Azolla

Algenfarn, Schwimmfarngewächs, Salviniaceae

Gattung:

Azolla umfasst etwa 6 Arten in den Tropen und Subtropen (Kew 2022). Manche Forscher vermuten, dass der Algenfarn während des Eozäns, vor 55,8 bis 33,9 Mio. Jahre, so stark auf der Erde wuchs und damit eine so große Menge an Kohlenstoff absorbierte, dass dies ein globales Abkühlungsereignis auslöste (Speelman & al. 2009).
 

Azolla filiculoides  

Großer Algenfarn,
Azolla filiculoides  
Schwimmfarngewächs, Salviniaceae

 

Steckbrief:

1–10 cm lange, verzweigte, einjährige bis ausdauernde und dann sommergrüne Schwimmpflanze, ähnlich einem Blattlebermoos. Blätter schuppenförmig, dicht zweizeilig angeordnet, blaugrün, bei kälteren Temperaturen rötlich werdend, unbenetzbar. Megasporen warzig, mit kantigen, emporgewölbten Höckern. Im Gebiet einjährig, im Herbst absterbend, überwintert aber mittels Sporen. Sporenreife Juli bis September.
 

Nutzung:

Teich- und Aquarienpflanze. Die Art lebt in Symbiose mit der im Blattgewebe befindlichen Cyanobakterie Anabaena azollae, wodurch Azolla in der Lage ist, Luftstickstoff zu fixieren und unter stickstoffarmen Bedingungen zu gedeihen. Durch diese Symbiose können pro Jahr bis zu 50 kg Stickstoff je Hektar gebunden werden. Um diesen zu nutzen, wird Azolla in Ostasien in Reisfeldern zur Gründüngung eingesetzt, denn nach dem Absterben des Farns stehen die freiwerdenden Stickstoff-Verbindungen den Reispflanzen zur Verfügung (Mansfeld 1986). Dadurch kann auf die Verwendung von mineralischem Dünger verzichtet werden.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im subtropischen bis gemäßigten Amerika. Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts als Zierpflanze für die Aquaristik und als Teichpflanze in West- und Mitteleuropa in Kultur (Jäger & al. 2008), so 1880 aus Bordeaux bekannt (Roze 1883). Die Vermehrung erfolgt im Gebiet überwiegend, aber nicht ausschließlich, vegetativ. Die Pflanzen teilen sich als Ganze und können durch das Anhaften an Wasservögeln ausgebreitet werden (Düll & Kutzelnigg 2022). Die Fernausbreitung geschieht neben Wasservögel auch durch Wassersport und Aquaristik (Hussner 2010). Der Farn kann sich rasant vermehren, und die Oberfläche von tropischen und subtropischen Gewässern mit einem dicken Teppich von Blättern überziehen. Als Folge können wichtige Wasserwege unpassierbar werden und Bewässerungspumpen und Rohre verstopfen. Die absterbenden Pflanzenmassen entziehen dem Wasser Sauerstoff und Fäulnisgestank entsteht. Weidevieh kann den Teppich mit Gras verwechseln, sich darin verfangen und ertrinken.
Gegenwärtig im Gebiet vielerorts auftretend, lokal eingebürgert. Die Tendenz zur Einbürgerung durch die milden Winter in den letzten Jahren ist angestiegen (Düll & Kutzelnigg 2022). Kann andererseits besonders nach strengen Wintern jahrelang aussetzen (Fukarek & Henker 2005). Aufgrund des Klimawandels ist künftig mit einer weiteren Ausbreitung der Art in Europa, insbesondere nach Norden hin, zu rechnen (Rodríquez-Merino & al. 2019).
Die Art steht in Deutschland auf der „Schwarzen Liste invasiver Arten“ des Bundesamtes für Naturschutz.

 
DEUTSCHLAND:
Erste subspontane Vorkommen sind seit etwa 1870 vom mittleren Oberrhein (Oberdorfer 1983) bekannt. Durch Goeze (1885) erstmals für Norddeutschland beschrieben, 1899 „in ruhigen Stellen der Regnitz oberhalb Baiersdorf“ in Bayern von P. Reinisch aufgefunden (Schwarz 1901 sub A. caroliniana), 1906 bei Nürnberg gesammelt (Semler 1906). Gegenwärtig in Deutschland mancherorts eingebürgert und besonders in Nordrhein-Westfalen häufig und lokal invasiv. In Bayern besonders in der Donau-Aue mit starker Einbürgerungstendenz und aktuell wohl eingebürgert (Klotz in: Meierott & al. 2024). Auch in Berlin und Brandenburg in starker Ausbreitung (Rätzel & al. 2021), in Niedersachsen u.a. mehrfach bei Lüchow-Dannenberg (Kelm 2022), auch mehrfach in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990Dörr & Lippert 2004), Bremen (Kesel & Gödeke 1996) und Hessen (Korneck 1955). In Deutschland in allen Bundesländern bis auf Thüringen (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
Die erste Fundmeldung für Österreich kommt aus der Steiermark und geht auf Melzer (1962) zurück, der sie aus den Jahren 1958 und 1959 zusammen mit Salvinia molesta von einem Fischteich bei Wundschuh angibt. Während dieses Vorkommen nach Melzer ursprünglich als angesalbt bewertet wurde und der Fund schon etliche Jahrzehnte zurückliegt, stammen alle weiteren Nachweise für Österreich aus Ende des 20. Jahrhunderts bzw. aus dem 21. Jahrhundert (Stöhr & al. 2021). Gegenwärtig recht verbreitet in den Donauauen Niederösterreichs, so bei Altenwörth, Frauendorf, Utzenlaa, Neuaigen und Tulln. Ebenso mehrfach in der Großen Tulln. Die Größe einiger der Populationen im Tullnerfeld lässt annehmen, dass die Art hier eingebürgert ist (Hehenberger & al. 2016, Kriechbaum & al. 2016). Weiters in Niederösterreich 2019 südlich von Stockerau im Krumpenwasser südlich vom Graingut und 2020 Mitterau östlich von St. Pantaleon massenhaft über mindestens 200 m Länge in einem Altarm (Stöhr & al. 2021). In Altwässern der Donau zwischen Krems und Stockerau kommt sie teilweise massenhaft vor (Gilli & al. 2024). Unbeständig in Oberösterreich am Innstausee bei Kirchdorf am Inn (Hohla & al. 2015), in der Steiermark wie oben bereits genannt ehemals bei Wundschuh (Melzer 1962, Glaser & al. 2025), im Lustenauer Ried in Vorarlberg (Fischer & al. 2008) und in den Donauauen in Wien, so 2. Bezirk, Donauinsel, Seitenarm etwa auf Höhe des Tritonwassers in einem strömungsgeschützten, donauseitigen Seitenarm (Pall & Mayerhofer 2013, Baldinger 2016, Stöhr & al. 2021).
SCHWEIZ:
Bisher u.a. aus den Kantonen Aargau, Bern, Tessin, Zug und Zürich bekannt, so Hänsiried und Sagentobelbachweiher in Zürich (Gasser & al. 2012, Infoflora 2023, Landolt 2001).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), Portugal (Jalas & Suominen 1972), Frankreich (Jalas & Suominen 1972), seit 1912 in Belgien (Jalas & Suominen 1972, Seebens & al. 2017), seit 1921 in Großbritannien (Jalas & Suominen 1972, Clement & Foster 1994, Cabi 2024), Irland (Jalas & Suominen 1972), Italien (Jalas & Suominen 1972, Galasso & al. 2024), Sardinien (Jalas & Suominen 1972), Kroatien (Jalas & Suominen 1972), Serbien (Jalas & Suominen 1972), Rumänien (Jalas & Suominen 1972), seit 2013 in Albanien (Seebens & al. 2017), Ungarn (Jalas & Suominen 1972), seit 1946 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1927 in Norwegen (Rune & Jorgensen 1997, Seebens & al. 2017), seit 1923 in Schweden (Rune & Jorgensen 1997, Cabi 2024), seit 1895 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1951 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
 
Weitere Art:

Azolla cristata

Als Aquarienpflanze wird das „Feenmoos“, der Kleine Algenfarn, Azolla cristata (inkl. A. caroliniana, A. mexicana, A. microphylla; Syn.: A. filiculoides subsp. cristata) kultiviert. Er ist A. filiculoides sehr ähnlich, aber seine Megasporen haben keine warzig-eckigen Erhebungen.
Heimisch ist die Art in Nord-, Mittel- und Südamerika von Ontario bis Argentinien. Azolla cristata ist in den Tropen lokal zur Plage geworden, die Seen bedeckt und so den ursprünglichen Wasserpflanzen das Licht nimmt. Die Art findet gleich A. filculoides Verwendung als Stickstoffdünger auf den Reisfeldern und als Tierfutter.
Im Gebiet angegeben u.a. für Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber fraglich (Hand & Thieme 2023). Nach Müller & al. (2021) im Rothmaler 22 erwies sich das Typusexemplar von A. caroliniana als A. filiculoides. Auch die ursprünglich als A. cristata bestimmten Pflanzen vom Tullner Aupark in Niederösterreich stellten sich im Nachhinein als A. filiculoides heraus (Dietrich 2019, Stöhr & al. 2021). Subspontan angegeben u.a. für die Niederlanden (FLORON 2021), Belgien (Jalas & Suominen 1972), Frankreich (Jalas & Suominen 1972), Spanien (Jalas & Suominen 1972), Portugal (Jalas & Suominen 1972), Italien (Jalas & Suominen 1972), Ungarn (Jalas & Suominen 1972), Rumänien (Jalas & Suominen 1972), Dänemark und Schweden.

 

Quellen

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