersendling in Bayern (Meierott & al. 2024), 2016 in der Jeetzelallee Dannenberg in Niedersachsen (Kelm 2018), 2022 in Aachen-Vaalserquartier in Nordrhein-Westfalen (BBV 2023), 2009 am Friedhof Mühlenberg in Eckernförde in Schleswig-Holstein (Piontkowski 2010), in den Marchauen bei Marchegg in Niederösterreich (Fischer & al. 2008) und im Theresianum in Wien (Adler & al. 2008)
Subspontan u.a. auch seit 1890 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1965 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1972 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Crocus ×stellaris

Der Stern-Krokus, Crocus ×stellaris, ist durch Kreuzung des osteuropäischen C. angustifolius mit dem südosteuropäisch-anatolischen C. flavus entstanden. Die Hybride ähnelt stark dem Gelben Krokus, C. flavus, ist aber größtenteils steril und wird meist in der Sorte `Dutch Yellow´ kultiviert. Subspontan konnte der Stern-Krokus im Gebiet in Bayern um Bamberg (Meierott 2008) und auf den Friedhöfen Schöneck, Adorf, Markneukirchen, Sachsenberg, Klingenthal und Sohl, weiters in Dresden, Weißig und Fördergersdorf in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Breitfeld 2021) gefunden werden.
 

Crocus thomasii

In Kroatien und Apulien ist der herbstblühende Dalmatiner Krokus, Crocus thomasii, beheimatet, der zu Ehren des Schweizer Botanikers Emmanuel Thomas (1788−1859) benannt ist. Thomas entstammte aus einer Botanikerfamilie und war Pflanzensammler- und händler. So sammelte er kommerziell Alpenpflanzen und war Bergführer (Burkhardt 2018). In der heimischen Gartengestaltung spielt der Dalmatiner Krokus praktisch keine Rolle, wird aber subspontan für den Schöpfwerkdamm Penkefitz in Niedersachsen angegeben (Feder & Langbehn 2018). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

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